Beiträge von Hartmut

    Hallo Trauerkloss,

    Zitat

    wie fit ihr euch beim Autofahren gefühlt habt?


    was willst du mit dieser Frage bezwecken? Eine Rechtfertigung finden für diese unverantwortliches Verhalten? Oder dir einen Plan machen wie es am besten geht?

    Es ist strafbar sich betrunken an Steuer zu setzen und unverantwortlich dieses auch noch zu tolerieren. Jeder der es weiß und sich auch noch daneben setzt , macht sich mit schuldig.Bei einen eventuellen Unfall hat nicht nur der Fahrer auch der Beifahrer schuld.

    Frage mal die Menschen die durch so einen Blödsinn jemanden verloren haben oder durch einen Unfall im Rollstuhl sitzen was die von betrunkenen Autofahrer halten. Frage sie mal wie sie sich fühlen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Nordseefan,

    ich stelle meine Trockenarbeit und alles was damit zu tun hat immer an erster Stelle denn nur nüchtern kann ich alles meistern was das Leben beinhaltet. Ich habe in der nassen Zeit auch immer Gründe gefunden um zu Saufen nun finde ich Wege es nicht zu tun. :wink:
    einen guten Ansatzpunkt schreibst du ja schon.

    Zitat

    Tendiere ehr zur SHG, da an den Elternabenden der OGS doch meist nur das gleiche geredet wird.

    nun tendiere nicht nur sondern setze es um.

    ein alter Spruch eines trockenen Alkoholiker ,der sehr viel aussagt ,habe ich hier für mich gelernt.

    Wer will findet Wege, wer nicht will , findet Gründe.

    trockene 24 h.

    Gruß Hartmut

    Moin Lütze

    schön das du noch am Ball bist und genau reflektierst.

    Zitat

    "Wie das so war in meiner nassen Zeit"


    diese Frage kann ich, mit deinen Worten ,für mich beantworten. :wink:

    Zitat

    projeziere ich immer das auf die Menschen,was ich an denen sehen möchte.Und reibe mir dann die Augen,wenn es eben nicht so ist...

    nur das ich früher die Augen nicht gerieben habe, sondern mit Alkohol weggeschossen hatte , bis es passte. Heute bin ich viel sensibler mit Wahrnehmungen und das braucht auch noch ein lange Zeit ,sie richtig für mich zu deuten. Es stehen schließlich auch 30 Jahre Suff gegen 2,5 Jahren trocken gegenüber.

    Geduld lieber Lütze :wink: Geduld.

    trocken 24 h

    Gruß Hartmut

    Hallo Nordsefan,

    ich kann die Meinung von Spiegel nicht bestätigen .

    Zitat

    ber es kann eine echte SHG mit echten Menschen nicht ersetzen (woher willst du vor deiner Kiste WIRKLICH wissen, dass ich das hier schreibe und nicht irgendein Programm abläuft ?). Großer Vorteil einer lebendigen SHG ist auch die Meinungsvielfalt, die mir hier manchmal etwas zu kurz kommt.

    das Forum ist meine einzigste SHG und brauche für mich auch keine reale SHG. Wir haben im geschützten Bereich die Möglichkeit geschaffen anonymer und offener an uns zu arbeiten. Es gibt einige die dieses auch schon Jahre lang , alleine nutzen und zufrieden trocken leben. Dort wird aktiver und mit einem sehr großen Erfahrungsschatz gearbeitet.

    für mich hat es den riesigen Vorteil das es 24 h auf hat, ich an keine Zeiten gebunden bin und auch nicht Mobil sein brauche.

    jeder soll sich die Hilfe nehmen die er für sich als richtig ansieht. Finde es für dich raus und mache dir deine eigene Erfahrung, für deine Trockenheit zu nutzen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Eisbär,

    Zitat

    aber ich hab ja selbst angst hier im forum zu schreiben

    wenn es dir zu öffentlich ist dann gibt es noch den geschützten Bereich.

    Ein alkoholfreies Umfeld gehört bei mir unabdingbar dazu um trocken zu bleiben. Wenn dein Partner noch trinkt und eventuell auch krank ist wird er das nicht einsehen. Dann musst du dich entscheiden was dir wichtiger ist .

    Trockenheit oder ein trinkender Partner.

    Oder hast du eine andere Möglichkeit ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Eisbär,

    durch die hohe Rückfallquote unserer Krankheit bedarf ,es gerade am Anfang, immer am Ball zu bleiben und sich täglich damit auseinandersetzen. Ich weiß nun nicht welche Maßnahmen du für deine Trockenheit umgesetzt hattest, da es schon über einen Monat her ist ,wo du dich das letzte mal gemeldet hast.

    nun hast du die Frage ob du noch trinkst nicht beantwortet!

    trinkst du noch oder bist du schon entgiftet?

