Das sehe ich genauso. Ich tue das für mich. Ob das Kind von anderer Seite mal an Alk herangeführt wird, weiß ich nicht.
Aber ich will es auf keinen Fall vorleben
Das sehe ich genauso. Ich tue das für mich. Ob das Kind von anderer Seite mal an Alk herangeführt wird, weiß ich nicht.
Aber ich will es auf keinen Fall vorleben
Aber man erfährt so Einiges... Z.B. dass meine Oma meinen Vater als kleinen Jungen immer in der "Wirtschaft" hat Bier kaufen lassen. Jeden Tag. Und es wäre ihm so peinlich gewesen.
Und dann macht er es genauso. Und dann gibt er es an mich, seine Tochter, weiter.
Und jetzt steh ich hier und hab selbst ein Kind...
Bin gerade entsetzt und hab große Angst, die Muster weiter zu tragen
Mein Vater weiß jetzt auch bescheid. Seine Reaktion: Du bist keine Alkoholikerin, das passt nicht. Da gibt's ganz andere Extreme... Und der Klassiker: Trink einfach weniger.
Hallo, Verleugnung 🤐
Er ist wütend darüber, dass ich rückfällig geworden. Und er sagt, dass er selbst weiß, dass es eine Erkrankung ist, aber die Wut kommt von der Enttäuschung über den Rückfall.
Die PTBS hat er allerdings nie "akzeptiert". Da behauptet er immer noch, ich hätte mich in was hineingesteigert
Wie steht denn Dein Partner dazu? Trinkt und bunkert er den Alk jetzt heimlich? Will er noch Gästen bei Euch Alk anbieten oder sich Dir zuliebe woanders zum Saufen treffen?
Mein Partner kann tatsächlich ohne Probleme aufhören, hat das auch schon über längere Zeiträume gemacht und mein Rückfall hat ihn sehr getroffen. Er will mich emotional unterstützen, aber aktuell ist seine Wut größer. Kann man auch verstehen...
Ich finde diese Reaktion gar nicht soo seltsam, sie spricht vielleicht eigentlich von sich oder? Das, was nie jemand zu ihr gesagt hat, sagt sie jetzt zu dir.
Ach du Schande... Das könnte ja sogar sein. Und gesagt bekommen hat sie es nur nicht, weil sie seit 4 Jahrzehnten mit meinem Vater in Co-Abhängigkeit trinkt. Die "Stützen" sich gegenseitig
Gerade wieder einen Dämpfer gekriegt... Meine Mutter, ausgerechnet sie, die ein eigenes Alkoholproblem hat und mir immer vorgelebt hat, Alk etwas generell positiv so... Ist beleidigt, dass ich ihr erst jetzt davon erzähle. Und unmittelbar danach kamen die Vorwürfe. Was ich doch alles verlieren könnte, Arbeit, Familie.... Und ich wolle doch nicht so enden wie Jemand aus unserer Familie, der am Alkoholismus verstorben ist. Und dann das Misstrauen... Ob ich mir auch wirklich Hilfe hole...
Es war furchtbar
Der Schrank/das Statement piece im Wohnzimmer.
Werde heute alles Alkohöllische ausräumen.
Wäre es euer Ansicht nach gut, auch die Gläser zu verbannen?
Wie habt ihr umdekoriert und aus den Giftschrank einen schönen gemacht?
Danke für diese Perspektive. Irgendwie ist es trotzdem heftig, die eigenen Eltern als "Saufkumpanen" zu sehen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, stimmt es leider. Das kann mir wenigstens helfen, mich besser von ihnen zu distanzieren
Mal eine Frage an (Falls vorhanden) Erwachsene Kinder Alkoholabhängiger Eltern. Habt ihr den Kontakt abgebrochen, schleichend, radikal und wenn das, wie?
Carl Friedrich : ist es nicht genau das, was wir wollen? Weiterleben wie bisher, aber trocken? Irgendwas daran hab ich nicht verstanden, tut mir leid
Danke für dein Feedback ! Beim, Arzt war ich, aber leider nur Hausarzt und noch nicht Psychiater.
Ansonsten hast du Recht, sowohl das Umfeld als auch die Umgebung haben das begünstigt.
Und die SHG war bis jetzt wirklich nur ein Vorhaben. Montag ist die nächste Sitzung. Sie haben gesagt, ich kann immer vorbei kommen, ohne verurteilt zu werden. Leider bin ich selbst mein schärfster kritiker
Vielen Dank, Hartmut.
Ich will sofort wieder aufhören, das ist gar keine Frage.
Leider hab ich gestern den Fehler gemacht, mich mit meiner Familie und meiner dementen Patentante im Biergarten zu treffen. Eigentlich wollte ich ja nur sie sehen, das hätte ich auch so lösen können.
Aber in meiner Gutgläubigkeit dachte ich, es wird bestimmt ein schöner Abend, immerhin wollen alle, dass sie eine gute Zeit hat.
