Beiträge von Sonnenmensch

    Ok. Schade. Aber es gibt immer eine Lösung. Auf dem Dorf kennt meist jeder jeden.
    Mit Sicherheit gibt es die Möglichkeit deine Getränke vorher beiseite stellen zu lassen, so dass du sie nur noch holen musst.
    Kommt natürlich drauf an, wie schwer dir der Einkauf jetzt wirklich fällt.


    Dir auch ein Frohes Neues

    Alles gut, ich bin inzwischen entspannt, leicht genervt aber entspannt.

    Morgen schreib ich mehr dazu, es ist wie aus einem Lehrbuch, wie verhalte ich mich nicht vorm Alki. Das mit meinem Geburtstag ist auch nur mir bewusst, ich hab es nur erwähnt.

    Ich finde es schade aber irgendwie bin ich selbst schuld, eigentlich war ein Filmabend geplant und ich hab den nicht weiter beworben. Zumal ja alles ganz anderst ausgemacht war und er ja auch nicht trinken wollte + meiner Bekenntnis ich bin Alkoholiker. Mehr konnte ich nicht machen, wenigstens trinken sie, kein saufen, ich bin auf dem Sofa und die anderen im Esszimmer.

    Aber eins ist klar, um 12 gehe ich in mich und feier meinen ersten trockenen Geburtstag für mich selbst.

    Ich hab keine schlechte Laune und das liegt auch am Forum, weil ich gerade schreiben kann. Das tut gut 👍

    Lass dir nicht die Laune versauen. Da hast du recht 💪

    Warum, der Freund hatte ja mich gefragt ob wir zusammen feiern, meine Frau kennt seine...

    Das hast du falsch verstanden in den Stress hab ich mich selbst gebracht.

    Du hast doch klar kommuniziert was Sache ist? Ich würde da mal richtig auf Konfrontation gehen. Egal ob Silvester ist. Dann fruchtet es vielleicht 👍

    Und ich habe mich auch unwohl dabei gefühlt, der Grund zu sein, warum es keinen Alkohol gibt. Es war ja über die Weihnachtstage auch hier im Forum bei manchen ein Thema, "wenn sie/er weg ist, können wir endlich die Weinflasche öffnen." Ich will meine Abstinenz niemandem überstülpen, aber ich will auch keinen Alkohol mehr um mich rum haben, auch nicht das sogenannte normale Trinkverhalten.

    Das ist dein gutes Recht. Ich verstehe dich auf der einen Seite mit dem unwohl fühlen, auf der Anderen Seite wurde es doch vorher klar kommuniziert. Sie wussten das es keinen Alkohol gibt und dann gibt es genug Möglichkeiten. Entweder gehen die, die Trinken möchten woanders hin oder sie sagen die geschlossen: Wir möchten trinken bleibe bitte zuhause.

    Für mich wäre beides in Ordnung. Hauptsache es herrschen klare Fronten.

    Deswegen bin ich ganz einverstanden mit dieser Entscheidung, damit ist meine Lage zwar nicht langfristig geklärt, aber mittelfristig reicht mir erstmal. Ich habe auch einen Job gefunden, den ich gerne mache, wir müssen jetzt noch schauen, welche drei Monate genau ich weg sein werde.

    Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, ich fühle mich, als hätte ich aktiv etwas getan um meine Abstinenz weiterhin zu schützen und nicht mehr machtlos den/meinen Umständen ausgeliefert zu sein.

    Top, das ist doch eine Gute Einstellung und ein tolles Gefühl 👍

    Und ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Danke dir auch.

    Nicht der herausgehauene Satz selbst ist das Problem, sondern das, was er innerlich bei dir anstößt. Wenn du dir aber Gedanken machst und abwägst saufen oder nicht ist das ein erhöhtes Rückfallrisiko. Solange ein Spruch bei dir nicht dazu führt, dass du überlegst, bist du auf relativ sicherer Seite. In dem Moment, wo diese Überlegung auftaucht, lohnt es sich für dich hinzuschauen und gegenzusteuern.

    Hartmut, so in der Art meinte ich es. Sehr passende Worte!

    Mir geht’s sehr gut.


