Beiträge von Dalida

    Wie hältst Du das aus? Was macht das mit Dir? Du kannst so überhaupt nicht dem Alkohol aus dem Weg gehen.

    Ich halte das wirklich gut aus. Und, ich kann dem auch nicht aus dem Weg gehen hier. Da müsste ich mich, ausser tagsüber beim tauchen, mit geschlossenen Augen durch den Urlaub bewegen. Wenn ich die Anderen trinken sehe stellt sich bei mir nur die Frage ob Denen bewusst ist, was für einen Dreck sie da in sich reinkippen. Ich freue mich auf den Tag, aufs Tauchen und nette Begegnungen. Dass das für viele unglaubwürdig klingt kann ich verstehen. Ich lieb mein Leben jetzt so wie es ist und das geht nur ohne Alkohol. Ich möchte mich nie wieder so fühlen wie es mal war. Mein Leben! Meine Freiheit! Meine 2. Chance! Das ist mein Mantra.

    Im Zimmer am Abend gibt es täglich Gute Nacht Lektüre von Borowiak: "Alk".

    Ich kann all eure Bedenken und Kritik verstehen. Ich hatte ja auch grosse Angst was es mit mir macht hier. Allerdings bin ich dankbar und glücklich, dass mein Notfallkoffer noch keinen Einsatz finden musste. Ich bin grad sehr mit mir im Reinen, das war ich so viele Jahre nicht mehr. Vielleicht ist es dieses Bewusstsein was mich diesen Urlaub geniessen lassen kann.

    So, ihr Lieben,

    da bin ich, jetzt bin ich doch schon den 6. Tag hier in Ägypten und ich hab mich bisher noch nicht gemeldet. Die Tage sind von früh bis spät mit Tauchen ausgefüllt.

    Es geht mir sehr gut was den Alkohol angeht. Nach dem Tauchtag wird wie eh und je zusammen gesessen, alle trinken, ausser ich. Ich habe mich kurz erklärt bei zwei, drei Leuten und ich weiss im festen Umfeld wussten schnell alle Bescheid. Es wird mir beim Runden holen ohne Kommentar auf Nachfrage Cola, oder Anderes mitgebracht. Einer, die wirklich meine Geschichte hören wollte sprach mir gestern ihre Bewunderung aus, wie ich auch insbesondere Abends noch mit an der Poolbar sitze, wo es bei dem Einen oder Anderen auch mal zuviel wird. Ich musste mich noch nicht aus Situationen rausnehmen (einen Tag vorm Urlaub hatte ich noch einen Termin beim Psychologen in der Suchtberatung wo wir zusammen Strategien erarbeitet haben für den Notfall). Meinem Roomboy hab ich gleich am Anfang das Bier aus der Minibar mitgegeben und gesagt, das möchte ich nicht im Kühlschrank haben.

    Meine Freundin, mit der ich konkret hier verabredet war/bin hat eindeutig selbst ein Alkoholproblem, sie schiesst sich wirklich jeden Abend bisher ab. Sehr traurig für mich zu sehen, hält sie mir doch den Spiegel von früher vor. Die Anderen sprechen mich darauf an, weil sie sich über sie Gedanken machen. Für mich ist das so ein Abturner sie jeden Abend so zu sehen, wird sie daabei auch noch unangenehm. Das ist der totale Abtörnerfür mich. Sie meinte noch, dass ich ich doch kein Alkoholiker bin, hab ihr dann die Dynamik erklärt und die Krankheit, ich habe gemerkt, wie unangenehm es ihr teilweise war und sie sich selbst erkannt hat. Ich weiss, sie ist nicht soweit sich selber ein "Problem" einzugestehen, O-Ton : ich find es geil zu trinken...

    Also ich bin stabil und es geht mir gut ( abgesehn von der Rache des Pharao die mich seit gestern eingeholt hat). Ich fühle mich stark und bin sehr stolz auf mich.

    LG,

    Dalida

    Hallo ihr Lieben.

    heute ist Tag 199 ohne Alkohol. Was für ein Zufall, denn morgen, an Tag 200, fliege ich für 10 Tage nach Ägypten in den Tauchurlaub. Das ist auch der Grund, warum ich schreibe.

