Beiträge von Hartmut

    Hallo Tian

    Zitat

    Trotzdem interessant, dass > 90 % der Urlauber am Gardasee schon um
    11 Uhr Alkohol in den Restaurants konsumieren, habe mal mitgezählt, bin auf 100 % gekommen,

    mich interessiert es nicht mehr was andere Saufen . Wieviel oder welche Uhrzeit . Das hat mich in den nassen Jahren interessiert, als ich ich noch Vergleiche gesucht hatte ob ich überhaupt schon Alkoholiker sein kann .


    Dann ist es für ich ein Unterschied ob ich die Grundbausteine beachte oder umsetzte. Ich esse ja auch keinen Rosinenkuchen, wenn ich nur die Rosinen rauspicke.

    Gruß Hartmut

    Hallo Co2013,

    Zitat

    Die Teilnehmerin hat kein Interesse in einen Diskurs mit uns zu treten, sondern wir sollen nur als seelischer Mülleimer herhalten. Dies Verhalten zieht sich durch alle drei Fäden von ihr.

    warum so verbittert ? Es ist doch ihre Sache. Was nervt dich denn daran?

    Erfahrungen in der Ich form zu schreiben und nicht in der Du musst Form schreiben lässt manch einer darüber nachdenken, warum er sich immer wieder im Kreis dreht . Wenn sich jemand als seelischer Mülleimer missbraucht fühlt bleibt es doch an Ihm , ob er sich darauf einlässt oder nicht. Ich lese da noch sehr viel Wut aus solchen Post.
    Gruß Hartmut

    Hallo Doc

    meine Schreibweise lässt auch das vermuten . Das ist jedoch nicht meine Motivation . Ich respektiere jeden hier und wünsche auch jedem das er einen Weg aus der Sucht findet. Egal wie. Frage mal den Andi wie oft ich ihn auf den Füßen stand :)

    Ich selbst vertrete jedoch vehement meine Erfahrungen, die sich auf die Grundbausteine stützen . Gerade in den ersten Jahr(en) war es für mich am wichtigsten eine Stabilität zu erreichen. Da gibt da auch kein ab oder aufweichen . Aber dazu (eventuell ) im erweiterten Bereich mehr dazu.

    Ich hatte in deinem Alter noch nicht den Arsch im der Hose um mir eine Sucht einzugestehen und schon gar nicht mich dem Thema mit "Andersdenkenden" auseinanderzusetzen . Auch wenn es Erfahrungen waren gingen sie mir irgendwo vorbei. Es war mir S......egal ;) Das hat mich jedoch weitere 20 Jahren gekostet . Ein neues alkoholfreies Leben mit altem Denken aufzubauen ist wie kontrolliertes Trinken . Das haut nicht hin.

    nun dir ein schönes Wochenende .

    Gruß Hartmut

    Hallo Doc

    warum so angepisst ? Wenn du alles bestätigt sehen willst was du schreibst dann halte ich mich raus. Musst nur Bescheid sagen.

    Zitat

    Aber ich respektiere es hier nicht weiter meine Ansichten zu teilen.

    dann freue ich mich auf Erfahrungen :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Doc

    ich habe nichts gegen deinen individuellen Weg .

    Zitat

    Es gibt deine Erfahrungen und Meinungen und alles andere was auch nur einen Zentimeter davon abweicht, ist Mist.

    und

    Zitat

    Du glaubst nicht, dass ich das schaffe auf meinem Weg? Damit habe ich nur noch einen Ansporn mehr gewonnen.

    Das ist nicht so. Es gibt Erfahrungen, das sind Meine. Es gibt Meinungen, das sind Deine. Um mal deutlicher zu werden . Mir ist es scheißegal was du daraus machst . Du kannst von mir aus auch im Biergarten versuchen ohne Alkohol zu leben . Auch wenn du wieder saufst . Das ist dein Ding. Du kannst es auch drehen und wenden und mit noch so vielen Thesen untermauern . Es bleibt ein Risiko auf dem du dich bewusst einlässt. Natürlich gibt es überall auch weitere Risiken . Schön das du auch welche aufgezählt hast.

