Hallo Luffi,
Aber da gibt's niemanden... ich muss alles allein schaffen.
Echt, genau so waren damals auch meine Gedanken. "Ich muss alles alleine schaffen, es steht niemand hinter mir, keiner, der mich mal auffängt".
Da habe ich mich so richtig in eine passive Opferrolle fallen lassen. Denn es war so, dass ich auch niemanden um Unterstützung gebeten hatte, nach außen immer die Starke gewesen bin, mir nicht habe anmerken lassen, was wirklich in und mit mir los war. Ich habe immer gedacht, mein Umfeld müsste es doch sehen, wie schlecht es mir geht. Mir helfen, mich da rausholen.
Ich weiß nicht ob es bei dir auch so ist gerade aber das was du schreibst erinnert mich sehr stark an diese Gefühle, die ich hatte.
Das wurde dann sehr schnell besser als ich aktiv geworden bin. Mir Hilfe gesucht habe. Mehr und mehr auf mich geachtet habe. An meinen freien Tagen ( ich war da Teilzeit beschäftigt) was für mich unternommen habe.
Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten, Dinge, die du für dich tun kannst auch wenn du krankgeschrieben bist. Du musst ja nicht dauernd bei deinem Mann hocken. Vielleicht hast du in deinem Zuhause eine kleine Ecke nur für dich. In der du lesen kannst, dich ausruhen kannst. Ich hab damals ganz viel Musik über Kopfhörer gehört. Durch die Kopfhörer war ich sozusagen für mich.
Du hast selbst eine Erkrankung, nimm dich ernst damit. Du bist wichtig.
Liebe Grüße Aurora