Beiträge von Elly

    Meinen Glückwunsch zu Deinem ersten dreiviertel Jahr Abstinenz, Paul!

    Im Laufe der Zeit schleichen sich neue Gewohnheiten ein und man kennt sich wieder besser.

    Es sind große Schritte im ersten Jahr und das ist Dir bewusst.

    Die Träume räumen dann noch die Vergangenheit weiter auf. Und auch das wird besser werden, im Laufe der Zeit.

    Also, immer schön weiter so! :thumbup:

    Hallo julitschka,

    offensichtlich ist es bei Dir, wie bei vielen anderen, nicht nur eine mentale "Sache", wenn man mit dem Saufen aufhört.

    Oft wurde hier schon Teilnehmern geschrieben: Aber ich bin doch "nur" psychisch abhängig. Wenn man aber jeden Tag gesoffen hat und auch maßlos, dann ist es doch im Grunde nicht mehr auseinander zu halten, ob es psychisch oder physisch ist.

    Außerdem verstärkt das Nervengift Alkohol die Depression oder löst bei anderen Depressionen aus. Meine nasse Zeit war meine traurigste Zeit.

    Psychisch ist die Abhängigkeit nach der Entgiftung noch länger "anhängig", weil der Körper bereits entgiftet wurde, aber die Seele nicht hinterherkommt.

    Bei Dir treten jetzt körperliche Symptome auf, die der ärztlichen Behandlung bedürfen. Die Entgiftung dauert bis zu 14 Tagen und man sollte das nicht unterschätzen.

    Jahrelanger Alkoholkonsum ist nicht innerhalb von ein paar Tagen auskuriert, der Körper und auch die Seele brauchen ihre Zeit zur Regeneration.

    Du bist auf der Genesung nach einer langen Krankheit. Nimm das ernst und mache gleich morgen einen Termin bei D/einem Arzt.

    Sollte es Dir heute noch schlechter gehen, dann zögere nicht zum Notdienst zu gehen oder aber die 112 anzurufen.


    Wenn Du Dich mit den anderen im offenen Bereich austauschen möchtest, dann klicke den Bewerbungslink an,

    schreibe kurz etwas dazu:

    Bewerbung - Alkoholiker Forum

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Wie kann ich ihm nur klar machen,wie falsch sein Handeln ist?

    Mir war jahrelang klar, dass ich mich zugrunde richte, Dobby.

    Und ich wusste, dass ich Alkoholikerin bin und habe trotzdem weitergesoffen. Ich bin alkoholsüchtig!

    Erst als ich nicht mehr konnte, seelisch und körperlich am Ende war, konnte ich endlich den Punkt finden und mit dem Saufen aufhören. Aber es ist aus mir selbst herausgekommen. Niemand anders konnte das beeinflussen.

    Und nur ich konnte die Alkoholsucht zum Stoppen bringen.

    Für Angehörige ist das bitter, dass sie bei der Demontage eines geliebten Menschen zusehen müssen. D.h. es bleibt ihnen die Wahl, ob sie weiterhin zusehen oder aber ob sie sich selbst in Sicherheit bringen und tatsächlich trennen.

    Du warst so verzweifelt, dass Du Deinem Leben ein Ende setzen wolltest. Wie gehst Du jetzt mit der Situation um?

    Hast Du das Gefühl, dass Dich die Gespräche mit Deiner Freundin vorwärtsbringen?

    Scheinbar nicht wirklich, weil Du jetzt den Austausch mit uns gesucht und zum Glück gefunden hast.

    Zusätzlich würde ich an Deiner Stelle überlegen, wo Du noch Unterstützung finden kannst. Z.B. bei einer Suchtberatung, die auch für Angehörige da sind.

    Hallo julitschka,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Und meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss, eine Entgiftung durchzuziehen.

    Erzähle gerne etwas mehr von Dir, damit wir Dich besser kennenlernen können.

    Hast Du eine ambulante oder stationäre Entgiftung gemacht und hast Du vor, eine Therapie zu machen?

    Siehst Du Dich selbst als Alkoholikerin und willst eine lebenslange Abstinenz?

    Hallo Dobby,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Inzwischen verdünne ich den mit Wasser

    Das hätte bei mir nichts gebracht, denn ich habe so lange gesoffen, bis ich meinen Level und sogar darüber hinausgekommen bin.

    Im Grunde kannst Du Dir diese Aktionen sparen. Den Alkoholkonsum und auch den Alkoholiker kann ein Angehöriger nicht kontrollieren.

    Ebenso wie ein Alkoholiker seinen Alkoholkonsum nicht kontrollieren kann.

    Wichtig ist, dass Du gut auf Dich aufpasst und nicht wieder in so eine, scheinbar ausweglose Situation kommst.

