So ganz richtig verstehe ich die Fragen nicht. Ich glaube da vermischen sich verschiedene Themen.
Hallo Rina
die eine Frage hast doch für dich beantwortet. Du bist Alkoholikerin. Es geht da nur um dich.
Ich bin wohl etwas empfindlich, weil mein Geschriebenes nicht so verstanden wird, wie ich es möchte.
Das wird schon.
Warst du immer schon so empfindlich oder erst seit du trocken wirst?
Meiner Meinung nach funktioniert eine Suchtbewältigung ohne Selbst- und Impulskontrolle nicht.
Beim Alkoholismus ist Kontrollverlust der Hauptgrund, dass gesoffen oder bei einem möglichen Rückfall wieder gesoffen wird. Deswegen stelle ich mal hinter Selbstkontrolle ein Fragezeichen. Ich weiß nun nicht, was du mit Impulskontrolle meinst.
Ich müsste ja erst den Gedanken haben ‚jetzt gehe ich in den Keller und mache eine Flasche Wein auf‘, oder ich gehe 150 Meter weiter und einkaufen.
Im Keller bis du schnell, zum Supermarkt ist eine länger Zeitspanne zum überlegen.
Wenn du dir fest vorgenommen hast wieder zu saufen ist das egal. Aber wenn ein temporärer Suchdruck aufkommt und du dagegen steuern willst, ist jeder Meter ein Gewinn zum Nachdenken. Griffbereit oder einkaufen macht da schon viel.