Beiträge von Hartmut

    Hallo Matthias,

    Zitat

    m.e. is die zeit beim "trocken sein" ziemlich unwichtig.

    Nur mit der Zeit wird man trocken . Es braucht seine Zeit um stabiler zu werden. Es braucht seine Zeit, nasse von trockene Gedanken zu unterscheiden . Es braucht seine Zeit der Entwicklung .


    Alles braucht seine Zeit, sogar das vergessen wie es am Anfang war . Das ist die gefährlichste Zeit ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo Correns

    habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Gut das ich noch gelesen werde :) Quartalssäufer sind natürlich Alkoholiker . Man sollte es jedoch nicht verwechseln, das Alkoholismus nur Quartalsweise wäre .

    Oder besser gesagt . Alkoholiker ist man rund um die Uhr und nicht Quartalsweise.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    nun bist du ja Quartals Säufer gewesen . Was nicht zu verwechseln mit Alkoholiker ist . Da bedarf es täglich am Ball zu bleiben . Zumindest kann dann dadurch eine Struktur in den Tagesablauf geschaffen werden , die für Stabilität sorgen . Nun verstehe ich auch das, das "normale" Leben , mit allem was es beinhaltet , weiter lauft.

    Leider helfen da beginnende Vernachlässigungen oder gedankliche "Alibi" Termine nicht , um auf Dauer trocken zu bleiben .

    Gruß Hartmut

    Hallo Andi

    ergänzend zu meinen Erfahrungen aus dem erweiterten Bereich . Wenn ich mich aus gesundheitlichen Gründen irgendwie einschränken muss, ist es ein Nachteil. Ob ich es dann als Vorteil sehe wenn ich etwas umschiffe ist da egal.

    Nun kann ich alles was um mich herum passiert so auslegen das es nicht wie ein Nachteil aussieht . Wenn ich es schaffe, das ich dadurch keinen Verzicht als Alkoholiker sehe, habe ich alles richtig gemacht.
    Gruß Hartmut

    Hallo Tian

    ich finde es gut wie du dich mit deinem Weg auseinander setzt und deinen Weg gehst . Vor allem das du dich ins Forum mit einbringst .

    Ein paar Anmerkungen von mir dazu.

    Zitat

    Verschiedene Individuen - verschiedene Wege
    -> Grundbausteine individuell angepasst = sehr wichtig

    Nun wird gerade am Anfabng viel von der Indivudalität gesprochen. Das es zwar bei Menschen so , jedoch bei der Sucht gibt es keine individualität . Die verläuft nach den gleichen Grundmustern und endet ungestoppt, in den Tod. Die Grundbausteine sind nicht auch nicht individuell anzupassen . Wenn ich das mache, dann sind es keine Grundbausteine mehr, sondern ein mir zu recht gelegter Weg .
    Warum auch immer.

    Zitat

    -> Grundtenor bei Langzeit-Trockenen (mit wenigen Ausnahmen) ist ein positives Lebensfazit

    Ohne das geht gar nichts :)

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen ,

    aus gegebenen Anlass trifft es nun diesen Thread . Ich komme mir langsam vor wie in einem Esoterik Forum oder eine Unterhaltungsplattform

    Der offene Bereich dient dem vorwiegenden Austausch von Alkoholismus , Co Abhängigkeit und EKA . Für alles andere gibt es die zuständigen Foren oder den erweiterten Bereich

    Das ist auch keine Diskussion Grundlage

    Ich bitte wieder verstärkt darauf zu achten .

    Gruß Hartmut

    Hallo Sonja

    nun tauschen sich hier im Forum nur trockene Alkoholiker aus . Die es werden wollen und schon entgiftet sind. Nun hast du immer wieder Rückfälle und es ist nicht ersichtlich wann du wieder soweit bist , es zu schaffen . Aus Schutz für dich und Andere ,die sich nur trocken unterhalten möchten, schließe ich vorerst diesen Thread.

    Du kannst uns gerne im Vorstellungsbereich weiter von deinen Schritten unterrichten . Das ist dann auch nicht für jeden einsehbar.

    Gruß Hartmut

    Hallo Sonja,

    irgendwie musst du ja auch an den Alkohol gekommen sein. Du schreibst von einem alkoholfreien Umfeld. Wer hat denn den Alkohol besorgt ?

    Es ist eine tödlich verlaufend Krankheit und ich empfehle dir dringendst mit deinem Arzt über einen stationären Entzug zu sprechen . Du bist erstmal in Sicherheit, kannst dich auf dich konzentrieren und es vernünftig angehen lassen.

    Gas es dafür keine Zeit gibt ist nur eine Schutzbehauptung. Denn , bei einem Beinbruch oder schlimmeres musst du ja auch ins Krankenhaus.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    wenn ich es so sehen würde, wie du es für gerne dich liest, hätte ich es so geschrieben . Aber dem ist nicht so.

