Beiträge von Aurora

    Hallo Alexander,

    willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Es ist ziemlich typisch für Menschen mit einer Sucht, wie deine Freundin sich verhält. Sie versteckt Flaschen, will keine Vorwürfe hören, lenkt vom Thema ab indem sie dich beschuldigt, ja genug eigene Defizite zu haben. So ähnlich habe ich es mit meinem ersten Mann auch erlebt.

    Was mich wundert ist, dass du nicht weißt, ob sie arbeitslos ist oder nicht. Wenn ich richtig verstanden habe, lebt ihr zusammen, habt eine Beziehung. Da ist es für mich eigentlich normal, über solche Dinge offen zu reden. Zumal ihr ja eventuell auch eure Kosten teilt oder so.

    Du hast dich hier angemeldet. Was möchtest du erreichen, was ist dein Gedanke dabei. Das ist eine Frage einfach zur Information für uns.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Mollyfisch,

    eine sichtbare Trennung, also dass ihr räumlich getrennt seid, macht es eben ganz deutlich.

    Trennung

    Damit ist es auch ein ganz seltsames Gefühl, es fehlt ja ein Teil des bisherigen Lebens. Selbst wenn ihr keine Gemeinsamkeiten mehr hattet, war es nach außen eine Gemeinschaft. Ich fand es damals echt schwierig und musste mich daran gewöhnen. Das war schon, seit ich den Ehering abgelegt hatte. Es war eben sichtbar, dass ich gewissermaßen Single war. Jedenfalls gefühlt für mich.

    Es war auch mega komisch, alleine unterwegs zu sein, alleine im Café zu sitzen und so. Obwohl ich sowas ja immer schon mal gemacht hatte. Gefühlt war es für mich, als wüssten alle Bescheid. So nach dem Motto " Die hat keinen Mann mehr, da muss ja was falsch sein"

    Es hat aber nicht lange gedauert bis ich es genossen habe, nur für mich zu sein. Fotografieren zu können, wann und wo und wie lange es mir passte. Oder hier mal zu sitzen oder da. In Ruhe, ohne Genöle im Ohr. Und ohne Angst, was mich zuhause wieder erwarten würde.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Biffi,

    Und dann... und dann.... er geht unter wenn ich weg bin. Er kann das nicht. Würde sein Job verlieren. Was passiert mit ihn.

    Woher weißt du das?

    Dein Mann ist ein erwachsener Mensch. Guck dich an, was du alles erreicht hast bisher, was du stemmst. Mit 4 Kindern. Und deinem Mann als Anhang, wie ein 5tes Kind.

    Das kann er doch auch, oder? Wenn er meint, er müsse sein Leben im Alkohol ertränken, dann ist das seine Entscheidung. Er hat ja die Möglichkeit, es zu ändern, sich Hilfe zu holen und nüchtern zu werden.

    Wir Cos denken immer, wir hätten die Verantwortung. Ohne uns geht er unter, kommt nicht zurecht, geht ganz und gar kaputt. Aber das haben wir nicht in der Hand! Diese Macht hat keine von uns! Und auch du hast keine Verantwortung für ihn. Solange er keine Hilfe will, solange kannst du dich auf den Kopf stellen. Und du brauchst nicht dein Leben und das deiner Kinder für ihn aufzugeben. Denn was anderes ist das ja nicht.

    Er steht irgendwie immer im Mittelpunkt weil er unberechenbar ist. Alles richtet sich irgendwie danach. Die Kinder gehen ihm aus dem Weg. Du organisierst das gesamte Familienleben, lässt dich anziehen und wegstoßen. Das ist typisches Alkoholikerverhalten und macht dich total unsicher.

    Und es macht mich sehr traurig zu lesen, dass er sich für niemanden wirklich interessiert, nicht mal die Geburtstage seiner Kinder kennt er.

    Ihr, du und die Kinder, seid mehr wert als das! Viel mehr.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Biffi,

    es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sehr sich oft die einzelnen Lebensberichte gleichen. Wie ähnlich das Verhalten ist. Und zwar vom Alkoholiker als auch vom Partner. Ich selbst war auch ganz lange coabhängig und hab diese Erfahrung für mich auch gemacht.

