Beiträge von Aurora

    Hallo Zotti,

    sieh es mal so... du hast wirklich alles getan was du dachtest, dass es was bringt. Du hast da echt viel Energie reingesteckt.

    Aber es ist alles verpufft. Er ist einfach nicht in der Lage was zu ändern. Oder anzunehmen.

    Auf der anderen Seite,bin ich da,Enttäuschung,das er mich wegwirft

    Na klar, erstmal fühlt es sich so an. Ich hab das ja selbst auch so gespürt und es hat höllisch wehgetan. Was hab ich alles gegeben und zurück kam nix. Also nix, was ich als Anerkennung sehen konnte, eher kamen immer mehr Schuldzuweisungen, immer mehr Dinge, die mir wehgetan haben.

    Was du dir bewusst machen kannst und was mir immens auch geholfen hat ist zu erkennen, dass alles nichts mit dir zu tun hat. Es ist die Sucht, die den Menschen dazu macht. Und natürlich auch Persönlichkeitsstrukturen.

    Da hilft wirklich nur, das auf allen Kanälen zu blockieren. Das tut nochmal schwer weh aber es hört dann auch mal auf. Während der Schmerz nicht aufhören wird, solange er immernoch in deinem Leben rumspukt. Das merkst du ja gerade ganz deutlich was sein Auftauchen mit dir macht, selbst eine Email auslösen kann.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Korli,

    ja, wir Cos klammern uns gerne an das kleinste Fünkchen Hoffnung. Und der Suchtstrudel dreht sich weiter.

    Warum ist das so?

    Ich kann es nur von mir sagen, warum es bei mir so war. Es war ein Zusammenspiel aus vielen Dingen. Hier mal ein Auszug.

    Da waren Ängste und Unsicherheiten, alleine dastehen zu müssen. Was sollten die Anderen von mir denken...

    Muster und Zwänge aus meiner Erziehung und durch das Zusammenleben in meiner Urfamilie.

    Das Unvermögen zu streiten, dadurch Harmoniesucht.

    Ein gutes Bild abgeben zu wollen, perfekt zu sein.

    Null Selbstwert, Selbstvertrauen. Die Anderen hatten doch Recht, ich nicht. Ich hatte immer Selbstzweifel.

    Dann das Gegenstück mein erster Mann, der da gut reinpasste. Und genau diese Muster gegen mich verwendete. Nicht bewusst, denke ich, er war selbst eher ein unsicherer Mensch. Indem er meine Muster bediente fühlte er sich sicherer und größer. Wir haben gut zusammengepasst in unseren Dingen, wie zwei Puzzleteile.

    Vielleicht erkennst du da einiges auch für dich.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Korli,

    War am Freitag bei ihr und hab sie am Mittag beim Trinken überrascht.

    Wow, und nun? Für mich hat sich sowas immer angefühlt als hätte mir einer in den Bauch geschlagen...

    Ich hab's ausgehalten dass ich immer wieder verletzt wurde. Weil ich dachte, ich bin es halt nicht anders wert... müsste das weil es meine Pflicht wäre als Frau und Mutter, die Familie zusammenzuhalten. Weil ich zu ängstlich vor der Konsequenzen einer Trennung war.

    Irgendwann konnte ich es doch, mich trennen. Und hab gedacht, so viel Lebenszeit, die ich damit verbracht hatte mit etwas, worauf ich niemals Einfluss hatte.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Willowtree,

    So kann es nicht weitergehen, habe schon nicht mal mehr Lust selber auf Feiern zu gehen mit meinen Freundinnen, da dann kommen würde Ach du trinkst ja selbst wenn es mal vorkommt. Bin schon selber an dem Punkt aus Protest nur noch unalkoholische Getränke zu trinken.

    Warum bremse ich mich in allen Lebenslagen selbst um keine Angriffsfläche zu bieten.

    Bin so lustlos obwohl ich eigentlich total Lebensfroh bin. Habe keinen Spaß mehr dran es hier schön zu machen oder auch auf Haushalt.