    Was tust Du für Dich, damit es Dir besser geht? Wie sind Deine Pläne für die Zukunft?

    Guten Morgen nevermind,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Am Anfang ist es gefühlt etwas unübersichtlich im Forum, aber das gibt sich im Laufe der Zeit.

    Und wenn Du Fragen hast, einfach fragen! ;)

    Ich sehe aber nicht wo ich mitschreiben kann, wenn ich bei den Vorstellungen der anderen EKA nicht kommentieren soll?

    Nur im Vorstellungsbereich bei den neuen Teilnehmern sollst Du Dich die ersten 4 Wochen nicht beteiligen.

    Aber hier:

    Erste Schritte für EKA - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Klicke den Link an und Du findest den Bereich im offenen Forum, der für Dich interessant ist.

    Dort kannst Du Dich einbringen und beteiligen, sowie hier unten in Deinem Thread schreiben.

    Aktuell weint mein Mann im Vollrausch viel, auch vor den Kindern. So richtig: Herzzereißend, laut, Schnodder läuft aus der Nase, man versteht seine hohe Stimme nicht usw. Wir wissen nie warum, er erklärt es nicht. Im nächsten Moment lacht er wieder. Oder aber er provoziert uns, indem er ständig unsere Grenzen überschreitet.

    Hallo Maja,

    die Kinder sehen den Vater besoffen und als heulendes Elend. Das sind Eindrücke, die sie nie vergessen werden.

    Er ist in seinem Suff gefangen und so wird das weitergehen, eventuell sogar noch schlimmer werden, weil er nichts dagegen tut.

    Aber Du kannst etwas tun!

    Beschütze Deine Kinder und Dich vor diesen Auswirkungen des Nervengifts Alkohol!

    Die Idee, dass er zu seinen Eltern zu ziehen will, solltest Du unterstützen und vorantreiben.

    So könnt Ihr Euch erstmal von dem ganzen Schrecken erholen und distanzieren!

    Saufdruck aushalten....ihn einfach annehmen....ich war bisher irgendwie immer der Meinung, dass der irgendwann aufhören muss und etwas negatives ist. Das ich dagegen kämpfen muss. Was im Nachhinein auf meine mangelhaft getroffenen Abstinenzentscheidung zurückzuführen ist.

    Im Laufe der Zeit wurde bei mir dieser "Saufdruck" weniger und kaum noch spürbar.

    Er wird immer mal wieder auftauchen, das ist mir bewusst. Denn er gehört zu mir, genauso die Tatsache, dass ich trockene Alkoholikerin bin.

    Ich sehe es nicht negativ, sondern auch als Erinnerung, dass ich auf mich achtgeben muss.

    Aber über diesen Saufdruck diskutiere ich gar nicht mehr mit mir, so wie früher jeden Nachmittag in der nassen Zeit. Ich saufe nichts mehr und Ende der Diskussion.

    Und Du hast Deine Strategie gefunden, dagegen anzugehen, u.a. auch mit den Sofaklamotten. Sehr gut!

    Für nachher wünsche ich Dir eine tolle Zeit mit einem netten Mann! :thumbup:

    Warum sitzt Du das aus, bis er Blut spuckt?

    Warum schaust Du Dir das alles an, obwohl Du die Möglichkeit hättest, Abstand zu bekommen und in Deine andere Wohnung zu ziehen? Eventuell auch nur übergangsweise?

    Er wird mit Dir oder ohne Dich saufen und sich zugrunde richten. Und leider unterstützt Du ihn dabei noch indirekt, indem Du auf ihn "aufpasst".

    Du schreibst, er würde vor der Tür stehen und dann randalieren, wenn Du ausziehst. Weißt Du das, vielleicht ist es ganz anders und er ist dann froh, dass er ungestört saufen kann?

    Angstzustände werden u.a. auch durch das Nervengift Alkohol ausgelöst. Und nur er kann das für sich lösen, indem er in die Entgiftung geht. Aber damit ist Deiner Schilderung nach nicht zu rechnen.

    Du kannst an seinem Alkoholkonsum nichts ändern, aber Dich kannst Du ändern und Deine Sicht auf die Dinge.

    Ja ich könnte dort sofort einziehen, aber ich komme nicht damit klar, dass er auf der Straße landet. Der Plan war eigentlich, dass ich ihm die Wohnung vermiete, aber er wird trotzdem jeden Tag vor meiner Tür stehen da er mich ja so liebt.

    Weil Du Dich nicht entscheiden kannst, ist alles weiter in der Schwebe. Er landet ja erstmal nicht auf der Straße, weil er in der alten Wohnung bleiben würde. Solange, bis Du tatsächlich Nägel mit Köpfen machst.

