Ich sollte vielleicht auch mehr an mich denken.
„ Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht“
Also nimm mal das „ sollte vielleicht“ aus Deinem Satz und ersetze es mit : werde
Ich sollte vielleicht auch mehr an mich denken.
„ Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht“
Also nimm mal das „ sollte vielleicht“ aus Deinem Satz und ersetze es mit : werde
meinte er zu mir, dass es ihm schlecht gehe, weil ich krank bin
das ist Co- Verhalten und Manipulation in meinen Augen.
Nachtrag: vor allem kann es Dich Deine Abstinenz kosten. Meine Abstinenz steht heute für mich an Nr.1 und wenn es sich für mich nicht gut anfühlt, gehe ich andere Wege, weil ich weiß, dass ich niemanden ändern kann.
Pass auf Dich auf, ich kenne das von meinem Ex. Ich hab das jahrelang mitgemacht, ausgehalten, nix gesagt. Irgendwann bin ich daran zerbrochen.
Es gibt immer einen, der macht und einen, der es mit sich machen lässt.
Den anderen die Schuld geben und zu erwarten, das der andere sich ändert, das funktioniert nicht. Und damit meine ich beide Seiten.
Oh Mann, da würde ich ja die Decke hochgehen. Ich bin ein erwachsener Mensch und trage für mich selbst die Verantwortung. Das würde ich meinem Mann in dem Fall auch klipp und klar so sagen. Ich brauche keinen Aufpasser. Das finde ich echt übergriffig und erniedrigend.
Hallo Früchtetee, im ersten Jahr meiner Abstinenz habe ich Dorffeste gemieden ( zumindest) die Abendveranstaltungen.
Mittlerweile gehe ich auch hin, aber wenn die Leute alle ihren Pegel erreicht haben, gehe ich. Ich rechtfertige mich auch nicht, wenn mir was angeboten werden sollte. Ein kleiner naher Kreis, weiß Bescheid, dass ich keinen Alkohol trinke.
Nächste Woche ist bei uns am Kulturhaus Frühjahrsputz. Da wird auch nach getaner Arbeit, gesessen, geklönt und getrunken.
Ich esse meine Grillwurst und bin dann weg…
Ich würde das Jugendamt informieren oder zumindest erstmal eine Beratungsstelle aufsuchen. Das Kindeswohl ist gefährdet, egal ob eine betrunkene Mutter zu Hause oder sie evtl. kalt entzieht. Sie könnte ins Delir fallen oder epileptische Anfälle bekommen. Was ist wenn deine Enkel sie so auf dem Boden nicht ansprechbar finden? Du würdest Dir lebenslang Vorwürfe machen. Schütze Deine Enkelkinder!!! vor einer trinkenden Mutter!
Danke für die schönen Worte @ Bibi und Glückwunsch zu 8 Monaten.![]()
zum Glück ist der Trinkdruck bei problematischen Situationen weg, dafür umso stärker das Fühlen von Gefühlen, in meinem Fall heute die Niedergeschlagenheit...
Nimm dieses Gefühl an, es darf sein. Als Raucherin kann ich das Nachempfinden. Das fällt mir unendlich schwerer als mit dem Alkohol aufzuhören.
morgen ist auch noch ein Tag.
Der Satz kommt mir sehr bekannt vor, sowohl beim Aufhören mit Trinken als auch bei Tabak.
Ich bin Dir deshalb keine gute Tippgeberin, umärmel Dich aber mal und schicke Dir ein bisschen Frühlingssonne.
Ich hab mal gelesen, dass der Nikotinentzug nach 14 Tagen durch ist…
Ich hatte sogar schon mal überlegt, mit so einem kleinen Inhalator für Salzinhalationslösungen als Alternative aufzuhören…
bis der Nikotinentzug vorbei ist.
Keine großen Dramen liegen in meiner Trinkzeit. Kein Verlust von Haus und Hof,keine völlig peinlichen Abstürze vor anderen oder dadurch bedingte Schulden.....