    Das sind ja nur kleine Auszüge aus deinem Leben. Aber die zeigen schon, wie sehr du dich einschränken lässt, wie deine Lebensfreude leidet.

    Ich hab auch viel zu lange so gelebt und gedacht, na, gibt doch auch schöne Zeiten. Aber die wurden immer weniger je stärker die Sucht wurde. Seine Sucht. Und die Sucht beeinflusste mich ja auch denn ich schränkte mich immer mehr ein. Irgendwann war kaum noch was von mir übrig.

    Denke auch manchmal warum ich es nicht schaffe es so wie es ist zu akzeptieren und einfach die schönen Dinge in den Fokus zu setzen.

    Warum denkst du, dass du sowas schaffen musst? Wieso meinst du, dass ER das Maß DEINES Lebens ist?

    Du lebst in dem Muster, in dem du schon mit deiner Mutter gelebt hast. Sowas passiert ganz, ganz oft, es hat dich geprägt. Und fühlt sich irgendwie vertraut und richtig an. Aber innerlich merkst du, dass es das ganz und garnicht ist.

    Der Unterschied zu damals ist klar, du warst ein Kind und abhängig von deiner Mutter. Heute bist du erwachsen und handlungsfähig. Du darfst Lebensumstände, die dir nicht guttun, die dir schaden, verändern. Und du bist Mutter. Und deine Kinder haben dich um ihnen das zu ersparen, was dir selbst als so verkehrt vorgelebt wurde.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Korli,

    ich hab dir eben in deinem anderen Thema geschrieben. Du musst nicht jedesmal ein neues Thema eröffnen, schreib einfach in einem weiter...

    Ich stell mir immer wieder vor dass ich mit meiner Alkoholkranken Freundin glücklich sein könnte wenn ich die Akzeptanz für ihr Trinken aufbringe.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass du nie glücklich sein wirst. Du guckst ihr beim langsamen Suizid zu, das ist so. Denkst du, dass du dabei glücklich sein könntest? Alkoholsucht kennt leider nur den Weg abwärts, für alle, die da mit dranhängen...

    Aurora

    Hallo und willkommen Korli,

    Muss man wirklich abwarten bis ein geliebter Mensch am Abgrund steht. Vermutlich schon, alles andere hatten wir ja schon.

    Nö, man muss nicht abwarten. Du musst nicht abwarten. Du kannst es jederzeit entscheiden.

    Und DAS kann dir der Austausch, unsere Gruppe, anbieten. Wege zu finden, da herauszukommen. Auswege zu sehen.

    Du darfst das jederzeit für dich selbst entscheiden. Entweder du guckst zu, wartest ab, hoffst weiter wann der geliebter Mensch endlich am Abgrund stehen könnte. Verpasst dabei dein eigenes Leben.

    Oder du ziehst eine Grenze und beginnst dich selbst zu sehen. Erkennst, dass du machtlos bist und nichts erreichen kannst gegen ihre Sucht. Wenn das so ist, bist du hier richtig.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Zotti, herzlich willkommen,

    Austausch kannst du hier sehr gut finden, wir sind hier viele Coabhängige.

    Das Thema " Schuld" kannst in die Tonne stecken, du bist nicht schuld an irgendetwas. Und er scheint in seinen Süchten sehr tief drinnen zu stecken und mag oder kann da nicht raus.

    Im Grunde genommen ist es gut, dass er die Beziehung beendet hat. Denn du hast dabei keine Chance und wirst ihn auch nicht rausholen können. Einen Ausstieg aus Suchtverhalten kann nur der Abhängige selbst schaffen.

    Tipps kannst du im Austausch finden aber nur für dich selbst. Denn du bist hier, wenn du das möchtest, nur für dich selbst unterwegs. Selbsthilfe heißt, lerne dir selbst zu helfen, da einen Abschluss zu finden und ein zufriedenes Leben zu bekommen. Ohne ihn. Denn er scheint nicht bereit zu sein.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Summer,

    Er ist bislang noch nie gewalttätig geworden. Er verletzt mich halt verbal.

