Hallo Jayne,
und schon bist du hier, ich wünsche dir einen guten Austausch.
Bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Du erkennst sie an den roten Nicknamen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Jayne,
und schon bist du hier, ich wünsche dir einen guten Austausch.
Bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Du erkennst sie an den roten Nicknamen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Jayne,
herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.
Ja stimmt, die Geschichten hier bei uns Cos ähneln sich immer wieder auf gespenstisch Art und Weise. Auch meine gehört dazu.
Für den Austausch bewerbe dich bitte hier: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Nach der Freischaltung geht es dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige weiter, da ist dann dein Thema. Aber du hast ja hier schon gelesen und weißt wahrscheinlich schon, wie es abläuft.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Odenwald,
jaaa, das Gefühlschaos... mit einem Bein stehst du noch drin, mit dem anderen schon draußen. Das ging mir auch so. Aber immerhin bewegt sich ja was und das ist gut. Du bewegst dich und dein Mann bewegt sich dadurch auch. Wie beim Mobile. Wenn sich ein Teil davon bewegt schwankt das ganze Konstrukt. Jetzt ist die Sache, WIE er sich bewegt.
Er "funktioniert" ja gerade - von daher erwartet er, dass ich mich verhalte, wie all die Male vorher :((
Du kannst ja anders funktionieren als vorher. Zumindest zum Teil. Dass er merkt, dass du es ernst meinst mit dem, was du sagst.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Odenwald,
genau DAS ist ja das Dilemma. Er ist durch die Sucht kaputt und du als Angehörige ja auch. Trotzdem versuchst du immernoch, ihm zu helfen. Alles zu richten. Weil er krank ist, labil und irgendwie hilflos erscheint. Und du Angst hast, dass alles immer mehr den Bach runtergehen.
Eigentlich wollte ich die räumliche Trennung - er will aber nicht alleine sein. Er tut mir so leid, dass er sein Leben so an die Wand
gefahren hat - und unseres dazu - wir leiden alle.
Er will nicht alleine sein... Aber er ist doch dafür selbst verantwortlich, dass er jetzt so drauf ist. Und dass du beschlossen hast, es für sich zu verändern. Und deine Kinder sind auch mitbetroffen. Ihr leidet alle. Und nur jeder für sich kann das ändern. Anders geht das garnicht. Also auch ER sollte endlich die Verantwortung für sich übernehmen.
Und nicht rumjammern und alles wieder auf DICH schieben. Du bist doch nicht seine Pflegerin. " Er will nicht alleine sein", das löst irgendwie richtig bisschen Wut in mir aus. Weil ich es von meinem ersten Mann auch so kenne. Er hatte doch schon einige Möglichkeiten, Hilfe, abstinent zu werden. Und doch hat er immer wieder getrunken. Und im Prinzip dich und die Kinder alleine gelassen...
Es ist eine schwierige Situation. Na klar tut er dir leid, du bist eine empathische Frau, ihr habt viel zusammen gemeistert, all sowas. Aber das bedeutet nicht, dass du etwas bei ihm " abzuleisten" hast. Du hast doch ganz viel für ihn gemacht. Nicht nur ER hat was zum Familienleben beigetragen. Und durch die Sauferei hat er euch noch zusätzlich belastet.
Das sind so meine Gedankengänge bei dem, was du geschrieben hast. Entscheiden, wie es für dich weitergeht, kannst nur du. Du musst ja nicht morgen einen tollen Plan haben aber Vorstellungen davon, wie dein Leben letztendlich für dich aussehen soll. Das wäre sinnvoll.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Elefant,
ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich hier jetzt überall austauschen. Nur bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich schreiben. Das ist der Bereich mit den Usern mit rotem Nicknamen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Tinchen,
ich habe meinen ersten Mann auch vermisst. Als den, der er mal war, mit dem ich eine Familie gegründet und 2 Kinder bekommen hatte. Der Alkohol hat ihn mehr und mehr verändert, irgendwann war er abhängig und die Sucht hatte das Wort. Sie brachte Seiten in ihm zutage, die schlimm und böse waren. Die aber auch zu seiner Persönlichkeit gehört haben.
