Beiträge von Elly

    Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Fehler nicht unbedingt, den Text zu schreiben- sondern nicht dazu zu schreiben, wo ich mich befinde? Stimmt das?

    Du hast verallgemeinert und nicht von Dir persönlich geschrieben. Auch darum geht es, Naira.

    wenn dort alle Wein trinken und einen noch "blöd anmachen", wenn man keinen möchte. Wenn man sich ausgrenzt fühlt, was für mich aufgrund früherer Erfahrungen sehr schwer auszuhalten ist. Oder wenn man gar irgendwo nachfragen muss, ob es man auch etwas anderes haben kann.

    Es gibt Menschen, die vertragen keinen Alkohol, wollen keinen Alkohol trinken, nehmen Medikamente und wollen deswegen keinen Alkohol trinken und es gibt Menschen, denen schmeckt der Alkohol nicht. Wieso sollte ich mich vor irgendjemanden erklären?

    Bisher bin ich noch nirgendwo "blöd angemacht worden", nur weil ich keinen Alkohol trinken möchte. Ich trinke keinen Alkohol, das muss ich nicht begründen. Und Du genauso wenig.

    Und genauso ist es mit Essen, ich will kein Gericht, das mit Alkohol verkocht wurde, oder keinen Nachtisch, der mit Alkohol versetzt ist. Das schmeckt mir nicht und fertig. Entweder es gibt eine Alternative oder ich verzichte.

    Am Anfang der Abstinenz macht man sich viele Gedanken, was könnten andere denken, wenn man Alkohol verweigert. Aber sie denken sich so oder so ihren Teil und darauf habe ich keinerlei Einfluss. Lass sie doch denken, was sie wollen.

    Außerdem gibt es viele Menschen, die keinerlei Alkohol konsumieren, das ist einem selbst nur früher nicht so aufgefallen, als man noch mit den anderen mitgetrunken hat.

    Die Gesellschaft ist auch wieder eine Auslegungssache, wen will man da beschuldigen?

    Wir alle sind die Gesellschaft, Du gehörst ebenso dazu. Wir sind das, was wir daraus machen.

    Denn es gibt ja schon auch welche, die meinen Text nicht schlecht fanden... Warum hätte ich ihn dann nicht schreiben dürfen?

    Den Text habe ich so gelesen, als ob er Deine derzeitige Situation beschreibt. Hier soll es um Dich gehen und nicht um irgendwelche Thesen, die aus dem Internet genommen und umgeschrieben werden.

    Hier geht es um Dich, um Deine Entwicklung und Deinen Weg zu einer zufriedenen Abstinenz.

    Danke, Linde, Du triffst es genau.

    Wenn ich so etwas lesen will, dann kann ich das im www oder in Büchern tun.

    Aber nicht in Deinem persönlichen Thread unseres Forums, Naira!

    Das Modell, über welches ich geschrieben habe, stammt so nicht von mir. Ich habe es nur auf das Thema Alkoholsucht angewandt. Ich schreibe einfach gerne solche Texte.

    Hier geht es um Dich und nicht um irgendwelche Ausformulierungen, die nicht von Dir persönlich sind.

    Fühlst Du Dich momentan noch zwischen den letzten zwei Punkten, Naira?

    Wie ich es herauslese, ist bei Dir der Punkt noch nicht gekommen.

    Der Punkt, an dem Du es annimmst und akzeptierst, dass sich Dein Leben ab jetzt verändert hat und es immer so bleibt?

    Ist da noch ein Rest Hoffnung, dass Du wieder Alkohol trinken kannst? Ich lese da noch sehr viel Bedauern in Deinen Zeilen.

    Guten Morgen Willowtree,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Die Schilderungen der Angehörigen hier bei uns im Forum ähneln sich leider.

    Dich stört der Alkoholkonsum von Deinem Mann und da er nichts ändern will, kannst Du ins Handeln kommen. Du hast es selbst schon geschrieben.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern hier im Forum klicke den folgenden Link an und schreibe einen kurzen Satz.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    das oft lauwarme, zuckersüße Gesöff und das fettige, überteuerte Essen auf solchen Märkten eher abgeschreckt, genau wie das Gedränge und der zu dieser Zeit besonders überfüllte ÖPNV.

    Genau das kannst Du doch so kundtun!

    Und Dich, wenn Du Dich dazu entschließt, nach dem Restaurantbesuch, verabschieden.

    Nicht jeder Deiner Kollegen wird an allem teilnehmen. Einige werden aus persönlichen Gründen absagen, oder auch gar nichts zur Absage mitteilen.

    Warum auch, man muss nicht an allem teilnehmen, Rennschnecke!

    Hallo Esther,

    hier ist es genauso wie mit dem Alkoholkonsum, Du hast keinerlei Einfluss darauf, wie er sich die Gesundheit ruiniert.

    Im Grunde kann er sich die Kontrolltermine auch sparen, wenn er die Medikation absetzt.

    Er ist erwachsen und trifft seine eigenen Entscheidungen.

    Was soll ein Anruf in der Arztpraxis bewirken? Wenn er die Medikamente nicht nehmen will, dann kann ihn auch kein Arzt dazu bringen.