    Immer wieder wird einem Schuld eingeredet. Wie oft habe auch ich gehört, warum mein erster Mann trinken musste. Weil ich so zickig war oder weil ich keine Lust auf Sex hatte. Oder weil ich böse gewesen war zu ihm. Ihm mit meinem Gemecker auf den Geist ging. Es gab die irrsten Vorwürfe. Und das schlimmste daran ist, dass ich es tatsächlich irgendwann geglaubt habe. Und mich mehr und mehr angestrengt habe, ihm alles recht zu machen. Natürlich ohne Erfolg...

    Und dann tat er mir auch leid, er musste doch saufen weil er so sensibel war. Nicht belastbar. Und dann stürzte oder schwankte oder so. Das hat was in mir angerührt, diese Hilflosigkeit, die er an den Tag legte. Und ich versuchte alles zu machen, damit er nicht mehr trinken musste, ich wollte ihn retten damit er ein gutes Leben haben könnte. Mit mir. Und es war mir mega peinlich, ich hab es keinem erzählt.

    Aber er wollte garnicht gerettet werden... er wollte saufen, den Rausch. Und irgendwann war er abhängig und musste saufen weil er ohne den Stoff in schwere Entzugserscheinungen kam. Zitterte, Kotzen musste, schwitzte...

    Ich bin so verzweifelt weil, ich hab gesagt ich trenne mich und stelle fest, dass ich das nicht einfach so kann. Obwohl ich sehr leide.

    Trennung ist der beste Weg, wenn man mit einem Alkoholiker zusammen ist, der nichts verändern will. Denn er wird sein gesamtes Umfeld damit beeinflussen. Du leidest darunter und auch die Kinder, sie sind am schlimmsten betroffen. Sie können sich nicht wehren und entwickeln merkwürdige Verhaltensmuster. Um überleben zu können. Mal ganz grob gesagt.

    Dass du nun von heute auf morgen keine Trennung durchziehst ist klar. Das geht einfach nicht nach so langer Zeit. Da hängt viel dran. Aber du kannst anfangen, dich zu informieren. Zu einer Beratungsstelle gehen. Es gibt Suchtberatungsstellen, Caritas, ProFamilia. Zum Beispiel. Sozialpsychiatrische Dienste. Da kannst du reden und erfahren, welche Hilfen dir zustehen. Solche Informationen sind Gold wert! Sie machen dich sicherer, nehmen dir Ängste weil du Bescheid weißt. Und dich einrichten kannst. Solange du noch nicht bereit bist dich zu trennen, drohe es ihm nicht an. Denn wenn darauf keine Taten folgen, wird er dich nicht ernst nehmen (wenn er das sowieso nicht schon nicht mehr macht).

    Ich hatte das meinem ersten Mann so oft angedroht, dass er mich nur noch höhnisch ausgelacht hat. Mir zusätzlich Angst eingeredet hat. Von wegen: du wirst eh kaputt gehen, untergehen, kein Geld mehr haben usw. Das solltest du dir ersparen. Als ich dann tatsächlich eine eigene Wohnung hatte und ausgezogen bin, war er völlig platt. Denn er hatte nicht damit gerechnet.

    Es ist gut, dass du deine ersten Schritte machst, raus aus diesem Suchtstrudel. Dass du hier bist um dir Hilfe zu holen ist sehr mutig und gut.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Saphire,

    erstmal ein freundliches Hallo in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Nur was ist mit mir und den Kindern? Wie weit können wir noch mitgehen…..

    Das ist die große Frage. Im Grunde genommen weißt du schon sooo viel. Vor allem, dass du ihm nicht helfen kannst solange er es nicht will.

    Wie weit ihr noch mitgehen könnt liegt an dir. Deine Kinder sind davon abhängig, wie lange du das noch mitmachen möchtest. Dass es nicht leicht ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber das Zusammenleben mit einem nassen Alkoholiker, der auch keinen Grund sieht was für sich zu ändern, ist für die Coabhängigen unerträglich. Es raubt Energie, Gesundheit, Selbstvertrauen. Und vieles mehr.

    Für Kinder ist es wesentlich schlimmer. Sie sehen ein falsches Bild von Beziehung, fühlen sich verantwortlich und schuldig und das ist nur die Spitze des Eisberges. Die Folgen für ein gutes Erwachsenenleben sind oft fatal.

    Du kannst dich gerne hier für den Austausch mit anderen Mitbetroffenen anmelden. Hier ist der Link dafür:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir schalten dich dann frei und verschieben dein Thema von hier in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Du kannst dich dann dort weiter austauschen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Muddi,

    da ist vieles durcheinander in dir, was sortiert und angesehen werden sollte.

