Beiträge von Aurora

    Hallo,

    liebe Gotti :D , ja, an irgendwas hat es gelegen, dass wir ausharren wollten. Ich kann von mir aus sagen, es war auch freiwillig, denn niemand hat mich gezwungen, das so zu machen, nur ich selbst... Ich nehme es hin, ich konnte eben nicht anders als ich es tat, damals, ich empfand es als richtig für mich, so zu leben.

    Hallo Matthias :D , danke!

    Hallo Monty :D , ich werde die Glückwünsche ausrichten, unbekannterweise. Ich habe ja auch noch eine Tochter, die wird am 13.6 28 Jahre alt - ich glaub, ich werde alt :roll::?:lol: . Bin ja auch schon Oma...

    Hallo Welia :D , ja, mein Sohn ist schööööön jung. Deine Kinder sind ja wirklich schon "groß", hast früh angefangen. Irgendwie finde ich es aber auch gut. Selbst noch so jung zu sein... Ich bin immer irgendwie stolz, wenn Menschen sagen, waaaas, sie haben sooooo erwachsene Kinder, sie sehen doch noch sooooo jung aus... :lol: . Da werd ich immer so :oops: vor Freude...

    Demnächst geht es los hier. Freu mich schon.

    Aurora

    Hallo Candygirl,

    echt, all deine Gründe zu bleiben, die waren auch meine :shock: , außer der Punkt "Schwiegereltern", meine Ex SchwieMu ist eine böse Frau... aber ich mochte meinen Schwiegervater sehr gerne, der ist aber schon lange verstorben. Es gab immer wieder Gründe, hinter denen ich mich versteckte, warum ich angeblich nicht aktiv werden konnte. Es waren aber meine Ängste und meine Feigheit, mein Leben selbstverantwortlich zu leben, die mich verharren ließen. Denn Liebe empfand ich irgendwann auch nicht mehr für meinen Ex, nur Gewohnheit...

    Ich wusste halt, woran ich war und es war so bequem. Ich konnte meckern und ihm die Schuld geben, warum ich nicht handeln konnte. Mir ging es finanziell super, für mich ein wichtiger Grund. Aber, irgendwann merkte ich, erstmal wurde es immer schlimmer mit der Sauferei. Und ich wurde immer unzufriedener, frustrierter, unglücklicher. Da war dann sogar Hass... Und all das Finanzielle gab mir keine Liebe, Wärme...

    Und ich ein Jammerlappen, achachach, ich kann doch nix machen, weil...

    Irgendwann sah ich mich im Spiegel an. Ich sagte zu mir:"Hör auf zu flennen, du Blöde! Es kommt keiner und rettet dich! Jetzt hör mal auf zu lamentieren und mach endlich was! Sonst bist du irgendwann alt und dann denkst du, war es das gewesen...?" Ich schimpfte mich ziemlich aus, damals. Und dann machte ich endlich was, für mich, denn es ist mein Leben! Die anderen leben ihr's ja auch nach ihrer Facon, ohne auf mich Rücksicht zu nehmen. Im Groben gesagt. Das gleiche Recht hab ich, hast du auch!

    Du tust nicht das, was du am liebsten tun würdest. Weil...Der erste Schritt ist sehr schwer, ich weiß. Mach mal gaaaanz langsam die ersten Gehversuche! Mitleid ist keine Basis für eine gleichberechtigte Beziehung!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Nici,

    da hast du ja schon eine Menge Resumée gezogen. Da ist was drinnen zum Nachdenken.

    Es gibt dieses Co-Verhalten nicht nur zwischen Menschen, von denen einer süchtig ist. Ich hatte z.B. meine Verhaltensweisen schon bei meiner Jugendliebe, der trank nicht... Und bei mir auf Arbeit habe ich mich auch so verhalten. Es hat eine Menge mit meinem Selbstwert, mit meinem Selbstvertrauen, mit meinen Grenzen zu tun.