    Ich freu mich sehr auf den Urlaub, habe aber auch meine Bedenken ob des vorhersehbaren Ablaufs, da ich diesen Urlaub schon mehrfach in diesem Hotel, mit den selben Leuten gemacht habe. Unterschied : ich war da noch voll mit drin im Thema Alkohol...

    Vorab möchte ich sagen, dass ich mich sehr stabil fühle, kein Verlangen habe (beim Gedanken ans Trinken kommen bei mir sofort unzählige Redflags zutage), trotzdem sehe ich (und ich bin mir auch sicher, ihr auch) Risiken und möchte die maximal minimieren.

    In der Vergangenheit und sicher auch dieses Mal laufen die Tage meist so ab, dass von Morgens an und bis nach dem letzten Tauchgang sich alles nur ums Tauchen dreht. Kaum beendet, gehts dann aber schon los. Man sitzt noch zusammen an der Tauchbasis, wertet den Tag aus und ... wie sollte es auch anders sein, es wird getrunken. Das berühmte "Dekobier", die Frauen auch mal Wein. Später beim gemeinsamen Abendbrot und ggf auch danach in der Bar geht es in der Regel weiter... Ich war da immer voll dabei. Aber jetzt ist jetzt und ich möchte kein Risiko eingehen.

    Mein Plan ist Folgender : Ich werde, wenn es zu Suchtdruck kommen sollte den Ort verlassen, auf mein Zimmer gehen, viel Wasser trinken, hier im Forum lesen und schreiben und Bücher zum Thema hab ich auch dabei. Ausserdem den Austausch zu meinen engsten Freunden zu Hause suchen. Mein Notfallkoffer ist gepackt!

    Leider ist es ein All In Hotel und der Alkohol ist immer greifbar und allgegenwärtig. Mein engster Kreis hier schätzt mich als sehr stabil ein und bestärkt mich, aber ich weiß, die Sucht ist tückisch.

    Mein nächster Urlaub zum Tauchen in Ägypten wird in einem anderen Hotel sein, eins mit nur Halbpension, wo der Alkohol eine untergeordnete Rolle spielt, weil eben nicht im Paket. Wo für alle Gäste ausschließlich der Sport im Vordergrund steht. (eine Umbuchung war nicht möglich und natürlich möchte ich auch die Menschen im bekannten Hotel wiedersehen)

    Ich werde mich die nächsten Tage hier in meinem Strang sicher öfters melden, ich denke es wird mir in jedem Fall gut tun und helfen.

    Ich freue mich aufs Tauchen! Ich habe kein Interesse zu trinken! Ich will das schaffen und ich sag jetzt einfach mal : Ich werde das schaffen! Ihr Alle habt mir so sehr geholfen, die letzten Monate, ich nehme euch jetzt einfach mit in den Urlaub!

    Liebe Grüße,

    Dalida

    Die Frage ist, warum er das nicht tut?!

    Ja, warum. Eine gute Frage. Weil ich sage, es stört mich nicht? Er kommt ja tatsächlich auch aus einer Alkoholikerfamilie, sein Vater ist daran verstorben. Vermutlich unter Anderem auch der Bruder. Ich beobachte wachsam! Achja, er sagte, er macht auch zwischendrin monatelang Pause, aber, er trinkt eben auch alleine. Das finde ich sehr bedenklich, weil ich das ja auch von mir kenne.

    Guten Morgen Dalida!

    Du bist, ebenso wie ich, schlaflos, wie ich sehe.

    Wie geht es Dir denn? Jetzt sind es schon über 5 Monate, die Du abstient bist. Richtig?

