Beiträge von Elly

    Hope, Du warst schon einmal ausgezogen. Und das Ergebnis hast Du uns geschrieben.

    Er hat nur mehr getrunken, als Ihr wieder eingezogen seid.

    Manchmal trennen sich auch Paare aus anderen Gründen, weil es einfach nicht passt.

    Aber der Alkoholkonsum verschlimmert alles nur. Und er wird im Laufe der Zeit immer

    mehr, ich weiß, wovon ich schreibe!

    Nur der Alkoholiker kann seine Krankheit zum Stoppen bringen. Niemand anders!

    Klicke bitte oben in meinem Text auf den Bewerbungslink und dann verschieben wir Dein

    Thema in den offenen Bereich.

    Guten Morgen Hope!

    Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe!

    Gut, dass Du zu uns gefunden hast. Der Grund ist leider weniger schön.

    Wenn Du Dir sogar schon eine Wohnung gesucht hast, dann ist es doch für Dich innerlich

    schon längst fällig, Dich zu trennen. Meinst Du nicht auch?

    Es wird seinen Grund haben, warum Du auf Wohnungssuche gegangen bist!

    Und ich muss mich in allem Twizzler anschließen, viele Angehörige schildern hier sehr ähnliche

    Geschichten.

    Für einen Austausch im offenen Bereich klicke den Bewerbungslink an und schreibe kurz etwas,

    dann wirst Du freigeschaltet und kannst Dich mit den anderen Angehörigen austauschen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Liebe brightside,

    es ist leider so, dass ein alkoholabhängiger Mensch seinen Konsum nicht reduzieren kann.

    Das kann vielleicht eine Weile gut gehen, aber dann hat die Sucht wieder die Überhand.

    Im Grunde weißt Du das alles, aber das Herz wünscht etwas anderes.

    Ihr seid nun 1,5 Wochen getrennt, wie fühlst Du Dich sonst? Ist trotz allem so etwas wie ein Gefühl

    der Befreiung zu spüren?

    Guten Morgen Becko!

    Es ist doch trotzdem sehr gut, dass Du der Suchtstimme nicht nachgegeben hast.

    Du stehst ganz am Anfang und bist gerade ein "paar Tage" abstinent. Rufe Dir

    immer in Erinnerung, wie lange Du vorher zum Alkohol gegriffen hast.

    Der Körper und die Seele brauchen eine Weile, bis sie sich umgestellt haben.

    Neue Gewohnheiten brauchen ihre Zeit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

    Am besten ist, wenn man sich an solchen Tagen ablenkt und etwas ganz Neues tut.

    Hier nochmal zur Erinnerung:

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Hallo und willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Valerie!

    Es ist gut, dass Du Dir Gedanken gemacht und Dich bei uns gemeldet hast.

    Nach Deinen Schilderungen zu schließen, trinkt er nicht nur mal ein Bier. Das hat bereits

    andere Ausmaße.

    Denn wer locker eine Flasche Schnaps verträgt, der trinkt meiner Meinung nach generell

    viel mehr, als Du vermutest.

    Und dann noch Geschichten mit anderen Frauen, Streit vom Zaun brechen, damit Du ihn

    in Ruhe lässt.

    Du bist gegangen, das mit Recht. Aber trotzdem hast Du Liebeskummer, das kann ich gut

    verstehen. Du hast Dich in einem Menschen getäuscht. Doch Du hast die richtige Entscheidung getroffen!

    Hast Du Dich schon ein wenig bei den Angehörigen hier im Forum eingelesen? Dann wirst Du feststellen,

    dass Du nicht allein mit Deiner Geschichte bist.

    Für die Angehörigen ist es immer schwer, wenn sie nichts gegen die Sucht ihres Partners tun können.

    Auch mein Mann war hilflos. Er wusste, dass ich es nur alleine schaffen kann, aus der Sucht herauszukommen.

    Du kannst da auch wirklich nichts tun. Nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Unternimmst Du auch

    etwas ohne sie? Hast Du einen Freundeskreis, mit dem Du reden kannst?

    Nur nicht trinken reicht nicht. Das siehst Du genau richtig, Yannick!

    Und wenn Du willst, dass Du eine gute Zukunft hast, solltest Du alle Hilfen in Anspruch nehmen, die Du bekommen kannst.

    Hier, mit unserer Selbsthilfegruppe, hast Du einen weiteren Schritt in Richtung Trockenheit getan.

    Alles Neue macht einem erstmal Angst. Aber je länger Du nicht mehr trinkst, desto einfacher wird Dein Weg.

    Immer einen Schritt nach dem anderen.

    Ich lasse Dir einen unserer Artikel zum Anklicken und Lesen da:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Wann hast Du zuletzt getrunken? War das am Sonntag?

    Es gibt die verschiedensten Herangehensweisen Menschen in seinem Umfeld über seine

    Suchtkrankheit zu informieren. Die einen erzählen fast niemanden etwas von ihrer Trockenheit.

    Und die anderen meinen, sie müssten jeden informieren.

    Jeder muss für sich den Weg finden. Aber nur weil Du nichts mehr trinkst, kannst Du nicht

    erwarten, dass die Welt um Dich herum trockener wird.

    Genauso kannst Du nicht beeinflussen, was andere jetzt über Dich denken. Denn das tun

    sie so oder so.

    Deswegen sollte man abwägen, wen man alles informiert.

    Es ist leider so, dass es die wenigsten schaffen länger trocken zu bleiben. Aber Ausnahmen

    bestätigen die Regel. Es gibt viele Langzeit Trockene in unserer Selbsthilfegruppe. Schau Dich um!

