Beiträge von Aurora

    Hallo Elara,

    ich lese mit Fassungslosigkeit, was passiert ist. Mein herzliches Beileid, du hast mein tiefstes Mitgefühl.

    Was er gemacht hat ist unglaublich. Du solltest das sehen, das ist klar, es ist unfassbar, was er da noch schlussendlich mit dir gemacht hat. Das ist traumatisierend.

    Dass du keine Schuld hast hast du schon 100 Mal gehört sicherlich, ich schreib es dir auch nochmal. Und dass du dir Hilfe suchen kannst, hol dir alles, was du brauchst, du musst das nicht alleine durchstehen. Diese Gefühle und Gedanken, die kommen.

    Du kannst hier jederzeit schreiben, jammern, brüllen, alles was da kommt ist wichtig und richtig. Es gibt Seelsorger, Therapeuten, mir fällt gerade garnicht alles ein, du darfst dich an alle wenden.

    Herzensgrüße Aurora

    Hallo Mitten_ im_Sog,

    erstmal herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Es ist, um es mal so zu sagen, eine sehr große Herausforderung auf allen Ebenen, mit einem alkoholabhängigen Menschen zusamnenzuleben. Gut, dass du dir Hilfe suchst um da Abstand zu bekommen, um zu lernen, Grenzen zu setzen.

    Um für den Austausch freigeschaltet zu werden, klicke auf diesen Link: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib ganz kurz, dass du um Freischaltung bittest, nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    ich bin ja schonmal geflogen. 1981 und 2002 mit meiner Freundin nach Rom, hin und zurück. Und 1999 und 2000 mit den Kindern und 1. Mann in den Urlaub.

    Ist schon bisschen her. Ich hatte da schon Angst aber als ich in der Luft war hatte ich mich gewissermaßen meinem Schicksal ergeben. Ich denke, das wird dann wieder so sein.

    Liebe SummerSun , liebe Hera liebe Bibitor 66 , ich hab zum Glück noch Zeit, mich mental vorzubereiten und ich will auf alle Fälle ja Sohn und Schwiegertochter besuchen. Der Flug an sich dauert knapp 3 Stunden, das will und werde ich schaffen. Zum Glück ist es nicht so weit, dass es ein Langstreckenflug, womöglich noch mit Umsteigen ist.

    Aurora

    Hallo Issi,

    Eins ist mir heute Nacht noch klar geworden, ich muss an mich und meine Zukunft denken...

    Ja, so isses, das ist es, was du in der Hand hast, was du bewegen kannst. Diesen Gedanken würd ich mir aufschreiben und aufhängen wo du ihn sehen kannst.

    Mein Motivator damals war, jetzt mal in meinen eigenen Worten geschrieben, dass Glück ein Geburtstrecht von Menschen ist , frei nach einem Spruch auf meinem Abreißkalender. Der hing dort, wo ich dauernd dran vorbeigehen musste...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    Sohn und Schwiegertochter sind nun in ihrer neuen Heimat angekommen. Sie sind ja aus beruflichen Gründen in's Ausland gegangen. Für mich war das schwierig, seit ich das wusste. Loslassen ist nicht so mein Ding. Nächstes Jahr werden wir sie besuchen, puh, da muss ich dann in ein Flugzeug steigen. Ich hab Flugangst.

    Aber eine Alternative ist nicht drin. Hab ja noch Zeit, mich mental drauf einzustellen.

    Mich hat das alles ziemlich erschöpft aber langsam erhole ich mich jetzt. Es ist ganz schön ruhig geworden bei uns. Ich kann das inzwischen gut genießen. Es gab Zeiten in meinem Leben, da hatte ich damit Schwierigkeiten.

    Ich musste mich echt daran gewöhnen, dass ich mich nur um mich zu kümmern brauche. Das war eine ziemlich große Herausforderung denn ich hatte mich viele, viele Jahre immer hintenan gestellt.

    Manchmal kommt noch ein Teufelchen angeschlichen und will mir einreden, dass ich doch bestimmt irgendetwas Wichtiges tun müsste anstatt gemütlich rumzuhängen. Das wird seeehr schnell vertrieben, ich fall darauf nicht mehr rein.