    Ich kann auch verstehen, wie du dich fühlst, wenn du deine Kinder beobachtest, wie sie mit ihrem Vater umgehen und so. Und es war ja auch mal Liebe zwischen euch. Das ist es, was es mir zum Beispiel auch die Trennung so sehr erschwert hat. Irgendwo ist einem ja der Partner doch nicht gleichgültig, auch wenn es ungesunde Gefühle sind, die da mitspielen. Es ist sehr schwierig, sich daraus zu lösen!

    Und Vertrauen - hm. Zuerst einmal ist es wichtig, dass du dir wieder selbst vertraust! Dass du lernst, wieder auf deine eigenen Gefühle zu hören, dass du dir vertraust, dass du es schaffen kannst. Und dass du weißt, du bist es ja auch wert! Wert, ein Leben zu haben, in dem du dich wohl fühlst, in dem du dich selbst ernst nimmst und ernst genommen wirst! Das bedeutet, Grenzen ziehen zu lernen, für Sachen, die du nicht mehr zulassen wirst. "Du bist zu gut für diese Welt" waahhhhh, den Spruch hörte ich auch öfter :? . Würde mir heute Bauchweh machen, geb ich zu. Damals fand ich mich toll, ich, die Starke, Glorreiche, Alleskönnerin, Allesaushalterin... Heute denke ich, wer mir sowas sagt, der meint, ich habe ja eh keine Grenzen, lasse mich maßlos ausnutzen...Aber da fällt mir ein, sowas sagt keiner mehr zu mir :roll: .

    Hm, fang mal langsam an mit den Waschungen, und nimm lauwarmes Wasser. Und mach langsam damit. Nur keine kalten Güsse. Du hast eine Menge Dinge, die du bearbeiten willst. Das geht immer Schritt für Schritt, denn es baut sich immer eins auf dem anderen auf! Diese Erfahrung habe ich jedenfalls so gemacht! Du machst das doch toll! Es dauert eben seine Zeit, und es tut immer wieder auch mächtig weh... Aber hinterher merkst du, dass du wieder ein wenig mehr Stärke gewonnen hast.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    irgendwie bin ich zur Zeit so träge. Und ich bringe hier nix niedergeschrieben :? . Was soll's, ich kenne solche Phasen von mir. Es gab Zeiten, da hätte ich ein schlechtes Gewissen deswegen gehabt, zum Glück sehe ich es jetzt so, dass ich wohl dann diese Zeiten einfach brauche, für mich.

    Heute hat mein Sohn Geburtstag. 25 Jahre alt ist der Kerl, hm, sehe gerade, 11 Minuten vor 23h wurde er damals geboren. Fast auf die Minute genau heute vor 25 Jahren...(also in dem Moment, wo ich das gerade schreibe).

    Wo ist bloß die Zeit geblieben. Heute morgen gingen mir sehr viele Gedanken deswegen im Kopf rum. Und mir sind wieder viele Dinge eingefallen. Und ich habe mal wieder gesehen, wie lange ich schon unglücklich war in meiner Ehe. 1994 sprach ich mal laut aus, ich will mich scheiden lassen, ich halte es nicht mehr aus. Dauernd dieser Suff und alles...

    Wow, das fiel mir ein, heute morgen, und ich habe gedacht, da habe ich es ja noch ganz schön lange ausgehalten... Na ja, zu der Zeit wechselten sich die schlechten Zeiten noch genügend mit besseren Zeiten ab, somit hatte ich immer Hoffnung auf bessere Tage. Es wurde aber eher immer schlimmer :roll: . Und schlussendlich hat es ja noch viele, viele Jahre gedauert, bis der Gedanke an Scheidung von mir realisiert wurde. Aber besser spät als nie, sag ich mir da.

    Morgen werde ich meinen Sohn auch treffen. Und einen großen Teil meiner Verwandtschaft. Denn meine Mutter hat auch heute Geburtstag und morgen gibt es eine Feier. Ich freu mich drauf.

    Ein schönes Wochenende für alle, die hier vorbeikommen
    Aurora

    Hallo,

    ich möchte mal ganz kurz was erklären.