Das war bei mir auch so. Deshalb denke ich, dass mein Suchthirn da ebenfalls mit dem Argument mal um die Ecke schleicht „ war ja nicht so schlimm“.
In letzter Zeit kommen immer junge Leute in unsere SHG, die auch polytox sind. Sie sind ein abschreckendes Beispiel für mich, wo ich landen könnte, wenn es zum Rückfall kommt… und dann gibt es noch die, die es nicht mehr schaffen, in eine SHG zu kommen, weil sie ein Pflegefall sind oder auf dem Friedhof liegen.
Würde ich mir aber heute schon Gedanken über einen möglichen Rückfall machen, nehme ich mir doch gedanklich die Chance, für immer nüchtern zu bleiben.
Ich mache mir keine Gedanken über einen möglichen Rückfall, kann aber das „für immer“ nicht ausschließen. Ein nie wieder, war für mich anfangs zu groß. Ich darf ja, wenn ich will, … nahm mir den Druck raus. Allerdings müsste ich dann mit den Konsequenzen rechnen…
Ich habe 3 Jahrzehnte Alkohol konsumiert. Bin nun seit knapp 2 Jahren ohne Rückfall nüchtern und es interessiert mich, weshalb diese Rückfälle bei anderen passieren, aus Erfahrungen der anderen lernen kann, um nicht in diese Falle zu tappen. Ich denke, die einzige Antwort ist, weil der/ diejenige es wollte. Denn Gründe gab es genug in meiner Trinkzeit als Ausrede.
Mich auf das ‚jetzt‘ besinnen und auf das ‚heute‘ und vom ‚Morgen‘ träumen
Da bin ich ganz bei Dir. Das Heute ist das Gestern von Morgen
Ich bin da bei Aurora. Da sind unsere Süchte ähnlich zwischen Alkoholikern und Co‘s. Meine Gedanken kreisten auch anfangs ständig um den Alkohol. Ich musste mein Leben wieder mit Dingen füllen, die MIR gut tun und lernen mich und meine Gefühle anzunehmen.
Bei Co‘s ist das Suchtmittel der trinkende Partner, ständig kontrollieren zu wollen, trinkt er oder nicht? Ich musste lernen, dass ich andere Menschen nicht ändern kann, es sogar übergriffig ist. Wenn ich denke, dass für jemand anderen etwas gut ist, weil ich es gut finde, muss es für mein Gegenüber nicht gut sein.
Danke Fruechtetee für Deine aufrichtige Antwort. Das bestätigt meine Annahme.
Ich habe vor kurzem meiner Therapeutin gesagt, bei der ich u.a. wegen eines schweren Schicksalsschlages, der im letzten Jahr passiert ist, bin:
Ich denke die Gefahr bei mir rückfällig zu werden ist größer, wenn ich irgendwann leichtsinnig werde, nicht mehr in Gruppen gehe, die mir immer wieder vor Augen halten, wo ich mal war und nicht wieder hin möchte.
Schön, dass Du nun hier bist und Dir erneut Dein Leben retten möchtest.
Für mich trinkt er zu viel, ob das jetzt Gesellschaftlich als Alkoholiker anerkannt ist oder nicht spielt dabei eigentlich keine Rolle.
Eins geht mir noch durch den Kopf
Deine Gedanken hängen immer noch bei IHM. Es spielt keine Rolle, ob die Gesellschaft ihn als Alkoholiker ansieht oder Du oder wer auch immer.
Solange ER sich nicht als Alkoholiker sieht, wird sich rein gar NICHTS ändern.
Natürlich ging es in dem kompletten Gespräch nur darum was ich in dieser Beziehung alles falsch gemacht habe.
Nunja...also er hat mir in etwa 4 Stunden erklärt dass ich mir das echt einbilde und mich reinsteigere
Der Alkoholiker sucht immer die Schuld bei anderen, er übernimmt keine Eigenverantwortung. Er will trinken, er darf trinken. Es ist sein Leben.
vlt kannst du es nochmal Retten, er will ja dass du da bleibst.
Ich wollte es irgendwie einfach durchstehen aber irgendwann konnte ich einfach nicht mehr
seine Worte taten so oft so weh
Er versucht Dich zu manipulieren.
Wie groß muss Dein Leidensdruck werden?
Wie fühlst Du Dich? Was kommt da bei Dir hoch?
Dein Körper und Dein Bauchgefühl wehren sich und Dein Kopf will es nicht wahrhaben.
nach Hause nachsehen ob alles OK ist, kontrollieren ob er trinkt usw.
Alles dreht sich um IHN, er er er…
Wo bleibst Du bei dem Ganzen?
Kontrollsucht ist auch eine Sucht. Du möchtest, dass er sich ändert, damit es DIR besser geht. So funktioniert das leider nicht.
Kümmere Dich um Dich selbst, damit es Dir besser geht. Meide den Kontakt in jeglicher Form, lass Dich nicht einlullen.
Ich schreibe das, weil es bei mir nicht 2,5 Jahre waren, sondern 28 Jahre wurden. Rette Dir Dein Leben. Alles Gute auf Deinem Weg🍀
ich gehöre zur Fraktion "Angsthase",leider
.
Ich sage mir oft, wo die Angst ist der Weg.
Ich hatte Angst mich zu outen, zur Suchtberatung, Hausarzt und Gruppe zu gehen. Und hinterher war alles gar nicht so schlimm, eher erleichternd.
Das sind immer meine Gedanken vorher, das Kopfkino. Ich hatte viele Jahre Angst vor Ablehnung oder dieses um „ Außen“ sein, quasi „ Was könnten andere über mich denken?“ Bis ich kapiert habe, das es mir egal ist. Es sind ihre Gefühle, mit denen sie umgehen müssen - nicht meine.
fordernden sozialen Situationen (ich in Gruppen....Horror) und noch viel lieber allein am Abend.
Ich bin auch gern allein, aber trotzdem sind soziale Kontakte wichtig. Ich habe auch viele Jahre etliches mit mir selbst ausgemacht, in mich den Ärger reingefressen, nicht geredet, weil ich Angst davor hatte, irgendwann ist der Dampfkessel hochgegangen
Mit Kleinigkeiten beginnen,wie zb zeichnen,lesen,kochen.
Das ist doch super und schon ein Anfang.
Ich habe auch mal einen Zeichenkurs in der Volkshochschule mitgemacht, war sehr interessant. Bei uns im Ort gibt es auch Seniorinnen, die 1x in der Woche in einer Gemeinschaftsküche kochen. Horch Dich um, es gibt viele Möglichkeiten. Sie liegen Dir zu Füße, Du musst sie nur finden. Selbst wenn Du nur für Dich kochst, satt zu sein ist immer wichtig, damit Dein Suchthirn nicht anspringt….
Ich weiß,warum sie passiert sind
Das würde mich gern interessieren. Ich habe mal gelesen, dass Rückfälle schon weitaus früher passieren, sie schon im Kopf stattfinden, ehe die Hand zum Glas greift?
Kannst Du das genauer beschreiben? Ich bin seit knapp 2 Jahren abstinent und ich frage mich immer, wo fängt der Rückfall an? Wo kann ich ihn vielleicht vorher schon stoppen, ehe ich zum Glas greife?
Nein, so war es nicht gemeint. Natürlich ist das hier eine Selbsthilfegruppe, sonst wäre ich nicht hier😘
Herzlich willkommen im Forum. Es ist nie zu spät mit dem Trinken wieder aufzuhören. Allerdings könnte jeder Rückfall Dein letzter sein.
Alkoholsucht und Depressionen sind nicht die Ursachen, sondern ein Symptom, die in etwa gleich sind. Was hast Du für DICH getan, damit es DIR gut geht?
