Liebe Alyfee, erstmal mein Beileid zu Deinem Verlust Deiner Schwester.
In solch einer Situation übermannen einem die Gefühle…Trauer, Wut, Angst.
Auch diese Gefühle dürfen sein. Es würde nichts besser machen oder an der Situation ändern, wenn Du sie mit Alkohol betäubst.
Lass die Gefühle zu, rede, schreibe hier… um diese Leere zu füllen. Eine Beerdigung ist ein schmerzhafter Gang, aber auch noch mal ein Abschluss, den Verstorbenen zu würdigen und loszulassen.
Beiträge von Tabsi
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Ich kann das auch wie Hartmut bestätigen. Im ersten Jahr war mir die Stabilität wichtig.
Habe Orte und Feste gemieden, wo viel getrunken wird. Skiurlaub kann ja auch erholsam sein, viel frische Luft, Bewegung, Sonne, abends Sauna und früh ins Bett.
Allerdings schreibst Du bereits „ früher mein Trinkanlass“ … evtl. noch mit mittrinkender Skibegleitung….heißes Eisen, kann - muss nicht sein.Ich habe schon zwei SHGs hier vor Ort aufgesucht, das passte jedoch beides Mal nicht so wirklich
In der Regel empfiehlt es sich, 2 bis 3 x die f2f Gruppen aufzusuchen und dann zu entscheiden. Wann ist es denn für Dich passend?
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„leider kann ich momentan nirgendwo hin“
aus gesundheitlichen Gründen? Oder weil Dein Mann Dich kontrolliert? -
Wenn ich das so lese, rumort es in mir. Ich habe solche Sätze viel zu lange ausgehalten. Irgendwann bin ich daran zerbrochen und ich war nur noch ein Häufchen Elend.
Heute darf keiner mehr mit mir so umgehen, weil ich es mir wert bin. -
Toffifee Du hast es sehr gut beschrieben. In alte Muster zurück möchte ich auch nicht mehr.
Die Erkenntnis für mich, dass ich all die Jahre - wahrscheinlich schon seit meiner Kindheit - die Anerkennung oft im außen gesucht habe, hat dazu geführt, dass ich vernachlässigt habe, was ICH eigentlich möchte. Mein Selbstwert hat sich nur darüber definiert, es allen Recht zu machen und habe meine eigenen Bedürfnisse hinten angestellt. Heute versuche ich mich davon freizumachen.
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Das ist aber, glaube ich noch ein Lernprozess beiderseits.
Im ersten Jahr meiner Abstinenz war es mir wichtig, stabil zu werden. Allmählich kam dann auch das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein wieder zurück. Das geschieht nicht von heute auf morgen. Da hast Du Recht, es ist ein Lernprozess.
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Als Auslöser für's Saufen.
Wenn das Auslösers fürs Saufen sind, dann sollte ich da genauer hinschauen.
Dann sind das die Ursachen…, das 1. Glas in die Hand zu nehmen, nur noch das Symptom. -
@ Hera
Der Fokus liegt doch hierbei gar nicht auf dem Ehemann, sondern auf die Gefühle von Anna-Sophie. Und dabei geht es nicht um die Gefühle zum Ehemann, sondern ihre eigenen in gewissen Situationen.
Jahrelang habe ich meine eigenen Gefühle durch Alkohol unterdrückt, weil ich sie einfach nicht haben wollte.
Ich musste erst wieder ins Fühlen kommen, Lernen meine eigenen Grenzen und Bedürfnisse kennen zu lernen und diese auch zu äußern. Weil nur nicht trinken reicht eben nicht. Ich bin auch nicht mehr der Kümmerer für alle. Mein Fokus liegt auf meine Achtsamkeit, gesunde Selbstfürsorge und mein Helfersyndrom, wenn es nicht gefragt wird, da Acta zu legen. -
Hallo StegzumSee,
erstmal willkommen hier.
Die Zeit des Saufens möchte gefüllt werden. Da hat jeder so seine eigenen Vorlieben. Gibt es alte Hobbies oder irgendwas , was Du schon immer machen und ausprobieren wolltest?Durch meine wöchentlichen Besuche in meiner realen SHG habe ich neue soziale Kontakte aufgebaut und das tollste daran, , die verstehen mich und meine Sucht.
Außerdem engagiere ich mich ehrenamtlich in gemeinnützigen Vereinen, hab Kurse in der VHS besucht.
Natürlich kam da keiner auf mich zu. Ich musste machen… hab mich regional im Netz informiert und los ging’s… -
Nur habe ich jetzt ein Problem über das ich gerne reden möchte.
