Ich wünsche dir auch von Herzen gute Besserung! Denk daran: Heute und in Zukunft hast du wegen deines Magens einen dauerhaften Grund mehr, trocken zu bleiben. Ich kenn jemanden, der hat sich mal bei einer Routine OP eine Hepatitis B zugezogen und darf nie mehr trinken. Aus Präventionsgründen. Ich will jetzt keine Krankheit schönreden, dazu bin ich selbst zu chronisch betroffen. Und man muss auch ohne Beschwerden trocken bleiben (wollen). Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.
Beiträge von JEB
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Da du wieder von vorne anfängst ist das Saufhirn wieder extrem präsent und gierig. So wars bei mir.
Ja, das ist ne gute Beschreibung. Ich würde noch "laut" hinzufügen, weil sich solche Gedanken irgendwie in meinem Kopf lauter anhören.
Zum Thema alkoholfreie Location: Da hilft uns das restliche Gehirn zum Glück: Wenn man diesen Wahrnehmungsfilter hat, sieht man "nur noch" alkfreie Orte

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Auch mal was Schönes und ein positives Beispiel: Sind heute in eine Location geraten, die früher noch ein Biergarten war, heute aber für alle Gelegenheiten offen ist. Kein Alk im Verkauf oder beworben, weder auf Schildern noch auf Bierdeckeln. Zapfanlage stillgelegt und ganz hinten im nicht begehbaren Teil der ehemaligen Kneipe verschwunden. Es gab ein "Fest des Lebens" einer größeren Gruppe mit Musik, Gespräch, Kunst und null Sauferei.
Das stimmt mich gerade sehr zuversichtlich. Wenn der Kontext und die Einstellung stimmen, muss Alkohol gar nicht erst Thema werden.
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Ich glaube, das hängt mit meinem Rückfall zusammen und dass ich schon oft Kontrollverluste miterleben musste. Eine Hintertür will ich mir nicht offen halten. Aber danke für die Perspektive, man könnte es so sehen und vielleicht tut etwas in meinem Kopf das noch.
Ich hoffe aber, dass die Zuversicht und das Selbstvertrauen wachsen.
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Heute war logistisch echt ein schwerer Tag, erst der Beinahe-Zwischenfall im Supermarkt, später musste ich auch noch tanken und in der unmittelbaren Nachbarschaft ist ein Bierfest...
Bin jedes Mal standhaft und wachsam und so weit weg wie möglich geblieben. Da mein innerer Kritiker unerbittlich ist bei kleinsten Fehlern erlaube ich mir heute mal nen Tacken Stolz. Im Wissen, wie schnell das alles wieder kippen kann
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Wenn Du wirklich ernsthaft vorhaben solltest, ohne Alkohol zu lebengilt:
"Meine Abstinenz und somit meine Gesundheit sind Top 1 und nicht verhandelbar. Ihr ist alles andere als minder bedeutsam unterzuordnen."Und dazu zählt, nicht anderen Leuten gefallen zu wollen und/oder an Orten zu verweilen, die für einen Neuling brandgefährlich sind. Und dazu zählt eindeutig ein Brauhaus.
Wir waren mal an einem heißen Soomernachmittag nach dem Dienst in einem Biergarten vor einem Brauhaus. Wegen der Hitze haben viele am Tisch kein Bier und so wie ich Apfelschorle und Wasser getrunken. Irgendwann musste ich mal "für kleine Jungs" und hinein in die Höhle des Löwen. An den dekorativen Braukesseln vorbei zum WC. Obwohl ich damals schon mehr als 3 Jahre clean war, machten mich der Anblick der an sich hübschen Kessel leicht kirre.
Da die Küche dort nebst Ambiente und Service dort gut sind , wollen besagte Kollegen immer im Dezember zum Weihnachtsessen dort hin. Das dürfen sie gerne tun, aber ich gehe nicht mit. Das besagt eigentlich alles.
Warum geht Ihr nicht in ein elegantes Speiserestaurant, wo das Saufen nicht das ganze Geschehen dominiert? Selbst das ist für einen Neuling noch eine Herausforderung, aber auf deutlich niedrigerem Niveau.
Mir würde es im Brauhaus bestimmt genau so gehen. War ja auch im Biergarten der Fall. Warum meine Eltern gerade ins Brauhaus wollen? Früher hätte ich gesagt, es ist das Ambiente, oder dass sie halt nix "Edles" kennen. Mittlerweile fürchte ich, dass sie einfach gerne dort sein wollen. Weil sie definitiv problematisches Trinkverhalten haben. Das sehen sie nur selbst nicht so.
