Beiträge von Elly

    Ich will herausfinden ob es alkoholfreie Varianten gibt, die ähnlich oder sogar vielleicht besser schmecken.

    Guten Abend Hakan,

    das ist ungefähr so, als ob Du alkoholfreies Bier trinken willst. Davon raten wir auf jeden Fall ab. Denn es verlockt einen dazu, dann doch das richtige Bier trinken zu wollen.

    Für manches gibt es einfach keinen Ersatz. Man kann aber gute Alternativen finden. Alternativen, die einen nicht ans Saufen erinnern.

    Hallo Co-Tante,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Der Alkoholiker lebt widersprüchlich. Im Grunde weiß er, dass der Alkohol ihm schadet. Aber die Sucht ist dann einfach stärker und er greift wieder zum Alkohol. Als Außenstehender kann man das tatsächlich schwer verstehen.

    Er lag sogar im Koma, hast Du geschrieben. Und es hat nichts geändert.

    Man ist sich sicher, dass einem der Alkohol anwidert. Bis der Suchtdruck zu stark wird. Mir ging das damals genauso!

    Mir war bewusst, dass ich abhängig war, aber ich habe keinen Ausweg gesucht und auch keinen gefunden.

    Erst wenn Deinem Partner bewusst wird, dass eine Sucht vorliegt und er Hilfe und Unterstützung braucht, diese auch sucht, wird er trocken werden können. Aber diesen Punkt muss er erstmal erreichen. Da helfen weder gute noch schlechte Worte oder Taten Deinerseits. Es muss aus ihm selbst kommen. So bitter das auch für Dich ist.

    Zwischendrin hatte er nur Trinkpausen. Von Einsicht sehe ich da nichts.

    Wie Du damit umgehst, das kannst nur Du selbst entscheiden. Aber die gegen die Sucht kommst Du nicht an!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den
    neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Guten Morgen Hakan!

    Du bist ja sehr lange Trocken, Glückwunsch dafür! Darf ich dich fragen, wo bei dir so der Moment gekommen ist, wo du dir selbst gesagt hast ich muss Alkohol aus meinem Leben entfernen? Verspürt man noch so einer langen Zeit Abstinenz einen starken Drang nach Alkohol?

    Mein Trinkverhalten war anscheinend völlig anders als Deins. Ich habe täglich gesoffen und es wurde immer mehr. Ich hatte immer mehr Aussetzer und ich war im Grunde nicht mehr ich. Zusätzlich kamen körperliche Beschwerden dazu. Und ich wusste, wenn ich so weitersaufe, dann bin ich bald nicht mehr da!

    Ich hatte mehrere Anläufe mit dem Saufen aufzuhören. Als so gut wie nichts mehr ging, habe ich meinen Tiefpunkt gefühlt. So konnte ich nicht weiterleben!

    Nein, es gibt keinen starken Drang nach Alkohol mehr. Auch damals schon nicht. Ich war einfach nur erleichtert, dass ich nicht mehr saufen muss! Denn mein Körper hat jeden Tag nach Alkohol geschrien. Und zwar immer lauter und immer heftiger. Ich hatte jeden Tag Entzugserscheinungen bis zum ersten Schluck. Es war schrecklich in dieser nassen Zeit.

    Ich baue mir momentan so eine Art Schutzwand gegen meinen Alkohol Drang auf und möchte einfach das diese Mauer noch bisschen standhafter ist, bevor ich in Situationen komme wo die Mauer zerbrechen könnte. Ich lass mir auch Zeit damit, warum auch nicht.

    Das ist auch gut und vollkommen richtig so. Für die erste Zeit empfehlen wir, dass man Veranstaltungen meidet, auf denen der Alkoholkonsum im Vordergrund steht. Danach kann man prüfen, ob man solche Situationen aushält, ohne Suchtdruck zu bekommen. Und man sollte diese Veranstaltungen jederzeit verlassen können. Das ist sehr wichtig!

    Aber mit der Zeit wirst Du bemerken, dass Du solche Veranstaltungen gar nicht mehr besuchen willst. Mir ist es noch heute zuwider, mich mit angetrunkenen oder besoffenen Menschen zu umgeben.