    Hallo Lotta!

    Solange Dein Partner noch nass ist, ist es völlig egal, ob Du mit ihm ein Glas Wein trinkst oder nicht.

    Sobald ein Alkoholiker beschliesst nichts mehr zu trinken, beinhaltet das auch alle Ersatzgetränke,

    z.B. alkoholfreies Bier oder Wein, etc.

    Denn mit diesen Getränken fällt man sehr schnell in das alte Trinkverhalten zurück. Wir raten

    generell trockenen Alkoholikern von dieser Art der Getränke ab.

    Bei Deinem Mann sehe ich nicht, dass er sich die Sucht eingestanden hat.

    Liebe Erna,

    es kann auch befreiend sein, wenn einem Mal der Kragen platzt! ;)

    In der Tat war ich, ab dem Start meiner Trockenheit viel klarer und ich bin auch öfter mal

    explodiert. Und es haben immer die Richtigen abbekommen! Das ist mir wichtig es zu

    betonen! :mrgreen:

    In meiner nassen Zeit habe ich nämlich viel zu viel hingenommen und war still. Ich sehe

    es als Entwicklungsschritt.

    Nachdem sich dann alle wieder an mein nüchternes Ich gewöhnt hatten, lief alles wieder

    viel entspannter. Denn ich konnte meine Grenzen rechtzeitig aufzeigen.

    Und diese Grenzen brauchst Du auch, damit zeigst Du nämlich, dass Du Dich selbst auch

    wichtig nimmst.

    Und wenn Du hier nicht schreiben magst, dann ist das ok. Aber lesen solltest Du auf jeden

    Fall bei den anderen! Das ist wichtig!

    Liebe Simsala!

    Ihr alle tragt schwer an Eurem Verlust. Denn ihr habt einen Menschen verloren, den ihr geliebt habt.

    Jeder geht mit der Trauer anders um. Deine Schwiegermutter versucht Dir, die Schuld zuzuschieben.

    Und das ist nicht richtig! Du hast ihm nicht die Flasche an den Mund gehalten.

    In einem kurzen Moment habe ich gedacht, warum hat Simsala kein Foto von diesen leeren

    Flaschenbergen gemacht? Aber was würde das ändern?

    Du weißt, dass Du keine Schuld trägst. Und das brauchst Du Deiner Schwiegermutter nicht zu beweisen.

    Sie wird auch gar nicht auf Dich hören wollen. Sie versucht ihre Trauer zu bearbeiten und ist nicht

    zugänglich für Erklärungen.

    Vielleicht wird sie es irgendwann anders sehen. Nämlich, dass Du Deine Kinder und Dich vor dem

    übermäßigen Alkoholkonsum geschützt hast.

    Leider war es für ihn kein Warnschuss, dass Ihr ausgezogen seid. Und er hat nicht aufgehört zu trinken. Aber daran bist Du auf keinen Fall schuld. Nur der Alkoholiker kann seine Sucht stoppen.

    Ich wünsche Dir, dass es bald leichter wird und bis dahin versuche so wenig Kontakt wie möglich

    mit Deiner Schwiegermutter zu haben.

    Hallo Yannick,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Es ist gut, dass Du zu uns gefunden hast. Ein kalter Entzug kann sehr gefährlich werden.

    Das merkst Du gerade selbst.

    Hast Du einen Hausarzt? Dann rufe sofort dort an. Notfalls wende Dich auch telefonisch an die 112.

    Nimm das nicht auf die leichte Schulter!

    Hallo Dagmar,

    bald sind 3 Wochen Abstinenz geschafft! Wunderbar!

    Es ist gut, dass Du einen Gesprächstermin bekommen hast. Du hast von einer schlimmen Kindheit geschrieben.

    Da ist es Dir bestimmt schwergefallen Selbstbewusstsein aufzubauen. In gewisser Weise

    hemmt Dich das. Und Du neigst deswegen zu Perfektionismus. Fasse ich das so

    richtig zusammen?

    Du kannst Dir den Rückfall nicht verzeihen, weil Du an Dich hohe Ansprüche hast. Aber

    siehe es so, dieser Rückfall hat Dir ganz deutlich gezeigt, dass Du nicht mit Alkohol umgehen

    kannst und der Alkohol Dich dann im Griff hat. Ich bin zuversichtlich, dass Dir das nicht

    wieder passieren wird.

    Insgesamt habe ich im Laufe des Lebens festgestellt, dass andere eine ganz andere Sicht

    auf einen selbst haben. Und Du wärst erstaunt, wie wenig sie sich darüber Gedanken machen,

    ob Du nun etwas perfekt oder vielleicht "nur" gut erledigst.

    Wenn Du darüber nachdenkst und überlegst, wie Du andere siehst, erleichtert es Dir auch zu

    Dir selbst ein wenig nachsichtiger zu sein. Denn von anderen erwartest Du ja auch keinen Perfektionismus.

    Niemand kann perfekt sein. Und das macht uns doch aus!

    Wenn wir alles etwas empathischer und entspannter sehen, wird unser Leben einfacher.

    Vor allem, wenn Du etwas liebevoller mit Dir selbst umgehst, wird vieles leichter für Dich.

    Wie ich es herauslese, bist Du in allen Richtungen auf einem guten Weg. Du erkennst

    Deine Schwächen, aber auch Deine Stärken.

    Außerdem hast Du noch einen Partner an Deiner Seite, der zu Dir steht.

    Wieso muss ich gerade daran denken, dass vielleicht sogar das Einräumen des Geschirrspülers

    z.B. ein Problem war oder ist? ;) Kann das sein?