Beiträge von Elly

    Ganz im Ernst, Du bist bald 20 Jahre trocken, Micha.

    Du weißt, wo Du stehst, wie Du die richtigen "Werkzeuge" einsetzt, um trocken im Leben weiterzukommen.

    Wenn nicht Du, wer dann?

    Im ersten Jahr, eventuell im zweiten auch noch, empfehlen wir, dass man gewisse Situationen ud Festivitäten meiden sollte.

    Später meidet man sie automatisch, weil man sich nicht mehr mit (stark) angetrunkenen Menschen umgeben will.

    Aber wenn mal 1 Bier oder 1 Wein zum Essen, z.B. von jemand anderem getrunken wird, dann ist meine Trockenheit

    doch nicht gleich in Gefahr.

    Zitat

    Weit gefehlt, Tisch war reserviert, Getränke standen schon auf dem Tisch...und ich schäumte innerlich vor Wut.

    Habe direkt kehrtgemacht und mich draussen auf eine Mauer gesetzt, war schönes Wetter.

    Da möchte ich mal einhaken, Micha.

    Ist es generell so, dass Du keine Gaststätten, Restaurants besuchst? Ist es für Dich innerlich noch immer schwer

    jemand zu sehen, der Alkohol trinkt? Du hättest ja das Getränk, falls etwas Alkoholisches war, austauschen lassen können.

    Vielleicht bist Du durch Deine Vorsätze und Vorurteile eingeschränkt und einsam?

    Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mich in eine Kneipe oder ein Festzelt setzen würde, aber in einem Restaurant etwas essen,

    das empfinde ich schon lange als etwas ganz Normales.

    Es liest sich so anstrengend, wenn Du schreibst, Du bist ständig auf der Hut, in Sorge um Deine Gesundheit und Du

    schreibst von Krankheit, Revolver an dem Kopf.

    Ja, ich bin trockene Alkoholikerin, aber doch nicht schwer krank. Ich will die zum Stillstand gebrachte Alkoholsucht nicht

    kleinreden, aber für mich liest sich Deine Schilderung sehr verkrampft. Sinnbildlich fast so, wie die Faust in der Tasche.

    Liebe Zoey,

    so schön zu lesen, wie gut es Dir inzwischen geht! <3

    Ja, an die Angst kann ich mich auch noch gut erinnern. Und oft bekam ich so eine Art Panikattacke.

    Da durchflutete es mich heiß und ich wollte vor Angst und Scham schier verrückt werden.

    Wie gut, dass diese Zeit hinter uns liegt!

    Es gibt Erzählungen von einigen trockenen Alkoholikern, die in der Anfangszeit der Trockenheit enorm viel

    abgenommen haben. Bei mir war genau das Gegenteil der Fall. In der nassen Zeit habe ich nur noch

    sehr wenig gegessen. Aber dann ging es mir besser und ich konnte normal essen und ich gierte

    nach Süßigkeiten. Weißt Du, es war mir erstmal egal, dass ich zugenommen habe. Mir war es

    eindeutig wichtiger zu gesunden. Meine Naschsucht hat sich im Laufe der Zeit wieder auf einem

    Normalevel eingependelt. Und mein Gewicht auch!

    Frau muss Prioritäten setzen und Du darfst zurecht stolz auf Dich sein! Immer schön weiter so! :thumbup:

    Du brauchst Dir keinerlei Vorwürfe zu machen, finde ich! Wenn jemand einen Grund zum Saufen sucht, der findet

    ihn so oder so, Smartie.

    Und weswegen sollst Du gewisse Gegenden meiden, nur weil Dir derjenige über den Weg laufen könnte? Das tut

    er doch sowieso an der Arbeit!

    Du machst Dir da wirklich zu viele Gedanken.

    Ich finde es sehr gut, dass Du auf Dein Bauchgefühl gehört und Dich rechtzeitig distanziert hast! Bleib dabei! Für Dich!!!

    Guten Morgen Ranger,

    im Laden wirst Du auch jeden Einkauf mit Alkohol konfrontiert. Deinetwegen wird der nicht weggeräumt.

    Hast Du direkten Zugriff auf den Vorrat der Nachbarn?

    Ist es nötig jeden Tag in den Keller zu gehen? Wenn es Dich so stört, dann ändere etwas.

    Guten Morgen Zoey,

    bei mir war es ein "interner familiärer" Vorfall, der mich davon überzeugte, dass ich endgültig den Ausstieg

    aus der Sucht starten muss.

    Das Fass war einfach übervoll. Mir ging es körperlich und seelisch derart schlecht. Der Groschen war gefallen. So

    ähnlich heißt auch das gleichnamige Buch dazu, dass ich in der Zeit gelesen habe.

    Guten Abend pfiffig,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass nur der Alkoholiker etwas gegen seine Sucht tun kann.

    Wie geht es Dir bei diesem Alkoholkonsum, was kannst Du für Dich selbst tun, damit es

    Dir besser geht? Denn ich gehe mal davon aus, dass es Dir damit nicht so gut geht, nicht wahr?

    Hallo Ranger,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du hast Dich für eine stationäre Entgiftung angemeldet, wenn ich das richtig verstanden habe?

    Wie überbrückst Du die Zeit? Schreibe doch einfach ein bisschen mehr, damit wir Dich besser

    kennenlernen können.

    Hast Du schon über eine ambulante Entgiftung nachgedacht?

    Hallo Maddalena,

    schön, dass es Dir besser geht.

    Es ist einiges in Deinem Leben im Neubeginn und Umbruch.

    Das macht jeden nachdenklich!

    Das Leben ist Veränderung. Man sollte immer versuchen aus allem das Beste zu machen.

    Wenn Dich etwas traurig macht (das Buch), lege weg und beschäftige Dich mit etwas, dass

    Dir guttut. Deine Stimmung hebt.

    Einiges Unangenehmes muss man auch mal wegschieben, damit die Seele wieder atmen kann.

    Mir haben positive Bücher u.a. die Texte von Phil Bosmans in der Zeit sehr gut geholfen.

    Und auch Musik, die gute Laune verströmt. Einfach den Blick auf das Schöne in der Welt richten.

    Ich wünsche Dir einen tollen Sonntag mit wundervollen Momenten mit Deinen Enkeln!

    Hallo Julia,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Die Frage ist nicht, ob wir einen Menschen lieben oder nicht, sondern ob es uns mit ihm

    besser oder schlechter geht.

    Für Dich ist jetzt schon nach einer Woche einfacher. Und deswegen schließe ich mich Linde ihren

    Worten an. Was soll Dir da ein Treffen bringen?

    Pass gut auf Dich auf und sorge für Dich, damit Du wieder durchatmen und besser leben kannst.