    Zuerst mal mein Beileid zum Tod deines Mannes. Er hat es nicht geschafft, seine Sucht zum Stillstand zu bringen. Er hatte genug Entgiftungen und jederzeit die Möglichkeit, das zu tun. Er hat sich dagegen entschieden. Das war übrigens bei meinem ersten Mann ähnlich. Er hatte nach 4 Jahren Abstinenz auch wieder den Weg des Trinkens gewählt und ist daran zugrunde gegangen.

    Du ( und ich vermute stark, deine Kinder auch) warst ihm eine treue Coabhängige. Hast dich immer wieder gekümmert. So lese ich das heraus. Er hatte zwar seine eigene Wohnung, in der er in Ruhe saufen konnte aber Abstand hattet ihr nicht. Du hast immer mit drinnen gehangen. Dich gekümmert.

    Wahrscheinlich sind in dir tausende Gefühle. Und ich denke, es sind schlimme und unangenehme. Vielleicht Schuldgefühle, Versagensgefühle, Wut auf alles. Vielleicht auch so etwas wie Erleichterung? Was wiederum noch mehr Schuldgefühle macht. Alle diese Gefühle sind da und gehören zu deiner Situation dazu. Sie sind normal, so fühlen sich Menschen, denen das passiert ist, was dir passiert ist.

    Die Gefühle überfordern dich vielleicht ...

    In unserer ( und jeder anderen Selbsthilfegruppe) kann es um DICH und DEIN Leben als Coabhängige gehen. Nicht um das deines verstorbenen Mannes. Es geht um Coabhängigkeit, nicht um Alkoholismus. Oder bist du auch alkoholabhängig? Denn im Laufe der Zeit werden das manchmal auch Coabhängige.

    Für die Aufarbeitung deiner Trauer ist eine Trauergruppe gut geeignet. Denn da geht es um DICH und die Trauer um deinen Mann. Nicht um Alkoholismus.

    Natürlich spielen diese Sachen Trauer und Coabhängigkeit zusammen. Keine Frage. In deinem Fall ist das so.

    Hast du schon mal überlegt, dir therapeutische Unterstützung zu holen?

    Und deine Kinder, sie sind erwachsen inzwischen. Auch sie werden Hilfe und Aufarbeitung benötigen. Aber dafür sind sie selbst zuständig.

    Bisschen viel auf einmal.

    Was möchtest du für DICH erreichen. Was erwartest du von unserer Selbsthilfegruppe? Das ist eine ernstgemeinte Frage, keine Provokation! Denke in Ruhe darüber nach, das ist ein guter Anfang, langsam Dinge zu sortieren. Damit es schlussendlich DIR besser gehen kann.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Alectos,

    ich war über 20 Jahre lang mit meinem ersten Mann verheiratet, der im Laufe der Jahre vom Missbrauch in die Sucht gerutscht ist.

    Es war ähnlich. Am Anfang konnte er es noch einigermaßen kontrollieren, wir haben viel geredet und er schien dann gewillt, was zu ändern. Aber als es dann Sucht war, konnte er es nicht mehr. Sucht und Konsumkontrolle schließen sich aus.

    Ab da ging es immer schneller abwärts und zwar mit uns beiden. Ich fühlte mich schuldig, verantwortlich, kontrollierte...

    Dass er dir die Verantwortung für sich gibt ist typisch, nach meiner Erfahrung. Und du kommst dadurch in eine Lage, in der du mehr und mehr kontrollierst und dich abmühst, ihn vor dem Alkohol zu schützen. Was niemals funktioniert.

    Wenn du möchtest, melde dich für den Austausch mit anderen Angehörigen an. Dazu gehe auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir schalten dich dann frei und verschieben dein Thema, das du jetzt hier eröffnet hast, in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Du kannst also direkt in deinem Thema weiterschreiben und dich austauschen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    achelias , von Schuld zu reden finde ich nicht okay.

    Coabhängigkeit ist eine emotionale Angelegenheit, niemand macht das weil es so schön ist. Es ist eine sehr komplexe Angelegenheit aus vielen Komponenten, weshalb Menschen in diesem Verhalten feststecken.

    Natürlich ist es wichtig in eine Handlung zu kommen, wenn man endlich erkennt und zugeben kann, dass da was völlig verkehrt läuft. Wäre das aber alles so einfach, gäbe es diesen Teil unserer Selbsthilfegruppe ja nicht.

