Beiträge von Tabsi

    Hallo Coco,

    meine Geschichte mit meinem Ex ist ähnlich der von Aurora. Ich bin Co und trockene Alkoholikerin. Mein Ex hatte mich soweit manipuliert und kontrolliert bis ich am Ende auch nur mit Burnout, Depressionen und Alkoholabhängigkeit aus der Beziehung ausstieg. Das ganze System hat funktioniert bis unsere gemeinsame Tochter zum Studium auszog. Der Leidensweg hat also sehr lange gedauert.
    In diesem „ System“ ist es für Außenstehende schwierig einzudringen.

    Bei aller Liebe um das Thema Freundschaft:
    Für mich ist viel schlimmer, was die Kinder erleben müssen. Eltern die eigentlich die Verantwortung für ihre Kinder tragen und sie in ein Auto eines Betrunkenen setzen. Die Kinder haben keine Möglichkeit der Entscheidung, einfach zu sagen: „ Nein, ich fahre nicht mit einem Betrunkenen mit“

    Was ist, wenn er einen Unfall baut? Seine und andere Kinder oder Personen gefährdet?
    Alle wissen ( riechen) es und alle Etwachsenen schauen zu…. bis was passiert?

    Hallo JEB,

    ein Willkommen noch von mir. Habe gerade die Beiträge hier gelesen und mich macht gerade der Umgang deiner Eltern mit dem Baby richtig wütend. Bierschaum verabreichen!
    Ein absolutes No Go und was stimmt da nicht?
    Ich würde klare Ansagen mit entsprechenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung den Eltern gegenüber machen und das Kind schon gar nicht aus den Augen lassen!
    Ich hätte da überhaupt kein Vertrauen.

    In den ersten beiden Jahren musste ich lernen, dass Gefühle zum fühlen da sind. Jahrelang habe ich sie mit Alkohol betäubt.
    Auch musste ich lernen, gelassener zu werden. Das funktioniert nicht von heute auf morgen… Kleine Schritte für kleine Füße. Schau Dir dein Baby an, jeden Tag ein kleiner Fortschritt.
    So ist es auch mit der Abstinenz. Jeden Tag das erste Glas stehen lassen und die Tage reihen sich wie eine Perlenkette aneinander.
    Verzichtsgedanken sind keine guten Begleiter.
    Mir fehlt nichts mehr, wenn ich keinen Alkohol trinke. Ich möchte kein Gift mehr zu mir nehmen und einem Baby gibt man auch kein Gift!!!

    Hallo Alleszuviel,

    erstmal willkommen hier. Mir fällt beim Lesen auf, dass hier beide versuchen, Schuld bei dem anderen zu suchen.

    Natürlich auch die eigenen Schuldgefühle, Wut, Traurigkeit darüber, dass all die Jahre nicht gesehen oder mitgemacht/ gespielt zu haben.
    Jetzt sind Deine Gefühle da, aber was sind DEINE Schlussfolgerungen daraus?
    Was kannst DU tun, damit es Dir besser geht?

    Ich erwarte nicht mehr von anderen, dass sie sie sich ändern oder irgendwas tun, was ich möchte, damit es mir besser geht.
    Ich trage selbst die Verantwortung für mein Leben.

    Hallo Elara,

    mir ging es bei meiner Trennung vor 9 Jahren genauso. Die gleichen Vorwürfe, Drohungen usw. Ja, es war eine schwierige Zeit und es hat eine Weile gedauert, alles aufzuarbeiten. Aber ich habe es nie bereut, im Gegenteil, heute geht es mir wieder gut.

    Pass auf Dich auf, die Mitleidstour könnte auch irgendwann in Aggression umschlagen.
    Hast Du jemanden, wo Du im Notfall unterkommen könntest oder sofort anrufen kannst?
    Sichere alle wichtigen Papiere und Dokumente bei Verwandten oder Freunden. Alles Gute für Dich.

    Seit meiner Abstinenz achte ich darauf, dass alles was mir nicht gut tut, weg kann.
    Das nennt sich für mich Achtsamkeit, ansonsten wäre ich schnell wieder an der Flasche.
    Seit Beginn hier in Deinem Faden geht es um diese Dreiecksbeziehung, Du schimpfst, regst Dich über X auf , rechtfertigst Dich, aber es tut sich nichts. Du rennst laufend in dem selben Hamsterrad.
    Besoffen waren für mich auch immer alle anderen Schuld. Komm aus Deinem Selbstmitleid. Das ist für mich noch kopfnasses Verhalten.