    Die SHG, in die Dante und ich gehen, wo wir Mitglieder sind, und wo Monty am Dienstag auch war und ihr Freund, die trennt nicht so Angehörige und Alkoholiker. Da sitzen alle an einem Tisch! Es gibt extra eine Vor-Gruppe, da werden brennende Probleme besprochen, aktuelle Sachen und so weiter. Da kann jeder entscheiden, da teilzunehmen oder nicht. Oder bei Bedarf kann diese Vor-Gruppe auch aufgeteilt werden in Angehörige und Alkoholiker. Und es gibt auch viele Gespräche mit der ganzen Gruppe, wo Aufteilungen stattfinden. Das muss nun jeder selbst entscheiden, ob es gut ist oder schlecht. So gemeinsam.

    Dante und ich gehen da gemeinsam hin, aber wir haben ja keine gemeinsame alkoholische Vergangenheit. Aber die meisten der anderen da...

    Ich hoffe, es ist ok, dass ich das jetzt hier geschrieben habe, liebe Monty! Es soll jetzt auch nichts und niemanden rechtfertigen oder so, sondern ganz einfach mal als Tatsache dastehen, als Information.

    Grüße von
    Aurora

    Hallo Nici,

    Hoffnung - positives Denken...

    Das waren die Dinge, die mich haben weitermachen lassen! Ich habe die Hoffnung gehabt, dass es mir nach der Trennung besser gehen würde, und ich hatte Recht damit! Ich konnte endlich wieder eine gewisse Ruhe in mir finden und meinen Weg tatkräftig beginnen. Ex wurde trocken durch diese Trennung, da hatte ich die Hoffnung, es könne irgendwann mal wieder was draus werden, Liebe in mir wieder wachsen. Na gut, da eierten wir ein Jahr um uns herum, jeder so mit seinen Hoffnungen! Aber ich konnte da schon nach und nach immer besser mich und meine Grenzen sehen! Denn ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung und den Wunsch, dass es mir niemals im Leben wieder so dreckig gehen sollte wie in den letzten Jahren meiner Ehe!

    Meine Hoffnung, mein positives Denken haben mich weiter machen lassen! In hoffnungsloser Starre und Passivität war ich ja lange genug gewesen! Aber, und das war und ist das wichtige an der Sache, ich habe nie dabei mein Ziel, meinen obersten Wunsch aus den Augen gelassen!

    Und der ist, ich will meine Lebensjahre, von denen ich hoffentlich noch vielevieleviele haben werde in Glück und Frieden verbringen, in Ruhe und ohne Zwänge, Angst, Schmerz. Na gut, es gibt immer wieder Höhen und Tiefen, wird es immer geben. Aber in meinem Leben stehe ich im Mittelpunkt!

    Meine Hoffnungen haben mich also dazu gezwungen, um's mal so zu sagen, in der Gegenwart was für mich zu tun, damit meine Zukunft gut sein kann und sich meine Hoffnungen, so gut es geht, erfüllen können.

    Hm, bin heute in Schreiblaune :roll::wink: .
    Ich hoffe, dir geht es gut heute und wünsche dir einen schönen Tag!
    Aurora

    Hallo Honey,

    nachdem ich mich räumlich von meinem Ex getrennt hatte, war (und ist) er ja nüchtern. Und da war es für mich im ersten Jahr nach der Trennung auch so, dass ich Gespräche mit ihm versuchte zu führen.

    In diesen Gesprächen ging es mir immer wieder darum, ihm zu erklären, warum ich mich getrennt hatte und ich wollte allzu gerne von ihm hören :"Du hattest Recht damit, ich war ja auch schlimm..." oder irgendwie sowas in der Art.

    Er hat's nicht gesagt... Im Gegenteil, während dieser Gespräche wurde es meistens wieder so hingedreht, dass ich die Schuldige, die alleinige Schuldige natürlich, an all den Dingen war. Und dass er ja saufen musste, eben weil ich ja so schlimm gewesen sei...

