Beiträge von Aurora

    Hallo und willkommen Tiger1991,

    das, was du beschreibst kannst du hier in ganz, ganz vielen Berichten immer wieder lesen.

    Das Zusammenspiel von Alkoholikern und ihren Partner hat immer wieder ganz ähnliche Muster. Bei dir kommt noch dazu, dass du mit Alkoholikern großgeworden bist und gewissermaßen in seinem Verhalten eine Art Sicherheit hast. Es dich anzieht weil du es kennst. Weil es vertrautes Verhalten ist. Und du hast dadurch gewisse Muster entwickelt, damit umzugehen.

    Hier im Austausch kannst du Hilfe für dich finden, wie du damit umgehen und da herausfinden kannst. Denn es sind auch deine Kinder mitbetroffen. Und für Kinder ist das Aufwachsen in einer suchtbelasteten Familie sehr schlimm. Du merkst das vielleicht ja bei dir selbst.

    Hier : https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    kannst du dich für den Austausch bewerben. Klick einfach auf den Link und schreib kurz was dazu. Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema ist dann im

    Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Dort findet der Austausch statt.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Myla,

    meine Vorschreiberinnen haben dir schon ganz viele wichtige Dinge geschrieben, denen kann ich mich nur anschließen.

    Er ist gewalttätig, egal ob er nüchtern, falls er das überhaupt noch zwischendurch ist, oder betrunken ist. Das ist nicht Liebe, was du empfindest, oder stellst du dir SO Liebe vor?

    Dokumentiere deine Verletzungen, hol dir Menschen zur Hilfe, blockiere ihn, geh in ein Frauenhaus, wenn er wiederkommt ruf die Polizei! Es geht um dein Leben! Tu etwas, komme in Bewegung und warte nicht wie hypnotisiert, was er nun weiterhin treibt. Denn er wird es wieder tun.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo wieweiter,

    du hast eine Menge Rückmeldungen bekommen und ich kann mir vorstellen, dass du viele Gefühle in dir hast. Wut? Hilflosigkeit? Druck? Da ist echt was auf dich eingeprasselt.

    Im Grunde genommen weißt du selbst, dass die Situation nicht ideal ist. Es geht um einen Menschen und ich kann verstehen wie schwer es ist, ihn sozusagen seinem Schicksal zu überlassen. Bei mir hat es damals auch viele Jahre gedauert, bis ich loslassen und gehen konnte. Das ist es ja auch, was uns zu Coabhängigen macht, unter anderem. Es geht auch um Emotionen, Werte und Prägungen.

    Aber es macht uns auch kaputt, nach und nach. Ich bin psychisch krank aus der Ehe rausgegangen, erschöpft, mit einer Angststörung, Depressionen. Ich hätte viel eher einen Schlussstrich ziehen müssen aber ich habe es nicht geschafft. Aus vielerlei Gründen.

    Wenn ich hier noch immer Hilfe zur Selbsthilfe mache, seit mehr als 17 Jahren, ist es deshalb weil ich hoffe, dass andere dadurch schneller einen Ausstieg finden können. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist und dass es ein Prozess ist. Und eine Entscheidung, die nur du alleine treffen kannst und musst.

    Ich würde es gut finden, wenn du alles mal sacken lässt. Merkst, wie eventuell sich was in dir bewegt. Wenn du den Mut hast, dich hier weiter auszutauschen. Ja, er ist ein alkoholkranker Mann aber er schafft es halt immernoch, dich auszunutzen. Das finde ich schlimm denn das hat kein Mensch verdient, auch du nicht. Aber Fakt ist, dass es auch immer deine eigene Entscheidung ist und du dich nicht zu rechtfertigen brauchst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Maleli,

    leider ist es in einer Beziehung mit einem Alkoholiker üblich, dass der abhängig trinkende Partner seinen Konsum vertuscht, leugnet und so.

    Mein erster Mann stand lallend und schwankend vor mir und hat mir versichert, keinen Tropfen getrunken zu haben. Ich kann gut verstehen, dass du dich verunsichert und für dumm verkauft fühlst.

