Beiträge von Elly

    Das möchte ich ja, aber im Gartenhaus gibt es noch keinen Ofen und woanders hin kann ich nicht

    Wenn es Dir wichtig ist, dann wirst Du einen Weg finden, Topfmann.

    Wie wäre es mit einer kleinen Wohnung, vielleicht auch erstmal möbliert und dann schaust Du weiter?

    Ich weiß von jemanden, der ist am Anfang mit dem Wohnmobil auf den Campingplatz gezogen.

    Alles, was herunterzieht, ist nicht gut, Blendi!

    Besser ist etwas zur Motivation und mit guter Laune.

    Du beschwörst mit solcher Musik doch nur Weltschmerz herbei. Das muss doch wirklich nicht sein.

    Schaue über Deinem Beitrag, da habe ich Dir etwas zum Thema, fast gleichzeitig, geschrieben.

    Hallo Blendi,

    von Deinem Nickname leite ich Blender ab. Du drückst scheinbar damit aus, dass Du andere geblendet hast. Nämlich, damit sie nicht merken, wie es tatsächlich in Dir aussieht. - Kann das sein?

    Und wenn es so ist, dann ist klar, dass niemand erkennen kann, wie es Dir tatsächlich geht.

    Aber für Dein Seelenheil bist allein Du zuständig, niemand anders. Genauso wenig, wie Dir andere den Alkohol an die Lippen setzen. Und solltest Du das tun, dann tust Du es ganz allein.

    Wenn Du etwas anders in Deinem Leben haben willst, dann bist Du es, diejenige, die es verändern kann. Niemand sonst!

    Meinen Glückwunsch zu über 3 Monaten Abstinenz! Es ändert sich viel im ersten Jahr, darüber kannst Du hier viel nachlesen.

    Ich habe Stück für Stück wieder zu mir selbst zurückgefunden. So wie ich schon immer (vorher) war. Und ich habe akzeptiert, dass ich so bin, wie ich bin. Mit all meinen Fehlern und Empfindlichkeiten. Und so habe ich angefangen einiges in meinem Leben zu ändern, damit ich zufrieden abstinent leben kann.

    Es ist kein leichter Weg, aber auch Du kannst es schaffen!

    Hallo Topfmann,

    die Flasche Sekt muss aus dem Haus. Und am besten schmeißt Du sie komplett in den Mülleimer!

    Ich habe leider nicht früher hier gelesen, sonst hätte ich Dir das mit der Wodka Flasche genauso geraten. Es ist zu gefährlich, wenn wir trockenen Alkoholiker Alkohol wegschütten und den Geruch wahrnehmen! Dabei kann es tatsächlich zu einem Rückfall kommen, wie Alex geschrieben hat!

    also wird sie es bemerken wenn ich die jetzt entsorgen, was mich dann vermutlich zu einem schwächling macht, jedenfalls aus ihrer Sicht auf die Dinge.

    Schwach wirkst Du nur, wenn Du alles hinnimmst, was Dir Deine Frau bietet.

    Es gab bei uns seine Zeit, da ist mein Mann auch allein losgezogen und ich habe mir das eine Weile angeschaut, weil ich wegen meiner nassen Zeit noch ein schlechtes Gewissen hatte.

    Aber dann hat es mir gereicht und ich habe ihm die Meinung gesagt, dass es mir absolut nicht gefällt, wenn er allein zum Tanzen irgendwo hingeht. Da war dann für mich Schluss mit Lustig! Und er hat es verstanden und eingestellt.

    Es sagt niemand etwas, wenn der Partner allein zum Shopping, zum Eisessen mit Freunden, zum Spielen geht, etc., aber auf solchen Veranstaltungen hat ein gebundener Mensch allein nichts zu suchen. So sehe ich das, egal was andere meinen.

    Könnte sein das ich zu passiv bin weil ich jeden Streit zwischen uns vermeiden möchte

    Mach diesen Fehler nicht weiter, Topfmann!

    Denn wenn man immer nur klein beigibt, dann reicht ein weiterer Tropfen und das Fass läuft über.

    Und dann wird es richtig explosiv!

    Bei welchem Paar knallen nicht manchmal die verschiedenen Meinungen aufeinander? Selbst bei uns als Paar kommt das alle Jubeljahre mal vor. Aber wir raufen uns dann wieder zusammen und gehen Kompromisse ein. Wobei es Themen gibt, da gibt es keinen Kompromiss.

    Aber wir wissen, was dem anderen wichtig ist und tolerieren das dann auch. Jede Partnerschaft beruht auf gegenseitiges Verständnis und Liebe. Und wenn es nicht mehr passt, dann passt es nicht mehr.

    Am nächsten Tag entschuldigt er sich und dann ist alles wieder gut, bis er wieder trinkt.

    Ein Alkoholiker kann seinen Alkoholkonsum nicht kontrollieren oder irgendwie steuern. Der Körper und die Seele sind süchtig. Das kann er nicht einfach so "abstellen".

    Es ist alles außer Kontrolle geraten und alles andere ist nebensächlich. Das ganze Leben wird nach der Sucht ausgerichtet, so war es auf jeden Fall bei mir, Myla.

    Du kannst so viel reden und eskalieren, es wird sich so lange nichts ändern, bis er selbst mit dem Saufen aufhören will.

    Aber Du kannst wählen, ob Du dieses Suchtspiel weiter mitspielst, oder aussteigst aus diesem Drama.

    Auf Deinen Partner hast Du keinerlei Einfluss in dieser Suchtspirale. Das ist leider so.

    Liebe Matrix,

    Du bist doch für Dich hier, für Deine Selbsthilfe.