    Das ist auch Gewalt! Es ist psychische Gewalt und richtet genauso viel an wie physische Gewalt. Das wird halt oft unterschätzt weil man ja die Verletzungen nicht sieht. Und die Grenze zur ersten Backpfeife ist schnell überschritten.

    Ich hatte damals auch gedacht, dass er mich ja nicht geschlagen hat. Aber ich habe doch gemerkt, dass seine Worte und Handlungen irre wehgetan haben. Worte können auch Waffen sein.

    Unterschätze das bitte nicht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    Hartmut , ja, mein Rückblick ist eine, meine Erfahrung die ich gemacht habe. Lange Zeit immer mit dem Gefühl, dass ich mein Bestes getan hatte. Ich konnte es nicht anders. Obwohl es sich schon dann immer öfter nicht gut und richtig angefühlt hat.

    Unterstützung bekam ich nicht, schon garnicht von der Familie meines Mannes. Im Gegenteil, für sie waren meine Urfamilie und ich die Schuldigen. Es ist müßig von Schuld und Schuldigen zu reden. Niemand hat meinen Exmann gezwungen zu trinken außer dann irgendwann seine Sucht. Aber das wusste einfach keiner, ich ja auch nicht.

    Was Sucht bedeutet war irgendwie unbekannt.

    Obwohl ich in meiner eigenen Urfamilie von Abhängigen umgeben war wusste ich nicht Bescheid, was Sucht bedeutet. Außer dass meine von Coabhängigkeit ( ich wusste nicht, dass es Coabhängigkei war, es war eben ihr Leben) betroffenen Tanten immer verhärmter und komischer wurden.

    Und die Onkel immer auffällig waren und unter dem Tisch lagen, teilweise vollgepinkelt und nicht ansprechbar. Und wir lachten darüber... Und eine meiner Tanten, die konnte mehr als 1 Pulle Schnaps auf Feiern verdrücken und dann nur noch lallen und kaum noch laufen. Das fanden wir schaurig aber auch irgendwie peinlich.

    Ich bin froh, dass es immer öffentlicher wird, was Sucht bedeutet, was alles daran hängt. Wie betroffen auch Angehörige davon sind.

    Die Angehörigen standen immer im Schatten, finde ich. Sie wurden bemitleidet und angefeuert, durchzuhalten. Oder sie sollten endlich dafür zu sorgen, dass die Sauferei aufhört. Oder eben beschuldigt, nicht genug zu machen. Das ist meine Erfahrung damit.

    Ich habe damals irgendwann meinen Exmann nicht mehr geliebt. Warum ich geblieben bin hat viele Gründe gehabt. Die nach meinem heutigen Wissen nur für mich vorgeschoben waren weil sehr viel Ängste etc daran hingen. Ausreden waren.

    Für mich bedeutet diese SHG, unser Forum, dass ich achtsam bleibe mit mir selbst aber auch, dass ich meine Erfahrungen teilen möchte um Wege zu zeigen. Damit Menschen den Ausstieg eher schaffen. Für sich und ihre Kinder.

    Aurora

    Hallo SummerSun,

    es bringt nichts, wenn du mit deinen Gedanken irgendwo in der Zukunft bist. Das sind ja nur Hirngespinste, wer weiß schon was kommt.

    Und vielleicht denkst du nicht an eine neue Feau an seiner Seite sondern einen neuen Mann an deiner... Es ist besser deine eigene Zukunft zu planen als seine. Auf deinen Weg hast du Einfluss, auf seinen nicht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    es ist mal wieder soweit.

    Heute vor 43 Jahren, am 6.11.1981 gab ich meinem ersten Mann das Ja-Wort. In voller Überzeugung, dass es, dass er das große Los wäre.

