Ich habe keinerlei Weinbedürfnis - es ist wie ein Wunder!
Möge diese Übung weiter gelingen!
Beiträge von Aurora Borealis
-
-
18:38 - keinerlei Weinbedürfnis bis jetzt. HURRA!
Werde dennoch Yoga einbauen und Spaziergänge am frühen Abend! -
Dieses "Du bist nicht deine Gedanken. Das ist die Suchtstimme.", damit tu ich mir schwer, denn ich denke, extrem viele meiner Gedanken machen mich mit aus.
Vielleicht kenne ich den Unterschied zwischen meinen Gedanken und der Suchtstimme noch nicht.
-
Du bist nicht deine Gedanken. Das ist die Suchtstimme.
-
Ich habe sie richtig angeschnauzt, weil dieses dumme Ding einfach nicht begreift, dass die Sauferei vorbei ist.
Nachdem die Stimme immer wieder eins drauf bekommen hat, wurde sie ziemlich schnell leiser und seltener. Bis sie schließlich still wurde und nur noch wartet.
Danke für diese bildliche Darstellung, das hat mich zum Lachen gebracht, auch wenns eigentlich traurig ist!
Dieser Stimme eins draufhauen, ja, das gefällt mir.
Mein Zugang ist der, das Alkoholmonster in mir aushungern zu lassen, weil es nicht mehr genährt wird, und jetzt noch dieser Stimme eins draufhauen, das klingt gut
-
Guten Abend!
Kaum zu gleuben, letzte Nacht schlief ich fast 8 Stunden durch. Ich hatte einen guten Sonntag, ein bisschen Arbeit auf meiner Loggia, ein langer Spaziergang mit einer Freundin, mit einem kleinen späten Mittagessen in einem Lokal am Wasser. Gemütlich.
Auch das verschärfte Bewusstsein bzw Wahrnehmen der alkoholischen Getränke auf den Tischen im näheren Umfeld war zwar da, aber nicht problematisch.
Der frühe Abend war auch heute wieder schwierig, da dockt das Weinbedürfnis schon ziemlich an.
Jetzt geht es wieder besser und ich bin fast froh, morgen wieder durch Arbeit mental auf andere Dinge fokussiert sein zu müssen.
Der Gedanke an Wein ist leider sehr präsent
.
Aber seit einer Woche bin ich in einer noch ungewohnten Freiheit, und ich danke euch für die vielen positiven Beiträge und auch die Ehrlichkeit, wenns mal ganz schwierig wird.
Hier immer wieder lesen zu können macht mich sehr zuversichtlich, dass auch bei mir irgendwann in Zukunft stehen wird, abstinent seit Febraur 2026.
Die Einladung zum Feiern habe ich übrigens abgesagt - meine Freundin ist sehr enttäuscht, ich konnte aber nicht persönlich mit ihr reden, sie kommt erst morgen aus dem Ausland zurück. Und per WhatsApp wollte ich nicht mit ihr über meine Entscheidung der Abstinenz kommunizieren.
Sie ist meine "längste" Freundin, die auch gerne deutlich mehr trinkt, als die WHO empfiehlt, und ich mache mir schon Gedanken, wie wir hinkünftig unsere Freundschaft neu / anders/ alkoholfrei definieren können, zumindest in meinem ersten Jahr....
Grüße an euch -
Hallo, Alex,
ja, das scheint mir sinnvoll, die Gedanken auf etwas anderes als das Trinken zu richten.
Das fällt mir nicht leicht, schön formuliert. Es ist brutal schwierig, ehrlich formuliert!
Das Wetter ist schön, ich werde einen langen Spaziergang machen am Abend.Danke für deine Antwort

-
Ich denke (hoffe), dass Ich das gerne hätte.
Mein Suchthirn wäre mit einer Flasche Wein zufrieden. Und von diesem Suchthirn wäre ich gerne abgelenkt.
Gestern Abend durfte ich erneut feststellen, dass die Zeit zwischen 17 und 20 Uhr besonders schwierig ist. Ich spüre (auch gerade) dieses Gefühl in mir - schwer zu beschreiben - wie eine kleine Lawine, die nicht aufhört in ihrer Bewegung. Klein, aber da!
Aber es ist ganz klar - heute trinke ich nicht! -
Heute habe ich zwei weitere Freunde "eingeweiht" und durfte wieder auf verständnisvolle Worte, aber auch auf große Überraschung stoßen.
