Beiträge von Eloed

    Hallo

    ich war die letzte Tage krank, Magen-Darm hat mich auch erwischt. Ich habe mir sorgen gemacht wie ich für meine Kinder da sein kann wenn ich nicht mal schaffe aus dem Bett zu kommen. Genau an den Tag wo es mir wirklich dreckig ging hatte auch die Kita zu, da keine Betreuer (krank) und ich habe gemerkt das meine Kinder Rücksicht auf meine Krankheit genommen haben, mich im Bett in ruhe gelassen haben und super miteinander gespielt haben. Dies bedeutet mir viel und gibt mir Mut und Hoffnung für die Zukunft.


    Am 30.06. hatten wir unser Gerichtstermin (Anhörung wegen Kindeswohlgefährdung) wo letztendlich nichts beschlossen wurde nur das wir als Eltern an eine Elternberatungsstelle uns melden müssen....
    Meine Frau hat das ganze falsch verstanden, sie denkt sie hat den Prozess gewonnen, sie darf die Kinder wieder sehen und darf in die Wohnung. In der Theorie wäre es möglich aber nur mit meine Zustimmung. Der Beschluss das sie sich von der Wohnung und den Kindern Abstand halten muss ist weiterhin gültig. Sie hat natürlich gleich angefangen über Whattsapp treffen mit den Kindern zu organisieren. Ich musste ihr jedes mal mitteilen das dies ist zu früh, sie sei nicht stabil. Es treffen mit den Kindern wäre erst von Meiner Seite genehmigt nachdem Sie eine Langzeitreha abgeschlossen hat und stabil ist. Davor nicht.
    Ich glaube das ist eine vernünftige Anforderung um die Kinder zu schützen.
    Dann war sie kurz da um paar Sachen abzuholen und wollte den Hund übers Wochenende haben, da musste ich ihr auch mitteilen das sie im Moment zu instabil sein und ich glaube sie ist nicht verantwortungsvoll genug um sich um den Hund zu kümmern. Dann kam gleich das ich ihr weh tue, ihr Steine in ihr Weg legen würde... und so weiter... War ein stressiges treffen...

    Die Kinder fragen nicht mal nach wie es der Mama geht. Die wissen die Mama ist krank, wohnt woanders, wir können ihr nicht helfen, wir sind nicht Schuld vor allem nicht die Kinder und nur sie alleine kann diese Krankheit besiegen.

    Jetzt geht es erstmal fürs Wochenende zu meine Mama, wo ich versuchen werde mich ein bisschen zu Sammeln und aufzuladen.

    das klingt doch schon mal sehr flexibel, trotzdem, auch wenn es finanziell enger wäre, 1-2 Jahre weniger arbeiten käme für dich nicht infrage?

    ich fand ein gutes Netzwerk immer sehr wichtig und hab echt früh im Kiga mit Playdates etc. angefangen und engen Kontakt zu den Eltern aufgebaut. Auch früh mal mit Übernachtungen. Das ist dann oft auch anstrengend, wenn du dann vier Kinder im Haus hast, auf der anderen Seite hast du dann aber auch mal Zeit für dich, wenn die Kids dann bei den Freunden sind.

    Weniger arbeiten würde ich dann erwägen wenn es soweit ist das es nicht mehr geht.

    Das mit dem Playdates strebe ich jetzt an...

    Hallo PinkiePie,

    Seitdem ist einiges passiert und sie musste wegen Gerichtliche Beschluss nach Kindeswohlgefährdung die Wohnung zum 28.05. aus 6 Monate sofort verlassen und darf nicht wiederkommen. Die Kinder darf sie ohne Ankündigung auch nicht sehen oder Annähern. Wir hatten gestern unsere erste Gerichtstermin wegen Kindeswohlgefährdung was das Jugendamt eingereicht hatte. Dies wird nicht weiter verfolgt, die Kinder wurden angehört (zum anderen Termin ohne Eltern ) und der Richter hat uns Elterntherapie angeordnet. Ich glaube da hackt es im deutschen Rechtssystem...


    Zum Glück darf ich noch innerhalb dieser 6 Monate Entscheiden wann sie die Kinder sehen darf. Meine Voraussetzung ganz klar: nach eine abgeschlossene Reha und stabil. Dies sieht sie nicht ein...