    Hinterher habe ich mich dann oft doppelt schlecht gefühlt. Denn meine Schuldgefühle waren noch größer als vor dem Gespräch. Das war jedenfalls meistens so, wir hatten auch gute Gespräche, und das war dann jedesmal der Hoffnungsschimmer, er könne ja doch was verstehen. Das war so ähnlich wie zu seiner nassen Zeit, da habe ich ja in den Trinkpausen auch immer wieder Hoffnung geschöpft... :roll: .

    Was wollte ich erreichen mit den Gesprächen? Ich wollte eben, dass er sagt, ich hätte es richtig gemacht und er wäre der Schuldige. Denn ich hatte mit meinen Schuldgefühlen lange Zeit zu kämpfen! Sehr lange Zeit, im Prinzip ist es bei mir erst seit einer kurzen Weile vorbei damit! Und hätte er was zugegeben, hätte es mich sozusagen befreit, es hätte mir Absolution erteilt. Aber so musste ich mit den Konsequenzen meiner Trennung eben pur und alleine fertig werden.

    Und das ist auch gut, denn nur so konnte ich was sehen und verarbeiten. Und irgendwann habe ich gemerkt, es ist mir immer unwichtiger, was er darüber denkt und ich brauche nicht mehr sein Schulterklopfen für mein Verhalten. Ich habe auch eine Therapie gemacht. Dabei habe ich gelernt, meinen Wert immer mehr zu erkennen und zu sehen, ich muss keine Schuldgefühle haben, wenn ich Dinge nicht will, darf ich "nein" sagen und mich abgrenzen. Ich muss mir nicht weh tun lassen, nur um damit es anderen nicht weh tut. Ich darf meine Grenzen setzen, ich muss sogar Grenzen setzen, wenn ich ein glückliches Leben haben will.

    So, jetzt habe ich aber einen Roman verfasst :roll: . Ich hoffe, es ist was dabei für dich.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Monty,

    ich bin ehrlich, ich war auch erst etwas, sagen wir mal, erstaunt, dass du wieder mit XY Kontakt hast. Denn es war ja schon ziemlich was da los gewesen bei dir, bei euch, zwischen euch. Und du musstest ganz schön konsequent sein, um es erstmal für dich zu beenden. Du hast das geschafft.

    Und deshalb denke ich, du weißt sehr wohl, worauf du dich da einlässt. Du hast für dich in dieser Zeit eine Menge Klarheit erreicht. Und du hast was erfahren und gelernt über Co-Abhängigkeit und Alkoholismus. Jetzt ist es an der Zeit, diese Dinge anzuwenden, für dich, Veränderungen zu durchlaufen und dein Leben neu zu definieren. In : Dinge, die ich zulasse, und : Dinge, die ich nicht mehr zulasse. Zum Beispiel.

    Ich habe nach meinem Auszug bei Exmänne ja auch weiterhin Kontakt zu ihm gehabt, denn er war ja dann auch nüchtern. Es war für mich sehr schwer, am Anfang, meine Grenzen und Stopp-Schilder zu setzen. Er konnte mich noch ganz schön für sich manipulieren. Es hat ja ca. noch 1 Jahr lang gedauert, bis ich wusste, es kann zwischen uns nichts mehr werden. Denn ich hatte mich sehr verändert, er nicht. Und da konnte ich dann auch endlich den für mich wichtigen Schlussstrich ziehen. Ich habe mich zuerst auf Exmänne eingelassen, damals, soweit ich es konnte. Denn Vertrauen, zum Beispiel, hatte ich nicht mehr zu ihm...Ich habe es gemacht, weil ich dachte, ich wollte ihm und uns diese Chance geben. Trotz all der schlimmen Dinge, die da passiert waren. Bei mir bzw. uns hat es nicht geklappt. Denn ich habe irgendwann gemerkt, dass ich ja garkeine Liebe mehr für ihn hatte...Und dass er sich nicht verändert hatte, außer dass er nicht mehr trank, war nix passiert. Und soooo wollte ich eben nicht mehr leben!