Ich bleibe dabei, ich kann mich ja mit der Oma gesondert treffen, schön Kaffee und Kuchen z.B.
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Hi JEB ,
hier mal meine Erfahrungen wie ich meine Abstinenz gestartet habe und inzwischen fast 20 Monate stabil abstinent bin. Ich habe, nachdem ich mich hier angemeldet habe zunächst die Grundbausteine umgesetzt.
Und danach habe ich konsequente Risikominimierung betrieben und betreibe sie noch heute. Also ich gehe auf keine Feste, Feiern, Orte und Veranstaltungen, auf denen vor allem von meinem Umfeld in meinem Beisein hauptsächlich Alkohol konsumiert wird. Ich schreibe explizit mein Umfeld, weil dies nochmal ein größerer Trigger für mich ist.
Mein privates und berufliches Umfeld weiß, dass ich jetzt abstinenter Alkoholiker bin. Und die Vereinbarung ist das, wenn ich mit Ihnen verabredet bin oder mit Ihnen Zeit verbringe das in meinem Beisein kein Alkohol getrunken wird. Wenn ich auf den oben genannten Dingen eingeladen war, habe ich bisher abgesagt und mich bei Bedarf extra und alkoholfrei getroffen. All das gab bisher überhaupt nicht das geringste Problem. Hätte es ein Problem gegeben, hätte ich die Konsequenzen gezogen.
Das alles hat dazu geführt das ich innerhalb von gut sechs Monaten ziemlich stabil abstinent war. Saufdruck hatte ich in dieser Zeit selten. Und wenn habe ich diesen ignoriert und mich auf etwas anderes konzentriert. Davon gibt es ja genug.

Auch ich habe noch andere zum Teil chronische psychische Erkrankungen. Beispielsweise chronische Depressionen. Aber diese Erkrankungen haben absolut nichts mit meiner Sucht zu tun. Und das trenne ich in meinem Kopf strikt und kappe dazu jede Verbindung, damit diese sich nicht gegenseitig begünstigen können.
Das gute ist das ich bei allen diesen Erkrankungen schon vor Jahrzehnten im Rahmen von zwei abgeschlossenen Therapien gelernt habe mir selbst zu helfen. Beide Therapien waren Verhaltenstherapeutisch orientiert.
In den letzten Jahren meiner Sauferei befand ich mich durchgehend in einer schweren Depression. Denn ich konnte mir saufend nicht mehr selbst helfen. Das ist unmöglich.
Nachdem ich abstinent wurde, waren die Depressionen für ungefähr sechs Monate kein "größeres Problem" und dann konnte ich mir auch gut helfen. Hätten meine Depressionen früher ein Problem gemacht dann hätte ich mich trotzdem zunächst darauf konzentriert stabil abstinent zu werden.

Warum schreibe ich Dir das alles? Du bist jetzt erneut abstinent und hast ein kleines Kind, für das es wichtig, ist das, die Mama clean ist und bleibt. Und mein Eindruck ist wie als Du Dich ursprünglich hier angemeldet hast das Du einige Baustellen aufmachst die aber meiner Meinung nach überhaupt noch nicht anstehen. Wie zum Beispiel das Verhältnis zu Deinem Partner oder Deiner Familie.
Ohne eine stabile Abstinenz ist alles andere Nichts. Und aus diesem Grund würde ich mich wäre ich an Deiner Stelle, die nächsten Monate zunächst nur auf eine stabile Abstinenz konzentrieren. Heißt die Grundbausteine umsetzen und konsequente Risikominimierung betreiben. Damit stellst Du sicher das Du Dich nicht gefühlsmäßig, geistig aber vor allem körperlich nicht auf Armlänge Alkohol näherst. Jedenfalls nicht, wenn Du nicht musst z. B. beim Einkaufen. Und kaum Risiko bedeutet, dass Du safe bist.

Vielleicht ist dieses Vorgehen ja eine gute Idee für Dich?
Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung! Die hätte ich mal früher lesen sollen... Musste vorhin tatsächlich Windeln kaufen und bin, ohne den Laden zu kennen, auf dem Weg zur Kasse am Alk vorbeigegangen. Das sitzt wohl tief im Unterbewusstsein. Hab nix mitgenommen, aber hatte einen Moment lang ordentlich Puls. Nochmal Glück gehabt, bzw. standhaft geblieben. In Zukunft werde ich aufmerksamer sein.
Alles andere der Abstinenz unterzuordnen ist natürlich richtig. Vielleicht wird dann die ein oder andere Baustelle weniger brisant...