Ich habe um meinen Traum einer heilen Welt und glücklichen Familie gekämpft, versucht, das immer wieder zu erreichen, wovon ich geträumt hatte. Ich hab alles versucht um die Familie zu erhalten, ihn wieder " normal" machen. Aber er war mit seiner Sucht verbandelt und da hatten meine Träume und Anstrengungen keinen Platz mehr. Er war nicht mehr erreichbar. Er wollte und konnte nichts verändern um trocken zu werden.
Das ist das Gemeine in diesen Beziehungen. Der Alkohol hat die Regie und der Abhängige ordnet sich dem unter. Und im Endeffekt auch die Partnerin. Bis es zu schlimm wird und sie an's Aussteigen denkt. Und geht.
Und dann kommt die Trauer. Das ist jetzt bei dir wohl so. Trauer um den Menschen, um geplatzte Wünsche und Träume. Trauer um die guten Zeiten, die es ja auch gab. Das gehört dazu und tut weh. Aber das Zusammenleben mit ihm hat ja auch weh getan und wurde ja auch gefährlich. Handgreiflichkeiten sind schlimm. Und auch psychische Gewalt macht dich kaputt.
Du bist mutig, dass du da rausgehen konntest. Auch wenn es erstmal scheiße wehtut.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Tinchen,
erstmal herzlich willkommen.
Es wird jeden Tag schlimmer, dass du ihn vermisst. Aber was vermisst du denn genau? Das hier? :
...ich habe alles mit ihm mitgemacht bin durch die Hölle gegangen ..letzte Woche ist er das erste mal Handgreiflich geworden.
Mal ganz provokant gefragt.
Nicht böse gemeint sondern als Denkanstoß.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Sonnenschein,
gut, dass du da erstmal raus bist. Und auch die Kinder.
Okay, Schritt für Schritt. Du berätst dich mit deiner Anwältin. Wie gesagt würde ich eine Frauenberatungsstelle und den Sozialpsychiatrischen Dienst noch kontaktieren, weil die da viel Erfahrung haben.
Das waren auch meine Gedanken beim Lesen. Diese Anlaufstellen haben da Erfahrung, weil sie oft mit solchen Situationen zu tun haben, leider, sag ich mal.
Und ihn überall zu blockieren ist auch gut.
Ich wünsche dir Mut und Kraft.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Simsalabim,
eine Liste mit Symptomen gibt es nicht. Aber diesen Artikel: Erste Schritte aus der Co-Abhängigkeit
Meine körperlichen Symptome waren totale Verspannung im Schulter-Nackenbereich, Magen-Darmprobleme, teilweise Schlafschwierigkeiten. Ich war irgendwann dauererschöpft. Hatte Ängste, Aggressionen. Depressionen, die ich als solche garnicht erkannt habe damals.
Cokrank habe ich mich aber nicht gefühlt. Ich kannte das Wort Coabhängigkeit da noch garnicht, das kam erst später. Ich war einfach nur erschöpft, frustriert von allem. Und ganz oft auch völlig überfordert. Irgendwann gegen Ende der Beziehung war ich in einem regelrechten Ausnahmezustand.
Ich selbst habe mich nie als cosüchtig oder so gesehen. Also dass ich süchtig nach ihm gewesen wäre. Ich war nicht in der Beziehung weil sie mir noch Freude oder so gemacht hätte oder ich das toll fand. Das hat echt keinen Spaß mehr gemacht sondern nur noch Schmerz und Abwertung.
Ich war nicht abhängig von den Gefühlen, die ich mit allem hatte. Es waren andere Gründe die mich lange festgehalten haben.