    Aurora

    Hallo, willkommen Efeu,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, erkennbar sind sie an den roten Nicknamen.


    Es ist sehr hilfreich, in den Austausch mit anderen Mitbetroffenen zu gehen. Für mich war das damals wie eine neue Welt. Endlich waren da Menschen die das kannten, was bei mir abging. Die es ähnlich erlebten oder erlebt haben.

    9 Jahre Beziehung mit einem Alkoholiker ist schon eine ziemliche Zeit. Sicherlich hast du schon eine Menge erlebt an Gefühlswirrwarr, in mir waren so viele Gefühle die sich im Laufe der Jahre auch verändert haben. Zum Schluss hab ich sogar Hassgefühle gehabt und Ekel. Und Angst.

    Erzähl doch ein wenig, wenn du magst.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Nine,

    mein herzliches Beileid zum Tod deines Mannes. Mein Exmann ist vor fast 8 Jahren auch an den Folgen seiner Alkoholkrankheit gestorben. Wir waren da schon lange getrennt, trotzdem hat es mich sehr traurig gemacht. Dein Gefühlswirrwar ist jetzt ganz normal, auch die Erleichterung. Denn es ist ja tatsächlich so, dass er wohl eher kein lebenswertes Leben mehr hätte haben können.

    Und es ja so auch seinem Wunsch entsprochen hat.

    Möchtest du dich in unserer Selbsthilfegruppe hier austauschen, dein Leben als Mitbetroffene eines Alkoholikers beleuchten und vielleich ein wenig verarbeiten? Wenn du das möchtest bist du herzlich willkommen, sag einfach hier Bescheid und du bekommst den Link für die Freischaltung.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Honighummel,

    boah, wie ich sowas gehasst habe. Diese " tollen" Ratschläge... " Wenn du dich trennst, geht er ganz unter" war auch so ein Satz, den ich mir anhören musste. Und für einige Leute, zum Beispiel für meine Schwiegermutter, war ich zusätzlich noch Schuld an seiner Sauferei.

    Leider gibt es noch immer wenig Informationen, welchem Lebenschaos Angehörige von Alkoholikern ausgesetzt sind. Was das für sie bedeutet, was da mit den Angehörigen passiert, wieviel Stress, Angst, Hilflosigkeit und auch oft Gewalt da ist.

    Lass dich davon nicht verunsichern, wenn es geht. Keiner von denen lebt ja dein Leben. Solche Äußerungen und Ratschläge sind echt nicht nützlich. Darum ist eine Selbsthilfegruppe so toll, hier wird dir keiner sowas sagen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Honighummel,

    Ich schreibe heute viel... aber ich hatte heute leider ziemlich viel Zeit zum Nachdenken. Es geht mir so mies. Für manche muss dass so selbstmitleidig klingen, da sie viel, viel schlimmere Zustände erlebt haben. Aber ich kann es nicht anders sagen, es geht mir sau schlecht.

    Das Nachdenken ist gut und dass du den Schmerz zulässt auch. Da was zu verdrängen hilft nicht, sag ich aus eigener Erfahrung. Und selbstmitleidig klingst du nicht, eher wie ein Mensch, der um vieles trauert und vieles erkennt.

    Und andere haben nicht viel schlimmere Zustände erlebt sondern sie haben auch sehr schlimme Zustände erlebt. Ein Vergleich, was nun schlimmer war, nutzt dir nichts. Für dich ist das gerade äußerst schlimm und das ist, was zählt.

    Ich lass einfach mal einen Drücker hier.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Honighummel,

    Aber sobald ich bei ihm bin, merke ich, wie alle meine Vorhaben und Überzeugungen wieder schwammig werden.

    Wahrscheinlich auch, weil ich Angst davor habe, bei ihm Angst und Trauer zu sehen. Das halte ich so gar nicht aus - also bei allen Menschen, die mir etwas bedeuten. ... und eigentlich auch bei sonst fast allen Menschen. Aber bei denen, die mit etwas bedeuten, ist es besonders schlimm.