    Was mir nicht egal ist , das Meinungen , hypothetische Annahmen , als Erfahrungen verkauft werden und sich dadurch eventuell Nachahmer finden . Ist ja der offene Bereich, der von jedem einsehbar ist.

    Ich hatte schon mal geschrieben das ich es gut finde das du es schreibst .

    Gruß Hartmut

    Hallo Doc,

    was hast du denn davon ob ich das richtig oder falsch verstehe ? Ich will auch keine unnötige Diskussionen über Risikominimierung und Schönmalerei diskutieren. Davon gibt es genug im Forum . Deine Annahmen decken sich nun mal nicht mit meinen Erfahrungen .

    Zitat

    So lange ich nicht mal mehr auf die Hochzeit meines Sohnes gehen kann ( um Atzes Beispiel aufzugreifen ) bleibe ich Sklave des Alkohols.

    In der nassen Zeit war ich "Sklave"des Alkohols . In der trockene Zeit vermeide ich es , das ich wieder einer werde.

    Was bei de einen klappt muss nicht bei jedem klappen . Und Atze, es ist ein Unterschied ob ich es für mich als richtig erachte oder es als Motivation jemanden weiter gebe der am Anfang steht .

    Schönes Wochenende

    Gruß Hartmut

    Hallo Doc,

    Zitat

    Hartmut, warum ich süchtig geworden bin? Weil ich nicht auf meine Seele gehört habe, weil ich anderen immer nachgegeben habe, nicht den Mumm hatte auch mal gegen den Wind zu segeln. Immer Ja und Amen und am Ende der Frust. Ich kann mit Gefühlen schlecht umgehen und flüchtete mich grossspurig in den Alkohol. Todesfälle, Krankheiten in der Familie, die Firma die pleite ging und mein Geld nicht ausgezahlt wurde und die Verlobte die ging. Anstatt auf meine Seele zu hören, den Schmerz und die Gefühle die damit verbunden waren zuzulassen, statt dessen habe ich mich betäubt. Ich hatte Angst vor dem wie es mir geht. Auch heute bin ich was Gefühle angeht lange nicht so weit. Das ist mir auch bewusst. Aber ich lerne mehr und mehr von mir kennen

    nun hast du ja eine Menge Gründe geliefert die daran schuld sind das du Alkoholiker geworden bist . Hast du nur gesoffen weil es dir schlecht ging und das nur zum betäuben ? Für mich sind das begleitende Situationen an denen ich gesoffen hatte aber dadurch wurde ich kein Alkoholiker. Ich hatte ja auch gesoffen wenn es mir gut ging . Ich bin Alkoholiker geworden weil ich zuviel gesoffen hatte .

    Atze

    Zitat

    Alle wissen das ich abstinent bin und werden dadurch extra einen Blick dafür haben.Aber dieses Fest lass ich mir von niemanden ausreden.


    Es geht auch nicht darum ein Fest ausreden zu lassen, es geht darum das es sich um eine Sucht handelt. Ich hoffe auch das dir mal die Aufpasser nicht ausgehen, sonst hast du ja einen Grund wieder zu saufen . :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Doc,

    natürlich kann dir keiner sagen was du machst. Ist ja deine Sache. Es werden Erfahrungen weiter gegeben und wenn du sie nicht annehmen willst, dann lasse es. Es gibt keinen Unterschied ob du auf Sauffeste oder eine Hochzeit gehst. Egal wo gesoffen wird . Das ist überall gleich. Da machst du dir was vor, biegst dir es zurecht und lenkst mit allen möglichen Trigger Arten, von dir ab. Genau das ist nasses Denken .

