Beiträge von Elly

    Hallo Nanny,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu 10 Monaten Abstinenz!

    So intim finde ich die Fragen gar nicht. Und es kommt auch darauf an, wie man sie beantwortet, bzw. wie weit man mit der Antwort ausholt. ;)

    Du hast viel in Deinem Leben ändern müssen und hast jetzt einen Neuanfang, lese ich heraus.

    Die wichtigste Frage für den weiteren Austausch hast Du jedoch nicht beantwortet.

    Siehst Du Dich als Alkoholikerin und willst eine lebenslange Abstinenz?

    Liebe NeuesLeben,

    es ist schrecklich, was Ihr Beiden mitgemacht. Wie geht es Dir jetzt, kannst Du wieder besser schlafen und die Magenschmerzen, sind die weg?

    habe ich mich dazu entschieden hier zu bleiben solange ich das finanziell packe. Ich musste als Kind oft umziehen und meine Freunde aufgeben und die Schule wechseln das wollte ich ihm nicht antun.

    Wenn das Leben in diesem Land aber mehr und mehr zur Belastung wird, wäre es vielleicht für Euch die bessere Entscheidung in die Heimat zurückzugehen?

    Wenn ich Glück habe fliegt er bald nach Deutschland, ich wäre auch bereit ihm den Flug zu bezahlen auch für seine ganzen Sachen nur um Ruhe zu haben.

    Und wenn er bleiben will und Euch weiterhin nicht in Ruhe lässt? Und danach sieht es ja momentan aus. Er versucht Dich zu erpressen und terrorisiert Dich per Telefon.

    Hast Du Dir dafür schon einen Plan gemacht?

    Guten Abend FE-Pilot,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu Deiner 40-tägigen Abstinenz und Deiner Entscheidung weiterhin, d.h. lebenslang abstinent zu leben.

    Deine Schilderung liest sich sehr gut und auch zuversichtlich, dass Du es diesmal schaffst und an Dir arbeitest.

    Und mit unserem Forum hast Du ein weiteres Standbein, um Dich auszutauschen und auch von anderen, trockenen Alkoholikern zu lernen.

    Mir tut dieses Forum, auch nach den vielen Jahren der Abstinenz, noch immer gut.

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke den folgenden Link an und schreibe einen kurzen Satz, wir werden Dich dann schnellstmöglich freischalten, damit Du Dich auch gleich zu Hause mit uns austauschen kannst.

    Bewerbung - Alkoholiker Forum

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Hallo Fritzchen,

    das liest sich wirklich schrecklich! Wenn dem wirklich so ist, dann würde ich an Deiner Stelle versuchen Deinen Vater in ein anderes Krankenhaus verlegen zu lassen.

    Aber es gibt vieles, das Du, geschweige denn wir nicht wissen. Vielleicht bekommt er doch Medikamente oder auch Infusionen. Hast Du mit einem behandelten Arzt sprechen können?

    Beide Punkte sehe ich aber völlig unabhängig voneinander.

    Das was ich meine ist, der Alkoholiker kann nur selbst etwas gegen die Sucht tun.

    Der Angehörige kann gg. die Sucht nichts tun, er ist dieser ausgeliefert, aber kann sich distanzieren, bzw. die Beziehung beenden. Und zwar mit klarem Kopf und er kann auch schneller aus dem Suchtsystem aussteigen und auch dabei bleiben.

    Warum es den Angehörigen nicht gelingt, liegt meiner Meinung nach an verschiedenen, äußeren Umständen. Bei dem Alkoholiker nur an seiner eigenen Sucht.

    Wenn der Punkt der Akzeptanz bei dem Angehörigen und dem Alkoholiker erreicht ist, dann ist es möglich aus der Sucht auszusteigen.

    Aber das alles hat nur der Süchtige in der Hand. Und deswegen ist es m.E. wichtig, dass sich der Angehörige aus diesem Suchtkreislauf herausnimmt. Und der Angehörige hat da bessere Chancen, als ein Süchtiger, sobald er dieses Zusammenspiel verstanden hat.

    Und scheinbar hast Du das jetzt verstanden, Jump! Du bist (fast) ausgezogen und hast Dich distanziert. Du hast einige Runden mitgedreht, aber erkannt, was besser für Dich ist.

    Also der Vergleich war ein anderer.