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Das mit dem "notwendigen Egoismus" ist ein guter Punkt. Musste ich aufgrund einer chronischen Erkrankung schon in anderen Lebensbereichen entwickeln. Auch da konnte ich irgendwann keine falsche Rücksicht auf Andere nehmen, einfach weil es um meine Unversehrtheit ging. Mittlerweile ist das Gewohnheit.
Ich hoffe, das wird sich mit dem Trockensein genauso entwickeln
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Offenbar bist du in einem Umfeld groß geworden in dem Männer sehr mittelpünktig gesehen werden.
So was prägt mehr als einem lieb ist und du denkst sogar, dass du einen ‚Berechtigungsschein‘ deines Mannes für starke Gefühle brauchst. Nö!Deine Gefühle gehören dir und wenn du sie äußern möchtest, tust du es. Er muss schauen wie er damit klar kommt.
Du änderst gerade dein Leben radikal und das ist auch für deinen Partner nicht leicht. Geh deinen Weg und schau wie sich das dann ‚zurecht ruckelt‘, aber mach nicht den Fehler ihm zu liebe die Handbremse anzuziehen.
Wenn es dann nicht mehr passt, kann man sich immer noch trennen.
Warm halten und gleichzeitig umschauen ist niemandem gegenüber fair.
Damit hast du Recht, nur, dass ich die männliche Dominanz (durch den Vater) jetzt als Erwachsene erst reflektieren kann. Ich glaube, mein Mann will mir meine Gefühle auch gar nicht verbieten, sondern nach einer sehr unsteten Zeit ist er einfach erschöpft. Meine Gefühle sind ihm gerade wirklich "zu viel", obwohl ich sehr viel stabiler bin.
Ich muss wirklich zuerst mit mir ins Reine kommen, das ist noch ein langer Weg
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Irgendwie kommt es mir so vor, als würde sich mein Partner gerade jetzt, wo ich langsam klarer werde, mehr zurückziehen.
Ich unterschätze mit Sicherheit, was er gerade durchmacht. Die Strukturen bis jetzt waren nicht gut, aber bekannt. Jetzt muss ich mein Leben umstrukturieren und weiß noch nicht, ob er diese Bewegung mitmachen kann/ will.
Wäre halt schade drum, jetzt, wo es langsam aufwärts geht
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Ich habe ein ähnliches Problem bin selbst sehr gefühlsbetont und romantisch aber mein Partner hat nur mehr sehr starke Gefühle zu seinen Saufkumpels, dass war sehr schwer zu akzeptieren... mir hilft dass ich mir sage, ohne den Alkohol würde er bessere skills wissen mit anderen Meinungen, Gefühlen und Emotionen umzugehen und auszudrücken aber der Alkohol trägt die Hauptschuld, du musst dich sehr distanzieren und irgendwie versuchen dich gut abzulenken und halt eben auch die augen langsam offnen für einen anderen mann und wenns auch nur dafür gut ist dass du dich wertgeschätzt fühlst, ich verstehe das festhalten an der Liebe zu ihm recht gut aber Grenze dich so gut und schnell wie möglich von den Folgen seines Konsums und eventuellen schuldzuweisungen ab, sag ihm dass du nicht für sein trinken verantwortlich bist und dass du weisst das Alkohol eine starke Droge ist, die die Kraft hat alles zu zerstören, nicht unbedingt er ist es ..aber ich meine, die emotionale Schwäche von ihm und keine anderen Problemlösungsstrategien zu kennen und natürlich eine gewisse unreife, den er hat wahrscheinlich jahrelang nicht richtig reflektiert, in den Sinn etwas zurückgeblieben..
Lieb von dir, aber ich bin die Trockene Alkoholikerin. Er hat eher andere Süchte, z.B. Essen.
Er kann total liebevoll und zugewandt sein zu Kind und Hund und mir, aber nur, wenn wir ihm das permanent spiegeln. Ansonsten ist er nur auf der rein logischen Ebene unterwegs und beurteilt jedes Gefühl als unnötig. Hatte aber trotzdem vor ein paar Jahren ein Arbeitsbedingtes Burnout. Ich würde ihn als Workaholic bezeichnen, der gerne Gefühle hätte, aber sie sich selbst nicht erlaubt. Und allen anderen dann auch nicht.
Augen offen für einen anderen Mann... Da müsste man sich schon zufällig begegnen. Und meine Interessen sind sehr Nerdig.... Ich müsste erstmal herausfinden, wie ich ohne ihn weiter machen kann.
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Eins steht fest: Ich kann und will keine Gefühle mehr wegdrücken, weil sie anderen nicht passen. Mit Alk ging das ja auch nicht wirklich.