    Gruß Hartmut

    Hallo Spiegel,

    sorry, mein Fehler, ich dachte das dieser Thread zur deiner allgemeinen Trockenheit dient und nicht spezifisch der Thread Überschrift und dessen Thema.

    meine Ausführungen oder wie du sie auch immer nennst, beziehen sich aber auszuschließen zu dem Thema trocken werden /bleiben und Alkoholismus. Alles andere ist dein Ding. Ob du privat egoistisch bist oder nicht ist eine andere Sache, wie der Egoismus zur Trockenheit, der bei mir an erster Stelle steht.

    Da ich für mich trocken bin und nicht für andere, ist mir auch egal was der andere macht. Deswegen gibt es hier auch kein Schmollen , sondern die Möglichkeit, die geschriebene Erfahrungen , wirken zu lassen. Was du daraus entnimmst und für dich verwerten kannst , musst du für dich entscheiden.

    ich hoffe ich habe da nun was klar stellen können.

    trocken 24 h

    Gruß Hartmut

    Hallo Spiegel,

    Zitat

    eure Erfahrungen nehme ich, soweit sie für mich passen, an.

    Jo mach.

    Pass aber auf das du dich nicht weiter in den nassen Gedanken ,die mich auch lange begleitet haben, drehst.

    Wie ich schon mal geschrieben hatte.

    Zitat

    schön reden und herumdrehen, bis es für mich passt

    ich ziehe mich hier nun raus weil es für mich , im Moment, keinen Sinn macht, die Erfahrungen für jemanden weiterzugeben ,der seinen Weg schon nach 10 Wochen trocken sein weiß.

    Das dieser Weg nur auf Theorien, Thesen und Wunschdenken aufgebaut ist , wird gerne übersehen.

    Leider.

    Es ist aber nicht unüblich hier das "Neue " alles passen für sich machen wollen , da es ja auch der einfachere Weg ist. Und es überrascht mich auch nicht. Leider reicht auch "nur nicht trinken" einfach nicht aus.

    Also dann mach mal.

    Gruß Hartmut

    Hallo Spiegel,

    schön reden und herumdrehen, bis es für mich passt, kenne ich noch zu Genüge aus meinen nassen Gedanken, die ich auch lange nach der Entgiftung noch hatte. Diese Gedanken änderten sich mit der Zeit des Verstehens und des verlassen dieser Gedanken .

    Ich kam hier ins Forum um nicht mit meinen Gedanken trocken zu werden sondern mit den Erfahrungen anderer. Ich brauchte die Hilfe und lernte auch anzunehmen . Auch wenn ich es erstmal in ein "Fragezeichen" stellte. Irgendwas musste ich ja gedanklich verkehrt gemacht haben wenn mir die Mehrzahl der längeren Trocken immer wieder im Einklang was anderes schrieben.

    dazu gehörte aber die Bereitschaft meinerseits dazu es annehmen zu wollen.Hätte ich das nicht gemacht würde ich mich heute noch in der Spirale der Trinkpausen befinden.

    vielleicht solltest du dir das mal durch den Kopf gehen lassen und überlegen warum das so ist.

    ich wünsche dir alles gute auf deinen weiteren Weg und die nötige Weitsicht deines Tuns.

    Gruß Hartmut

    Hallo Spiegel,

    ich sehe den Alkohol nicht als mein Feind an. Wenn es mein Feind wäre, würde ich immer noch ein Kampf mit ihm führen. Beim Kampf gibt es immer Verlierer , deswegen habe ich kapituliert.

    ich halte meine Familie auch in allen Ehren aber ich lass sie nicht zur Voraussetzung meiner Trockenheit werden. Das wäre für mich kein Hintertürchen , sondern ein Scheunentor , das ich sehr schnell geschlossen habe.

    In diesem Sinne weitere trocken 24h.

    Gruß Hartmut

    Hallo Spiegel,

    danke für die Klarstellung.

    Meine andere Frage bezog sich auf das "mitziehen deiner Frauen".

    ich bin für mich und meine Trockenheit verantwortlich und nehme da auch keine Rücksicht ob da jemand mitzieht oder nicht. Ich stelle meine Trockenheit an erster Stelle. Erst dann kommt alles andere.

    Durch das jahrelange Saufen habe ich die Verantwortung immer dem Alkohol überlassen ,damit er alles löst. Nun bin ich nicht mehr fremd bestimmt und möchte es auch , in jegliche Richtung, nicht mehr werden.