    Für die Angehörigen ist es schwer, so wie ich das selbst mitbekommen habe, und auch hier mitlese.

    Du arbeitest innerlich an Dir, und es arbeitet in Dir.

    Hast Du schon mal Bücher zum Thema oder auch im Internet gelesen, wie Du Dein Selbstwertgefühl steigern kannst? Damit Du Dich behaupten kannst und Deinen Standpunkt klar und deutlich nennen und umsetzen kannst?

    Oder hast Du jemand, der Dir den Rücken stärken kann? Wie ist es mit dem Jugendamt, ich bin jetzt nicht so im Thema, aber kannst Du dort mit jemanden reden, dass Du Deinen Partner nicht aus der Wohnung bekommst und er Dich einfach nicht ernst nimmt?

    Du deutest da Vorfälle an, die Dir scheinbar sehr zusetzen. Es ist doch auch im Sinne Deines Sohnes, dass Ihr aus dieser Spirale herauskommt.

    Dein Partner ist wieder rückfällig geworden, bzw. hat er nach der stationären Behandlung überhaupt mit den Drogen und dem Alkohol aufgehört?

    Hallo Wichtelmama!

    Das, was Koda geschrieben hat, lag mir auch "auf der Zunge".

    Ein Kind durchschütteln, das ist Gewalt und ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar. Wer weiß, was da noch alles vorkommen kann!

    Besteht die Möglichkeit, dass Du ihn aus der Wohnung werfen kannst? Wer kann Dich unterstützen, einen Ausweg aus der jetzigen Situation zu finden?

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    Auch wenn Du jedes Jahr zur Fastenzeit abstinent bist, so kommst Du jedoch jedes Mal in den kalten Entzug, Mel.

    D.h. Du bist derzeit im kalten Entzug und das kann für Dich gefährlich werden.

    Den Artikel kannst Du anklicken und lesen:

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Wenn Du es schon mehrfach alleine probiert hast abstinent zu bleiben, dann solltest Du die Vorgehensweise ändern und einen Termin bei D/einem Hausarzt ausmachen. Mit ihm kannst Du besprechen, wie Du bei der Entgiftung unterstützt werden kannst. Das kann ambulant, aber auch stationär erfolgen.

    Hallo Mel,

    willkommen in unserer Selbsthilfegruppe!

    Gegen Einsamkeit kannst Du Volkshochschulkurse belegen, Musizieren mit anderen, etc.

    Freundschaften aufbauen geht nicht von heute auf morgen, aber Du kannst offen auf andere Menschen zugehen und ggf. alte Freundschaften wieder beleben.

    Du hast ein Jahr nichts getrunken, siehst Du Dich denn als Alkoholikerin?

    Wann hast Du zuletzt Alkohol getrunken?

    Die Recherchen verwirren mich zunehmend.

    Im Grunde gibt es da nicht viel zu recherchieren, Matcha.

    Denn Alkohol ist eine toxische, psychoaktive und süchtig machende Substanz.

    Und auf die Alkoholflaschen gehört, genau wie auf die Zigarettenpackungen, ein Warnhinweis. Aber auch das hält einen Süchtigen nicht davon ab, zu konsumieren.

    Wichtig ist für die trockenen Alkoholiker, dass sie sich fern von Alkohol halten und für sich selbst trocken leben. Mehr kannst Du nicht tun. Es gibt hier im Forum auch einen Spruch: Nur weil Du nichts mehr trinkst, wird die Welt um Dich herum nicht trockener.

    Und so ist es, immer bei sich selbst anfangen, das ist das Wichtigste, mehr kannst Du nicht tun.

    Und was man auch nicht außer Acht lassen sollte, ist welche verheerende Wirkung der Alkohol auf Körper und Seele hat.

    Ich habe es schon oft geschrieben und werde nicht müde es zu schreiben, meine nasse Zeit war meine traurigste Zeit.

    Der Alkohol gaukelt einem Glücksgefühle vor, bis man nicht mehr mit dem Saufen aufhören kann. Und dann geht das Elend erst richtig los.

    Immer nur einen Tag nach dem anderen. Heute ist es wichtig für Dich gewesen, Deine Gedanken hier mitzuteilen und Du hast eine grosse Resonanz erfahren.

    Dir sind viele Hände und Gedanken gereicht worden, das finde ich großartig. Und dafür ist eine Selbsthilfegruppe gut. Schön, dass Du hier bist und Dich austauscht, Heuel!

    Mitten in diese Gedankengänge platzte auch noch ein Jobangebot aus meiner alten Heimat, mit dem ich kurz liebäugelte, weil es schon einfacher ist, wenn man ein geregeltes Einkommen hat, die Sprache spricht und bestehende Freundschaften da sind. Aber ich habe diesen Gedanken nun verworfen, ich will hier bleiben, auch wenn es finanziell unsicher und manchmal umständlich ist.

    Guten Morgen Perdita!

    Wieso hast Du so schnell den Gedanken an eine Rückkehr in die Heimat verworfen? Vor allem, wenn Du dort ein geregeltes und gutes Auskommen hättest?

    Vielleicht solltest Du alles nochmal überlegen, immerhin hast Du scheinbar, bis es losgeht mit der Urlaubssaison, noch 10 Wochen Zeit.

    Die Notaufnahmen sind doch für Notfälle zuständig! Zwar kann es eine Zeit dauern, bis man dran ist, aber wenn Du (starke) Schmerzen hast, muss Dir doch geholfen werden.

    Ich weiß ja nicht, was Du für Ärzte erwischt hast, aber wir haben die freie Arztwahl. Sprich mit Freunden, Bekannten, etc., mit welchem Arzt sie gute Erfahrungen gemacht haben.