    Mach mal schön langsam da, mit allem. Du hast deine Entscheidung getroffen. Einen Rat oder so kann ich dir da nicht geben, was passieren wird. Das bringt die Zeit. Wichtig ist, dass du dich selbst nicht wieder verlierst. Dass du das, was du bisher schon erreicht hast für dich, nicht wieder loslässt. Dass du weitermachst, weitergehst in deinem neuen Leben.

    Ich drück dir die Daumen für die Wohnung!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Monty,

    nein, es gibt keine Zufälle... Dass du gestern neben mir gesessen hast in unserer Vorgruppe der SHG, das sollte wohl so sein. Und life bist du genau so, wie ich mir dich vorgestellt habe! Ich kann's noch immer kaum glauben, Berlin ist sowas von riesig und es gibt 1000e SHG-Gruppen, und wir treffen uns...

    Wie dein Weg weitergehen wird, wer weiß das schon? Du machst den Eindruck, dass du es dir sehr gut überlegt hast! Und du bist nicht mehr bei "Null", du hast ja schon ziemlich was gemacht auf deinem Weg. Du willst vorsichtig dem gemeinsamen Leben eine Chance geben, das ist gut. Sobald es für dich nicht mehr stimmt, kannst du dich zurück ziehen. Denn dir soll es gut gehen! Das ist oberste Priorität!

    Wichtig ist, dass du weiterhin für dich unterwegs bist! Dass du hier bist und schreibst und hoffentlich weiterhin in unsere SHG kommst!

    Ich finde es sehr mutig, dass du es hier so offen schreibst, dass du dir ein gemeinsames Leben zur Zeit wieder vorstellen kannst. Auch das gehört zu deinem Weg dazu. Du bist ehrlich. Das ist wichtig!

    Ich wünsch dir einen guten Tag heute und ganz liebe Grüße von
    Aurora, die es noch immer kaum glauben kann...

    Hallo Nici,

    na siehste, neuer Titel, schwuppdiwupp.... das geht schnell!

    Leider geht es mit dem neuen Leben nicht soooo schnell. Da ist Geduld angesagt. Diese ganzen Dinge, die Verhaltensmuster, all das ist lange in dir gewachsen. Nun dauert es lange, es zu verändern. Ich bin seit 3 Jahren unterwegs, auch während der Ehe habe ich aber schon laaaangsam angefangen. Ich denke von mir, seit ca. 5 Jahren geht es bei mir. :shock: , wow, wenn ich das so lese, aber es stimmt. Da fing ich an, hinzusehen und winzige Schritte zu machen!

    Also, lass dich nicht entmutigen, auch wenn es manchmal nervt. Und weh tut. Und anstrengend ist. Du machst das!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    und vielen Dank Welia :D , für deine Gedanken hier!

    Mein Wochenende war schön. Langsam komme ich in meinem neuen Leben an, sozusagen. Es ist ja im Prinzip nicht anders als die ganze Zeit schon vorher, und trotzdem ist es was anderes. Ich fühle mich jetzt auch so richtig frei von Exmänne.

    Dieser Tage habe ich so gedacht, was alles so passiert war in den vielen Jahren. Und da habe ich was bemerkt. Diese Dinge sind ja immernoch in meinen Gedanken. Aber sie tun nicht mehr weh. Sie sind ein Teil meiner Vergangenheit geworden, es ist vorbei. Vor 2 Jahren, bis vor einer Weile oder so da haben mich diese Gedanken noch sehr geschmerzt. Oft habe ich weinen müssen, aus Scham oder Wut, aus Schmerz, weil's so weh tat. All diese Gedanken, was da so passiert war. Das ist nicht mehr, es ist friedlich in mir. Ich rede zwar noch ab und an darüber, aber der Abstand ist groß geworden.