Mein "Kopfkino" vorneweg war schlimmer
.
Du bist nicht Deine Gedanken.
Als ich noch trank, bin ich im Selbstmitleid geschwommen, fand immer einen Grund zum Trinken und meine Depressionen verstärkten sich….und umgekehrt dachte ich, ich könnte mit Alkohol meine Stimmung heben, mich mit Alkohol medikamentieren…Teufelskreis…
@ Aurora ich weiß, dass nicht böse gemeint ist. Bevor ich in eine reale Gruppe gegangen bin, war eine Onlinegruppe ( nicht diese hier) der erste Anlaufpunkt. Zu groß war ja meine Scham und Angst, es könnte mich jemand kennen in einer realen S H G ( ich wohne ländlich) und ich wollte die Sucht erstmal verstehen und hab erkannt, dass es vielen anderen genauso geht durch alle Gesellschaftsschichten.
Heute ist die f2f Gruppe 1x wöchentlich ein 2. Standbein für mich, da ich dort im sozialen Kontakt bin und für die Welt da draußen „ üben“ kann, z. Bsp in Konfliktsituatonen. Hier kann ich mein geschriebenes Wort korrigieren, in der realen Gruppe nicht. Ich übe mich im Reden und dadurch wird auch mein Auftreten und die Kommunikation sicherer.
Natürlich mag ich die Vorteile einer Online-SHG, 24/7 und ich kann erst mal sacken lassen….oder mehrmals durchlesen…
Für meine Abstinenz ist es wichtig, mehrere Stützpfeiler zu haben.
Hallo Elara, ich habe Deinen Beitrag gelesen und ich schreibe hier als Betroffene.
Die Sucht sucht immer nach Gründen zum Trinken. Da konnte das Wetter schön sein, mir eine „ Laus über die Leber laufen“ oder ein Sack Reis in China umfallen…es waren immer andere Gründe dafür Schuld. Die Wahrheit ist, ich war selbst dafür verantwortlich. So ist es bei Deinem Mann auch, er will trinken. Er selbst öffnet die Flasche und führt sie zum Mund. Wie oft habe ich gesagt, ich trinke nicht mehr nachdem ich morgens einen Kater hatte. Spätestens am übernächsten Tag ging es mir besser… ach 1 Glas Wein geht doch, aber dann ging die Lampe an und die Weinflasche musste leer werden. Das ist die Sucht, der Kontrollverlust, nicht aufhören zu können…Als mein 2. Partner ( trinkt nicht) mich auf mein Problem ansprach, fing ich heimlich an zu trinken. Erst als ICH die Verantwortung für MICH übernahm und mir Hilfe suchte, konnte ich „ trocken“ werden.
Ich war selbst auch Co und habe bei meinem Expartner ( er trinkt) immer alles getan, damit es ihm gut geht. Dabei ging es nicht nur unbedingt ums Thema Alkohol, ich habe ja dann selbst mitgetrunken. Ich gab mir die Schuld, wenn etwas schief lief und mein Ex konnte mich da auch sehr gut manipulieren. Ich habe mich selber aufgegeben. Heute weiß ich, dass ich andere nicht ändern kann (wozu auch? nur damit es mir besser geht? ) Das ist übergriffig. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Genau wie Du auch für Dich verantwortlich bist, für Dein Wohlergehen kannst nur Du selbst sorgen, nicht andere.
Hast Du schon mal daran gedacht, in eine reale Gruppe für Angehörige oder gemischte Gruppen zu gehen?
Dort hast Du einen Org nur für Dich, Dir alles von der Seele zu reden, lernst Menschen kennen, die Deine Sorgen verstehen, weil sie alle die gleichen Erfahrungen gemacht haben…und es wäre ein Ort und Zeit nur für DICH.
Das mit Deiner Enkelin tut mir sehr leid, ich wünsche Euch viel Kraft. 🙏
Tabsi, Alkoholikerin