Beiträge von Elly

    Hallo Eri,

    willkommen in unserer Selbsthilfegruppe!

    Dein Freund ist seit 6 Jahren trocken. Ich glaube, Du machst Dir etwas zu viel Gedanken.

    Spricht er denn von sich aus von seiner Vergangenheit? D.h. von der Zeit, als er getrunken hat?

    Für ihn ist es, im Gegensatz zu Dir, die ihn nun erst ein halbes Jahr kennt, Normalität trocken zu sein.

    Hast Du große Angst, dass er rückfällig werden könnte? Dann sprich ihn direkt darauf

    an, wie er darüber denkt.

    Seit meiner Affaire nicht mehr geheim ist, seit ca. 1 Jahr ist er sehr verletzlich und misstrauisch. Er tut mir dann leid. Aber mir tut meine Tat nicht leid - es ist bereits 3 Jahre vorbei also nicht mehr aktuell. Er lässt dann oft kommentare los die nicht passend sind, aber die nur ich im Zusammenhang mit der Affaire Sinn machen. Manchmal kommt mir das wie Psychoterror vor oder bilde ich mir das ein und mein schlechtes Gewissen spielt mir ein Streich.

    Hallo Bobbele,

    meiner Meinung nach liegt hier auch ein Grund, warum keine Harmonie zurück in Eure Beziehung

    kommen kann.

    Er kann das anscheinend nicht verzeihen und vergessen.

    Jeder Mensch verarbeitet das anders. Und bei ihm scheint es so, dass er Dein Ausbrechen aus

    der Partnerschaft nicht verkraften kann.

    Und mir scheint, dass er damit rechnet, dass es wieder passiert.

    Schaffst Du es diese Beziehung mit dieser unterschwelligen Anschuldigung weiterzuführen?

    Momentan trinkt er weniger, und auch nur, wenn Euer Kind im Bett liegt, schreibst Du.

    Dich stört es jedoch und durch den Alkohol kommen bei ihm die negativen Gefühle

    hoch. Ich kenne das sehr gut!

    Deswegen glaube ich, dass bei Euch viel im Argen liegt und es nicht nur am Alkohol liegt.

    Hast Du mit Deinem Chef über eine Veränderung Deines Arbeitsgebietes gesprochen?

    Hallo Peter-Paul!

    Wie sieht es denn mit Deinem Freundeskreis aus? Ist da niemand, den Du anrufen könntest,

    wenn Du Ablenkung brauchst? Das muss ja nicht zwingend jemand sein, der selbst trocken ist.

    Außerdem ist hier im Forum fast den ganzen Tag und meist noch bis nachts jemand online,

    der Dir schreibender Weise beistehen kann.

    Hallo Pipe,

    ohne die richtige Einstellung wird oder bleibt man nicht trocken. Das hast Du

    sehr gut verinnerlicht.

    Anscheinend gibt es dort in der Therapie eine richtige Cliquenbildung. Nur

    wenn die Therapie vorbei ist, wird wieder jeder für sich selbst sein. Der eine

    trocken und der andere nass.

    Da haben einige tatsächlich noch nicht verstanden, dass sie für sich selbst

    dort sind, um in ein neues trockenes Leben zu starten.

    Da kannst Du Dich tatsächlich nur abgrenzen, was Dir anscheinend auch gut

    gelingt!

    Wieviel Wochen wirst Du noch dort sein?

    Hallo Monica,

    willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Gut, dass Du zu uns gefunden hast. Hier wirst Du viele ähnliche Geschichten

    wie Eure finden.

    Im Austausch mit anderen Angehörigen wird Dir einiges klar werden.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klicke einfach den Link an und schreibe kurz etwas dazu, dann schalten wir Dich

    für den entsprechenden Bereich frei.

    Für Deine und die Anonymität Deiner Angehörigen ist es besser, wenn Du nicht

    so genaue Angaben über Euch in unserem offenen Bereich schreibst. Ansonsten könntet

    Ihr leicht erkannt werden.

    Deswegen habe ich zu Deinen Schutz ein paar Angaben entfernt.

    Hallo Alexander,

    nur nicht trinken wird nicht ausreichen. So ging es mir und so ging es auch anderen, trockenen Alkoholikern.

    Du bist momentan ganz am Anfang mit dem 5. Tag des Entzuges.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Der Artikel ist sehr informativ und den solltest Du tatsächlich lesen!