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Ne, aber in der Abstinenz wird Vieles klarer
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Ih kenne nur die ungesunde Variante: solche Gefühle solange als "gerade nicht passend" wegdrücken, bis ich irgendwann gar nicht mehr heulen konnte, selbst, wenn ich es mir zwecks Erleichterung dringend wünsche.
Nicht nachahmenswert, aber so bin ich aufgewachsen und empathiefreie Partner hatte ich auch ...
Du sagst "hatte" und sprichst damit den Kern an. Ich erwarte keine Heilung oder Lösung meiner Probleme. Aber dass jemand so damit überfordert ist, dass er sie mir abspricht, kann nicht die Lösung sein. Vor mittlerweile 8 Jahren, als die Sucht sich noch gar nicht gezeigt hat, war auch alles gut. Beide studiert, relativ flexibel, nicht viel Schlimmes erlebt. Wir waren auch in einer Paarberatung. Aber selbst erlernte Sätze wie "Was wünschst du dir gerade" bringt er nicht mehr und schiebt alles beiseite
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Frauenfeindlich? Ist mir hier zu allgemein.
Auf jeden Fall übetschreitet sie massiv Deine Grenzen - und die Deines Mannes gleich mit, denn damit versucht sie ihn in die Co- Rolle zu drängen. Ist sie selbst Co?
Und wie hat Dein Mann reagiert?
Und wie gehst Du nun mit dem Oma-Geburtstag um?
Ne, sie ist Drauf. Mein Vater bringt das Gift immer und Haus. Benzos nimmt sie auch. Das mit der Co-Rolle könnte stimmen, obwohl sie wirklich noch sehr auf Unterordnung etc. bedacht ist.
Mein Mann hat sie ignoriert, kann er ja gut. Ob aus Gleichgültigkeit oder Verständnis weiß ich nicht.
Wir treffen uns gesondert mit der Oma

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Gefühle in der Partnerschaft:
Mein Partner ist leider eher zurückhaltend, schiebt starke Gefühle bei sich selbst weg und redet nicht darüber. Ich bin das genaue Gegenteil, das war schon so vor der Sucht. Mein Partner fordert mich auch manchmal wirklich auf, mich doch mal einzukriegen... Und an der Stelle bin ich für Alk total anfällig, weil dann bin ich ja nach außen und innen gedämpft... Das will ich aber nicht mehr und meine Gefühle, z.B. mal weinen, haben ihre Berechtigung. Ich rede nicht von Ausbrüchen wegen Kleinigkeiten, sondern weinen, wenn sich z.B. die Gesundheit einer nahestehenden Person verschlechtert hat.
Wie geht ihr mit starken Gefühlen auf gesunde Weise um? (Bei gleichzeitig empathiefreiem Partner)
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Ich glaube, sie wollte meinen Mann zu meinem Vormund machen... Wie oben gesagt, finde ich das misogyn, außerdem nimmt sie mir ein Stück Eigenverantwortung weg. Das wird nicht passieren.
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Das stimmt natürlich, danke für das Zitat! Was mich eigentlich gestört hat, war der misogyne Unterton. Was soll mein Mann den noch bestimmen? Ob ich wählen oder Autofahren darf? Das mit dem Bestimmen kam auch tatsächlich von meiner Mutter, die vollständige abhängig von meinem Vater ist.
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Was stimmt nicht mit den Leuten?
Heute waren meine Eltern zu Besuch und haben anscheinend doch noch nicht verstanden, was "trocken" bedeutet... Sie haben Wasser mit mir getrunken und gesagt, sie unterstützen mich. Aber bald hat meine Oma Geburtstag und da würden sie ja so gerne ins Brauhaus gehen.
Ich hab gesagt, dass mich das triggern könnte. Ich "darf" also entscheiden, ob es das Brauhaus wird.
Und mein Mann!!! "darf" entscheiden, ob ich mir nicht doch zu besonderen Anlässen mal eine Ausnahme machen darf. Weil er ja nicht der Alkoholiker ist von uns beiden.
Meine Fresse 😬
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Gestern war mein erster Alkoholfreier Tag seit dem Rückfall. Mein Mann ist nach wie vor skeptisch. Ich hoffe, verlorenes Vertrauen wieder herstellen zu können. Ansonsten war alles Recht ruhig und entspannt. Keine Anfangseuphorie, die ja manchmal auch gar nicht so gut ist, weil man zu viel auf einmal will. Nur entspannt die Joggingschuhe rausgeholt. Hab noch wenig Kondition, aber die baue ich jetzt langsam auf.