    Hier kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen. Klicke einfach auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    schreib noch kurz was dazu und dann wirst du freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich

    Erste Schritt für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tanja, herzlich willkommen,

    dein Therapeut hat Recht, dein Expartner muss nun erstmal seinen eigenen Weg finden. Das Trockenwerden ist eine ziemliche Lebensumstellung für den Alkoholiker. Auch was das Übernehmen der Eigenverantwortung betrifft.

    Du schreibst, du hast einen alkoholkranken Vater. Dadurch bringst du mit Sicherheit genug eigene Probleme mit. Du schreibst ja auch, wie sehr dich das oft getriggert hat mit deinem Expartner. Darum ist es gut, dass du dir hier Hilfe zur Selbsthilfe suchst um im Austausch Lösungen finden zu können.


    Um dich für den Austausch zu bewerben, klicke auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreibe kurz noch was dazu und du wirst dann freigeschaltet.

    Dein Thema findest du dann im

    Bereich für Angehörige und Coabhängige .

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Zoe,

    Mein Hund schläft und schnarcht, das ist so schön anzu hören. Mir tut nur das kleine Angsthundle leid, aber darauf habe ich keinen Einfluss. Es tut mir nur so leid, weil es mit der ganzen Sache so überfordert war. Traurig 😢

    Ja, dein Hund war sicher auch immer sehr erschrocken über das, was dir passiert ist. Über diese maßlos Gewalt.

    Aber bitte hab doch diese Sorge und dieses Mitgefühl auch für DICH. Hab den Mut dich an Menschen bei Organisationen zu wenden, die dir Hilfe geben können. Du bist das doch wert, du bist ein Lebewesen und kein Lebewesen hat sowas, was dieser Mann mit dir macht, verdient.

    Rede dir nicht immer wieder eigene Schuld ein, entschuldige nicht sein Verhalten. Sowas ist nicht zu entschuldigen. Es ist böser Missbrauch, höchste Gewalt und Lebensgefahr.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Chlorophil,

    Ich liebe ihn und möchte ihn nicht verlassen, aber ich will auch nicht co abhängig sein.
    Was kann ich machen?

    Das ist eine schwierige Frage, echt.

    Nach meiner eigenen Erfahrung und der Erfahrungen durch den Austausch hier wird ein Zusammenleben mit einem Suchtkranken immer was mit dir als Angehörige machen. Denn du hast ja Gefühle.

    Gestern lallte er am Telefon sehr, stritt aber natürlich jeden Konsum ab, so dass ich mich auf den Weg zu ihm machte um Gewissheit zu haben.

    Das ist ein gutes Beispiel. Du machst dich auf den Weg um zu schauen. Du bist verunsichert ob du deiner Wahrnehmung ( er lallt) trauen kannst. Also bist du schon soweit, dass du dir selbst nicht mehr traust, deine Wahrnehmung nicht ernst nimmst und nachsehen gehst.

    Du triffst ihn an, er ist betrunken, streitet es ab und macht sich zum Opfer der Umstände. Und das macht was mit dir. So rutscht du mehr und mehr in dieses System Alkoholiker/Coabhängige.

    Was kann ich machen, fragst du. Im Grunde genommen kannst du nur deine Gefühle abstellen. Und was bleibt dann übrig?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Chlorophil,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich hier überall austauschen.

    Bitte schreiben die ersten 4 Wochen noch nicht bei den Neuankömmlingen im Vorstellungsbereich, du erkennst das an den orangefarbenen Namen.

    Ich wünsche dir nun einen guten Austausch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Chlorophil,

    was du über deine Beziehung schreibst kannst du hier in ganz vielen Threads bei den Coabhängigen lesen. Es ähnelt sich immer wieder. Der Abhängige schwört, nichts getrunken zu haben oder nur ab und an mal was, rechtfertigt das mit irgendwelchen Gründen, all sowas.

    Die Partnerin ist hin- und hergerissen zwischen " ich glaub ihm das" und " ich sehe aber was anderes". Die eigene Wahrnehmung verschwimmt immer mehr.