Sie hatten keine Ahnung und keinen Verdacht...
Wie erfolgreich ich im Täuschen war mit meinem heimlichen Trinken.
Der Tag heute verlief gut, ich war mit meinen Kindern frühstücken, mit meiner Enkelin spazieren, viel an der frischen Luft und konnte das auch richtig genießen.
Emotional bin ich hin und hergerissen zwischen Erleichterung und Angst, zwischen Hoffnung und einer Art Trauer.
Am Abend gehen mir die Ideen aus, was ich trinken mag.
Da ich keine Alkohol trinkenden Menschen sehen mag, wenigstens jetzt nicht, bin ich alleine zuhause. Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der gut alleine sein kann, das ist mir meist lieber als mit lauten Menschen.
Jetzt hätte ich gerne Trubel um mich herum.
Wie verdreht das alles scheint. -
Danke, Elly! Ja, jetzt ist es 20 Uhr und nicht mehr so schlimm. Fühle mich aber etwas "erschlagen". Müde. War am Vormittag recht kraftvoll - davon ist jetzt nichts übrig. Aber die Couch, mein Buch und ich haben jetzt ein Date.
-
Ich bin traurig, dass ich an diesen Punkt gekommen bin. Ich bin traurig, weil ich mich einsam fühle, obwohl ich seitens meiner Familie und einigen Freunden, die Bescheid wissen, viel Verständnis erfahren darf. Ich fühle mich schwach. Mein Kopf kommt nicht gut zur Ruhe, Gedanken jagen herum, wann fing das alles an mit dem Alkohol, werde ich je wieder lachen können, wie wird sich mein Leben verändern, so in diese Richtung.
Und bisher hat mich an einsamen Abenden wie heute die treue Weinflasche begleitet und Schmerz gelindert. Tagsüber ist das überhaupt keine Thema, aber so gegen 17 Uhr fand früher das erst Glas Wein den Weg in meinen Körper.......... -
Mein erster trockener Freitag. Habe mich zuhause eingeigelt und bin weinerlich.
Mir ist nie aufgefallen, dass man, egal, wo man sich im städtischen Bereich bewegt, und besonders jetzt, wo die ersten Sonnenstrahlen endlich ein bisschen wärmen, überall Alkohol / Drinks sieht. Habe gearbeitet, Sport gemacht, war danach mit einer Freundin spazieren und habe ihr erzählt, dass ich Alkoholikerin bin und nicht mehr trinke. Und jetzt, alleine zuhause, fühle ich mich, als ob mir meine Rituale weggenommen wurden. Das, obwohl ich mich tagsüber durchaus gut fühle und auch nachts gut schlafe... Ich bin so unfassbar traurig. -
Danke für deine Worte!
Mein Bauchgefühl hat mir ja eh abgeraten, es ist trotzdem ein ganz neuer Blick in die Zukunft, wenn Tradiertes, also auch schlechtes Tradiertes, jetzt anders besetzt werden soll / darf.Ich werde meine Freundin alleine treffen und ihr sagen, dass mein hinkünftiges Leben eines ohne Alkohol sein wird. Sie wird Verständnis haben.
-
Danke, das sind sehr klare Wort. Ich danke dir!
Ich wähle den Selbstschutz und halte Abstand.
-
Guten Morgen,
ich hatte gestern doch länger gebraucht, um einzuschlafen, konnte dann aber tief und fest durchschlafen, ohne sonstige Begleiterscheinungen.
Ich bitte um Unterstützung hinsichtlich einer Frage, obwohl mir die Antwort tief drinnen ja eigentlich eh klar ist...
Ich bin Anfang März bei Freunden zu einer Geburtstagsfeier in kleinem Rahmen eingeladen.
Lauter sehr liebe Menschen mit großer Freude am "meist" kontrollierten Weintrinken oder wie immer das heißen mag.Es fällt mir brutal schwer, mir eingestehen zu müssen, dass das wahrschinlich derzeit keine gute Idee ist, mich in die Mitte einiger Menschen zu setzen, die im Laufe der kommenden Stunden neben den Gesprächen, gutem Essen etc auch ihren alkoholischen Bedürfnissen ziemlich ungehemmt nachkommen werden.
