Beiträge von Susyinthesky

    Also wenn doch alles so gut läuft bei euch und dich wirklich nur die körperlichen Folgen stören, dann akzeptier es doch einfach.

    Menschen verändern sich so oder so mit dem Älterwerden. Manche nehmen auch ohne Alkohol ordentlich zu. Manche rauchen eine Schachtel Kippen am Tag, ist auch nicht gesund. Manche bekommen andere schwere Krankheiten oder haben nen Unfall und sind körperlich eingeschränkt, damit muss man dann als Partner auch leben.

    Danke, diese Antwort tat gut 🙂

    Tatsächlich ist es so, dass wir ein ganz normales Familienleben haben. Wir machen am Wochenende Ausflüge, unterhalten uns beim Kaffeetrinken, unternehmen was mit Freunden und sind gemeinsam auf Familienfeiern. Mein Mann wird nie ausfallend, ist nie spürbar betrunken und benimmt sich nicht daneben. Allerdings weiß ich halt, dass er trinkt. Und er baut körperlich ab. Das nimmt mich mit. Die Aussicht, dass er sich vor meinen Augen langsam umbringt, das nimmt mich mit. Ansonsten lebe ich durchaus gern mit ihm zusammen. Ich schwirre nicht als Schatten um ihn herum. Darüber hinaus habe ich selbst Freunde, mir denen ich was unternehme, und er auch. Das sind keine Trinkkumpane, sondern Freunde, die er seit Jahrzehnten kennt und imer noch gerne trifft. Wir führen ein ganz normales Familienleben. Deshalb ist Trennung für mich kein Thema.

    Hallo Sonnenschein CoA,

    ich bin hier, weil ich hoffe, Partner von Suchtkranken zu finden, die eine Lösung gefunden haben, die nicht Trennung heißt. Ich war mal in einer Angehörigengruppe der Diakonie, da hieß es immer nur, du musst dich trennen, anders geht das nicht. Aber wir haben auch häufig genug eine schöne Zeit zusammen, es ist ja nicht immer alles doof. Meistens merke ich ihm gar nicht an, dass er getrunken hat, aber sein allgemeiner Gesundheitszustand leider natürlich, er wird immer dicker, im Gesicht aufgeschwemmt, und dass er so nicht alt wird, macht mir Sorgen.

    Du sagst, ich hab auch mal so gedacht. Was heißt das? Wie denkst du jetzt? Wie bist du damit umgegangen?

    LG und danke für den Austausch

    Hallo zusammen, ich bin neu hier.

    Mein Mann trinkt seit 15 Jahren Schnaps. Nur zu Hause . Auswärts, bei Familienfeiern oder ähnlichem, trinkt er Softdrinks. Er liegt nie betrunken unterm Tisch, wird nie aggressiv oder körperlich ausfallend, reagiert höchstens mal gereizt in unserer Familie mit einem Teenager. Trotzdem weiß ich, dass er trinkt, und wir haben auch schon oft darüber gesprochen. Als wir uns kennengelernt haben, hatte er immer Wein da, später hat er auf Schnaps gewechselt und noch später die Flaschen versteckt. Er hatte einmal einen Entzug, aber ohne Folgetherapie, so dass kurz darauf der Rückfall da war.

    Ich versuche, das Thema nicht mehr an mich heranzulassen und normal mit ihm zusammenzuleben, auch wenn er sich mit der Zeit wohl umbringen wird. Ich weiß, dass ich ihn nicht heilen kann. Es belastet mich, aber nicht so, dass ich ihn verlassen möchte. Würde er mich und meinen Sohn im Suff verprügeln, wäre ich weg, aber so ist das Zusammenleben in der Regel in Ordnung. Fühle mich zwischen den Stühlen.

    Wem ging es auch so und wie habt ihr die Situation für euch gelöst?

    Hallo zusammen, ich bin neu hier.

    Mein Mann trinkt seit 15 Jahren Schnaps. Nur zu Hause . Auswärts, bei Familienfeiern oder ähnlichem, trinkt er Softdrinks. Er liegt nie betrunken unterm Tisch, wird nie aggressiv oder körperlich ausfallend, reagiert höchstens mal gereizt in unserer Familie mit einem Teenager. Trotzdem weiß ich, dass er trinkt, und wir haben auch schon oft darüber gesprochen. Als wir uns kennengelernt haben, hatte er immer Wein da, später hat er auf Schnaps gewechselt und noch später die Flaschen versteckt. Er hatte einmal einen Entzug, aber ohne Folgetherapie, so dass kurz darauf der Rückfall da war.

    Ich versuche, das Thema nicht mehr an mich heranzulassen und normal mit ihm zusammenzuleben, auch wenn er sich mit der Zeit wohl umbringen wird. Ich weiß, dass ich ihn nicht heilen kann. Es belastet mich, aber nicht so, dass ich ihn verlassen möchte. Würde er mich und meinen Sohn im Suff verprügeln, wäre ich weg, aber so ist das Zusammenleben in der Regel in Ordnung. Fühle mich zwischen den Stühlen.

    Wem ging es auch so und wie habt ihr die Situation für euch gelöst?