Ich bitte um Unterstützung hinsichtlich einer Frage, obwohl mir die Antwort tief drinnen ja eigentlich eh klar ist...
Ich frage mich, ob du mit „Unterstützung“ nicht eigentlich „Absolution“ meinst. ![]()
Das ist bei Alkoholikern nicht unüblich. Ein Vorhaben wird gern mit Vergleichen wie Rauchen oder anderen Süchten untermauert obwohl das nicht vergleichbar ist.
Alkohol ist eine eigene Kategorie.
Konfrontation am Anfang halte ich für keine gute Idee. Wenn du jetzt schon darüber nachdenkst, wie es „entspannt“ bleiben soll, während Alkohol im Raum steht, dann ist die Entspannung längst weg.
Zudem: Die Sucht interessiert sich nicht für Gefühle, Emotionen oder Nettigkeit. Sie reagiert nicht darauf, ob jemand lieb, höflich oder bemüht ist. Sie dockt überall an, wo sie kann – in Gedanken, in Situationen, in Stimmungen. Wenn gesoffen wird, ist das der einzige Fokus, egal ob ein Glas oder mehrere. Da reicht ein Handbreit Abstand, und du bist mitten drin.
Deshalb empfehlen wir im ersten Jahr, solche Situationen zu meiden und stattdessen Dinge zu tun, die nichts mit Alkohol zu tun haben. Abstand ist erstmal Selbstschutz.