Diese Abende waren grundsätzlich in meiner Erinnerung immer sehr entspannt, lustig, irgendwann zu laut, aber nie verletzend oder ausufernd (also Besäufnisse).
Dennoch tendiere ich stark dazu, abzusagen, habe aber Angst, plötzlich zu vereinsamen, weil ich eine "Spaßbremse" werden könnte oder eine Gruppe trinkender Freunde plötzlich nicht ertrage. Ich will mich auch nicht rechtfertigen müssen.Als ich vor 22 Jahren mit dem Rauchen aufhörte, setzte ich mich am ersten rauchfreien Tag bewusst in ein Kaffeehaus, um den anderen beim Rauchen zuzusehen und mich zu freuen, dass ich das jetzt nicht mehr mache.
Ich habe Zweifel, dass das jetzt auch so einfach ist.
Gestern Abend hatte ich noch ein Videogespräch mit meinen Schwestern / Nichten - ich habe das Glück, eine großartige Familie zu haben. Sie begrüßen meinen tiefen Wunsch nach meinem Leben ohne Alkohol und werden mich unterstützen.
-
Hallo, Tabsi,
danke für deine lieben Worte! Ich komme gerade vom Gespräch mit meinen Sohn und seiner Frau vorbei, sie waren doch etwas überrascht, dachten, als ich den Wunsch auf ein Gespräch heute äußerte, dass ich eine Weltreise plane, kaum zu glauben.
Sie sind beide mit mir, da darf ich volle Unterstützung erfahren, waren aber auch überrascht, dass sie zwar wussten, dass ich "vinophil" bin, aber das Ausmaß nicht offensichtlich war.
Jedenfalls bin ich unendlich erleichtert, mit ihnen gesprochen zu haben und in Kürze habe ich einen Videocall mit meinen Schwestern und Nichten, um auch sie zu informieren.
Mein Sohn hat gemeinsam mit mir alle im Keller befindlichen Weinflaschen mitgenommen und weggebracht - auch eine Erleichterung.
Ein Teil von mir ist so zuversichtlich, dass ich jetzt ein Leben ohne Alkohol vor mir habe.
Ich bin seit 4 Monaten eine "Große Mama", schon das ist es wert. Aber vorrangig bin ich es mir wert.Ich werde auf mich aufpassen und sollten Anzeichen eines kalten Entzuges auftreten während dieser ersten Zeit, werde ich sofort die Rettung alarmieren.
Außerdem werde ich morgen Vormittag nochmals meine Ärztin konsultieren und genauer hinterfragen, warum ich keine ärztliche Betreuung während dieser Phase erhalte.
Mein Sohn vermutet, weil ich "nur" 1 Flasche Wein täglich konsumierte, und das immer nur abends - ich weiß nicht, ob das der Grund ist.
Es geht mir heute den ganzen Tag gut, ich hoffe....!!!
-
Heißt das, dass ich mich ab sofort HIER austauschen kann und Neulinge wie mich (Vorstellungsbereich?) meide?
Danke fürs Freischalten und deine Antwort diesbezüglich.
Stell ich mich dann im freigeschalteten Forum nochmals vor oder bin ich hier bereits freigeschalten und die anderen Teilnehmer kennen meine Vorstellung?Freundliche Grüße
-
Und auch der Ärztin habe ich gesagt, dass ich sofort aufhören möchte und Hilfe brauche...
-
Ja, das ist auch für mich der Punkt. Es tut mir leid, wenn das nicht so rübergekommen ist. Ich will ab sofort aufhören, habe seit vorgestern nach dem Erbrechen keinen Alkohol getrunken, jeglichen Alkohol aus meiner Wohnung entfernt.
Bitte nehmt das als ein klares JA, ich will ab sofort aufhören!
Danke und Grüße -
Nicht ich habe das irgendwie entschieden, nicht begleitet zu werden.
Die Ärztin fragte mich lediglich nach "meiner Droge", in meinem Fall Wein, und ob ich bereits in der Früh oder mittags trinke, ebenfalls nein.
Aber regelmäßig jeden Abend.
Im Anschluss ging ich zu einer Suchtberatung, die mich an eine weitere Stelle verwies, wo ich erst kommenden Dienstag einen Termin habe.....
Und ja, nachdem der Wein mein Denken und Handeln stark beeinflusst, sehe ich mich als Alkoholikerin.