    Das tut mir gut! Denn auch diese alten bösen Gedanken haben mich Energie gekostet, irgendwie. Jetzt merke ich, damit habe ich eine Menge verarbeiten können. Und vor allem, ich habe was gelernt aus dem alten Leben! Nämlich, dass es mir nie wieder so dreckig gehen wird! Heute macht niemand mehr solche Sachen mit mir, weil ich es nicht mehr zulasse!

    Und wieder muss ich sagen, es hat aber auch alles seine Zeit gedauert! Ich war sehr oft ungeduldig, habe an mir, meinem Verstand gezweifelt. Jetzt kann ich sehen, es gehört zum Weg dazu!

    Mein Wochenende war schön, ja! Am Sonnabend waren wir bei meinen Eltern im Garten, zum Grillen, Tochter, Schwiegersohn und Erbse waren auch da :D . Es war eine ruhige, angenehme Atmosphäre! Und gestern waren Dante und ich in einem Park in Pankow, da war ein Fest mit Musik. Das war einfach herrlich! Sonne, schöne Mucke, friedliche Menschen, ein wunderschöner Park! Den wir noch nicht kannten, menno, Berlin ist aber auch riesig. Es gibt immer wieder Ecken, die wir nicht kennen.

    Und vor allem, es war so friedlich in mir! Kein Anstehen nach Bier! Keine Angst, was passieren könnte. Kein Rumgemecker, "willnachhause", um in Ruhe einen kippen zu können. Auch der Stress, den ich vor solchen Tagen auch hatte, der ist ja nicht mehr da. Pfingsten im Jahr der Trennung, zum Beispiel, da war Ex dauerbesoffen :( , nix war da planbar für mich...

    Jetzt schon, denn das alte Leben ist passé. Alkohol spielt keine Rolle mehr. Das Leben genießen, das ist jetzt wichtig. Ich bin noch immer glücklich, dass ich den Absprung damals gewagt habe! Denn Lebensqualität war das nicht, was ich hatte! Die habe ich jetzt! Und das merke ich immer wieder und bin sowas von glücklich. Ich kann nur immer wieder sagen, es ist gut, das beste überhaupt, sich selbst und das eigene Leben auch wichtig zu nehmen. Was ich nicht ändern kann am Anderen, das kann ich eben nicht. Ändern kann ich es für mich selbst, damit es für mich passt. Damit es sich gut anfühlt, für mich. Damit ich leben, lachen und lieben kann...

    Heute lasse ich mal alles ein wenig ruhiger an hier. Morgen geht ja die Arbeitswoche wieder los.

    Aurora

    Hallo Monty,

    solche Gefühle kenne ich auch, es kam mir dann immer so vor, als sei ein Knoten in mir geplatzt! Und dann war da ein Gefühl von ganz viel Zuversicht und Kraft in mir.

    Damit konnte ich dann immer wieder ein wenig weitergehen. Ich wusste dann, ich bin ja stark, ich bin was wert und ich kann mir vertrauen...

    Schön, dass du solche positiven Gefühle hast. Und dass es dir gut geht. Es geht immer weiter vorwärts.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Huhu Karottchen,

    schön, mal wieder ein Lebenszeichen von dir zu hören.

    Du fühlst dich einsam momentan, dir fehlen Menschen zum Reden? Manchmal ist es so, deshalb nutze doch einfach mal dieses Forum hier zum drinne Schreiben und Austauschen! Hier sind ein paar Menschen, denen was an dir liegt. Vielleicht kann dir das wieder etwas Klarheit bringen.

    Ich gebe zu, es ist natürlich nicht Auge in Auge. Aber es ist!

    Und deine Arbeit? Ich hoffe, du hast es gut getroffen. Und kannst da mit gutem Gefühl hingehen.

    Du knabberst an deinem Liebeskummer rum :? . Menno...Mach mal die ollen Rosen weg und kauf dir was Frisches. Die Natur explodiert doch gerade. Schön, dass du deinen Balkon bepflanzt hast, bei uns sprießt auch schon Einiges :D .

    Ich lass mal'n Drücker da, liebe Grüße
    Aurora