    Aber tun muss man tun, ist ein geflügeltes Wort hier in der Selbsthilfegruppe.

    Und jetzt ziehe ich mich auch aus Deinem Thread zurück, es ist Dein Leben und wir können Dir nur Tipps geben, damit es Dir bald besser geht. Handeln musst Du selbst, oder auch nicht.

    Vielleicht hilft es Dir, sofort auszuziehen, alles von Deiner neuen Wohnung aus abzuwickeln.

    Genau das würde ich auch tun, wieweiter!

    Bring erstmal Abstand zwischen Euch und atme erstmal durch.

    Hast Du die große Wohnung schon gekündigt oder hast Du nur mit dem Gedanken gespielt?

    Ja, wie weiter?

    Ein Alkoholiker ist nicht vernünftig. Er lebt in seiner eigenen Welt, bei mir war das so. Klares Denken ist da nicht mehr möglich.

    Er sitzt das aus und Du verzweifelst immer mehr.

    Du allein musst jetzt Grenzen ziehen, wenn Du aus diesem Dilemma heraus willst. Wenn Du es wirklich willst, dann schaffe Fakten!

    Indem Du ihn gewähren lässt, unterstützt Du ihn weiterhin in seiner Sucht.

    Wenn er nicht gehen will, dann gehst Du. Wenn Du die Trennung wirklich willst, dann wirst Du die Kraft dafür haben.

    Hole Dir alle Hilfe, die Du bekommen kannst. Wie weit hast Du Dich schon informiert?

    Ich hab mich ins Gästezimmer zurück gezogen und er macht jede Nacht Theater.

    Was ist denn mit Deiner neuen Wohnung? Kannst Du da nicht schon einziehen?

    Es ist doch schrecklich, wenn Du Tag für Tag und Nacht für Nacht das alles miterleben musst.

    Gib ihm einen Termin, zu welchem Termin Du die alte Wohnung kündigst und dann muss er in Bewegung kommen oder landet auf der Straße.

    Hallo helleh,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du schreibst von "Bierchen", d.h. Du selbst spielst es herunter. Es ist Bier und das ist Alkohol. Auch von Bier kann man richtig besoffen werden.

    Ebenso schreibst Du von ein paar Gläsern Wein, den Du trinkst. Ein paar Gläser Wein sind auch 1-2 Flaschen Wein.

    Alkohol, egal in welcher Menge, ist schädlich für Körper und Seele.

    Auch ich konnte immer dann, wenn ich gearbeitet habe, keinen Alkohol trinken. Aber dann im Anschluss habe ich zugelangt.

    Aber es ist so, dass Dich sein Alkoholkonsum stört. Und Du hast ihn darauf angesprochen. Siehst Du, dass er das als Anstoß nimmt, genauer über seinen Alkoholkonsum nachzudenken und diesen zu reduzieren, bzw. gar keinen Alkohol mehr zu trinken?

    Zumal von ihm alleine ja auch nichts kommt und ich nicht viel Interesse seinerseits erkennen kann.

    Hallo Dahlie,

    am besten wäre es, wenn Du gar keine Informationen mehr über ihn erhältst.

    Sieh es mal von der Seite, jetzt weißt Du, woran Du bist.

    Ein Resultat eines Streits der entstand wegen seines Alkoholproblems. Er fand es gut das ich ihn immer unterstützt habe

    Jetzt tust Du das nicht mehr und somit ist es für ihn unausgesprochen beendet. Der Alkohol ist ihm wichtiger. Damals habe ich auch vieles getan, damit ich in Ruhe saufen konnte.

    Auch wenn er Dich "Kleines" anspricht oder schreibt, dann ist das nur ein Wortgeplänkel und wahrscheinlich seine Ansprache für viele seiner Bekanntschaften.

    Schau realistisch hin und akzeptiere es so, wie es ist. Könntest Du Dir eine Fortsetzung wirklich vorstellen?

    Wie kannst Du auf andere Gedanken kommen oder Dir etwas Gutes tun?

    Das sollte doch zu verstehen sein. Wie kann er der Annahme sein, dass ich das Bedürfnis hätte mit ihm zu sprechen? Ist er nicht in der Lage sein Verhalten zu reflektieren?

    Hallo Momo,

    in nassen Zeiten war ich sehr emotional und weit weg von der Realität. Ich habe in meiner eigenen, schlechten Welt gelebt und im Rückblick erschrecke ich so manches Mal noch über mich selbst, wie ich damals empfunden habe.

    Ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar.

    Konsequentes Ignorieren ist das einzig Richtige, was Du tun kannst und tust!

    Hallo Maja,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Möchtest Du Dich mit den anderen Angehörigen austauschen?

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.