    Sie hat eine WG gefunden wo sie immer Sachen von Zuhause hinschleppt, das Familienauto tagelang nicht wieder bringt weil sie trinkt. Sie bekommt auch ihre Briefe auch nicht vom Amtsgericht, angeblich obwohl ich ihr alles weitergeleitet habe.... Und zum Glück hat sie für Dokumente gesorgt wie oft und genau wann sie eine Therapie gemacht hat.


    Ich wünsche dir viel Kraft. Du bist nicht alleine.... Kopf hoch und niemals aufgeben

    Hast du Unterstützung von Familie/ Freunden? Könntest du vielleicht bei der Arbeit reduzieren um etwas mehr Luft zu haben?

    Panama Meine Mama wohnt 100 km entfernt und wir besuchen sie am Wochenenden oder sie kommt zu uns. Bei der Arbeit bekomme ich die Freiheit dann zu arbeiten wann ich kann solange meine 34 Std Woche gefüllt ist. Wenn ich Zeit reduziere würde das von mein Verdienst wegfallen. Darf viel aus dem Homeoffice arbeiten, ist aber mit den Kindern im Haus manchmal herausfordernd. Die Kinder haben zur Zeit eine KITA mit 6 Stunden Betreuung am Tag.

    Hallo,


    mir geht es nicht gut und ich bin echt innerlich zerrissen.


    Sie hat den Termin 28.04. Klinikaufnahme mit den Kindern geschafft. Lief alles gut, die Kinder haben sich auf den Kindergarten gefreut. Alle paar Tage habe ich die Kinder besucht. Wir haben uns mit meine Frau über Whatsapp ausgetauscht, und ich habe ihr immer wieder gesagt das ich mich von ihr trennen möchte. Sie hatte mir vorgeworfen ich würde die Familie auseinander reißen wollen. Leider wurde die Therapie abrupt beendet, da beim letzten Besuch ist mir aufgefallen das sie getrunken hatte und ich habe dies an die Klinikpersonal gemeldet. Es waren grad mal 16 Tage. Sie hatte mir vorgeworfen ich würde ihre Therapie sabotieren. Ich musste am nächsten Tag sie und die Kinder abholen.
    Sie war dann Zuhause und nach 2 Tagen wieder stark alkoholisiert. Das ging eine Woche lang, ich musste Polizei rufen da sie mir mit Selbstmord vor den Kindern gedroht habe. 1 Nacht Psychiatrie dann war Sie wieder zuhause und betrunken. Ich habe erneut alleinige Wohnungsverfügung beantragt (diesmal mit Anwalt). Im rausch hat sie die verschlossene Kinderzimmertür eingetreten. Dann wieder Polizei, Psychiatrie und wieder zuhause. Der Richter hat die dringlichkeit des Falles erkannt und ohne Mündliche Anhörung den Beschluss erlassen das sie die Wohnung sofort für 6 Monate verlassen muss und ein Annährungsverbot für die Kinder.
    Sie ist wieder in der Psychiatrie gelandet, ihre Koffer und paar Persönliche Sachen hat ihre Freundin abgeholt. Dann sind wir mit den Kinder eine Woche in Urlaub nach Bayern gefahren ohne ihr zu sagen wo wir hin sind. Ich habe sie auch 1 Woche auf Stumm auf Whatsapp geschaltet.

    Sie ist jetzt seit 2 Wochen nüchtern, war paar Tage Obdachlos, jetzt hat sie ein WG und ist dort eingezogen.
    Vorgestern kam sie für eine Matratze und paar Sachen vorbei. Sie hatte nur geheult und will an unsere Ehe festhalten und darauf hin arbeiten. Es sei alles so schwer und ich würde alles schlimmer machen. Sie will keine Teilzeitmama sein, sie will ihr altes Leben, Wohnung, Kinder, mich zurück. Sie wirft mir mangelnde Unterstützung in ihre Sucht vor, das sie krank sei und kein schlechte Mensch ist. Ich würde Sie verlassen weil sie krank ist. Sie kann für die Krankheit nichts. Sie will sich ändern und alles tun. Es sei jetzt mit dem Beschluss alles viel schwieriger geworden. Und daran bin ich Schuld. Sie liebt mich und will mich zurück. Sie braucht Hilfe und Hoffnung. Sie kümmert sich wohl um eine Therapie Termin.