    Dann habe ich gemerkt, dass mich diese Frage nicht weiter bringt. Und habe sie stattdessen mir selbst gestellt: Kann ich selbst, trotz der langen Zeit, raus aus meiner Spirale? Und bin zu dem Schluss gekommen, dass es für mich selbst die Chance vermutlich eher erhöht. Weil mein inneres Fass nun übergelaufen ist.

    Und das hat mich dann an den Tiefpunkt beim Alkoholiker erinnert. Der ja unter Umständen auch erst nach einer langen Zeit eintritt.

    Oder habe ich dich missverstanden Elly?

    Dein Vergleich hinkt irgendwie, Jump!

    Ein Angehöriger hat einen klaren Kopf und entscheidet unbeeinflusst vom Nervengift Alkohol.

    Ein Alkoholiker steht unter ständigem Alkoholeinfluss und verändert seine Persönlichkeit. Auch wenn Trinkpausen eingelegt werden, sich nicht die Einsicht einstellt, dass man Alkoholiker ist und der Groschen gefallen ist, wird sich nichts ändern.

    Was ich sagen will, bei dem Angehörigen kann der "Tiefpunkt" unbeeinflusst vom Alkohol viel früher eintreten. In dem Sinne, dass er das Augenmerk auf sich selbst legt und sich schützen kann. D.h. eine innerliche und äußerliche Trennung vom Partner.

    Der Alkoholiker ist gefangen in der Sucht und ihm gelingt erst die Trennung vom Alkohol, wenn er körperlich und seelisch am Ende ist. So war das auf jeden Fall bei mir. Und dazu habe ich viele Jahre gebraucht. Aber diese Einsicht und den Absprung schaffen nur wenige Alkoholiker. Sie befinden sich im Suchtkreislauf und finden nicht heraus.

    gerade wegen der nervenschädigenden Wirkung des Alkohols fällt es mir ja so schwer die volle Verantwortung trotzdem an meinen Mann zu geben.

    Und gerade das ist wichtig, Jump!

    Für Dich zu erkennen, dass Du nichts, wirklich nichts tun kannst. Im Gegenteil, indem Du den Alkoholiker immer wieder auffängst, beginnt alles wieder von vorn. Der Suchtkranke weiß ja, dass er sich auf andere verlassen kann, dass sie ihn in den schweren, nassen Zeiten "tragen". Er gibt im Grunde die Verantwortung ab.

    Ich als Alkoholiker muss für mich selbst den Weg aus der Sucht finden, da kann mich niemand hintragen oder hinschupsen. Es ist allein meine Verantwortung.

    Du hast Deinem Mann Deine Meinung gesagt, das finde ich total stark, Mare!:thumbup:

    Das hast Du richtig gemacht! Nicht immer nur hinnehmen, sondern auch mal Tacheles reden.

    Du brauchst Dir das wirklich nicht gefallen lassen!

    Wie schön, ein Kaffee mit befreundeten Frauen tut mir auch so gut!

    Schreib Dir ruhig alles von der Seele, Du wirst gelesen und es erleichtert.

    Ich wünsche Dir und allen Mitlesenden ein schönes Wochenende!

    Im Gegensatz zum Alkoholiker haben die Angehörigen einen klaren Geist.

    Der Alkoholiker ist in seiner nassen Zeit nicht mehr bei klarem Verstand. Außerdem zerstört er seine Gesundheit und kann daran sterben, wenn er die Sucht nicht zum Stillstand bringt.

    Ich finde nicht, dass man das eine mit dem anderen vergleichen kann.

    Guten Morgen NeuesLeben,

    Dein Ex-Mann spielt alle Karten aus und versucht Druck auszuüben. Du bist in großer Sorge und kannst Dich nicht beruhigen. Trotz allem hast Du es geschafft, dass Du ausgezogen bist. Das ist sehr gut für Dich und den Sohn.

    Alles andere kommt nach und nach, sobald Du aus der Verantwortung mit der gemeinsamen Wohnung heraus bist.

    Heute solltest Du hinfahren und ihn die Kündigung unterschreiben lassen.

    Hast Du schon einen Plan, wann Du das am besten hinbekommst?

    Guten Abend NeuesLeben,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du Dich und Deinen Sohn in Sicherheit gebracht hast. Und hoffentlich kommt Ihr bald etwas zur Ruhe.

