Beiträge von Elly

    das ich beim Supermarkt am Alkoholhotspot vorbeiging um zu schauen was mein Lieblingswhisky kostet?

    Das ist die Macht der Gewohnheit. Kein Suchtdruck, sondern nur angelerntes, auf den Preis schauen.

    Meiner Meinung nach hat das nichts mit Suchtdruck zu tun. Das ist nur Gewohnheit.

    Und ganz bestimmt wird das im Laufe der Zeit weniger. Ich ignoriere die Alkoholgänge im Supermarkt total. Und ärgere mich fast jede Woche, dass auf den Angebotsblättern gleich vorne die Alkoholwerbung, meist Bierkästen sind. Da kann ich nicht wirklich ausweichen, wenn das Blättchen ins Haus flattert.

    Genauso ist es, Topfmann!

    Meinem Mann fiel es schwer damals, dass wir keinerlei Alkohol im Haus haben sollen. Aber Stück für Stück ist die Umstellung erfolgt, weil er mich unterstützen will.

    Allerdings hat er schon immer ab und zu nur 1 oder 2 Gläser Wein getrunken und dann war es wieder gut. Ich konnte nie aufhören, sobald ich angefangen hatte. Und das wusste er auch ganz genau.

    Bei Deiner Frau scheint die Lage jedoch ganz anders zu sein. Und solange sie nicht einsieht, dass sie sich ihre Gesundheit und die Partnerschaft mit dem Saufen zerstört, wird es so nicht mehr lange gut gehen.

    Ich mag es absolut nicht, wenn mein Mann etwas Alkoholisches trinkt, toleriere es aber, wenn er es außer Haus tut, aber er ist dann nie wirklich betrunken. Damit könnte ich gar nicht umgehen.

    Das habe ich noch nie gehört, dass man Blutdruckmittel nach Bedarf nehmen soll, Blendi.

    Ich nehme seit meiner Abstinenz regelmäßig Blutdrucksenker.

    Genau wie Rennschnecke bin ich der Meinung, dass Du das alles mit Deinem behandelnden Arzt besprechen solltest.

    Und vielleicht ist auch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erforderlich. Nimm das ernst!

    Jetzt habe ich falsch zitiert. Wie mache ich das richtig?

    Immer unter oder über dem Zitat klicken und schreiben. Dann funktioniert es, Blendi.

    Du kannst auch unter "Vorschau" klicken und Dir ansehen, wie es aussieht. Oder Du kannst auch ca. 10 Minuten Deinen Text selbst bearbeiten. Danach kannst Du uns Moderatoren um Hilfe bitten.

    Ich habe alles "hübsch" gemacht.

    Dein Suchtgedächtnis läuft auf Hochtouren.

    Aufhören wollte ich immer wieder, des Geldes wegen.

    Möglich, weil Du wegen des Geldes aufgehört hast und nicht verinnerlicht hast, dass Alkohol völlig schädlich für Dich ist und es Dir durch den Alkohol nie so richtig schlecht gegangen ist?

    Ich habe keine Freunde. Bin auch neu in der Stadt.

    Du suchst einen Job, weswegen hast Du Deinen alten Wohnort verlassen? Gibt es eine Möglichkeit, zurückzuziehen?

    Ich trinke nur morgens Kaffee mit Koffein und den Rest des Tages entkoffeinierten Kaffee. Das Koffein putscht auf.

    Deine Bewerbung war schon eingegangen und ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet.

    Jetzt werde ich Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch, M3l!

    Noch so ein Superman, der alles locker leicht "verpackt". *Augenroll :rolleyes:

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Genesung und nimm das nicht auf die leichte Schulter.

    Eine OP ist eine OP und bedarf danach der Schonung. Wie gut, dass Du abstinent bist, aber auch sonst, unterrichte den Arzt darüber, dass Du trockener Alkoholiker bist. Bei mir wirken Betäubungen und Schmerzmittel nicht so, wie früher!

    Nee, die Welt ist nicht schöner weil ich nicht mehr saufe.

    War sie denn schön, als Du noch gesoffen hast, Blendi?

    Für mich war diese nasse Zeit schrecklich. Ich fühlte mich wie ein Fass ohne Boden und befand mich in meiner traurigsten Zeit. Nie habe ich so viel geweint, wie zu Saufzeiten. Der Alkohol hat alles verstärkt und bei mir die Negativität noch mehr hervorgeholt.

    Der Hinweis von Rennschnecke mit Depressionen ist das möglich bei Dir? Wie schätzt Du das ein?