    Ich will ihr auch keine falsche Hoffnung geben. Ich schreibe ihr als Mentale Unterstützung: "Du bist stark und du schaffst das. Für dich und deine Kinder." Ich habe gesagt sie soll nach 6 Monaten mit was festes in der Hand melden und nicht nach 2 Wochen mit leere Versprechungen. Ich fühle mich aber schlecht. Die Kinder fragen 1x in der Woche nach ihr. Die wissen das die Mama nicht mehr nach Hause darf und woanders jetzt lebt. Und vor allem das die Kinder nicht schuldig sind und können die Situation auch nicht ändern.

    Ich merke das sobald ihr besser geht, geht es mir schlechter. Bin erschöpft, ausgetrocknet, lustlos. Vollzeit Job, Haushalt, Kinderbetreuung. Ich mache mir vorwürfe das ich Sie nicht genug/lang in ihr Kampf gegen die Sucht unterstützt hätte. Das ich das nicht mehr alleine schaffen kann meine zwei Kinder groß zu ziehen. So geht es mir Nachmittags/Abends. Ich bringe die Kinder ins Bett und merke das während die einschlafen bekomme das Gefühl der innere Ruhe.

    Natürlich wüsche ich mir das alles wieder so wie vorher sein wird, leider ist mir auch Bewusst das es nicht sein wird.

    Ich bin innerlich zerrissen und habe Zweifel an meine Entscheidungen. Bin ich ein schlechter Mensch? Habe ich einen kranken geliebten im Stich gelassen?

    Edit, bitte keine Zitate oder fremde Texte einstellen - Aurora

    Es fällt mir sehr schwer stark zu bleiben. Sie schreibt mir fast alle 2 Stunden das sie mich vermisst, das sie Heimweh hat.

    Sie hat sich heute morgen in die Entgiftung begeben. Sie bettelt um am Wochenende heim zu kommen um für die Kinder Klamotten für die Kinder zu packen. Dies habe ich abgeblockt. Sie kann am Montag in die Wohnung wenn ich nicht da bin und packen. Dienstag morgen fahren wir gemeinsam in die Klinik.

    Jedes Mal wenn sie mir schreibt geht es mir schlecht, zittere und kann nicht mehr.

    Natürlich vermisse ich unsere altes Leben . Natürlich vermisse ich sie als Lebenspartnerin und Mutter. Ich Frage mich ob ich den richtigen Weg gehe .... Trennung, Kindererziehung übernehmen....

    Ich bin heute Zuhause und sie ist zum Glück weg. Sie ist ins Hotel. Das ist erstmal eine Erleichterung.

    Ich werde im Laufe der Woche mehr über die rechtliche Sachen aufgeklärt und weiss mehr wie ich rechtlich meine Kinder schützen kann.

    Danke für eure Unterstützung.


    Im übrigen finde ich das sie nicht im Sinne des Kindeswohls denkt wenn sie die Kinder mitnehmen will. Es ist nur egoistisch. Sie wollte aber keine Therapie alleine. Natürlich kann ich es verbieten das die Kinder mit gehen, aber ich möchte , unabhängig von unsere Beziehung das ihr besser geht.

    Abgesprochen ist das die Kinder mit dürfen aber nicht für die komplette 13 Wochen.

    Ich habe alles versucht sie von unsere Familie fern zu halten. Sie hat leider einanrecht auf die gemeinsame Wohnung und das weiss sie auch.

    Die Klinik ist da drauf spezialisiert Mütter mit Kinder aufzunehmen. Es gibt vormittags wie eine Art Kita während die Mutter in Therapie ist und Nachmittags gibt es unterschiedliche Freizeitprogramme für die Kinder wie z.b. Pony reiten.

    Ich finde es nicht besonders gute Idee die Kinder mit in die Klinik mitzunehmen aber es gibt wohl Ärzte die es für gut finden.

    Ich bin Arbeitsfähig die meiste Zeit. Jedes Mal wenn sie im Entzug ist geht es mir viel besser. Nur wenn sie wieder auftaucht und Teil unsere Familie sein möchte kommen Nervenschwächen .

