Beiträge von Elly

    Hallo Jana,

    15 Jahre warst Du mit Deinem Mann zusammen. Das ist eine lange Zeit und da meint man den anderen gut zu kennen. Jedoch verändert das regelmäßige Trinken von Alkohol den Menschen sehr.

    Im Grunde dreht sich fast alles nur noch um die Beschaffung des Alkohols und ums Saufen. Da ist nicht mehr viel Platz für anderes und andere. Genauso ging es mir auch. Meine Gedanken waren fast nur noch beim Alkohol.

    Und noch etwas anderes möchte ich Dir schreiben. Ich hatte jahrelang eine wirklich enge Freundin, die keinen Alkohol getrunken hat; sie hat Ähnliches mit mir durchgezogen wie Dein Mann jetzt. Fast von heute auf morgen hat sie den Kontakt eingeschränkt und dann ganz abgebrochen.

    Da gab es von ihrer Seite keinen Weg zurück. Ich habe es dann nochmal probiert, aber ich bin völlig abgeblitzt.

    Fast wie vom Blitz getroffen habe ich erst gar nicht verstanden, was da in ihr vorgeht. Erst so zugewandt und dann komplett abgewandt.

    Erst nach und nach wurde mir klar, was da vor sich gegangen ist. Also, so wie ich es mir dann erklärt habe, weil ich von ihr keinerlei ehrliche Erklärung bekommen habe.

    Damals war ich genauso fassungslos, wie sich jemand, den ich so gut gekannt habe, so verändern kann.

    Es war eine schwere Zeit, aber ich habe es überstanden und trotz allem nicht das Vertrauen in meine anderen Freundschaften verloren.

    Bei Dir ist die Trennung noch relativ frisch und da kreisen die Gedanken. Das Beste ist, wenn Du Dich ablenkst und einiges unternimmst, damit Du wieder neue Eindrücke bekommst. Ich bin damals viel spazieren gegangen, habe fotografiert oder bin einfach nur durch die Läden gezogen, damit ich auf andere Gedanken komme.

    Guten Morgen Frank,

    wenn Du Dich insgesamt nicht fit fühlst, dann würde ich an Deiner Stelle noch einen weiteren Termin bei meinem Hausarzt machen. Erzählen wie es mir geht und um eine weitere Blutuntersuchung bitten.

    Ggf. kannst Du Dir eine Überweisung zum Kardiologen oder Internisten geben lassen.

    Und wenn Du Dich nicht gut aufgehoben fühlst, dann kannst Du Dir auch einen neuen Hausarzt suchen.

    Ein Alkoholiker kann nie wieder kontrolliert trinken, Frank.

    Wir können die Alkoholkrankheit mit der Abstinenz nur zum Stillstand bringen.

    Wenn man verinnerlicht hat, dass man nie wieder Alkohol trinken kann, dann ist ein wichtiger Schritt geschafft.

    Und dazu muss man einiges im Leben verändern und anpassen.

    Für den Austausch im offenen Bereich des Forums klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" im offenen Bereich verschieben.

    Darüber dass ich meinem Körper massiv geschadet habe, bin ich mir leider auch bewußt.

    Insgesamt warst Du also 3 x zur Entgiftung.

    Wie ist es nach den Entgiftungen für Dich weitergegangen? Hast Du eine Therapie gemacht oder eine Selbsthilfegruppe aufgesucht?

    Nur nicht trinken reicht nicht, da muss schon einiges im Leben geändert werden.

    da mir derselbe Scheiss wieder passiert ist.

    Du meinst damit einen Rückfall, richtig?

    Was willst Du jetzt anders machen, damit Du abstinent bleibst?

    Den Anfang hast Du schon gemacht, Du hast Dich hier bei uns angemeldet und das ist der erste Schritt.

    Der regelmäßige Austausch mit anderen, trockenen Alkoholikern ist sehr hilfreich und unterstützend.

    Zum Nachlesen lasse ich Dir einen Artikel zum Anklicken da:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hallo Frank,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Wenn ich es richtig gelesen habe, bist Du seit 1 Monat abstinent.

    Es dauert alles seine Zeit, bis sich der Körper wieder umgewöhnt hat. Du schreibst, dass Du lange gesoffen hast, da muss sich der Körper und die Seele erstmal von der langen Zeit des Saufens erholen.

    Alkohol ist ein Nervengift und schädigt Körper und Seele.

    Wie ist Dein Plan, willst Du jetzt die lebenslange Abstinenz?