    Vielleicht habe ich mich nun auch etwas klarer ausgedrückt :)

    Trockene 24h

    Gruß Hartmut

    Hallo Hanabi,

    Zitat

    Langsam bin ich echt am Ende und weiß nicht weiter.

    es ist zwar schwer zu verstehen ,aber genau das ist die Erkenntnis ,die du für dich nutzen musst. Du kannst dir helfen indem du was für dich tust.

    Solange ein Alkoholiker nicht einsieht das er krank ist und nicht bereit ist Hilfe anzunehmen, kannst du machen was du willst.

    Es geht nicht!!!

    Gruß Hartmut

    Hallo Spiegel,

    ich habe da mal 2 Verständnis Fragen.

    Zitat

    Hauptproblem ist das Trinken, daneben die daraus resultierenden Einschränkungen. Familie, Arbeitsplatz, Führerschein etc. habe ich ja noch und bin dankbar dafür.

    auf was bezieht sich das Trinken und welche Einschränkungen resultieren daraus?

    Zitat

    Bin guter Hoffnung, dass ich es mit der Unterstützung meiner Frauen hinkrieg.

    Und wenn nicht?

    Gruß Hartmut

    Hallo Wilson,

    am Anfang meines Trockenwerdens schaute ich ja auch jahrelang auf ein Verhaltensmuster zurück das mich hinter dem Alkohol versteckte ,ihn bei mir und vor allem bei anderen beschönigte und mir und bei anderen was vormachte , das es nicht so schlimm ist , kontrollieren könnte usw.....

    Dieses Verhaltensmuster habe ich ja auch in die Trockenphase mit genommen.und war damit nicht gleich ausgelöscht ,weil ich nun nichts mehr trank . Somit versuchte ich auch die Auswirkungen der Abstinenz , so angenehm wie möglich zu gestalten das ich mich nun nicht schon wieder als "Aussätziger" fühlen wollte.

    Erst mit der Zeit als ich für mich die Krankheit angenommen hatte, konnte ich mich davon lösen. Nun stehe ich ja nicht mehr hinter der Flasche,das mein Blick getrübt ist sondern vor der Flasche und sehe klar und deutlich. Ich muss mich nicht vor anderen rechtfertigen sondern mir und mein Krankheit gerecht werden. Diese Eigenverantwortung hat mir mein altes versoffenes Selbstbewusstsein ausgelöscht und in ein neues gesundes Selbstbewusstsein umgewandelt.

    Wilson nun kommt ein Wort das ich selbst gehasst habe.

    Übe dich in Geduld und gehe in deiner Geschwindigkeit konsequent den Weg weiter . Schritt für Schritt.

    das schaffst du.

    Gruß Hartmut

    Hallo Wilson

    wenn ich die Alkoholkrankheit für mich akzeptiert habe , dann sind Phasen wie Phrasen unwichtig. Würde ich mich heute nach verschiedene Phasen einordnen , bestünde die Gefahr ,es zu verharmlosen , zu beschönigen und mich wieder zurück in de Strudel ziehen zu lassen. Und das endet letztendlich in der letzten Phase . Den Tod.

    diese Hintertüre habe ich für mich geschlossen.

    Meine Unterscheidung für Alkoholiker ist "Nass oder Trocken!


    Gruß Hartmut

    Hallo Glenny,

    willkommen hier in unserer Online Selbsthilfegruppe.

    das erste was ich hier gelernt habe war es auf die Erfahrungen von den längeren Trocknen zu schauen und habe mich nach ihnen orientiert und gehandelt. Denn diese waren ja schon lange trocken und mussten ja was richtig gemacht haben.

    Zudem habe ich meinen Weg nach den Grundbausteine ausgerichtet und bin dadurch zufrieden trocken geworden. Ich hatte sie mir durchgelesen und alles nachgefragt was mir nicht ganz klar war oder der Meinung gewesen bin es nicht umsetzen zu können.

    Das hatte den Vorteil gleich von Anbeginn eine Struktur in meiner Trockenheitsarbeit reinzubringen.

    Kennst du sie schon?
    hier mal der Link.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Nimm dein Leben eigenverantwortlich in die Hand und stelle deine Trockenheit an erster Stelle und du hast eine reelle Chance zufrieden trocken zu werden. Dazu gehören einschneidende Maßnahmen dazu um die tödlich verlaufende Krankheit zu stoppen.

    ich wünsche dir alles gute auf deinem Weg und vielleicht sehen/ lesen wir uns im geschützten Bereich.

    Gruß Hartmut