    Kannst Du den Kontakt zu ihr unterbinden oder wenigstens auf das Allernötigste beschränken, damit Du nicht alles hautnah mitbekommst?

    Können die Kinder in ihre Suchtklinik mitkommen oder müssen sie? Ist das wirklich gut für die Kinder?

    In der Verfassung, in der Du bist, bist Du da überhaupt noch arbeitsfähig? Wenn nicht, scheue Dich nicht, Deinen Arzt anzusprechen. Vielleicht kannst Du auch vorübergehend die Arbeitszeit reduzieren und/oder selbst eine Reha mit den Kindern beantragen?

    Hallo


    Mittlerweile hat sie bei ihrem Vater ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie wurde in ein Krankenhaus mit 3 pro Mille um 10 Uhr morgens eingeliefert. Sie ist 4 Tage geblieben und gestern entlassen worden. Ich bin mit den Kindern zu meiner Mutter. Sie ist jetzt wieder Zuhause .

    Sie versucht jetzt alle Schuld von sich abzuwenden. Sie verspricht das sie nicht mehr trinkt und trocken bleiben kann bis zur 28.04 sodass sie die Kinder mit in die Klinik nehmen kann. Ich habe natürlich meine Zweifel. Sie versucht mich emotional zu beeinflussen und mir unterreden das ich ihr keine Wahre Chance gegeben hätte, weil sie noch keine Langzeittherapie gemacht habe. Sie wird sich ändern und alles wird wieder gut. Ich würde die Familie auseinander reissen , ich wäre ein schlechte und schwache Vater/Ehemann, der sie wegen sowas aufgeben würde .

    Ich bin mit meine Nerven am Ende. Ich weiss nicht wie ich die nächsten 9 Tage mit ihr in einem Haushalt aushalten sollte.

    Sie behauptet ständig das sie aus eigener Entscheidung zur Entgiftung gegangen ist, was von aussen betrachtet nicht so scheint. Ihre Wahrnehmung von was passiert ist während sie konsumiert ist sehr verdreht.

    Ich weiss nicht was ich glauben soll, obwohl ich kein Vertrauen mehr in ihr habe. Sie macht mir ein schlechtes Gewissen. Sie macht mich fertig......

    Hallo PinkiePie,

    Ich befinde mich auf dem selben Weg wie du und reiche demnächst meine Alkoholkranke Frau die Scheidung ein. Ich mache mir natürlich Gedanken über Sorgerechtregelungen und die Wohnsituation. Wir wohnen zur Miete und sie steht im Mietvertrag drin. Ich glaube wenn sie nicht ausziehen will (kann ich dies irgendwie erzwingen?) muss ich wohl eine neue Wohnung für mich und meine Mäuse finden. Wir haben zwei wundervolle Kinder im Alter von 4 und 6.

    Vielleicht könntest du mir ein bisschen über dein Trennung erzählen.


    GRüße

    Hallo

    Ich möchte euch erstmal danken. Danke für die Antworten, Meinungen und Mutmach Sätze. Ich fühle mich viel besser. Ich habe es in erster Linie euch zu verdanken.


    Sie ist weg zu ihrem Vater und trinkt dort weiter. Ob sie bis zum 28.April schafft trocken zu werden um in die Langzeit Klinik zu gehen liegt in ihre Verantwortung.

    Ich habe endlich Zeit für meine Kinder. Wie können ungestört Zeit mit einander verbringen. Dinge zusammen erleben.

    Ich habe weniger Ablenkung , sie schreibt mir selten wegen irgendetwas banales , aber nie über die Kinder.


    Ich geh mein Weg weiter, werde später berichten wie mit der Trennung läuft. Da mache ich mir über viele Dinge Gedanken.

    Grüsse

    Ich fühle mich sehr geschwächt. Über diese kurze Zeit habe ich 15kg abgenommen. Man könnte meinen es ist eine gute Sache aber ich fühle mich nicht gesund dabei.Habe teilweise abends gar kein Appetit gehabt. Essen nur für die Kinder gekocht aber selber nichts essen können .