    Liebe Elli,

    danke der Nachfrage. Ja, seit 9. März bin ich abstinent. Aktuell geht es mir wirklich sehr gut. Ich bekomme ausschliesslich tolles Feedback aus meinem Umfeld. Ich würde toll aussehen, wieder Freude und Energie ausstrahlen und mein Mindset ist großartig. Ich gehe selbstbewusst durch meinen Alltag und fühle mich gesund! Ich bin voll im Prozess des "mich neu kennen lernens" und ich bin begeistert wieviel, Energie und geistige Wachheit meine Begleiter sind. Ich habe bei meiner Hausärztin ein großes Blutbild machen lassen und alle Leberwerte sind tip top! (ich wollte neben den Leberwerten auch wissen, ob ich vielleicht Mangelerscheinungen habe (durch die Trennung habe ich 10 kg verloren, bin aber noch im normalem Bereich)). Lediglich mein Zuckerwert ist erhöht, aber nicht so schlimm, wahrscheinlich dem emotionalem Stress geschuldet, das wird in 3 Monaten noch mal geprüft. Mit meinem Ex habe ich komplett den Kontakt abgebrochen, da sind noch so viele hässliche Dinge rausgekommen, ich will da totale Kontaktsperre. Ich habe wirklich diesbezüglich 5 Monate die emotionale Hölle durchgemacht, Alkohol zu trinken war aber nie ein Thema für mich. Ich habe Antidepressiva verschrieben bekommen, die gleichzeitig die Abstinenz unterstützen sollen, ich hab sie aber nicht angefangen. Dann ist vor 3 Wochen etwas passiert, womit ich niemals gerechnet habe. Ich habe Jemanden kennengerlernt und das tut mir so gut! Er kennt meine Geschichte, wir reden ständig darüber, er findet mein Mindset total gut, wie ich die Dinge bewerte und lebe. Er vermittelt mir so ein tolles Gefühl! Was ich für eine tolle, lebensbejahende, postive Frau bin, es tut unfassbar gut.

    Wir haben schon Urlaubstage und Wochenenden an der Ostsee zusammen verbracht und er trinkt schon am Abend so 2, 3 Bierchen, aber es stört mich null!

    Allerdings gab es jetzt schon 2x die Situation, dass er sich nach den Abschied (wir wohnen in verschiedenen Städten) betrunken hat. Offensichtlich hat er große Probleme damit, wenn wir nach viel gemeinsamer Zeit wieder räumlich getrennt sind. Darüber müssen wir reden und ich bin da jetzt sehr wachsam und vorsichtig.


    Zu Guter Letzt habe ich jetzt die Kostenzusage für die ambulante Therapie von meiner Versicherung bekommen und wie es aussieht wird die im Oktober starten. Ich bin gespannt!

    Also es geht mir in Anbetracht dessen, was in diesem Jahr bisher passiert ist (damit meine ich die Trennung) sehr, sehr gut! Ich hoffe, das bleibt so!

    LG,

    Dalida

    Hat man als trockener Alkoholiker, der seine Abstinenz feiert und sein Leben wieder sichtlich gut in den Griff bekommen hat eher die Chance einen anderen Menschen vom gleichen Weg zu überzeugen, oder ist das egal, von wem die Motivation aufzuhören, kommt? Gibt es da Erfahrungen?

    Herzlichen Glückwunsch zu vier Monaten.

    Das klingt nach Verzicht. Fühlt es sich für dich danach an?

    Hallo Alex, danke dir!

    Es fühlt sich nicht nach Verzicht an. Ich weiss nur wie ich früher gehandelt hätte, eben, wie hier auch schon erwähnt, hätte ich den Schmerz mit Alkohol betäubt.

    Komisch war dann die Situation im Garten. Ich war auf einmal total drüber, hab bis morgens früh mit Freunden geschriebe , war am See baden, hab dort mit Fremden gequatscht und fühlte mich irgendwie befreit, oder sogar glücklich? Keine Ahnung, vielleicht war es eine biochemische Reaktion auf die Panikattacke (?) .. kennt das jemand?

    Manchmal frage ich mich, ob der Trennungsschmerz die Sucht im Moment überlagert? Was ist, wenn sie wieder mehr Raum bekommt? Oder darf ich stolz auf mich sein, dass ich ob dem Schmerz so standhaft bleibe und versuche gut für mich zu sorgen.? Es fühlt sich manchmal so an als würde ich mich immer mal wieder von aussen selbst betrachten und mir dabei wohlwollend einen kleinen Applaus geben.

    Hallo Elly, danke der Nachfrage und auch ein Hallo an alle Anderen, die mir helfen wollten und wollen.

    Gestern war Tag 120, also 4 Monate abstinent. Also habe ich den Tag und auch die danach bis heute gut überstanden. Was den Alkohol betrifft.