    Erste Zweifel dass es nicht so sein könnte kamen mir nach 3 oder 4 Jahren.

    Ich trank gerne mit, war so großgeworden, Alkohol gehörte nun mal zum Geselligsein dazu. Und dass da zuviel getrunken wurde war normal. Besoffensein war eben Bestandteil des Lebens. Man fiel eher auf, wenn man nichts trank.

    Ich habe sehr lange nicht gedacht, dass er abhängig sein könnte. Aber das Trinken hat mich mehr und mehr gestört. Er trank täglich wenn er von der Arbeit kam. Was ich sehen konnte war, dass es " normale" Mengen waren. Was ich nicht sehen konnte weiß ich bis heute nicht. Er war zwischendurch schwer krank und ich schob dann viel darauf.

    Er selbst sagte dann immer, er wäre nicht mehr so belastbar und müde, deshalb wäre er gestern so gewesen. Also er saß z.B.auf dem Sofa und schlief oder starrte vor sich hin und war nicht ansprechbar. Ich machte mir Sorgen und bekam immer mehr Angst, dass ihm was passieren könnte.

    An Wochenenden wurde immer gebechert und er war immer einer der Betrunkensten. An seinem 40. Geburtstag ist er vom Stuhl gefallen... Ich wurde immer unglücklicher, gestressten, wütender. So gingen die Jahre in's Land und ich war garnicht mehr glücklich. Mit 50 wurde er zur Reha geschickt, das war für mich eine richtig gute Zeit.

    In der ICH mich erholte. Froh war, dass er weg war. Das war nach 23 Ehejahren. Ich hatte bis dahin immer wieder mit Trennungsgedanken gespielt, ihm gedroht ihn zu verlassen. Er hatte Trinkpausen eingelegt und ich war wieder in der Spur. Jahr für Jahr.

    Irgendwann wurde seine Sucht so offensichtlich, seine Art mir gegenüber immer gemeiner, dass ich mich bewegen konnte. Endlich.

    Nach 26 gemeinsamen Jahren hab ich kapituliert. Nach heutiger Sicht viel zu spät. Denn ich hatte viele Jahre unglücklich gelebt, mit Angst, Wut, Minderwertigkeit. Und meine Kinder haben das mehr und mehr zu spüren bekommen.

    Nach der Trennung hörte er auf, für gut 4 Jahre. Ich bin noch um ihn gekreist, war er doch endlich nüchtern. Aber es hat nicht mehr geklappt, zu viel war passiert. Von der großen Liebe am Anfang war nichts mehr übrig außer Gewohnheit. Und er war nicht mehr der Traumtyp vom Anfang, in " echt" war er ein mieser Kerl...

    Am 6.11.2018 ist er gestorben, elendig krepiert an seiner Sucht. Denn er hatte wieder zu trinken angefangen nach 4 Jahren. Mit einem Bierchen weil es so schön war. Er hatte sich neu verliebt.

    Schade um die vielen Jahre, die ich ausgehalten habe. Weil ich es nicht besser wusste. Meine Gesundheit habe ich dadurch schon ruiniert. In einer Beziehung mit einem Abhängigen bleiben immer alle auf der Strecke.

    Aurora

    Hallo SummerSun,

    Jetzt ist er einfach maximal distanziert und zieht das weniger trinken durch, ist mir gegenüber aber maximal verschlossen, als wäre er ein Fremder.

    Na ja, das ist auch so eine Taktik, glaube ich. Er ist verschlossen, du kommst da nicht ran. Und das verunsichert dich sehr. Ganz klar. Und unsichere Menschen sind gut zu manipulieren. So habe ich es selbst erfahren.

    Ich habe dann an mir selbst gezweifelt. War unsicher ob ich ihm nicht Unrecht getan hatte. Bekam Angst, was falsch zu machen. Fühlte mich wertlos weil er mich ignorierte. Irgendwann bin ich, im übertragenen Sinn, auf den Knien vor ihm gekrochen, dass er mich doch bittebitte wahrnehmen und mit mir reden sollte, nahm die Schuld auf mich und all sowas.