    20 Jahre Forum!

    Vor über 17 Jahren habe ich zum ersten Mal hier im Forum geschrieben.

    Meine ersten Schritte in Richtung Abstinenz. Sie waren jedoch, wie bei vielen anderen Teilnehmern, die hier neu starten, sehr wackelig.

    Die klare Linie, die hier von Anfang an herrschte, hat mir gezeigt, dass es tatsächlich möglich ist, zufrieden ohne Alkohol zu leben.

    Und diese Linie wurde von vielen Ehrenamtlichen so weitergeführt.

    Das ist in heutigen Zeiten eine Beständigkeit, die so viel wert ist.

    Eine Anlaufstelle im weltweiten Web, die für Menschen da ist, die Hilfe und Unterstützung suchen, ob es Alkoholiker oder Angehörige sind.

    Auf weitere, viele Jahre!

    Hallo Schnickschnack,

    willkommen zurück in unserer Selbsthilfegruppe!

    Dein altes und Dein neues Thema habe ich zusammengelegt, damit es übersichtlich bleibt.

    Du hast geschrieben, dass Du gestern einen Rückfall hattest.

    Wie geht es Dir heute und wie sind jetzt Deine Pläne?

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, SummerSun!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, releaseme.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!

    Aber da bin ich am hin und her überlegen, auf der einen Seite wäre das gut, weil dann endlich was vorwärts geht und auf der anderen Seite eher negativ, weil dann auch er endgültig beim Jugendamt als Alkohol- und Drogenabhängig drin steht und anschwärzen möchte ich ihn eigentlich nicht.

    Spätestens, wenn Ihr getrennt seid und Dein Partner das Kind ohne Aufsicht und besoffen allein sehen will, wird Dir diese Überlegung wieder einfallen.

    Wenn es tatsächlich so ist, dass er Alkohol und Drogen (davon hast Du noch nichts geschrieben) konsumiert, ist es umso dringender, dass er Deine Wohnung verlässt.

    Ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar und wenn noch anderes dazu konsumiert wird, umso mehr!

    Ich würde mir alle Unterstützung holen, die ich bekommen kann.

    Scheinbar ist er nicht dazu zubewegen, Deine Wohnung zu verlassen. Also musst Du ins Handeln kommen!

    Diese Hilflosigkeit und Ohnmacht, die da bei mir als mittlerweile nur noch trockene Alkoholikerin, ist aber auch echt heftig und wird mir endültig zu viel.

    Lese ich das richtig heraus, dass Du trockene Alkoholikerin bist, Matrix?

    Gerade dann ist es wichtig, dass Du gut auf Dich aufpasst!

    Irgendwie löst diese Situation so viel Druck und unangenehme Gefühle aus, extreme Anspannung glaube auch.. Irgendwie hänge ich da jetzt fest

    Aber wenn es ausgestanden ist, und er aus Deiner Wohnung ausgezogen ist, dann wird es Dir viel besser gehen.

    Pass gut auf Dich auf!

    Das Forenteam
    15. Mai 2021 um 17:15

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Matrix!

    Aber fakt ist, dass ich die räumliche Trennung möchte und sie auch für uns 3 notwendig ist.

    Wenn er sich nicht bewegt, dann musst Du Bewegung in die Angelegenheit bringen.

    So wie Du schreibst, bist Du jetzt schon psychisch sehr belastet. Und zur Ruhe kommen Du und Euer Sohn erst, wenn er ausgezogen ist. Abstand ist erstmal das Wichtigste. Gerade auch für den Kleinen.

    Hast Du ihm schon ganz deutlich gesagt, dass er ausziehen soll?

    Dass seine Wohnung nicht richtig bewohnbar ist, das ist zwar für ihn unangenehm, aber es ist seine Sache, die Wohnung herzurichten. Und das kann er nicht, wenn er nur bei Euch wohnt.

    Da er von sich aus nicht geht würde ich seine Sachen packen und von seinen Eltern zu ihm fahren lassen..

    Hast Du mit seinen Eltern schon über die Situation bei Euch gesprochen?

    Wer kann Dich noch unterstützen?

    Wenn ich jetzt demnächst also wieder anfange regelmäßig zu ihr zu gehe, werden mich die nächsten "Rückfälle" doch auch immer wieder mit runter ziehen.

    An Deiner Stelle würde ich nicht mehr jede Woche zu Deiner Mutter gehen. Euch, vor allem Dir, würde mehr Abstand guttun.

    Wie wäre es, wenn Du erstmal nur telefonisch Kontakt hältst? Dein Bruder wohnt noch zu Hause, schreibst Du. Also ist sie nicht allein, sollte etwas passieren.

    Du bist nicht verpflichtet, Dich um Deine Mutter zu kümmern, das kann sie selbst.

    Was kannst Du tun, damit Du Dich wieder besser auf Dein Studium konzentrieren kannst? Denn ist wichtig, dass Du vorwärtskommst und auch Erfolgserlebnisse hast.

    Hast Du einen Nebenjob? Auch eine weitere Beschäftigung kann Dich aus Deinem Gedankenkarussell herausbringen.