    Hier will Dir keiner etwas vorschreiben, aber es hat schon seinen Grund, warum hier in der SHG

    einige langjährige trockene Alkoholiker ihre Erfahrungen weitergeben.

    Es ändert sich viel mit der Abstinenz, Alexander.

    Und das ist im Grunde auch gut so. Denn wie bisher willst Du ja nicht weitermachen.

    Schau weiterhin positiv in die Zukunft und überdenke, was nun alles Gutes auf Dich

    zukommt. Du hast mehr Elan, mehr Lebensfreude und auf jeden Fall eine bessere

    Gesundheit.

    Alles andere sollte erstmal hinten anstehen.

    Das mit dem Wandern und der Geselligkeit würde ich an Deiner Stelle vorab klären.

    Ob Deine Freunde Dir zuliebe auf den Alkoholkonsum verzichten würden.

    Ansonsten kannst Du mit Deiner Familie ein schönes, gemeinsames Wochenende genießen.

    Liebe Ely,

    Du eierst herum!

    Willst Du etwas an Deinem Trinkverhalten ändern? Möchtest Du gesund leben?

    Dann hilft nur die Abstinenz.

    Wenn Du meinst, 1 Flasche Wein am Abend ist ok, weil es Dir ja so toll geht, dann ist es so.

    Andererseits schreibst Du, dass Du vergesslich und unkonzentriert bist.

    Die Trinkmenge wird sich weiter steigern, wenn Du nicht ins Handeln kommst.

    Werde Dir erstmal klar, ob Du mit Deinem Arzt über einen begleiteten Entzug

    sprechen willst.

    Alles andere, nämlich einen kalten Entzug, wollen wir hier in der Selbsthilfegruppe

    nicht begleiten.

    Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen?

    Ich lasse Dir mal einen Artikel zum Lesen da:

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Es nützt nichts, wenn wir weiter mit Dir diskutieren, ob Du Dich nun als AlkoholikerIn

    siehst oder nicht. Bei Dir muss es "Klick" machen.

    Wenn Du weißt, wie Du weiterleben möchtest, kannst Du Dich gerne wieder hier

    in Deinem Thema melden.

    Hallo Yasmin,

    da hast Du wirklich schon einiges in die Wege geleitet. Aber trotz allem seid Ihr 4 tagtäglich

    zusammen auf engem Raum. Dadurch, dass er im Homeoffice arbeitet, ist es ja im

    Grunde noch extremer.

    So wie Du es schilderst, ist er unberechenbar. Willst Du das mit den Kindern tatsächlich bis

    zum nächsten Frühjahr ertragen?

    Für die Kleinen ist es nicht gut, wenn sie in so einer gereizten Stimmung aufwachsen.

    Das mit der Therapie, kannst Du einschätzen, ob er das tatsächlich in Angriff genommen hat,

    oder ob er das nur sagt, um Dich hinzuhalten?

    Seine Familie scheint nicht verstehen zu wollen, was bei Euch derzeit vorgeht, habe ich das

    richtig verstanden?

    Was ist mit Deiner Familie, bekommst Du von da Unterstützung?

    Guten Abend Yasmin,

    diese Zeilen habe ich bei 77 gefunden und bin der Meinung, es gehört in Dein Thema.

    Im Grunde kümmerst Du Dich doch schon alleine um die Kinder. Und ohne Bedenken willst Du sie nicht

    bei ihm alleine lassen.

    Hast Du schon irgendeinen Plan, wie Du etwas für Dich/Euch verändern kannst?

    Hallo Alexander!

    Es ist ganz normal, dass man am Anfang von etwas Neuem Bedenken hat.

    Aber Du hast Dich richtig entschieden! Deine Gesundheit ist wichtig.

    Der Alkohol macht soviel kaputt, nicht nur die Gesundheit!

    Denke erstmal jeweils nur für 1 Tag. Alles andere wird sich im Laufe der Zeit von selbst ergeben.

    Und hier in unserer Selbsthilfegruppe kannst Du Deine Gedanken und Fragen loswerden. Du bist nicht allein.

    Hallo Jarno,

    das sind gute Neuigkeiten und freut mich sehr für Dich.

    Wenn Du möchtest, kannst Du Dich im offenen Bereich mit den anderen austauschen.

    Klicke oben den Link an, kurz ausfüllen und wir verschieben Dein Thema in den offenen Bereich.

    Nach 4 Wochen Teilnahme im offenen Bereich kannst Du Dich für den geschützten Bereich

    bewerben.