    Das einzige was nervt ist die Frage von Freunden wann ich denn wieder mal einen trinke.

    Wenn das Gute Freunde sind, dann musst und kannst du es gerade aus rausblasen, dass du nicht mehr trinkst.

    Wenn es nicht allzu nahe Bekannte sind, hab ich verneint. Wenn mir mein gegenüber zu offensiv wurde antworte ich meistens mit: Weil ich es nicht brauche.
    Das regt meist zum nachdenken an und ich wurde in Ruhe gelassen.

    Sollte es doch triggern, würde ich die Situation sofort verlassen.

    Hi ich muss was loswerden,

    Gerade gab es eine Diskussion/Streit 🙄 und ich habe gesagt "Dann kann ich ja wieder saufen" ...

    Hey, cool das du das analysierst, geb dem Ganzen vielleicht nicht zu viel Bedeutung. Sieh dir den Gesamtumstand an. Manchmal sagt man im Streit Sachen im Affekt.

    Das kotzt mich gerade so an das ich das gesagt hab, ich hab das noch nie gesagt oder gedacht und jetzt einfach so an meinem Geburtstag.

    Dann Alles Gute zu deinem Geburtstag 😊 vor allem viel Gesundheit.

    Alles gut, das ist kein Notruf aber ich hab mir gerade echt selbst weh getan.

    Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß und passt auf😉

    Grüße R/no

    Und Guten Rutsch

    Hey,

    ich weiß nicht wie es bei dir ist. Tatsächlich sind bei uns zwei Supermärkte in Food/Nonfood und Getränkemarkt unterteilt.
    Also richtig in zwei verschiedenen Gebäuden. Zwar gibt es auch im Food/Nonfood diverse Getränke zu kaufen, diese „Gänge“ sind aber durchaus einfacher zu umschiffen.

    Vielleicht ist das für den Anfang einfacher.

    Für den restlichen Getränkeeinkauf rate ich dir zu einer Begleitung.

    Viele Grüße

    Hey ho,

    Zuallererst möchte ich Allen einen guten, trockenen Rutsch ins neue Jahr wünschen und dass all eure Vorhaben erfolgreich werden.

    Ich werde Silvester für meinen Teil in einer kleinen Gruppe zu viert zelebrieren. Komischerweise, hat Silvester nie wirklich zu meinen Saufevents gehört.
    Ich bleibe trotzdem wachsam.

    Nein würde ich nicht. Hätte ich den Kontrollverlust nicht, würde ich ja nicht in unregelmäßigen Abständen abstürzen.

    Ohne Kontrollverlust, hätte ich ja die Kontrolle nach 1-2 Getränken aufzuhören.
    Habe ich aber nicht. Also Kontrollverlust = Alkoholiker.

    Jeder Alkoholiker ist unterschiedlich. Ich benötige keinen Spiegel.

    Ich trinke dir nach einer exzessiven Phase Wochen gar Monate normal und kontrolliert. Dann kommt der Point, 1-2 Bier und dann kommt der Suchtdruck mich in jenseits zu saufen. Wann das genau ist ä, bestimme nicht ich. Auch das ist für mich eine Art Kontrollverlust.

    Wie sieht es bei dir aus? Woran machst du fest Alkoholiker zu sein?
    Bis jetzt, hab ich das halt meistens nach einer Nacht beendet. Manchmal leichter, manchmaler schwieriger. Dank war meine Sucht erstmal befriedigt.

    Natürlich beginnt der Rückfall mit dem ersten schluck, eigentlich ja schon davor. Bist du bei einer Gruppe gewesen um dir Hilfe zu holen? Den die hätten dich ja anderst briefen müssen.

    Nein war ich nicht.

    Hast du in den 7 Jahren ab und zu getrunken? Für mich sieht es so aus das du erst jetzt zum ersten Mal die Sache richtig in Angriff nimmst, die 7 Jahre davor waren ja kein wirklich echter Versuch um trocken zu werden und zu bleiben, eher ein guter Vorsatz den man jederzeit unterbrechen kann.

    Nein, nichts getrunken. Keinen Schluck.
    Nenn es wie du willst, in den 7 Jahren ging es mir besser ohne Alkohol als mit.

