Rhino82 - Vorstellung als Co-Abhängige

  • Hallo zusammen, :)

    ich lebe seit 13 Jahren mit meinem Partner zusammen und die Mengen an Alkohol, die er (ich auch) trinkt, sind schon immer einer unserer Streitpunkte gewesen. Es trinkt bei anstrengenden anstehenden Veranstaltungen wie z.B. eine Familienfeier. Er trinkt, um sich zu belohnen. Er trinkt, um entspannter zu werden und nicht so sehr über alles nachdenken zu müssen. Er trinkt, wenn er ein Völlegefühl hat. Wenn wir feiern sowieso. Ihr sehr also, dass er immer eine Begründung hat.

    Er hatte vieles durchzustehen (meine Gesundheit) und ich habe verstehen können, dass er deswegen mehr trinkt. Habe ihn verteidigt und gesagt, dass er ja viel durchgemacht hat...und das hat er auch. Irgendwann ging es auch mehr in die Richtung, dass ich mitgetrunken habe. Es war dann so weit, dass er stinkig wurde und mir ein schlechtes Gewissen machen wollte, wenn ich mal nicht trinken wollte. Er hat mir oft sogar einfach ein Getränk hingestellt.

    Er hatte sehe oft Entzugserscheinungen und ich meinte, dass er ein Alkoholproblem habe. Ich selber habe es erst so spät gemerkt. Er hat das vehement abgestritten. Hat sogar eine kranke Leber...denkt aber, dass eine Leber ja alles abbauen könne. Ich habe ihm Dokumente hingelegt, wann man merkt ein Alkoholiker zu sein. Und endlich sieht er es ein. Er möchte aber nicht komplett abstinent werden sondern kontrolliert trinken. Er möchte da aber alleine hin, ohne die Hilfe eines Arztes, der ihn auch medikamentös behandeln könnte. Außerdem leidet er unter einer Angststörung, kann aber keine Tabletten einnehmen, wenn nicht nicht clean ist. Ich übernehme viele Dinge wie z.B. den Einkauf, online einige Dinge zu recherchieren und einen Plan erstellen.

    Es macht mich fertig und ich muss langsam anfangen, mich zu schützen.

    Viele liebe Grüße von Rhino82

  • Hallo Rhino82,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, er muß abstinent leben. Es ist sehr schwer es alleine zu schaffen, ohne Hilfe klappt es in den meisten Fällen nicht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Rhino82.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo und herzlich willkommen Rhino,

    Ich übernehme viele Dinge wie z.B. den Einkauf, online einige Dinge zu recherchieren und einen Plan erstellen.

    Was meinst du damit, dass du Dinge recherchierst und einen Plan erstellst?

    Er hatte vieles durchzustehen (meine Gesundheit) und ich habe verstehen können, dass er deswegen mehr trinkt.

    Und was hat deine Gesundheit damit zu tun, dass er es " durchstehen" musste und deshalb trinken muss?

    Nicht erschrecken, ich frage das um es besser verstehen zu können.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

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