    Niemand will dich hier haben! Zieh aus! Obwohl ich im Mietvertrag stehe und sie nicht. Du bringst die Familie auseinander! Du kommst aus einer zerütteten Familie! Du braucht Therapie! Ich könnte Strafanzeige stellen! Du bist hier der alleinige Fehler!

    Die Vorwürfe sind ja schon echt arg.
    Würde mich auf die Palme bringen ( heute mit nüchternen Verstand) und ihr zeigen, wo der Maurer das Loch in der Wand gelassen hat.

    Such Dir Hilfe Kicky !

    Caritas, Jugendamt, Anwalt, Familie, Freunde.
    Rette Dich und Deine Kinder!

    Lass Dich nicht von seinen Drohungen einschüchtern. Ich weiß, es ist schwer, aber es wird nichts besser werden, wenn Du nicht ins Handeln kommst.

    Die Sucht steht bei ihm an erster Stelle und daran wird sich nichts ändern, solange er für sich daran nichts ändern möchte. Du hast keinen Einfluss darauf.

    Ihm geht es noch zu gut…er hat Haus, Hausfrau, Kinder und findet in Dir eine „ Schuldige“ bzw. einen Grund zum Saufen ( Säufer finden immer Gründe, auch wenn’s die Fliege an der Wand ist )

    Kein Jugendamt würde die Kinder bei einem Säufer lassen, denn es geht um den Schutz der Kinder! Aktenlage liegt doch vor ( RTWeinsatz- Krankenkasse, Polizeieinsatz) , da musst Du nichts mehr beweisen.

    Mir tut es weh, insbesondere für die Kinder - sie leiden unter der jetzigen Situation, auch wenn sie nichts sagen. Sie können sich nicht aus der Situation befreien, aber DU trägst die Verantwortung für sie!!!

    Wenn dich der Begriff irritiert, dann werde ich es so nicht mehr erwähnen und es tut mir leid.

    Das muss Dir nicht leid tun und Du kannst damit umgehen, wie Du möchtest.
    Entscheidend ist dabei, dass Du abstinent bleibst.
    Solange ich mir nicht zugestehe, dass ich Alkoholikerin bin, lasse ich mir auch ein Hintertürchen offen.
    So ungefähr „naja, vielleicht klappt es ja mal wieder“ mit einem Glas.
    Deshalb werden hier im Forum nur Leute aufgenommen, die dazu stehen und nicht rumeiern von wegen „kontrolliertes Trinken“ funktioniert eventuell…

    Wenn ich zum Bsp. zu einem Arzt/ Zahnarzt gehe und eine OP steht an, dann ist das deutlicher zu sagen, ich bin trockene Alkoholikerin anstatt: ich habe ein dysfunktionales Verhalten gegenüber Alkohol.

    Ich habe ja auch kein dysfunktionales Verhalten zu Zigaretten. Ich bin Raucher.

    Hallo Jenny, willkommen im Forum.
    Mir ist aufgefallen, dass Du Dich bei Deiner Vorstellung schwer getan hast, Dich als Alkoholikerin zu bezeichnen.

    Ich komme mit der Bezeichnung dysfunktionales Verhalten zum Alkohol nicht klar. Das bedeutet ja ein gestörtes oder nicht funktionierendes Verhalten zum Alkohol. Was ist denn ein funktionierendes Verhalten?

    Für mich hört es sich nach „ Schöngerede“ an. Ich habe eine tödliche Krankheit namens Alkoholsucht und deshalb bin ich auch Alkoholikerin.

    Dabei spielt es keine Rolle, wieviel und wie oft ich getrunken habe. Ich konnte es nicht kontrollieren, ich brauchte den Rausch.

    Mittlerweile sehe ich den Alkohol als eine Flüssigkeit, die das Nervengift Ethanol enthält und da brauche ich auch kein funktionierendes Verhältnis zum Alkohol.
    Ein Alkoholiker wird auch nie ein funktionierendes Verhalten zum Alkohol haben.

    Also liegt es nicht an mir, sondern vermutlich wirklich am Alkohol und der Sucht.

    Nicht vermutlich Elara, es liegt an der Sucht.

    Diese Mitleidstory kenne ich auch von meinem Ex. „ Wer pflegt mich, wenn ich mal krank bin im Alter?“ . Puh, ich hab dann kurz überlegt, ob ich Krankenschwester bin. Nööö, hab nen ganz artfremden Beruf gelernt.

    Denke daran, er ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich, niemand sonst.
    Bleib konsequent 💪🏼