    Wenn du möchtest, kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen um Wege für dich zu finden.

    Klick einfach auf diesen Link

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    und folge den Anweisungen. Du findest nach der Freischaltung dein Thema im "Bereich für Angehörige und Coabhängige ".

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen MaryJo,

    Eine große Liebe endet und ich konnte nicht helfen.

    Genau, du konntest nicht helfen weil er sich nicht helfen lassen wollte. Das ist immer wieder das Traurige in einer Beziehung mit einem Suchtkranken. Du hast das nach gut 1 Jahr beendet, das ist, trotzdem es dir wehtut, gut so. Ich habe in meiner ersten Ehe viele Jahre dafür gebraucht. Allerdings war mein erster Mann nicht von Anfang an alkoholabhängig sondern erst im Laufe der Ehe.

    Wenn du möchtest kannst du dich hier mit anderen Mitbetroffenen austauschen. Wir sind hier viele Coabhängige, entweder noch mittendrin, andere auf dem Weg da raus oder schon getrennt.

    Denn darauf läuft es hinaus. Solange der Abhängige nichts ändern kann oder will ist eine Beziehung zerstörerisch. Denn seine Sucht zieht die Partnerin mit hinunter. Und eine Trennung ist leider dann die einzige Lösung.

    Klicke auf diesen Link und folge den Anweisungen:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Nach der Bewerbung findest du dein Thema im "Bereich für Angehörige und Coabhängige".

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Schwesti,

    du hast bei deinem Bruder keinen Erfolg gehabt, ihn vor dem Alkohol zu schützen. Schreibst du. Aber wie hättest du das auch machen können? Ihr habt doch nicht in einer Blase gelebt sondern mittendrin. Im Leben, eben auch mit Stoffen, die schädlich sind.

    Es war doch immer die Entscheidung deines Bruders, dass er getrunken hat. Dass er abhängig davon wurde, daran ist doch niemand schuld, auch DU nicht. Oder hast du ihn gezwungen zu trinken? Es war doch immer SEIN Leben, SEINE Entscheidung. Und er hätte, hätte er es aus tiefstem Herzen gewollt, immer um Hilfe bitten und aufhören können.

    Wirklich schützen kannst du auch deine Kinder nicht. Aber offen mit ihnen reden, auch, wie elendig dein Bruder zugrunde gegangen ist, das kannst du. Wenn dein Sohn 15 ist, kann er die nackte Wahrheit auch vertragen.

    Meine Kinder haben das mit ihrem Vater und der Sucht hautnah miterlebt. Meine Tochter konnte mit Alkohol nichts anfangen, fand das grässlich. Hat höchstens mal genippt. Sohn hat es probiert, hat auch über die Stränge geschlagen. Aber abhängig ist er nicht. Er trinkt schon auch Alkohol aber bewusst. Er weiß, dass er auf sich aufpassen muss weil er zum Übertreiben neigt. Sagt er selbst.

    Ich habe, nach der Trennung vom 1. Mann, immer offen mit meinen Kindern, die da schon erwachsen waren, geredet. Aber ich wusste und weiß, dass ich keinen Einfluss darauf hatte und habe, was meine Kinder machen. Soviel Macht habe ich als Mutter nicht, was auch gut ist. Denn wie sollen die Kinder eigenständige Menschen werden, wenn ich als Mutter über allem stehe...

    Ich kann nicht alles verhindern, so habe ich mich auch nie gesehen. Ich habe ihnen Wurzeln gegeben und dann Flügel. So ist das.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo wieweiter,

    ich kann das, was Whitewolf geschrieben hat, nur unterstreichen.

    Und:

    Jeder sagt er hat das Recht sich todzusaufen. Welches Recht habe ich?

    Du hast das Recht auf Leben, auf Zufriedenheit und Glück.

    Sogar im Artikel 2 des Grundgesetzes steht unter anderem:" jeder hat das Recht auf Leben und körperlich Unversehrtheit".

    Damit bist auch DU gemeint.

    Liebe Grüße Aurora