    Und es ist gut, dass Du offen zu Deinen Bekannten bist und sagst, wie die Lage ist. Das erleichtert Dir vieles!

    Passend dazu lasse ich Dir noch den Artikel mit den Grundbausteinen da. Weiter unten findest Du im Text einiges nützliches zu lesen:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Am Anfang sollte man immer nur an den heutigen Tag denken, Hakan. Und dann wieder an den aktuellen Tag. Es wird besser im Laufe der Zeit. Und vieles wird Gewohnheit.

    Und je länger man abstinent ist, desto besser fühlt man sich.

    Der Körper und die Seele brauchen Zeit sich umzugewöhnen. Und das gelingt Tag für Tag immer besser!

    Bleib dran und wenn etwas ist, dann schreibe hier. Es sind tagsüber viele Teilnehmer da und Du wirst gelesen.

    Schreiben kannst Du 24/7 und das ist der Vorteil einer online Selbsthilfegruppe!

    Wenn Du einen Druck verspürst, dann hilft es viel Wasser, Tee oder Sprudel zu trinken. Manchmal ist es einfach auch nur Hunger.

    Im Notfallkoffer kannst Du noch viele andere Tipps nachlesen!

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Guten Abend Hakan,

    dann hast Du gestern richtig reagiert und hier geschrieben! Sehr gut!

    Einen Chat gibt es nur zu bestimmten Anlässen und auch nur für einen begrenzten Zeitrahmen. Der wird angekündigt.

    Aber Du kannst Dich im offenen Forum austauschen, wenn Du den Bewerbungslink anklickst:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreibe kurz etwas dazu und nach der Freischaltung werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Hallo Hakan,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Das, was Du schilderst, ist Kontrollverlust. Auch ich konnte nicht aufhören zu saufen, sobald ich angefangen hatte.

    Da hilft nur die lebenslange Abstinenz.

    Alkohol gaukelt einem nur etwas vor. Schädigt aber den Körper und die Seele.

    Von (anderen) Drogen habe ich keine Erfahrungswerte.

    Meinen Glückwunsch zu Deinen ersten 4 Wochen ohne Alkohol. Im Grunde stehst Du ganz am Anfang und Dein Körper und auch Seele muss sich erstmal erholen. Also um auf den normalen Level kommen.

    Mir geht es seit ich nicht mehr saufe entschieden besser. Es dauert halt alles seine Zeit, bis man verinnerlicht hat, dass es einem ohne Alkohol viel besser geht.

    Natürlich wird das Leben nicht rosarot, hat seine Höhen und Tiefen. Aber die kann man, ohne berauscht zu sein, besser bewältigen.

    Gegen die Leere und den Saufdruck kannst Du Dich bei den Artikeln "Grundbausteine" und "Notfallkoffer", zu finden unter Artikel oben in der blauen Leiste, einlesen. Da stehen einige Tipps drin.

    Außerdem ist der Austausch mit anderen trockenen Alkoholikern hilfreich.

    Wie ist Dein Plan, eine lebenslange Abstinenz?

    Ich wünsche Dir eine gute Nacht!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Libertad.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Du hast genau die richtige Entscheidung getroffen, Miget.

    Denn Du hattest ja schon angedeutet, dass Du so viel arbeitest. 6 Tage die Woche und an die 10 Stunden am Tag, wenn ich mich richtig erinnere.

    Und Selbständigkeit bedeutet, dass man sich völlig einsetzt. In einer kleinen Firma ist diese Belastung und auch die Kosten, die stetig ansteigen fast nicht zu schaffen.

    Du hast jetzt beruflich und somit auch privat alles in die Wege geleitet!

    Meinen Glückwunsch!!! :thumbup:

    Guten Morgen Libertad,

    damals bist Du in Deiner Verzweiflung in eine Notaufnahme gefahren und hast um Hilfe gebeten. Damit hast Du Dir selbst und auch anderen gegenüber zugegeben, dass Du Alkoholikerin bist.

