Beiträge von Elly

    Hallo Jeany,

    es freut mich, dass die Untersuchung gut gelaufen ist. Du musst deswegen auch gut auf Dich

    aufpassen! Die Gesundheit körperlich wie seelisch ist so wichtig!

    Wie ich herauslese, bist Du schon ein großes Stück weitergekommen! Du nimmst nicht mehr

    alles hin, sondern suchst für Dich Wege, ohne ihn und sein entsetzliches Benehmen!

    Sehr gut, dass Du Deine eigene Wohnung noch hast! Ziehe Dich immer mehr zurück.

    Da ist schon etwas dran, der Alkohol verändert Menschen. Auch ich habe das bei mir

    festgestellt und fand es schrecklich. Da hilft nur die Abstinenz,das will er nicht

    und wird sich damit zugrunde richten. Denn Du schriebst ja davon, dass er bereits starke

    körperliche Beschwerden hat.

    Aber Du kannst Dein Leben ändern und das tust Du. Das freut mich sehr für Dich,

    bleib dran!

    Hallo Freisein,

    bisher hast Du viel geschafft. Bedenke mal, in was für einem Zustand Du in der Klinik eingetroffen bist!

    Du hast den letzten Ausgang vor dem Endstadium geschafft! Denke da immer dran.

    So ein Bekannter, der Dich beschimpft, weil Du keinen Alkohol trinken willst, ist das allerletzte.

    er beschimpfte mich ich würde es sowieso zu nichts bringen und ich bin ein Waschlappen...

    Im Gegenteil, er ist der Waschlappen, weil er es nicht schafft und der Sucht verfallen ist. So wird

    daraus ein Schuh. Du rettest Dich und Dein Leben, das ist total stark!

    In einer Eisdiele gibt es z.B. auch viel zu viel fertige Becher mit Alkoholanteil. Achte darauf,

    wenn Du dort einen Becher bestellst. Oder aber Du nimmst einzelne Eiskugeln, von denen

    Du genau weißt, dass sie ohne Alkohol sind!

    Insgesamt solltest Du genauer darauf achten, was Du außerhalb isst. Es ist leider oft üblich,

    dass Soßen mit Alkohol (Wein) zubereitet werden, etc.

    Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende und erhole Dich gut!

    Hallo Sula,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Meinen Glückwunsch zu 2 Monaten Abstinenz.

    Wenn Du zurückdenkst, wie lange Du schon getrunken hast, ist es für mich erklärbar, warum Du derzeit jedes "Zipperlein"

    verstärkt wahrnimmst. Vorher hast Du das alles betäubt.

    Mir ging das ähnlich. Hast Du mit Deinem Arzt über Deine Alkoholvergangenheit gesprochen, bzw. auch einen

    begleiteten Entzug gemacht?

    Es dauert seine Zeit, bis der Körper und die Seele wieder ins Gleichgewicht kommt. Du bist auf einem sehr guten Weg!

    Guten Abend Freisein!

    Mit jedem Tag wird es Dir besser gehen. Nicht nur der Körper, sondern auch die Seele erholt

    sich von den ganzen Strapazen des Alkoholkonsums.

    Nimm jede Hilfe an, die Du bekommen kannst. Auch so lange wie möglich. Und hier

    mit unserer 24/7 SHG hast Du viele Ansprechpartner, die genau wissen, wovon sie schreiben.

    Lies Dich ein, hier gibt es viel zu erfahren. Und auch unsere Artikel "Grundbausteine" sowie

    der "Notfallkoffer" sind gute und wichtige Stützen für die Abstinenz. Die findest Du unter

    dem blauen Balken "Artikel".

    Du kannst und darfst auch stolz auf Dich sein! Denn Du hast die Reißleine gezogen und

    Dir Hilfe geholt.

    Und hier kannst Du auch eine Art Tagebuch haben, wenn Du möchtest. Schreibe Dir alles

    von der Seele. Du wirst gelesen!

    Dir auch noch einen schönen Abend!

    Hallo Brettman,

    noch immer siehst Du im Alkohol zu viel Positives. Wie lange hat denn Dein Glücksgefühl angehalten, wenn Du besoffen warst?

    Bei mir hat das nie lange angehalten, und zum Schluss musste ich saufen, weil mein Körper deutlich gezeigt hat, dass er den

    Alkohol braucht. Ich habe gesoffen, damit meine Hände nicht mehr gezittert haben. Ich hatte körperliche Beschwerden.

    Glücklich wurde ich erst, als ich mich nicht mehr betäuben musste.

    Wieso willst Du laufend Glücksgefühle haben? Im normalen, trockenen Leben gibts davon einige, aber nicht am laufenden Band.

    Aber diese nüchternen Gefühle sind bewusster, nicht vernebelt vom Alkohol. Und soviel mehr wert!

    Zufriedenheit, ich glaube, wenn man die hat, dann ist das schon sehr viel.

    Aber wieso bist Du nicht zufrieden, wieso muss bei Dir alles getoppt werden? Vielleicht solltest Du mal alle fünfe gerade sein lassen

    und einfach leben. Du kommst mir so vor, als ob Du durchs Leben hechelst nach immer mehr Höhepunkten. Aber das Leben

    besteht doch aus viel mehr. U.a. auch aus Dankbarkeit, wie gut es einem geht. Das Positive im eigenen Leben zu sehen.

    Kannst Du das?

    Hallo Madeleine,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Die geschilderte Geschichte Deiner Eltern gleicht denen der anderen hier im Forum so sehr.

    Leider ist es fast überall das Gleiche.

    Du hast so gesehen alles richtig gemacht und bist auf Distanz gegangen.

    Soweit sind die anderen Deiner Familie nicht. Und Du wirst auch das nicht ändern.

    Auch nicht den Konsum Deines Vaters von Alkohol.

    Hast Du Dich schon ein wenig bei den anderen im offenen Bereich unter "Erste Schritte

    für Angehörige" oder "Erste Schritte für EKA" (Erwachsene Kinder von Alkoholikern) eingelesen?

    Möchtest Du Dich mit den anderen Angehörigen im Forum austauschen?

    Hallo Tanni,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Wenn ich mich als trockene Alkoholikerin an vergangene Zeiten zurückerinnere, wird mir manchmal noch Angst und Bange!

    Zwar bin ich immer auf Sicherheit bedacht gewesen und habe, bevor ich ins Bett ging geschaut, ob z.B. meine Zigaretten richtig

    aus waren, etc. Aber ich habe, damals am nächsten Morgen, öfter festgestellt, dass ich wohl doch in der Nacht besoffen die Kontrolle

    verloren hatte. Das hat mich sehr beunruhigt und war u.a. der Grund, warum ich mit dem Saufen aufgehört habe.

    Denke an die Kinder und an Deine Sicherheit, trenne Dich (zu wenigstens räumlich)! Was da so alles passieren kann!

    Mit Dir stimmt alles, Du bist eine starke Frau und das zieht andere an, die sich auf Dich verlassen können. Die Verantwortung

    abgeben wollen, sich "ausruhen", damit sie gepflegt weiter saufen können.

    Mach Dir das bewusst, Du kommst auch alleine klar!