    Der Tag an sich war allerdings die Hölle. Ich stecke ja mitten im Trennungsschmerz und habe vor der Feier an diesem Tag rausbekommen, mit wem mein Ex nun seinen Spass hat und sogar noch eine andere Frau kam dazu. Den Verdacht hatte ich ihm gegenüber öfter geäussert, er hat mich aber immer für verrückt erklärt. Dann hatte ich die Erkenntnis, gleichzeitig hat es mir aber den Boden unter den Füssen weggezogen, ich hatte glaub ich meine erste kleine Panikattacke. Musste aber gute Miene vor ihm machen, da er da was für mich gemacht hat. Bin dann erstmal aus der Situation raus und ne Runde um den Block, wieder meinen Körper und Kopf beruhigen (kaum möglich gewesen) Dann weiter schauspielern bis er weg war. Dann schnell fertig machen und zur Feier gefahren. Dort versucht mich so unauffällig wie möglich zu verhalten, fröhlich zu sein, so wie man mich eben kennt. Seeehr anstrengend. Aber dass dort Alkohol getrunken wurde hat mich echt gar nicht wirklich tangiert (war auch kein Gelage, keiner war betrunken, war doch recht gesittet), viel zu sehr war ich damit beschäftigt mein inneres Chaos zu ordnen und ausserdem hatte ich den Abend schon so oft durchgespielt, dass ich mich was den Alkohol betrifft recht sicher fühlte. Früher hätte ich mir die Kante gegeben. Um Mitternacht habe ich mich verabschiedet und meiN bruder und seine Frau haben sich ehrlichvgefreut, dass ich da war. Mit ihm hatte ich auch über die hier geäusserten Bedenken im Vorfeld gesprochen. (eine Woche vorher). Er hatte es zur Kenntnis genommen. Bin nach Hause und war dann einfach nur dankbar, die Fahrten unfallfrei überstanden zu haben in meinem emotionalen Zustand. Den nächsten Tag bin ich gleich in der Früh auf mein Wochenendgrundtück gefahren und dort war ich dann 2 Tage alleine. Aber immer im ständigem Ausstausch mit lieben Freunden. Kein Suchtdruck gehabt, auch nicht im Nachgang. War am See alleine, nette Gespräche dort geführt und Energie getankt.

    Fazit : ich hab die emotionalste Hölle meines Lebens gehabt, aber der Alkohol hatte keine Chance. Viel zu wichtig ist mir die Abstinenz und das Wissen darum, dass es noch was Schlimmeres als die Hölle geben wird, wenn ich mich hinreissen lassen würde...NO WAY!

    Ich hab die 120 Tage Abstinenz gestern durch Zufall entdeckt, da ich die Tage gar nicht mehr immer zähle. Aber ich bin allzeit achtsam. Mir hilft es Situationen gedanklich durchzuspielen und mich für Eventualitäten vorzubereiten, soweit das möglich ist.

    Meine Engsten empfinden es momentan so, dass ich eher ne Therapie wegen der Trennung brauche als wegen dem Alkohol.

    Mein Therapeut bei der Suchtberatung fragte vor 2 Wochen, was ich mir wünsche wie er mir helfen kann. Kann die Frage nicht ganz einordnen. Bis heute.

    Lg Grüsse,

    Dalida

    Bei mir war es so, dass ich mir meines Problems und dem Selbstbetrug ja sehr, sehr bewusst war. Dass ich darauf angesprochen wurde, war wie ertappt fühlen. Übles Gefühl. Vorm Partner hab ich je nach Stimmung entweder abgestritten und agro reagiert oder bin heulend zusammengebrochen und habe meine eigene Verzweiflung rausgelassen ohne einen Ausweg zu sehen (sehen zu wollen, können). Das Problem: ich wurde vom Partner nur angesprochen, wenn ich nicht nüchtern war. Da hätte ich wohl auch mal gesagt, wenn er sich trennt, bring ich mich um. (Als ich das erfahren habe im Nachhinein, bin ich fast vom Stuhl gefallen, da ich das normal nie gesagt hätte, weil ich solche emotionalen Erpressungen hasse wie die Pest!!!) Ich wusste soooo oft gar nix mehr von irgend solchen Gesprächen am nächsten Tag!

    Meiner Meinung bringt so ein Gespräch nur was, wenn überhaupt, wenn der Betroffene nüchtern ist und möglichst auch nicht im kalten Entzug steckt.