    Naja. Druck entsteht ja auch nur, wenn du dich dagegen stemmst. Wenn du dann gebechert hast, hat sich das mit dem Druck auch erledigt.


    Ich habe einen realen Freund, der mir fast die gleiche Geschichte erzählt hat. Nur war er sogar 15 Jahre trocken. Daraus ich gelernt, den Reset Knopf gibt es nicht.

    Ja, da gebe ich dir recht. Ich musste es auch so erfahren leider.

    Ein Quartal Trinker besäuft alle paar Wochen, war das bei dir so?

    Wer sagt das? Wer legt das fest?

    Die Abstände können ganz unterschiedlich sein. Meine Exzesse gingen immer eine Nacht. Die Auszeichnungen sind die Kontrollverluste.

    Das kenne ich auch, man muss aber einfach nur am Ball bleiben. Wenn der Arzt beschwichtigt sieht er vielleicht wegen deines Alters die Krankheit nicht wirklich. Da hättest du vielleicht besser die ganze Wahrheit erzählt, Menge, immer bis zum Koma etc. dann hätte er sofern er ein guter Arzt ist nicht beschwichtigt.

    Wer sagt das ich nicht ehrlich war?

    Guten Morgen,

    Ich verstehe immer noch nicht ganz, für dich ist erst der Absturz die richtige Katastrophe aber du hast doch schon Monate davor wieder mit dem saufen angefangen.

    Aus meiner jetzigen Sichtweise gebe ich dir Recht, der eigentliche Rückfall begann beim ersten Schluck.

    Wenn ich es richtig verstehe warst du gar nicht trocken in dem Sinne wie wir es hier anstreben, lebenslang, sondern nur temporär. Dann hast du wieder mit dem kontrollierten trinken angefangen und der Absturz kam, richtig?

    Du warst noch nie trocken, nur kurz abstinent, jedenfalls hört sich das so an. Wenn ich das richtig interpretiere hattest du Hoffnung wieder kontrolliert zu trinken.

    Ich habe mir anfangs kleine Ziele gesetzt. Lebenslang hörte sich so unerreichbar an.
    Ich mied Event für Event.
    Und baute meine Abstinenz aus. Wechselte den Freundeskreis und suchte mir neue Beschäftigungen.

    Gut das du jetzt hier bist, den Quatsch hätte man dir schnell erklärt.

    Ich bin glaube ich kein quartalssäufer, aber bei mir hätte der Alkohol genau gleich angesetzt behaupte ich mal.

    Gut das du jetzt hier bist, ich nehme an du hattest keine SHG in den sieben Jahren, mach dir keinen Kopf jetzt gehst du die Sache richtig an. Nochmals vielen Dank, mir hat deine Offenheit sehr die Augen geöffnet.

    Ich würde mich belügen, wenn ich behaupte ich wüsste nicht, das ich nie wieder trinken darf.
    Es war einfach leichtsinnig, noch nicht mal Suchtdruck.

    So ging es mir bei einer Pause, stolz wie bolle das ich 20-30 Tage nicht getrunken hatte. Eine Meisterleistung dachte ich aber jetzt weiß ich ja das es normal ist nicht zu trinken und vor allem nicht zu saufen.

    Grüße R/no

    👍

    Also du warst Dir am Anfang bewusst das du Alkoholiker bist und nie wieder trinken darfst und nach 7 Jahren kamen die Gedanken?

    Ich würde sagen, tief in mir drin schon. Aber ich hatte Hoffnung, dass ich es irgendwann vielleicht schaffen könnte. Merkte aber all die Jahre, dass es mir ohne Alkohol besser geht.

    Du hast vor deinem Rückfall schon geplant wieder abstinent zu werden? Krass, hat nichts in dir gesagt, tu das nicht sonst...

    Das kam jetzt verwirrend. Ich hatte anfangs kontrolliert getrunken und bevor der Absturz kam hatte ich schon geplant das neue Jahr abstinent anzugehen, jedoch ohne den Wunsch auf Lebenszeit.