Nach einiger Zeit hat dann "diese Seite" der Familie völlig ungehemmt Witze erzählt, die einfach nur gruppenbezogen menschenfeindlich und rassistisch waren. Und ich hatte einfach nicht die Kraft, aufzustehen und zu gehen. Hatte meinen Mann eigentlich vorher gebeten, mich zu begleiten, wenn sowas passiert, aber er meinte, wir säßen weit genug weg und wären ja nicht wegen der anderen da. Das könne man ja wohl mal ignorieren.
Da ist er stärker als ich. Ich konnte es nicht. Also doch Bier bestellt. Ich hab mich gefühlt wie ein Tier, das in die Ecke gedrängt wird. Jetzt fühle ich mich furchtbar. Bin sauer auf mich, auf meinen Partner und auf den Teil der Familie, der sich so daneben benimmt. Zu dem insbesondere mein Vater gehört, wegen dem ich als erwachsenes Kind alkoholabhängiger Eltern hier schreibe.
Hallo zusammen!
Leider hatte ich gestern einen Rückfall. Darf ich hier davon erzählen? Oder soll ich einfach aus dem Forum raus? Auch das würde ich verstehen
Hallo Dorothea! Danke für deine Sichtweise! Ich bin ehrlich gesagt noch gar nicht auf die Idee gekommen, meinen Saufdruck nicht gewaltsam wegzudrücken, sondern ihn durch schöne Dinge zu ersetzen. Dann fühlt es sich nicht zu sehr nach "Verzicht" oder "Durchhalten" an, sondern ich könnte ja Neues entdecken.
Eine Liste wie du hab ich auch schon gemacht, nur steht leider bei mir viel zu viel, was ich tun/ können/ lernen will. Damit setze ich mich selbst wieder unter Druck. Ist aber auch etwas, was ich bei mir oft beobachte. Ich bin sehr neugierig und begeisterungsfähig, mir fallen Dinge (auf Anfängerlevel) recht leicht. Dann kickt leider der Perfektionismus und ich fühle mich schlecht, weil ich z.B. nach einem halben Jahr noch kein Japanisch kann...
Hast du oder habt ihr vielleicht Tipps, wie man Hobbys priorisieren und entspannt angehen kann, damit nicht wieder eine Anspannung entsteht?
Was meine Tochter angeht: Ich hatte letztens Geburtstag und mein Vater hätte ihr fast Bierschaum angeboten. Ich werde sie mit ihm einfach nicht mehr alleine lassen. Es geht nicht anders.
Ganz liebe Grüße!
Rennschnecke Leider hasse ich Tee. Bin momentan bei Apfel- oder Holunderschorle mit viel Eis, das geht.
Aurora : Das hab ich auf dem Schirm, hab auch meine Mundspülung entsorgt und Mittel gegen Magenprobleme gibt's zum Glück auch alkoholfrei. Aber es ist erschreckend, wo überall Alk drin ist
Ja, das hab ich heut beim Einkaufen gemerkt. Bin an den Spirituosen vorbei und hab mir einfach vorgestellt, dass da überall "Gift" draufsteht. Diesmal ging es.
Aber wenn die Hormone zuschlagen, ist es so schwer... Dann bin ich immer durch, auch schon in meiner Zeit vor der Sucht.
Als Getränke hab ich nur Kaffee und Wasser. Vielleicht habt ihr ja Tipps? Ich will auch nix mit zu viel Zucker
Bei der SHG war ich leider noch nicht. Es war immer was und manchmal war es einfach nur irrationale Angst...
Z.B. was ist, wenn ich dort jemanden kenne? Oder jemand da sitzt, der weiß, wo ich arbeite? 😞
Hallo Elly!
Meine Frauenärztin rät zum Abwarten, weil das alles soooo normal ist.
Da bin ich anderer Meinung. Aber ich hab mir nen Immunologen gesucht, der kann auch den Hormonstatus bestimmen.
Man kann halt recht wenig tun... Zusätzliche Hormongaben wären bestimmt auch nicht gut ![]()
Bin ziemlich verzweifelt
Hallo JEB
Ich bin wegen meiner Erkrankung durch Medikamente seit über 6 Jahren im Wechsel. Suchtdruck hatte ich deswegen nicht, aber meine Emotionen waren/sind deswegen oft sehr stark, natürlich auch körperliche Symptome. Sehr müde, sehr wütend, sehr traurig usw. das hat sich aber nach einem Jahr eingependelt.
Vielleicht solltest du dass für dich überprüfen?Vielleicht führt das eine zum anderen?
Hallo Nika, das kann schon stimmen. Bei mir liegt akut keine "Erkrankung" vor, aber meine Tochter ist erst 4 Monate alt und ich bin oft überwältigt von Hormonen, Emotionen und Schmerzen an der Kaiserschnittnarbe. Momentan fällt es mir echt schwer, trocken zu bleiben.
Habt ihr Tipps, wie man mit hormonbedingten Stimmungsschwankungen umgehen kann? Hab echt Angst vor einem Rückfall
Ja, paradox ist es. Aber sie wirken gar nicht betroffen oder Co-Abhängig. Sie sehen trinken als Tradition und irgendwie was Gutes ... Da hilft wirklich nur, das Kind nicht mit ihnen alleine zu lassen