    Hallo Januschka,

    die Trennung ist noch frisch und da kommen Erinnerungen hoch. Ihr wart 4 Jahre mehr oder weniger zusammen.

    Du hast geschrieben, dass Ihr in einer Fernbeziehung gelebt habt. D.h. er hat nicht bei Dir gewohnt.

    Scheinbar hat er Dich finanziell unterstützt, lese ich heraus.

    Du kannst Dir auch einen anderen, nicht so körperlich anstrengenden Job suchen. Hast Du daran schon mal gedacht?

    Ja, das ist eine gute Idee, Lebenswert!

    Mit der Selbständigkeit kann es sein, dass sich etwas verändert. Ob es in die positive oder negative Richtung geht, das kannst Du nicht beeinflussen.

    Aber so seid Ihr etwas distanziert und bekommt das alles nicht mehr so direkt mit.

    Ab einem gewissen Zeitpunkt ist es wichtig, dass die Kinder selbständig werden. Und manchmal, gerade wenn es so läuft wie bei Euch, ist es nötig dem Nachwuchs einen Schubs zu geben.

    Hallo MiRiSo,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Gratulation zu 8 Jahren Trockenheit!

    Ähnliche Gedanken beschleichen mich auch ab und zu.

    Aber damals konnte ich nicht anders. Wichtig ist, dass Du und ich den Absprung aus der Sucht geschafft haben.

    Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber die Gegenwart und die Zukunft liegt in unserer Hand.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Jetzt kannst Du überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Dadurch, dass dem Nachwuchs zu Hause alles "gemütlich" gemacht wird, unterstützt Ihr im Grunde die Süchte.

    Bei einem Alkoholiker ist es so, dass Angehörige gegen die Sucht nichts tun können. Die Spirale führt unweigerlich immer weiter nach unten.

    Unsere Kinder haben relativ früh angefangen zu arbeiten und sich selbst ihr Geld verdient.

    Es besteht auch die Möglichkeit für den Nachwuchs, in eine WG zu ziehen.

    Wenn der erwachsene Nachwuchs noch zu Hause bei Euch wohnt, dann ist die Abgrenzung nicht wirklich möglich. Habt Ihr schon über einen Auszug gesprochen?

    Mich persönlich interessiert, ob ich mit dem Vater oder der Mutter schreibe. So wird der Austausch etwas persönlicher.

    Wenn Du das Geschlecht des Nachwuchses nicht schreiben möchtest, ist das im offenen Bereich ok, damit die Anonymität gewahrt ist.


    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Lebenswert.


    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.


    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Lebenswert,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Für Eltern ist es sehr schwer, wenn das Kind süchtig ist. Jedoch kann man als Angehöriger nichts ausrichten.

    Die Einsicht muss beim Süchtigen bzw. den Alkoholikern von innen heraus kommen.

    Da helfen weder gute Worte noch Taten.

    Wohnt der Nachwuchs noch zu Hause?

    Für den Austausch im offenen Bereich folge dem u.g. Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.

    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Im Notfallkoffer, den Du anklicken kannst, sind noch einige andere Tipps enthalten:

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Ich sage mir immer wieder meine Gründe auf: Gesundheit, Unabhängigkeit und Freiheit, Aufgaben können erledigt werden, was aber trotzdem nicht fruchtet.

    Wie mir scheint, ist bei Dir noch immer nicht im Inneren angekommen, dass Du keinen Alkohol mehr trinken kannst und willst, weil Du ein Alkoholiker bist.

    Als Alkoholiker kann man nie wieder (kontrolliert) Alkohol trinken. Das ist so und wird immer so sein.

    Da diskutiere ich mit mir selbst gar nicht mehr! Ich trinke keinen Alkohol und Ende der Diskussion.

    In solchen Situationen hilft es viel zu trinken oder aber etwas zu essen!

    Meist wird Hunger oder Durst mit Suchtdruck verwechselt.

    Gestern habe ich im TV Urlauber auf Mallorca gesehen, denen stand die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben.

    Sie wurden von dem Personal des Hotels regelrecht erpresst, dass sie extra zahlen, weil der Veranstalter nichts gezahlt hat, sonst würden sie aus dem Hotel geworfen!

    Das ist für diese Urlauber der pure Stress!

    Dann besser so und eine Enttäuschung mehr, als diese unglaublich belastende Situation im Urlaub, Iwona!

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Dein Geld zurückbekommst.

    Und dann buchst Du einen anderen Urlaub!