    Jeden Tag das selbe Routine. 7 aufstehen Kinder für die Kita fertig machen. Kinder in die Kita bringen. Hund noch schnell ausgeführt. Danach schnell ins Büro gefahren. Um 12 Mittagspause, heimfahren , Kleinigkeit essen. Weiter aus dem Home Office arbeiten. Um 14 Uhr Kinder aus der Kita holen. Und bis 16 Uhr weiter arbeiten. Zum Glück können sich die Kinder sehr gut einander beschädigen und kommt zu sehr wenige Störungen während mein Arbeitszeit.

    Das ganze schon bereits 8 Monate . Ich bin ein bisschen erschöpft. Eig sehr.


    Die Zeiten wo meine Frau in der Klinik war, waren entspannter. Jetzt war sie seit 3 Tagen wieder da und hatte wieder getrunken. Ich war völlig fertig mit den Nerven. Zum Glück hat sie ihre Vater abgeholt und weggefahren. Jetzt hoffe ich das sie bis ihre Langzeittherapie von uns fern bleibt.


    Zwischenzeitlich habe ich Termin zur Rechtsberatung wegen Scheidung und bereits ein Anwalt gefunden.


    Ich wollte nur was hier teilen....

    Sie versucht mit jeder Minute und jeder Whatssapp die Beziehung und die Familie zu retten. Leider kann ich kein gewöhnliches Leben mit ihr vorstellen. Das ständige Angst vor Rückfall, das alles wieder von vorne anfängt.
    Meine Gefühle für sie haben sich durch alles was vorgefallen ist sehr geändert und will sie nicht mehr. Es gibt sehr viel Hass und Wut in mir. Ich kann sie nicht mehr ertragen. Sie versucht aber immer wieder das wir alle zusammen bleiben und so...

    Hallo wieder,


    Danke erstmal an Marie für die Freischaltung.


    ich möchte etwas aus Vorgeschichte erzählen und eure Meinung wissen.


    Wir sind seit 16 Jahre zusammen und viele Dinge zusammen erlebt. Vor 6 Jahren haben wir uns Kinder gewünscht und wir haben zwei Wundervolle Kinder. Mittlerweile sind die Kinder 4 und 6 Jahre alt. Seit 6 Jahren auch verheiratet.

    Wir haben immer zusammen getrunken, im Studium und nach dem Studium. Sehr wahrscheinlich bin ich selber suchtgefährdet.


    Nach dem Abstillen der Kinder hat Sie mit Wein trinken angefangen. Erst 1 Glas am Tag, dann später 1 Flasche am Abend.

    Das ganze hat letztes Jahr angefangen zum Problem zu werden. Wir haben die Kinderbetreuung zusammen gestemmt trotz Berufsleben. Nun wurde Sie im Mai 2025 wegen Alkoholkonsum am Arbeitsplatz entlassen. Danach kam eine Schwere Phase wo sie mich mit Verantwortlich gemacht hat ihr Hilfe zu besorgen. Den ganzen Sommer 2025 hat sie heimlich mit Hartalkohol angefangen und von mir versteckt konsumiert. Bei jeder Ausflug mit dem Auto musste ich fahren da sie nicht in der Lage war zu fahren.
    Im August/September 2025 hat sich die Lage soweit zugespitzt das Sie sich auf eine Stationäre Entgiftung sich eingelassen hat. Um Sie zu unterstützen habe ich auch mit Alkohol trinken aufgehört.
    Allerdings bin ich nur auf 0,0 Bier umgestiegen. Ich trinke es jeden Tag. bin ich selber Suchkrank?
    Alles an Alkohol aus der Wohnung entfernt und versucht ihr nach dem Entzug ein sauberen Umfeld zu bieten. Nach dem Entzug hat sie eine Tagesklinik besucht was 4 Wochen lang auch gut funktioniert hat. Nach 4 Wochen hat sie wieder angefangen auf dem Heimweg aus der Tagesklinik zu trinken. Darauf hin wurde Sie aus der Tagesklinik entlassen. Danach ging alles Bergab. Immer mehr und mehr RUM am Tag, heimlich und mit Verstecke in der Wohnung. Sie war fast jeden Tag nicht mehr als Mama für die Kinder da und ich musste alles alleine stemmen. Arbeit+Kinder+Haushalt.
    Ich bin heimlich in der Co-Abhängigkeit gerutscht, habe für sie gelogen (Famile+Freunde+Nachbarn), nach ihr aufgeräumt, die Kinder vor dem Anblick einer Betrunkene Mutter geschützt. Leider durch diese Maßnahmen habe ich nicht viele Soziale Kontakte mehr gehabt. Dies macht mich traurig.
    Ab Mitte November wo sie aus der Tagesklinik entlassen wurde war sie nicht mehr richtig auf eine Erneute Therapie ansprechbar. Ich habe dann ein Platz für eine Langzeittherapie für sie organisiert. Die Langzeittherapie hätte sie ende Februar antreten können, dies hat sie geändert auf eine andere Klinik wo sie die Kinder mitnehmen kann. Allerdings mit Aufnahmetermin Ende April.