Es ist wichtig, dass Du ihm Deine Bedürfnisse und Grenzen aufzeigst. Vielleicht kann er mit den Worten „ es hat mich getriggert“ nichts anfangen, weil er die Sucht nicht versteht.
Triggern ist ja auch die Konsequenz Deines Gefühls ans Trinken zu denken. Fühl mal rein, wie es Dir geht, wenn Du so lange auf ihn wartest. Was macht das mit Dir? Welche Gefühle kommen da hoch? Und dieses Gefühl kannst Du Deinem Mann gegenüber benennen. z. B. „ Es macht mich traurig oder ärgert mich, wenn ich so lange mit dem Essen auf dich warten muss“….ich mich um alles kümmer
Er möchte seine Power Frau zurück
Möchtest Du das denn sein?
… die Powerfrau, die sich um ALLES kümmert? -
Mein Mann und ich besprechen immer, zu welcher Uhrzeit wir Essen wollen. So können wir uns beide zeitlich darauf einstellen. Sicherlich kann auch mal was dazwischen kommen und die Zeit verschiebt sich, aber jemanden ständig warten zu lassen hat auch was mit Nichtachtung zu tun und empfinde ich als unhöflich. Insbesondere, wenn dann evtl. noch warm gekocht wird.
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Das ist sehr schade, dass Du mit Deinem Mann nicht über das Thema Sucht reden kannst. Ihm reicht es wahrscheinlich aus, wenn Du nicht mehr trinkst. Es gehört aber weit mehr dazu, das 1. Glas stehen lassen zu können. Aus Deinen bisherigen Beiträgen habe ich entnommen, dass es immer wieder zu Spannungen und Streit zwischen Dir und Deinem Mann kam. Ich lese da auch Frust und Ärger aus Deinen Worten, Situationen, die Dich triggern. Was möchtest Du tun, um daran etwas zu ändern?
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Sie lebt mit ihrem Freund und drei Kindern zusammen.
Hallo Potterzauber,
Wie geht es Dir heute und wie geht es mit Deinen Enkeln weiter?
Ist der Freund Deiner Tochter auch der Kindesvater?
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Ich sollte vielleicht auch mehr an mich denken.
„ Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht“
Also nimm mal das „ sollte vielleicht“ aus Deinem Satz und ersetze es mit : werde
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meinte er zu mir, dass es ihm schlecht gehe, weil ich krank bin
das ist Co- Verhalten und Manipulation in meinen Augen.
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Nachtrag: vor allem kann es Dich Deine Abstinenz kosten. Meine Abstinenz steht heute für mich an Nr.1 und wenn es sich für mich nicht gut anfühlt, gehe ich andere Wege, weil ich weiß, dass ich niemanden ändern kann.
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Pass auf Dich auf, ich kenne das von meinem Ex. Ich hab das jahrelang mitgemacht, ausgehalten, nix gesagt. Irgendwann bin ich daran zerbrochen.
Es gibt immer einen, der macht und einen, der es mit sich machen lässt.
Den anderen die Schuld geben und zu erwarten, das der andere sich ändert, das funktioniert nicht. Und damit meine ich beide Seiten. -
Oh Mann, da würde ich ja die Decke hochgehen. Ich bin ein erwachsener Mensch und trage für mich selbst die Verantwortung. Das würde ich meinem Mann in dem Fall auch klipp und klar so sagen. Ich brauche keinen Aufpasser. Das finde ich echt übergriffig und erniedrigend.
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Hallo Früchtetee, im ersten Jahr meiner Abstinenz habe ich Dorffeste gemieden ( zumindest) die Abendveranstaltungen.
Mittlerweile gehe ich auch hin, aber wenn die Leute alle ihren Pegel erreicht haben, gehe ich. Ich rechtfertige mich auch nicht, wenn mir was angeboten werden sollte. Ein kleiner naher Kreis, weiß Bescheid, dass ich keinen Alkohol trinke.Nächste Woche ist bei uns am Kulturhaus Frühjahrsputz. Da wird auch nach getaner Arbeit, gesessen, geklönt und getrunken.
Ich esse meine Grillwurst und bin dann weg… -
Ich würde das Jugendamt informieren oder zumindest erstmal eine Beratungsstelle aufsuchen. Das Kindeswohl ist gefährdet, egal ob eine betrunkene Mutter zu Hause oder sie evtl. kalt entzieht. Sie könnte ins Delir fallen oder epileptische Anfälle bekommen. Was ist wenn deine Enkel sie so auf dem Boden nicht ansprechbar finden? Du würdest Dir lebenslang Vorwürfe machen. Schütze Deine Enkelkinder!!! vor einer trinkenden Mutter!