    Zitat

    weil meine Wille stark war und ich wohne in meinem Körper, ich kenne meine Seele.

    mhh wenn das so ist , warum bist du dann süchtig geworden ? Freiwillig in die Sucht gerannt ?

    Ich weiß wie verdammt schwer es ist, irgendwelche am Herzen liegende Feste zu meiden, besonderes dann wenn der Verzicht groß ist . Oder die Angst, das auf solchen Feste wegen Nichtteilnahme über einen gequatscht wird. Übrigens wird auch über dich gequatscht , wenn du auf so einem Fest keinen Alkohol trinkst . Bist ja dann ein Fremdkörper .

    Alkoholismus ist eine Krankheit die man nicht mit Denken abschaltet .

    Ich finde es aber gut das du darüber schreibst . Danke

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    es ist egal ob es nur wegen dem Essen gemeint war . Ich hatte bei meinen Lieblings Italiener , immer Alkohol getrunken und hin und wieder gesoffen .
    Deswegen habe ich solche Lieblings- Kneipen einfach mal für ein Jahr gemieden . Mein Umfeld auf Trocken gestellt, um eine neue Struktur ins neue Leben zu bringen .

    Zitat

    Typische Trinkkneipen hatte ich andere, die meide ich heute


    Typische Trinker Kneipen gibt es nicht , für einen trockenen Alkoholiker . Es gibt nur Kneipen, bei denen ich Alkohol zu mir nehmen kann.


    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    Gratulation nachträglich zum Geburtstag :)

    Zitat

    Ich durfte meinen Geburtstag trocken und nüchtern
    und mit allen Sinnen feiern. Ich habe diesen Tag sehr intensiv und bewusst erlebt.

    Das ist schön aber wundert mich ein wenig.

    Nun konnte ich meinen ersten trockenen Geburtstag gar nicht richtig einordnen . Da war ich noch voll mit Verzichts Gedanken . Es fehlte das Saufen , die Sauf Freunde oder das Denken was andere nun denken. Und vieles mehr.

    Interessant wäre es auch mal zu erfahren , wie du ihn gefeiert hast . Welche Vorbereitungen dazu getroffen oder treffen lassen hast .

    Gruß Hartmut

    Hallo rattenschwanz

    wir hatten doch schon des öfteren über das alkoholfreies Umfeld diskutiert und auf gezeigt. Lese es einfach mal nochmal durch. Anscheinend hat es hat dich ja nicht interessiert . Sonst würdest du nicht so argumentieren.

    Du hast du dich ja noch nie aus deinem nassen Umfeld entfernt . Deswegen kann ich auch deine Meinung verstehen ,das du es dir nicht vorstellen kannst , das es was anderes auch gibt. Es gibt es. Aber dazu muss man es auch wollen .

    Gruß Hartmut

    Hallo tian

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    Und nun... das hier ist ein Selbsthilfe-Forum, die unterschwellige Kritik an Frank wg. seiner Rückfälle ist nicht zielführend.

    Da sehe ich ein Widerspruch.

    Es ist Franks Selbsthilfe und Frank entscheidet daraus was für ihn zielführend ist . Niemand sonst . Nicht du , nicht ich. Nun bleibt es auch jedem überlassen von wem er Erfahrungen annehmen möchte. Von einem Neuling oder von jemand der schon Jahre Erfahrungen mit bringt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    die Euphorie richtig einnorden zu können ist schon ein guter Weg.

    Hallo Tian,

    Zitat

    asse Dir nur nix einreden von ein paar Leuten hier im Forum, braucht halt Zeit, mei, dann eben jemand 2-5-7-10 Jahre Rückfälle, das ist ein kontinuierlicher Prozess

    es geht nicht ums einreden, es geht um Erfahrung. Hast du die schon ? Ich kenne Alkoholiker die sind nach einem Rückfall nicht raus gekommen und elendig vereckt . Ehrenrunde mit dem Tod zu laufen, ist auch ein verkehrter Ansatz.