    An Deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich mit dem Vermieter der gemeinsamen Wohnung in Verbindung treten, die Lage schildern und schriftlich kündigen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Jetzt kannst Du überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Guten Morgen NovaSol,

    das sind sehr gute Nachrichten! Also schön weiter auskurieren und erholen.

    So dolle, wie es Dich erwischt hat, hätte ich mich gleich für die ganze nächste Woche arbeitsunfähig schreiben lassen. Denn so hast Du im Kopf, dass Du doch noch Donnerstag und Freitag einsatzbereit sein "musst".

    Vielleicht gelingt es Dir, Dich innerlich schon darauf vorzubereiten, dass Du nächste Woche noch komplett zur Erholung benötigst!

    Besser, ein paar Tage länger arbeitsunfähig zu sein, anstatt sich zu übernehmen.

    Wenn ich eins gelernt habe, im Laufe der Zeit ist, wenn ich keine Rücksicht auf mich nehme und auf mich aufpasse, wer denn sonst?

    Außerdem bist Du gerade bei Tag 25, oder schon bei Tag 25 Deiner Abstinenz, was super ist, aber gerade am Anfang ändert sich so viel in Körper und Seele.

    Pass gut auf Dich auf!

    Guten Morgen Schmidtty,

    Stress im Job kenne ich auch sehr gut. Es hilft oft einfach mal durchzuatmen und die Situation zu verlassen.

    Da kommen dann auch immer wieder Gedanken, ob ich meinen Kollegen nicht doch sagen sollte, was mit mir los ist. Schwierig…..

    Es reicht eventuell auch, wenn Du mit Deinem Vorgesetzten redest und sagst, dass Du Dich sehr gestresst fühlst und Unterstützung brauchst.

    Denn es nützt ja nichts, wenn Du Dich übernimmst und dann länger arbeitsunfähig geschrieben wirst. Da brauchst Du Dich noch nicht mal genauer auszudrücken, z.B. dass Du Bedenken hast, rückfällig zu werden.

    Genau das habe ich bei meiner Vorgesetzten getan und habe Rückendeckung, falls ich etwas mehr Pausen brauche.

    Sorry fürs zuspammen….

    Dafür ist doch unsere SHG da, Schmidtty!

    Hier kannst Du Deine Gedanken und Nöte lassen! Genau dafür bist Du hier!

    Du wirst gelesen, also immer raus damit!

    Naira, Du interpretierst zu viel in die gut gemeinten Worte hinein.

    Hier will Dir niemand etwas Böses oder denkt sich, dass Du rückfällig werden könntest.

    Wir geben Tipps, u.a. dass man am Anfang Feierlichkeiten meiden sollte, bei denen viel Alkohol getrunken wird. Das sind u.a. Aufenthalte in Biergärten oder auch der Besuch von Festzelten, etc. Für manche ist es auch besser, wenn sie am Anfang Restaurants meiden, weil dort andere Alkohol konsumieren. Das kann Trigger auslösen.

    Es ist das, was Du daraus machst. Es liegt in Deiner Hand, wie Du etwas handhabst.

    Du hast schon Feiern abgesagt, weil Dein Bauchgefühl Dir davon abgeraten hat. Oder Du hast für Dich belastende Situationen verlassen. Das ist sehr gut!

    Wir trockenen Alkoholiker müssen gut auf uns aufpassen, wenn wir es nicht tun, wer denn sonst?

    Hallo CarMa,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Super, dass Du seit 3 Wochen abstinent lebst und beabsichtigst es lebenslang durchzuziehen und ein trockenes Leben führen willst.

    Man gewinnt so viel durch die Nüchternheit und das Leben wird wieder leichter.

    Hier hast Du jetzt 24/7 Ansprechpartner, die zeitnah antworten und schreiben kannst Du immer, wenn Dir etwas auf der Seele brennt.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.

    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Und dort geht der weitere Austausch für Dich gleich los.

    Zur weiteren Information lasse ich Dir zum Lesen und Anklicken unsere Grundbausteine da, falls Du sie noch nicht gefunden hast:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Dafür ist unsere Selbsthilfegruppe doch da, dass man seine Gedanken loswird und man Reaktionen bekommt, die für einen hilfreich sein können, Api!

    Keine Scheu, es erleichtert, wenn man schreibt und dann noch zusätzlich Reaktionen kommen.