ich gehöre zur Fraktion "Angsthase",leider
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Ich sage mir oft, wo die Angst ist der Weg.
Ich hatte Angst mich zu outen, zur Suchtberatung, Hausarzt und Gruppe zu gehen. Und hinterher war alles gar nicht so schlimm, eher erleichternd.
Das sind immer meine Gedanken vorher, das Kopfkino. Ich hatte viele Jahre Angst vor Ablehnung oder dieses um „ Außen“ sein, quasi „ Was könnten andere über mich denken?“ Bis ich kapiert habe, das es mir egal ist. Es sind ihre Gefühle, mit denen sie umgehen müssen - nicht meine.
fordernden sozialen Situationen (ich in Gruppen....Horror) und noch viel lieber allein am Abend.
Ich bin auch gern allein, aber trotzdem sind soziale Kontakte wichtig. Ich habe auch viele Jahre etliches mit mir selbst ausgemacht, in mich den Ärger reingefressen, nicht geredet, weil ich Angst davor hatte, irgendwann ist der Dampfkessel hochgegangen
Mit Kleinigkeiten beginnen,wie zb zeichnen,lesen,kochen.
Das ist doch super und schon ein Anfang.
Ich habe auch mal einen Zeichenkurs in der Volkshochschule mitgemacht, war sehr interessant. Bei uns im Ort gibt es auch Seniorinnen, die 1x in der Woche in einer Gemeinschaftsküche kochen. Horch Dich um, es gibt viele Möglichkeiten. Sie liegen Dir zu Füße, Du musst sie nur finden. Selbst wenn Du nur für Dich kochst, satt zu sein ist immer wichtig, damit Dein Suchthirn nicht anspringt….
Ich weiß,warum sie passiert sind
Das würde mich gern interessieren. Ich habe mal gelesen, dass Rückfälle schon weitaus früher passieren, sie schon im Kopf stattfinden, ehe die Hand zum Glas greift?
Kannst Du das genauer beschreiben? Ich bin seit knapp 2 Jahren abstinent und ich frage mich immer, wo fängt der Rückfall an? Wo kann ich ihn vielleicht vorher schon stoppen, ehe ich zum Glas greife?