    Das ist schon ein Problem, dass ich zum Beispiel auch hatte. Und was mich immer wieder hat zögern lassen. Es ist das Gefühl, dass da ein Mensch ist, dem ich Unrecht tun könnte, ihm wehtun könnte. Da ist der Mensch, der irgendwie hilflos wirkt. Einsam.

    Und dadurch wurden Seiten in mir aktiv. Mitleid zum Beispiel, Angst einen Fehler, eine falsche Entscheidung zu treffen. Angst, dass ich die Böse sein könnte.

    Und diese Seite, diese Gefühle, ihn nicht verletzen zu wollen haben aber MICH verletzt. Ich habe Schmerz hingenommen damit er ihn nicht hat.

    Wie paradox und unsinnig das war habe ich lange garnicht gemerkt. Wieviel Verantwortung für seine Gefühle ich übernommen hatte dadurch auch nicht. Und wie wenig ich im Grunde mir selbst wert war. Ich habe mich selbst verletzt mit meinem Mitleid, das hat mich echt geschockt als ich das verstanden habe. Und auch wie wenig ich mir nur wert war, wie wenig meine Gesundheit, meine Seele, mein eigenes Leben was doch glücklich sein sollte mir wert war.

    Ich bin wütend und enttäuscht. Ich fühle mich hilflos, weil mir niemand anderes helfen kann, als ich mir selbst.

    So ist es. Du hast es in der Hand, dein Leben zu gestalten. Er gestaltet ja seins auch nach seinem Geschmack. Wut ist gut, sie kann ein sehr guter Motor sein in die Puschen zu kommen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo helianthus,

    diese Frau spielt sich echt auf, wer weiß was in ihr vorgeht oder was sie damit bezweckt. Es tut dir aber nicht gut, hintenrum wirst du abgewertet, dir Schuld und Verantwortungslosigkeit vorgeworfen und noch viel mehr.

    Vielleicht spiegelt sie ihre eigenen Gefühle, stülpt sie dir über und fühlt sich dann besser.

    Du hast das getan was du für dich richtig gehalten hast. Du hast Grenzen gezogen um dich und deine Familie zu schützen. Im Fall des Zusammenseins mit einem suchtkranken Menschen, der keine Einsicht oder Kraft hat, die Sucht zu stoppen, hast du genau das Richtige gemacht.

    Du brauchst dir nichts vorzuwerfen. Die Lebensgefährtin hat das wohl nicht geschafft und schlägt jetzt gewissermaßen um sich. Aber das hat mit dir nichts zu tun sondern nur mit ihr selbst.

    Das ist so meine Einschätzung aufgrund eigener Erfahrungen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Honighummel,

    Und selbst, wenn es noch nicht so schlimm sein sollte, wie bei anderen, ist es sehr sicher, dass es schlimmer wird, weil er nicht aufhören möchte zu trinken, richtig?

    Richtig.

    Und selbst wenn ich es mir einreden sollte (was ich eigentlich nicht mehr so richtig glauben mag), wären so krasse Stimmungsschwankungen, ständig herumstehende Bierflaschen und das schlecht machen von mir und anderen Menschen schädlich für meinen Sohn, richtig?

    Richtig.

    Und eigentlich kann ich doch nicht so schief laufen, dass meine Wahrnehmungen alle so falsch sind oder?

    Genau. Deine Wahrnehmungen sind richtig, vertrau darauf. Warum solltest du dir da was einreden, das 2as du siehst und fühlst ist richtig. Sonst würdest du es ja nicht so sehen und spüren.

    Liebe Grüße Aurora

    Herzlich willkommen Seestern,

    wenn ein Kind abhängig ist, ist das um ein Vielfaches schlimmer als wenn es sich um den Partner handelt. Denn die emotionale Bindung, die du als Mutter hast, ist nur sehr schwer zu lösen.

    Helfen geht nicht, das weißt du aber die Ängste und Sorgen sind ja trotzdem da.

    Hier ist der Link für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wenn du draufklickst öffnet sich ein neues Fenster, schreib da einfach kurz nochmal weswegen du hier bist.

    Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora