Beiträge von Yve2006

    das tut weh das zu lesen. Doch du hast Recht. In den Jahren unserer Beziehung habe nur ich mich bewegt und getan und gekämpft. Ich kann mit der emotionslosigkeit und der Kälte die er mir entgegenbringt nicht leben. Und auch damit nicht, dass er lieber allein die Wochenenden verbringt als mit mir. Die räumliche Trennung tat schon weh, doch die Einsamkeit das letzte Jahr noch mehr. Daher habe ich mich vollends getrennt. Was rätst du mir soll ich tun? ihn blockieren? Habe auch einen Termin bei einem Scheidungsanwalt .... ist das zu früh? Wir sind nun ein Jahr räumlich getrennt und es hat sich nichts verändert und es wird sich auch nicht ändern solange er nicht das Problem erkennt. Ich könnte heulen weil er mir auch so leid tut. Es fällt mir schwer Jemanden so zu behandeln, wo man weiss das er leidet. Und was ist wenn er seine Drohung Tod ernst macht? davor habe ich Angst wie geht man damit um?

    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg sieht ist ein gutes Zitat doch warum kann man nicht einfach gemeinsam den Ausweg finden aus der Sucht? Wieso ist ein Alkoholiker bereit alles zu verlieren seine Liebe sein Leben für die Sucht? Es will einfach nicht in meinen Kopf. Er sagt er liebt mich und trotzdem ist er unfähig sein Leben in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden und in Therapie zu gehen. Welch Teufelskreis ist das mit dem Alkohol.

    Hallo Lizzy01 ich verstehe sehr gut wie du dich fühlst. Ich konnte auch mit meinem Mann keine gemeinsamen Hobbys mehr ausüben. Er hat sich vollends isoliert. Auch wollte er mich nur noch zwei Wochenenden von Samstagabend bis Sonntagabend sehen. Ich fühlte mich wie eine Randfigur in seinem Leben. Auch ist er emotionslos und kalt. Wie ist es bei dir. Ich habe sehr unter dieser Kälte gelitten , und mich vor zwei Wochen vollends getrennt. Es geht mir schlecht. Denn es war keine Trennung aus Liebe sondern um mich zu schützen. Es ist so verdammt schwierig aktuell.

    Vielen Dank. Es ist aktuell für mich nicht einfache. Es tut so unglaublich weh, dass er einfach nicht in der Lage ist zu kämpfen. So als ob ich nur eine Randfigur bin. Er wiederholt auch immer dieselben Sätze. Wir sind seit fünf Jahren verheiratet und seit sechs Jahren ein Paar. Er hat immer getrunken. Mal gab es Phasen wo er trocken war. Die erste Ehe mit drei Kindern ging daran auch zurgrunde. Alle Kinder wünschen keinen Kontakt. Wie soll ich mich verhalten was soll ich tun

    Hallo Hartmut,

    ich frage mich schon die ganze Zeitm warum es meinem Mann einem wohl nassem Alkoholiker nicht möglich ist, um unsere Beziehung zu kämpfen und mich, die Frau die er liebt. Stattdessen tut er mir nur Dinge schreiben wie du wirfst mich weg..... ich hätte einen Anderen... er kann nich ohne mich..... es bleibt nur noch tot. Wie soll ich damit umgehen? Was kann ich tun? Es tut weh das Ende der Beziehung so zu erleben wo es doch hätte anders zwischen uns sein können. Warum möchte er sich nicht helfen lassen? Ich kann es nicht verstehen.

    Ich habe mich von meinem alkoholabhängigen Mann getrennt und nun leidet er und tut in mir Schuldgefühle verursachen, indem er mit tot und solchen Dingen droht wie kann ich ihm helfen, wenn er selbst nicht erkennt warum ich gegangen bin? Was wenn er sich wirklich was antut? Was soll ich tun? ihn blockieren oder ihm sagen, dass ich ihn blockiere wenn er nicht aufhört mit dieser emotionalen Erpressung.

    Ja das weiss ich. Habe auch schon viel über Co-Abhängigkeit gelesen. Doch es tut so weh. Auch der Traum von unserer Liebe und dem Leben zu zweit alles zerstört. Ich weiss das es so besser ist doch Hoffnung bleibt. Es ist so schlimm, was Alkohol tut. Seine erste Ehe mit drei Kindern ist auch daran zerbroch. Alle drei Kinder haben keine Kontakt und wünschen diesen auch nicht. Seine Exfrau hat versucht in unserer Anfangszeit mich zu warnen. Doch ich habe nicht gehört. Weder auch Sie noch auf Freunde und Bekannte. Ich komm mir so dumm und naiv vor. Und vorallem tut es mir weh, dass er nicht um mich kämpft sondern nur solche Sachen über Whatsapp schreibt. Das bestätigt mich darin, dass er nie aufgehört hat zu trinken. Denn ich denke das es schier unmöglich ist für einen alkoholkranken Menschen, welcher solange über 20 Jahre trinkt ohne Therapie trocken zu werden. Das ist so grausam. Die Freischaltung habe ich beantragt. Vielen Dank dafür.

    Hallo ich bin seit fünf Jahren mit einem Alkoholiker verheiratet und seit sechs Jahren sind wir ein Paar. Ich habe meinen Mann nach der Trennung von meinem ersten Mann kennengelernt und mich schlagartig in ihn verliebt. Sein Alkoholverhalten kam mir viel vor doch ich wollte es am Anfang einfach nicht wahrhaben. Die rosarote Brille war einfach viel zu dick. Nach sechs Monaten sind wir dann zusammen gezogen in eine gemeinsame Wohnung. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann öfter versteckte Bierdosen gefunden und auch Bierkäste, wo die Flaschen leer waren und er die Deckl draufgesteckt hatte. Trotz dieser Erkenntnis habe ich ihn geheiratet. Wie verliebt kann man bitte sein. Dann mussten wir umziehen und auch da ging das verstecken von Bierdosen im Keller in gelben Säcken weiter. Ich konnte irdendwann überhaupt keine Gäste mehr einladen, weil er immer betrunken war. Mein Sohn aus erster Ehe ist dann nach einem Jahr dann ausgezogen und hat den Kontakt abgebrochen. Da er dann Unterhalt von mir gefordert hat musste ich mir am Wochenenende einen Nebenjob suchen. Von da an wurde es noch schlimmer. Er war fortan jeden Samstag betrunken. Letztes Jahr im Sommer bin ich dann ausgezogen, weil ich es einfache seelisch mit den ständigen Streitereien nicht mehr ausgehalten habe. Er ging dann zu den AA Treffen ganze zweimal ..bis heute dann nicht mehr. Ausreden sind unterwegs. Er musste auch aus der ehelichen Wohnung ausziehen ... 104 km entfernt von mir. Auch haben wir seit der räumlichen Trennung kaum Wochenenden komplett zusammen verbracht. Immer sagt er er braucht Zeit für sich und kann nicht Männchen machen. Emotional ist er kalt und distanziert und manchmal am Telefon erscheint es mir, das er lallt. Er behandelt mich wie eine Randfigur in seinem Leben und unsere Beziehung bezieht sich nur noch auf Sex ohne Zärtlichkeit. Nach dem letzten Telefonstreit habe ich mich getrennt. Seitdem schreibt er mir über Whats App solche Dinge wie ich würde ihn wegwerden... ohne mich schafft er es nicht .... bleibt nur noch tot. Das macht mich fertig. Habe ihn nun stumm gestellt. Ich habe Angst das er sich was antut. Auch bin ich oder war ich vollends Co Abhängig. Einen Termin bei einem Pyschlogen habe ich bereits vereinbart und eine Selbsthilfegruppe wird danach unterwegs sein. Ich bin so unendlich traurig dass ich nicht helfen kann und diesen Weg gehen muss. Es kostet mich wircklich viel Kraft ihn zu ignorieren und dagegen nicht einzubrechen. Es ist wirklich schlimm sein Leid mitanzusehen. Auch hat er mich i n der Zeit von unserer Beziehung systematisch von allen Freunden und Bekannten distanziert. Viele sind nun wieder zurück doch manche sind für immer verloren. Ich bin so unendlich müde von dem ganzen Geschreibe und dem Betteln um Schuldübernahme. Ich kann nicht mehr. Vieleicht könnt ihr mir Tips geben. Vielen Dank.

    Liebe Grüße