    Er war dann gönnerhaft gut und ich erleichtert und das Suchtkarrussel drehte sich weiter...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    ich bin seit Anfang Mai 2007 hier. Damals hatte ich den Entschluss gefasst, Nägel mit Köpfen zu machen und mich zu trennen. Von meinem abhängigen ersten Mann.

    Ich kaufte mir einen Laptop - und googlte nach Alkoholiker oder sowas in der Art. Und fand auf Anhieb dieses Forum. Karma, Zufall oder Hilfe von "oben", egal, auf alle Fälle war es eines der besten Dinge, die mir passiert sind.

    Einige von damals waren schon da als ich ankam. Kaltblut, Hartmut, Dante, Doro zum Beispiel oder Whitewolf, der mich damals als erster begrüsst hatte. Viele andere kamen kurz danach und sind auch zu lieben Weggefährten geworden.

    In unserer kurzlebigen Zeit hat sich das Forum gehalten, gegen alle Stürme bestanden, die auch da waren. Leider ist der Gründer dieser Plattform, Karsten, nicht mehr dabei.

    Ich hab jedenfalls vor, noch lange hier zu bleiben.

    Aurora

    Hallo Jana,

    damals nach der Trennung von meinem ersten Mann hatte ich echt keine Lust auf einen neuen. Erstmal. Ich hatte am Anfang noch genug mit mir selbst zu tun und hing auch noch immer mit einem Zipfel am ersten Mann fest.

    Nach ein paar Monaten fragte mich einer der damals noch recht frisch trockenen Alkoholiker hier ob ich Lust hätte, mit ihm in der Oper zu gehen. Wir wohnen in der gleichen Stadt. Ja, ich hatte Lust und wir gingen immer mal wieder zusammen in die Oper. Es entwickelte sich eine gute Freundschaft.

    Und kurz nach meinem 50ten Geburtstag hatte ich Schmetterlinge im Bauch. Wie ein Teenie. Krass, und wieder ein Alkoholiker, allerdings ernsthaft trocken und zu der Zeit seit 2 Jahren stabil. Ich ging da Wagnis ein. Und wusste, ich würde mir nie im Leben nochmal diese Dinge antun, die ich mit dem ersten Mann durchhatte. Ich genoss den Moment. Und war mir meiner sicher. Völlig. Ich wusste, dass ich es durchziehen könnte, sollte er wieder trinken. Dann wäre ich weg.

    Heute sind wir seit 16 Jahren als Paar zusammen, seit 13 Jahren glücklich verheiratet. Und führen ein schönes, abstinentes Leben. Ich bin seit 2008 auch abstinent, er hatte anfang August seinen 18ten Trockengeburtstag.

    Es ist meine erste wirklich richtig gute Beziehung mit einem Mann. Wir sind auf Augenhöhe, wissen über die Dinge "Sucht und Coabhängigkeit " Bescheid und gehen wertschätzend miteinander um.

    Weil wir unsere Verletzungen kennen, uns gegenseitig achten und unterstützen.

    Nur mal so, es gibt sie, die Happy Ends. Mit Menschen, die es ernst meinen und die sich und ihre Erkrankung " Alkohlsucht" ernstnehmen. Bzw ich nehme das mit meiner Co-Persönlichkeit ernst. Mit meinem ersten Mann war das nicht möglich. Er nahm das nicht wirklich ernst mit der Sucht und es war auch zu viel kaputt gegangen.

    Wir haben eine gemeinsame Basis, das ist bei dir und deinem Partner auch so. Also genieße die Zeit, das Chaos hattest du lange genug.

    Huch, jetzt hab ich dir ja ein Ohr abgequatscht. Oder ein Auge... hören kannst du mich ja nicht, nur lesen. Ich hoffe, es ist okay.

    Liebe Grüße Aurora