    Ich hatte die Hoffnung, dass sich das Suchtgedächtnis zurückgesetzt hat.

    Jedes Getränk, was ich vor dem Absturz konsumiert habe, hat mich ja irgendwie in meiner Entscheidung bestätigt, dass ich es im Griff habe.
    Das ist ja das tückische am Quartalssäufer und was es mir so schwer gemacht hat es mir einzugestehen.
    Es kommt ein Event, ich stürze ab. Ja nach Härtegrad konnte ich dann einen gewissen Zeitraum normal trinken.
    Dann das nächste Event, Absturz, Kontrollverlust.

    Ich denke, nein ich weiß, dass mein Suchthirn mich getäuscht hat. Denn es hat mich in einer richtigen scheiss Situation erwischt. Eine Situation, die ich zwar oft hatte aber diesmal gepaart mit „ach es ist schon so lange her“.

    Dann lässt es mich ein halbes Jahr gut überstehen und dann Zack, Absturz.

    Dann die Therapie. Die Aussage war: Keine Therapie ohne stationäre Entgiftung. Also ab in die Entgiftung. Diese findet bei uns nur in der geschlossenen Psychiatrie statt. Die Alkoholiker durften eigentlich nach zwei Wochen eine Stunde raus, ich durfte nach 5 Tagen raus. Der Arzt meinte: Sie sind jung, das ist normal.

    In der Therapie wurde ich etwas ernster genommen. Wurde aber von den anderen eher belächelt. Ich hatte das Gefühl, ich bin dorrt zu früh.
    Einige fanden es aber auch gut, dass ich mir früh eingestehe Alkoholiker zu sein.

    Das verstehe ich nicht?

    Hattest du ein schlechtes Gewissen weil du Alkoholiker bist?

    Nein, es hat mir Gewissermaßen gezeigt, dass ich es nicht geschafft habe. Ich habe mich immer gefreut wenn ich aufschreiben konnte: Kein Nikotin kein Alkohol.

    Es kam gleich das ach was, du hast nie, ich hab dich noch nie gesehen, bis zum Du übertreibst. Ich hab dann natürlich erzählt das ich immer alleine zu Hause getrunken hab, es nicht mehr im Griff hatte..., aber er war immer noch nicht zu 100% überzeugt🤣

    Ständig und von jedem der mich noch nie betrunken erlebt hat.


    Ich muss sagen, dass ich selbst ohne Alkohol tanzen kann. Der Punkt nachhause zu gehen kommt halt früher. Ich habe nüchtern keine Lust, besoffene Streitigkeiten zu regeln.

    Du brauchst dich nicht für die Fragen entschuldigen.
    Die Einsicht hatte ich, als der Kontrollverlust immer wieder kam und die Abstürze immer krasser wurden.
    Von Filmriss bis Zelle. Aber der Leidensdruck war nicht groß genug. Ich habe es in Kauf genommen.
    Nach dem zweiten Mal in der Zelle, wusste ich, dass ich was tun muss. Ich muss es sein lassen. Auch die Angst davor, dass es sich so weit entwickelt, dass ich jeden Tag trinke.

    Irgendwie dachte ich vor einem halben Jahr (warum auch immer), dass ich mich vielleicht körperlich und psychisch weiterentwickelt habe und es im Griff habe.

    Aber es gab Anzeichen, die ich bis zum Absturz ignoriert habe.

    Ich hatte bei meinen körperlichen Untersuchungen ein schlechtes Gewissen das ich bei Alkoholkonsum etwas eingeben musste. Jahrelang konnte ich stolz berichten trocken zu sein.
    Ich muss dazu sagen, aufgrund meines jungen Alters, hatte ich das Gefühl nie von den Ärtzten ernst genommen zu werden.

    Selbst wenn ich offen gesagt habe: „Ich bin Alkoholiker“

    Ein weiteres Anzeichen für mich war, dass ich schon vor dem Absturz meine Abstinenz geplant habe. Ich habe schon vor dem Absturz geplant, nächstes Jahr wieder mit Abstinenz zu starten.
    Jetzt nach dem Absturz gebe ich dem Kind einen Namen. Es war ein Rückfall und ich will lebenslang trocken bleiben.