    Zitat

    Wir verstehen uns ja auch als SHG und wollen uns nicht in Konkurrenz mit anderen, realen SHG sehen

    Ich schreibe ja nicht. Ich hätte wohl gleichwertig schreiben sollen . Egal, danke für dein Verständnis . Oder auch nicht :)

    Ich frage nicht beim Bäcker nach Marmelade, sondern hole sie mir da wo es für mich passt. Ähnlich wie bei der Sucht.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    Zitat

    Ich lese oft, dass wir die eine oder andere Diskussion schon öfter geführt haben, doch werden stets neue Betroffene dazu stoßen.

    das stimmt und es ist dann auch hier irgendwo nachzulesen ;) Selbsthilfe , nenne ich das mal.

    Ich sehe es auch aus einem anderen Gesichtspunkt. Wir verstehen uns ja auch als SHG und wollen uns nicht in Konkurrenz mit anderen , realen SHG sehen .

    Als ich mich hier anmeldete ,wusste ich ja, das es reale SHG gibt. Das unterstelle ich auch mal ca 95 % der Alkoholiker. Wenn dann jemand mir gleich am Anfang geschrieben hätte, ich solle in eine reale SHG gehen, hätte ich mich weg geschickt gefühlt.

    Es gab ja einen Grund warum ich Hilfe in einer Online SHG gesucht hatte. Da geht es nicht mal um die Vor oder Nachteile. Ich gehe ja auch nicht zu meinem Bäcker und frage dort , wie das Brot , bei einem anderen Bäcker schmeckt.

    Nun bekam (nahm) ich hier alle Hilfe ,die es mir ermöglichte , auf ca 7,5 Jahren Trocken zurück zu schauen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    ich hatte dir schon mal den erweiterten Bereich angeboten . Da kannst du das in einem geschützten Rahmen machen und bekommst dann auch gleich Antworten

    Zitat

    Ich bin auch gerade dabei so einiges über meine (Sucht) Vergangenheit
    aufzuschreiben, unter anderem auch als Gedankenstütze für meinen Lebenslaufaufsatz für die Fachstelle Sucht.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    das reale und online SHG nicht vergleichbar sind, mag sein .Diese Diskussion hatten wir ja schon öfter und die Entscheidung sollte auch jeder Einzelne für sch selbst treffen . Was du als Argumentation für einen reale SHG anbringst, habe ich hier in der Online SHG teilweise auch. Zudem andre Vorteile was es in der Realen nicht gibt.

    Jeder soll sich Hilfe holen wie er und wo er möchtest aber nie aus der Sicht eines Anderen raus.

    Gruß Hartmut

    Hallo Eniba,

    nun bin ich froh keine Gruppen besuchen zu müssen, beidem jemand besoffen oder mit Fahne stinkend , neben mir sitzt. . Da wäre ich aufgestanden und gegangen . Da kann ich auch in eine Kneipe gehen . Für mich war wichtig , das ich Trocken werde und nicht andere zum Trocken werde animiere.

    Gerade am Anfang war ich sehr schwankend was die Gedanken betrafen . Und da wundert es mich nicht , das dann Gedanken "es nochmal krachen zu lassen " aufkamen .

    Als ich diese Gedanken hatte, war ich noch weit weg von einem abstinenten Leben . Ich kenne das mit dem Abschiedsritual vom Alkohol . Es war jedoch nur ein Beginn eines langen Verzichtes und endete wieder beim Saufen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    ob nun Quartalstrinker, es schwieriger haben oder nicht , ist wurscht . Das Ende ist das Selbe . Es ist höchstens, ein behutsamen, kontrolliertes verecken . Ich halte es sogar für eine Rechtfertigung , wieder Saufen zu können . Aber was rede ich von mir.

    Es geht ja um dich und nicht um meine hypothetische Annahmen .


    Zitat

    Ich habe mal gehört, das grösste LEID fügt sich der Mensch selbst zu.
    Das trifft definitiv auf mich zu.

    Wenn du dich darin wohl fühlst , dann wird es auch so sein . Natürlich ist es eine Sucht aber wenn ich immer wieder eine Chance bekomme ,dann ist mir die Aufmerksamkeit sicher.

    Nun hilft dir deine Frau ? (hattest du nicht mal eine Freundin die es auch versucht hatte? Kann mich täuschen) SHG wie gehabt und das Forum als Sicherheit wieder einmal alles gemacht zu haben . Frank , ich würde erst wieder trocken werden wollen, wenn ich alleine dazu bereit bin .

    Zitat

    Ich will an mir arbeiten, für MICH. Deswegen bin ich hier. Punkt.

    Tun muss man tun und das ist besser als " getan " zu werden.

    Gruß Hartmut