    Ab Nov bis Febr. habe ich jedes Wochenende genutzt von ihr mit den Kindern fern zu bleiben. Ausflüge, WE bei der Oma.

    Ich habe mir zwischenzeitlich aus Hilfe geholt von eine Beratungsstelle wo mir die Augen geöffnet wurden. Ich bin Co-abhängig und muss mich und die Kinder befreien.

    Sie war Anfang Febr. wieder zur Stationäre Entgiftung. Danach Übergang in die Tagesklinik wo ich deutlich gemacht habe das wenn es wieder zur starken Konsum kommt dann werde ich mich von ihr scheiden lassen. Nach eine Woche Abstinenz wieder angefangen stark zu konsumieren. Dies hatte die erneute Entlassung zur Folge.
    Danach hatte sie jede Hilfe abgelehnt. Sie wurde mehr und mehr Aggressiv und Wütend auf mich, vor den Kindern. Sie hatte in der Wohnung randaliert, Sachen kaputt gemacht. Ich habe die Polizei gerufen und Sie wurde mitgenommen. 1 Tag ruhige Nacht. Nächsten Tag kam Sie wieder und hat weiter gemacht. Konsumiert, Randaliert und war aggressiv.
    Ich habe mich ans Jugendamt gewendet und es wurde eine 14 Tägige Wohnungsverbot ausgesprochen.
    Sehr widerwillig wurde sie von der Polizei in die Ambulante Psychiatrie gebracht worden. Dort wurde ihr wieder ein Platz in der Entgiftung angeboten. Dies hat sie angenommen. Jetzt sind die 3 Wochen Entzug rum und sie ist wieder zuhause. und trinkt weiter als wäre nichts gewesen.

    Ich habe mich entschlossen mich von ihr zu trennen. bin mit den Nerven und Kräften bereits an meine Grenzen gestoßen. Die Scheidung werde ich so bald wie möglich einreichen. Ich muss mich noch beraten lassen wie das mit der Sorgerechtregelung und Wohnungsverfügung weitergeht. Sie steht ja im Mietvertrag drin.

    Sie hat immer noch den Platz in der Klinik zur Langzeitentwöhnung am 28.04. mit den Kindern. 13 Wochen. So lange halte ich nicht ohne die Kinder aus. Ausgemacht haben wir das die Kinder bleiben so lange dort bis es für die OK ist von Zuhause weg zu sein. Die Klinik ist nicht weit, ich kann jeden Tag besuchen gehen.

    Ich habe natürlich viele Selbstzweifel (die auch aus Vorwürfen und Streiten mit ihr kommen):

    Ist es übertrieben was ich vor habe? 16 Jahre Vergangenheit einfach wegwerfen? Bin ich egoistisch?

    Ich mache mir sorgen natürlich wie die Kinder auf Trennung reagieren werden.

    Lasse ich meine kranke Frau im Stich? Bin ich ein schlechter Ehemann?


    Ich habe mehr...... nur es kommt nicht raus....

    Hallo


    Ich habe eine Alkoholkranke Frau mit Depressionen. Wir haben 2 Kinder und sind verheiratet. Nun nach ihre dritten Entgiftung und 2x abgebrochene Tageskliniken kann ich mit den Nerven nicht mehr.

    Um mich und die Kinder zu schützen habe ich mich dazu entschlossen die Scheidung einzureichen.

    Sind viele Fragen in mich offen und bin sehr unsicher ob ich den richtigen Weg einschlage.


    Grüsse