    Ich glaube mir hätte auch sehr geholfen, wenn der Gegenüber mich in nüchternen Phasen bestärkt hätte, mir gesagt hätte, dass diese Version von mir soviel besser ist und liebenswerter! In meinem Fall ist das leider nicht passiert. Und der Alkohol hat mir tief im Innern immer mehr und mehr jedes Selbstwert- und Bewusstsein genommen und das Suchthirn meinte nur mit dem Stoff bist du super.

    Egal wie es benannt wird, es wird genug Alkohol ausgeschenkt werden.

    Ja, das ist unausweichlich. Es sei denn ich geh nicht hin. Aber das kann ich nicht bringen. In der Schweiz war ich ja auch von den ganzen Alkohol trinkenden umgeben und es war ok. Wenn ich kurz davor merke es geht mir nicht gut und ich hab Zweifel werd ich nicht hingehen.

    Schuldgefühle und Trennungsschmerz sind keine Abstinenzsicherung, denn irgendwann wird beides ja hoffentlich weniger - und dann?

    Ja, diese Gedanken mach ich mir auch. Im Moment dominiert der Trennungsschmerz und die Scham. Anerkennung und Rückhalt für meinen Schritt sind aktuell sehr präsent. Wenn das weniger wird ist mir bewusst dass mein Suchthirn sich wieder in den Vordergrund drängen kann /wird. Ich bin sehr achtsam. Zumindest aktuell und hoffe das bleibt so.

    Hi Dalida,

    Wenn ich mich da mal einklinken darf….es gibt ja auch die Möglichkeit, bei der offiziellen Zeremonie dabei zu sein und sich dann zu verabschieden. Natürlich ist es grundsätzlich schön, Verwandtschaft und Freunde zu treffen, aber bei Dir ist das ja im Augenblick durch die Trennung von Deinem Partner eher emotional schwierig. Das und die Tatsache, dass auf solchen Festen meist viel Alkohol konsumiert wird, ist aus meiner Sicht für Dich gerade keine gute Mischung.

    Halo Schmidtty,

    es wird keine offizielle Zeremonie geben. Die haben heimlich im Februar geheiratet und feiern das nur. Sein runder Geburtstag wird gleich mitgefeiert. Also wirklich reine Feierei. Hab mich da falsch ausgedrückt.

    Hallo Angler,

    danke für deinen ehrlichen und motivierenden Post. Ich habe einen Klos im Hals und Pippi in den Augen. Du hast Recht.

    Ich verfolge dich auch hier und finde das sehr interessant.

    Eins ist auf jeden Fall fakt : der Alkohol zerstört wirklich ALLES!!! Und das will und kann ich nicht mehr zulassen.

    Btw., hatte /habe ich spätestens nach 1 Woche seit der Abstinenz einen wunderbaren Schlaf, zwar mit Einschlafproblemen wegen Gedankenkarussell, aber dagegen habe ich eine gut funktionierende App.

    Morgens aufwachen ist dafür nicht so schön und heute war nach 3 Stunden vorbei, weil ich bis spät in die Nacht hier online war und ich im Garten (Wochenendgrundstück) bin und hier einem die Sonne morgens direkt ins Gesicht scheint :), also raus, Käffchen kochen und den Vögeln zuhören.

    Das mit dem Garten ist auch ein Thema. Mein Ex meinte nach der Trennung, ich kann alles was wir zusammen angeschafft haben in der Wohnung behalten, er will nur den Garten.

    Das kann ich nicht. Es ist auch mein Zufluchtsort, mein Safespace und ich liebe es dem Stadtleben nach der Arbeitswoche zu entfliehen und hier draussen in der Natur zu sein (Fahrtweg 45 min). Also bin ich derzeit fast jedes We allein hier draussen (bin noch dabei mich daran zu gewöhnen), er kommt nur mal vorbei, macht was mit und fährt dann wieder. Plan ist evt den Garten zusammen abzugeben, oder ich behalte ihn, aber die Arbeit hier alleine zu stemmen ist für mich nicht schaffbar. Dass er ihn allein behält und ich ihn nicht mehr nutzen darf, er vielleicht das irgendwann mit einer Anderen teilt, geht für mich gar nicht. Der Garten ist mein Baby.