Ich hoffe, du kannst ein wenig mit meinem Beitrag anfangen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Harald,
herzlich willkommen jetzt im Bereich für Alkoholiker. Du kannst dich nun überall hier austauschen. Mit einer Einschränkung, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Das ist der Bereich, in dem die User mit rotem Namen stehen.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Lieber Gruß Aurora
Doro bringt ja auch ihren Hund mit. 👍
Hallo,
ich hatte jetzt einige Zeit wieder sehr mit Depressionen, Angst und Panik zu tun. Ein Überbleibsel aus erster Ehe und einigen schlimmen Dingen, die mir danach noch passiert sind. Ist schon anstrengend, sowas zu haben. Aber ich habe inzwischen genug Werkzeug zur Hand um da herauszufinden.
Und inzwischen geht es mir wieder besser. Sohn und Partnerin schmieden Hochzeitspläne und das macht zusätzlich gute Laune. Ist so toll, ich freu mich sehr. Und gestern kam endlich unser Bett. Wir hatten ja unser Schlafzimmer an unsere Enkelin abgetreten. Jetzt ist sie ja wieder bei ihrem Vater und ihr Teil des Zimmers ist wieder frei.
Wir haben nun 2 1/2 Jahre auf einer Schlafcouch im Wohnzimmer geschlafen. Bettenbauen morgens und abends. Und es ist eben kein richtiges Bett. Unsere alten Knochen freuen sich gerade sehr über diesen wiedergewonnenen Luxus.
Also alles freudig derzeit, im Hause Aurora
Hallo Simsalabim,
erstmal herzlich willkommen.
... vor kurzem eine FreizeitApp entdeckt, wo man sich unkompliziert verabreden kann... das habe ich gemacht... hat mir sehr gut getan, einfach mal wieder etwas Neues für mich machen ausprobieren...
Das finde ich klasse. Du suchst dir eigene Wege, etwas, das dir guttut und Spaß macht. Das ist ein guter Anfang. Und dann die Anmeldung hier, das erfordert Mut und du hast es gemacht.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Ulrike,
Er wirft mir vor dass ich ihn bevormunde und kontrolliere.
Dieser Vorwurf kam ähnlich auch von meinem Exmann. Und im Grunde genommen habe ich mich oft auch so verhalten. Ich hab das nicht mit böser Absicht gemacht sondern weil ich echt dachte, dass ich damit bei ihm was bewirke.
Dass sowas bei einem nassen Alkoholiker sinnlos ist, wusste ich damals nicht. Im Gegenteil, ich hab mich noch mehr angestrengt und verdreht.
Dass er den Kontakt abgebrochen hat, ist mit Sicherheit schlimm für dich. Vom Gefühl her. Aber es ist auch eine Chance, dass du selbst zu allem Abstand bekommst. So schwer das ist, er ist erwachsen und für sein Leben selbst verantwortlich. Da hast du keinen Einfluss drauf.
Einfluss hast du aber darauf, was du für DICH daraus machst. Du lebst doch auch und das darf auch gut für dich sein, sich wie Leben anfühlen. Du kannst dir kleine Oasen schaffen, nur für dich. Dinge tun, die dich eine zeitlang von deinen Gedanken um ihn ablenken. Und wenn es erstmal nur für 30 Minuten ist...
Liebe Grüße Aurora
Hallo Ulricke,
herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.
Ein abhängiges Kind zu haben ist eine sehr schlimme Sache. Als Mutter ist es unglaublich schwierig, sich da abzugrenzen. Deine Ängste und Sorgen kann ich gut verstehen.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ mit diesem Link kannst du dich für den Austausch bewerben. Klick einfach drauf und bitte um Freischaltung. Nach der Freischaltung wird dein Thema in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.
Ach ja, wenn Ulricke den richtiger Name ist wäre es gut wenn du überlegst, ob nicht ein Nick besser ist. Wegen der Anonymität. Wenn du es ändern möchtest, sag einfach Bescheid.
Liebe Grüße Aurora
Hallo c.o.ma,
Mausipieps hatte in deinem Thread über die anstehende Beerdigung ihres Bruders geschrieben und 2 Antworten bekommen. Das hatte ich hier in ihren Thread verschoben weil es hier hingehört. es geht um Beitrag #43, #44, #45 vom 27. Februar.