    Gruß Hartmut

    Hallo rattenschwanz

    Zitat

    Was ich Gestern ausdrücken wollte ist, dass der Rückfall – meiner Meinung nach – nicht plötzlich und unerwartet („der kleinste Anlass“) kommt, sondern im Kopf „von langer Hand“ vorbereitet wird.

    Du hattest doch schon Rückfälle, wieso meinst du das und sprichst nicht aus Erfahrung?

    Rückfälle fangen im Kopf an. Heißt aber nicht das es nur bewusst anfängt sondern, das weit aus unübersichtlicher, unbewusst . So wie ich dich lese und du das gar nicht wahrhaben möchtest und immer wieder dagegen strampelst :) ist ein absolutes alkoholfreies Umfeld, in den Anfangszeiten, mit am wichtigsten .

    Wenn da nichts passiert oder "man" macht sich etwas vor, das es nichts ausmacht, ist dieses immer nur eine Handbreit vom Alkohol weg .

    Gruß Hartmut

    Hallo Tian,

    Zitat

    Sozusagen Ihren Weg der langfristigen Trockenheit als Erleuchtung für alle ansehen"

    nun kann ich im Forum keine Post lesen, das es irgendein Langzeit Trockener behauptet hat . Wie kommst du denn drauf ? Eigeninterpretation ? Nun kann es auch daran liegen, das gemachte Erfahrungen nicht wegzudiskutieren sind und es deswegen so rüber kommt.

    Wer den Weg nie gegangen ist, kann ja nur seine Annahmen dagegenstellen . Ich hatte mich damals für das annehmen entschieden.

    Zitat

    Langfristige Trockenheit ist unser aller Ziel, yip.

    Es hält dich keiner davon ab ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo Kay

    dann vergleiche was du möchtest . Drehe die Wörter rum, so das sie zu dir passen und gehe deinen Weg nach deiner Meinung , hebe hervor und setze den Rotstift an :) Es macht keinen Sinn mit jemanden zu diskutieren der noch nicht so weit ist. Oder am Anfang seines Weges schon alles denkt zu wissen und vorgefertigte Meinungen hat.

    Zitat

    .Und um bei deinem Spruch zu bleiben, dass du mit Meinungen nicht trocken geworden bist: Mit Erfahrungen bist du auch nicht trocken geworden. Trocken wird man aufgrund von einer Entscheidung.

    Vielleicht noch zur Klarstellung. Ich bin durch die Erfahrungen von Anderen trocken geworden und nicht durch meine eigenen Meinungen .

    Hallo tian,

    Zitat

    Bewußtsein für ihre Krankheit und ein Nicht-Vergessen

    gut auf den Punkt gebracht :)

    nun versteh ich ja auch was Mattias damit sagen will. Relativ ist trocken sein keine Zeitfrage aber es gibt nun mal die reale Zeit, die zur Trockenheit gebraucht wird.

    Gruß Hartmut


    .

    Hallo Kay

    Zitat

    Einspruch! Das ist deine Meinung. Und deine Erfahrung.

    es ist entweder eine Meinung oder eine Erfahrung ;.) Bei mir ist es eine Erfahrung . Mit Meinungen bin ich nicht trocken geworden .

    Zitat

    Soweit mal meine Meinung zum Thema als Kurzzeittrockener


    Kay, du bist ja erst ganz am Anfang deiner Trockenheit ,deswegen lasse dir etwas Zeit , das aus deinen Meinungen, eigene Erfahrungen werden können .
    Das ist die Entwicklung und glaube mir mal, es wird sich einiges im Denken verändern .

    Vielleicht auch die Erfahrung das Rauchen und Alkoholismus nicht zu vergleichen ist . Solange ich Krankheiten miteinander verglich , verschwamm die Priorität für das Hauptkrankheitsbild.

    Gruß Hartmut