    Hallo und herzlich willkommen.

    Was hast Du denn für Dich in den 7 Jahren abstinens gemacht, damit Du nicht mehr trinken musst?

    Viele Grüsse Stromer

    Hallo Stromer,
    Zu erst ist wichtig zu wissen, das ich Quartalstrinker bin. Meistens kamen die Abstürze immer auf irgendwelchen Partys, gefolgt von abstinenten oder kontrollierten Phasen.
    Irgendwann hat es Klick gemacht.

    Da hatte ich aber schon lange eine Entgiftung und stationäre Therapie hinter mir.
    Die stationäre Therapie war für mich als Quartalstrinker wie in einer Kuppel gefangen. Das war schonmal nichts für mich.

    Nach dem zweiten Mal in der Zelle aufwachen, war der Entschluss fest für mich. Ich muss es lassen. Der Weg nach unten wird immer steiler und schneller. Auch wenn ich daran denke, wie diese Abstürze sich entwickelt haben.

    Anfangs habe ich mich von Events, in denen Alkohol im Vordergrund stand, ferngehalten. Auch heute gehe ich nicht gern hin, gegen 12 macht es mir zwischen dem betrunkenen Gelalle keinen Spaß mehr. Ich mache viel Sport, fahre viel in Größere Städte mit meiner Frau + Kind. Mache viel am Haus. Ich brauch das Wochenende als Schichtarbeiter um mich entweder qualitativ auszuruhen oder etwas zu Hause zu schaffen.

    Hallo Sonnenmensch,

    Gut das du gleich weitermachst, es ist mir auf jedenfall eine Warnung was dir passiert ist. Hat dein Suchthirn es wirklich geschafft dir zu suggerieren das du kontrolliert trinken kannst? Nicht das ich dir nicht glaube aber für mich ist das der Hammer, ich bin jetzt fast 1 jahr trocken/abstinent und kann/will mir nicht vorstellen jemals wieder zu trinken.

    Gruß R/no

    Hallo R/no,

    Ja so war es tatsächlich. Vielleicht auch etwas getriggert durch meinen Vater.
    Er hat 10 Jahre nix getrunken und wieder kontrolliert angefangen. Auch er hatte damals die Eigenschaften eines Quartalstrinkers.
    Ober er es wirklich so schafft, wie er es behauptet, das weiss ich nicht. Das ist aber auch nicht meine Sache. Ich schaffe es nicht und werde es auch nicht schaffen. Mein Ziel ist die Lebenslange Abstinenz.

    Ich denke weniger nach. Warum?

    Weil es nichts bringt. Momentan bin ich eher froh. Froh das es jetzt passiert ist. Das es nicht noch ein halbes Jahr gedauert hat bis ich abstürze.

    Ich hab in 7 Jahren, viele Eigenschaften adaptiert. Mir fällt es, im Vergleich zu damals, leichter. Ich bin älter geworden, weniger Partys. Die Feierlichkeiten in der Familie sind zum einen nicht Alkohollastig und zum anderen hab ich es immer gemieden an Familienfesten zu trinken. Ich habe keinen, Trinkerkreis aufbauen können in dem halben Jahr und das ist gut.

    Ich bin noch immer nachdenklich.
    Nachdenklich, aber entschlossen.
    7 Jahre hab ich keinen Schluck getrunken. Und dann, Mitte diesen Jahres, eigentlich kein richtiges Verlangen. Eher das einreden, das ich es vielleicht jetzt im Griff haben könnte.

    Ein halbes Jahr ging es “gut”. Dann der Absturz und auch die sofortige Konsequenz: Wir lassen das ganze wieder sein.
    Die Züge waren wie damals, angefangen und nicht mehr aufhören können.


    Ich versuche zu verstehen, warum ich so leichtsinnig war es wieder zu versuchen.
    Damals hat es irgendwann Klick gemacht. Ein Klick, was mir selbst 8 Wochen Therapie nicht geben konnte.
    Ich bin stolz auf mich, jetzt gleich wieder Nägel mit Köpfen zu machen, aber auch enttäuscht es überhaupt wieder versucht zu haben.