Mehr war es nicht.
Lieber Gruß Aurora
Hallo Alice,
Ich lasse mich so schlimm beleidigen ich weiß nicht ob sich das überhaupt jemand von euch vorstellen kann. Es geht so tief dass ich mich so schäme .
Ja, ich kann es mir gut vorstellen. Irgendwann war es so schlimm für mich dass ich endlich richtig in's Handeln kommen konnte.
Hab Mut, du schaffst das auch. Irgendwo hast du noch einen Ritter in dir, der dir hilft. Sonst wärst du auch nicht hier. Sei es dir wert denn du bist es. Wertvoll.
Liebe Grüße Aurora
Ohje, hiiumaa,
das ist wirklich schwierig.
Mir hilft bei solchen Situationen inzwischen, sie erstmal auszuhalten, zu sortieren, zu kommunizieren. Das machst du gerade. Super 😀.
Und dann Ablenkung. Was machen. Egal was. Abwaschen, aufräumen, lesen, Spiel auf dem Tablett spielen, einkaufen gehen...
Du kannst eine Pro und Kontra Liste erstellen über eure Beziehung.
Da sind zwei Anteile in mir: Der eine, der sagt, dass er trotz allem ein Mensch ist und er mir am Herzen liegt und ich möchte, dass er weiß, dass ich in gesundem Rahmen ( haha… ob ich das kann? ) für ihn da bin, wenn er jetzt ernsthaft seine Therapie weitermachen will( ich höre euren Aufschrei 🫣 ). Der andere, der sagt: Was soll das Gespräch bringen?
Der andere hat Recht... zu einem Gespräch oder so ist er garnicht in der Lage derzeit. Das funktioniert nach eigener Erfahrung nur, wenn er nüchtern, am besten auch entgiftet ist. Aber ob es dann Sinn macht ist auch noch so'n Ding. Denn selbst wenn er nüchtern ist wird er im Kopf noch längst nicht trocken sein.
Und zumindest bei meinem Exmann war es so, dass er trocken genauso ein A... Loch war wie nass...
Liebe Grüße Aurora
Ich sehe gerade, du hast was gepostet. Danke hiiumaa, das macht noch einiges verständlicher.
Ich wünsche dir ein gutes Wochenende
Aurora
Hallo hiiumaa,
zuerst mal, sorrowful hat es auch schon geschrieben
Und ich auch weiß, dass sein Extremtrinken gerade die Folge ist, dass ich gesagt, ich möchte keinen Kontakt mehr.
Nein! Sein Trinken ist die Folge seiner Sucht. Alles andere ist eine Ausrede um das Saufen zu rechtfertigen. Du hast da garnichts mit zu tun.
Er hat nun 2 Coabhängige, die um ihn kreisen. Wobei du ja schon am Aussteigen bist. Deine ehemals Freundin hängt massiv da drin. Und da wirst du nix bewirken können, genauso wenig, wie bei ihm.
Was bleibt bzw Sinn macht, ist eine 100 prozentige Blockade. Von beiden. Denn jeder wird dich auf seine Art immer wieder reinziehen.
Und ja, was ist mit deinem Kind?
Das Verrückte ist: Mein Verstand möchte keinen Kontakt. Mehr Herz schon.
Ja klar, das kenne ich auch. Du siehst hinter dem Betrunkenen ja auch den Menschen, den du mehr oder weniger nüchtern auch kennengelernt hast. Aber solange er weiter trinkt hast du keine Chance, irgendwas bei ihm bewirken zu können. Das Einzige was passiert, wenn er so weitermacht und du es zulässt ist, daß du auch mit kaputt gehst.
Dein Verstand sagt dir das Richtige. Also mach ihn zu deinem Chef. Das Herz tut weh aber das vergeht. Wenn du bleibst wird der Schmerz um ein Vielfaches größer sein und werden.
Liebe Grüße Aurora