    Stimmt, irgendwann muss man starten, wenn man etwas verändern will. Der Weg entsteht beim Gehen und wir können Dir hier Austausch und Unterstützung bieten.

    U.a. auch mit den Grundbausteinen. Den Artikel kannst Du anklicken und lesen. Wichtig ist vor allem, dass Dein Haushalt alkoholfrei ist und Du das erste oder auch zweite Jahr Deiner Abstinenz Veranstaltungen meidest, wo der Alkoholkonsum im Vordergrund steht.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern im Forum klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur ganz kurz etwas zu schreiben und wir schalten Dich frei für den offenen Bereich, Dennis.

    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Hallo Dennis,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Gut, dass Du Dich bei uns gemeldet hast. Sicherlich hast Du schon viel bei uns mitgelesen, davon gehe ich mal aus.

    Und Du wirst mitgelesen haben, dass wir immer den Weg zum Arzt empfehlen. Mit ihm kannst Du besprechen, wie Deine Entgiftung ablaufen kann. Ambulant oder stationär.

    Kontrolliert trinken, d.h. reduzieren, funktioniert nicht für einen Alkoholiker. Ich habe das selbst am eigenen Leib erfahren. Nur die Kapitulation vor dem Alkohol und die Abstinenz kann die Alkoholsucht zum Stoppen bringen.

    Von einem kalten Entzug raten wir dringend ab, weil er für Dich sehr gefährlich werden kann. Und derzeit legst Du im Grunde immer Trinkpausen ein und das ist jedes Mal ein kalter Entzug.

    Deswegen solltest Du damit so schnell wie möglich aufhören und Dir einen Arzt suchen, mit dem Du über Deine Sucht sprechen kannst. Es geht um Deine Gesundheit.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Er schmiss mir an die Ohren : Ja dann sauf doch wieder und hat dann das Gespräch mit den Worten : Ruf mich nie wieder an beendet.

    Es gibt sie, diese Schönwetter-Menschen. Für Dich eine Enttäuschung und doch ein weiterer Erfahrungswert, wie ich es immer wieder nenne.

    Und meine Meinung ist sowieso, dass es "nur" Freundschaft zwischen Mann und Frau nur ganz, ganz selten, bis gar nicht gibt.

    Ich wünsche Dir eine verständnisvolle Freundin oder Verwandte, die mit Dir durch die Höhen und Tiefen des Lebens geht!

    Guten Morgen Topfmann,

    es gibt noch so viel anderes, über das wir mit Dir schreiben können. Ich schließe mich meinen Vorschreibern an.

    Hier ist Deine Selbsthilfegruppe und es ist nun mal so, dass manches seine Zeit braucht.

    Du bist heute genau 1 Monat bei uns in der SHG und es hat sich doch schon viel für Dich getan, findest Du nicht auch?

    Also immer weiter schreiben. Du bestimmst Dein Thema in Deinem Thread.

    Und dasczermürbt mich. Es sollte doch alles besser werden ohne Alkohol. Wird hier doch ständig geschrieben.

    Die Haut wird schöner, man schläft besser, ist ausgeruht, motiviert. Jeder Tag ist schön.

    Bei mir tut sich da nichts

    Das nüchterne Leben ist kein Ponyhof, Blendi!

    Und wie es Stern schon geschrieben hat, auch wir, die schon länger abstinent leben, haben schlechtere Tage.

    Außerdem dauert es, bis sich alles wieder auf einen normalen Level einpegelt. Überlege mal, wie lange Du Alkohol getrunken und Dich betäubt hast. Da ist die Zeit Deiner Abstinenz, obwohl 3 Monate schon toll sind, doch kaum etwas.

    Vielleicht gibt es noch etwas, dass Dich interessiert. Ich habe am Anfang ganz viel fotografiert und bin raus in die Natur gefahren, oder auch in Tierparks, etc. Und ich habe aus den geknipsten Bildern eine Art Grußkarten erstellt. Nur für mich, mit einem schönen Spruch. Ich habe mir eine grosse Menge an Büchern mit Sprüchen und Weisheiten zugelegt und mich damit beschäftigt. Das hat mir positive Energie gebracht und mich abgelenkt. Vielleicht findest Du noch etwas andere, z.B. basteln, malen oder puzzeln. Bleib offen und probiere Neues aus.

    Das erzeugt wieder Kosten. Geld, das ich nicht habe.

    Ein Tipp: Besorge Dir eine elektrische Heizdecke. ;)

    Die ist wunderbar und so kannst Du es Dir schön kuschelig, warm machen. Ich habe mittlerweile im Wohnzimmer und auch im Schlafzimmer eine Heizdecke, die ich bei Bedarf nutze.