    Wie Du damit in Zukunft umgehst, es zu outen oder nicht, das kannst Du lernen. Es gibt verschiedene Arten, damit umzugehen. Man muss nicht, überspitzt ausgedrückt, mit einem Schild um den Hals herumlaufen, auf dem steht, dass man Alkoholiker ist.

    Aber dass es die Menschen im engsten Umfeld wissen, das ist wichtig. Und auch, dass man sich gerade am Anfang, nicht Situationen aussetzt, in denen der Konsum von Alkohol im Vordergrund steht.

    Der Austausch mit den anderen trockenen Alkoholikern ist wichtig und wirklich hilfreich.

    Hier ist der Bewerbungslink für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Guten Morgen Botanical,

    wie ich herauslese, hast Du ein feines Gespür für Dich selbst und ich finde das sehr gut!

    Der Austausch mit den anderen trockenen Alkoholikern ist wichtig und wirklich hilfreich.

    Hier ist der Bewerbungslink für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Du bist ganz am Anfang Deiner Abstinenz, Botanical!

    Lass es langsam angehen und sei gut zu Dir. Dein Körper und auch Deine Seele haben momentan genug zu tun.

    Bedenke, wie lange Du gesoffen hast und stelle das den jetzigen, abstinenten Tagen gegenüber.

    Hast Du den Notfallkoffer und auch die Grundbausteine schon gefunden und durchgelesen? Da stehen auch viele Tipps, die einem auf dem trockenen Weg helfen. (Artikel in der blauen Leiste oben)

    Außerdem ist es gut, wenn Du Dich bei Deinem Hausarzt durchchecken lässt. Dann bist Du auch mit dem Training auf der sicheren Seite.

    Guten Abend Schluckspecht,

    hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen?

    Unter dem blauen Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Der Austausch mit anderen trockenen Alkoholikern ist wichtig und hilfreich.

    Hier ist für Dich der Bewerbungslink für den Austausch im offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Ich finde es zudem auch absolut überholt, eine Flasche Alkohol zu verschenken.

    Außerdem total gedankenlos einfach eine Flasche von irgendetwas zu verschenken, wenn man gar nicht weiß, ob jemand erstens Alkohol trinkt, und zweitens ist die Vorliebe doch ganz in eine ganz andere Richtung.

    Nicht umsonst gibt es auch Witze über rotierende Alkohol Präsente, die scheinbar nie getrunken oder gegessen werden.

    Da sollte tatsächlich ein Umdenken geschehen! Aber es ist ja einfach eine Flasche von irgendwas zu ordern, und schon ist der Schenker fertig. Gedankenlos ist das!

    Huhu, ich habe ja einen frisch leer geräumten Keller. 8) Zwei Weinfaschen und Schnapspralinen. Im Nachhinein frage ich mich, warum das so lange noch rumgelegen hat. ????
    Ich habe mir jetzt ein System für Alk Geschenke überlegt. Gar nicht erst einlagern, sondern im Auto lassen und direkt weiter verschenken.
    Liebe Grüße

    Rina

    Noch besser, Rina: Erst gar nicht annehmen!

    Ich lehne freundlich dankend ab, weil ich keinen Alkohol trinke. Das brauche ich noch nicht einmal begründen. Ich trinke keinen Alkohol und fertig.

    Mittlerweile weiß jeder von denen, die mir mal etwas Gutes tun wollen, dass es ohne Alkohol sein muss!

    Mein Mitgefühl, Stromer!

    Es zerreißt einem das Herz. Aber das gehört leider auch dazu, wenn man ein Tier in sein Leben lässt.

    Als ich damals unseren ersten Hund gehen lassen musste, hat es so unglaublich weh getan. Und ich hatte wirklich Sorge, dass ich wieder zum Glas greifen würde. Aber ich habe es geschafft, mit viel Verzweiflung und vielen, vielen Tränen.

    Ich wusste, dass der Alkohol alles nur noch schlimmer machen würde!

    Für die nächsten Tage wünsche ich Dir viel Kraft!

    Ich denke an Dich und drücke Dich in Gedanken.

    Lass Deine Gedanken hier, Du wirst gelesen!