    Es gibt Menschen, die können ihre Grenzen klar sehen, selbstbewusst für sich einstehen und beenden, wenn es ihnen nicht gut tut. Cos ticken da anders.


    Wer nichts dagegen tut, ist damit einverstanden!

    Womit einverstanden, wie meinst du das?

    Lieber Gruß

    Aurora

    Liebe Malerin,

    ich habe dich für den Austausch freigeschaltet und dein Thema ist nun hier im Bereich für Coabhängige.

    Hier geht's nun weiter.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Panama,

    mit uns hier hast du eine Selbsthilfegruppe gefunden :) . Virtuell, der Vorteil liegt auf der Hand. Wir haben immer geöffnet, 24 Stunden, 7 Tage in der Woche.

    Herzlich willkommen :)

    Leider kennen sich kaum Ärzte ( meiner Erfahrung nach) mit Coabhängigkeit aus. Ich habe damals eine ähnliche Erfahrung bei einem Psychiater gemacht, zu dem ich gegangen bin. Ich war in erster Ehe mit einem Alkoholiker verheiratet und auch coabhängig.

    Wenn du einen Gesprächspartner vor Ort haben möchtest, kannst du dich an die Suchtberatungsstelle wenden. Du kannst bei google herausfinden, wo bei dir in der Nähe eine ist. Dort kennen sie ganz oft auch Ärzte, die sich auskennen. Für eine Therapie brauchst du nicht zwingend eine Überweisung. Du kannst dich über die Kassenärztliche Vereinigung informieren, ob und wo es Therapeuten mit Sucht- , Coabhängigkeit- Erfahrung gibt. Leider sind dann da oft lange Wartezeiten. Lass dich davon erstmal nicht abschrecken.

    Nun bist du also hier, suchst dir Hilfe. Das ist super, ein sehr wichtiger Schritt, aus dem Strudel Alkoholabhängigkeit/ Coabhängigkeit auszubrechen.

    Möchtest du hier Teil unserer Selbsthilfegruppe werden? Wir haben eine sehr gute "Co-Abteilung", vielleicht hast du die ja schon gefunden und darin gelesen. Hier findet ein hilfreicher Austausch statt.

    Sag einfach hier Bescheid und du bekommst den Link für die Freischaltung.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Eri,

    ich hoffe, du konntest bisher vieles hier für dich rausziehen. Sicherheit bekommen.

    Ich kann es gut verstehen, dass du einige Fragen, Unsicherheiten hattest.

    Nun ist es an der Zeit, deine Beziehung einfach zu genießen. Genau so, wie du jede andere Beziehung in der es sich so gut anfühlt für dich wie in dieser, genießen würdest. Eine Garantie für irgendwas, egal was, dass es mal anders laufen könnte, gibt es nie. Egal ob der Partner, herzkrank, Diabetiker, Allergiker , trockner Alkoholiker oder sportlich total fit und kerngesund ist.

    Bitte denke dich jetzt nicht in irgendwelche Spiralen, die zu nichts führen. Vertraue deinem Herzen, deinem Gefühl, das täuscht dich nicht.

    Mein Mann und ich führen ein stinknormales Leben wie jeder andere auch. Und ich kann dir nur empfehlen, das auch zu tun. Es gibt nichts besseres <3 .

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Eri,

    Er meinte mal salopp, wenn er wieder trinken möchte, tut er das und niemand kann ihn hindern.

    Genau so ist es!

    Genieße einfach die Zeit, das Leben mit ihm. Er ist ein sensibler, offener Mann, wie du schreibst, ihr seid im Gespräch, habt gegenseitiges Vertrauen. Das ist es, was jetzt zählt.

    So wie in jeder anderen Beziehung auch. Was in Zukunft eventuell mal sein kann weiß niemand. Darum mach dir keine unnützen Gedanken, das bringt rein garnix.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Eri,

    die Trockenheit ist seine eigene Verantwortung. Nach 6 Jahren wird er auch Wege finden, wie er sich bei Saufdruck oder so verhalten kann. Vielleicht hat er ja auch eine Selbsthilfegruppe.

    Offenheit, die Bereitschaft miteinander zu reden, ist wichtig und gut.

    Mein Mann hat auch schon in manchen Situationen gesagt, er könnte jetzt ein Bier oder so trinken. Er ist 16 Jahre trocken. Ich frag ihn dann schon, wie ernst er es meint. Nervös werde ich aber nicht, ich habe Vertrauen in ihn dass er weiß, wann er wirklich Hilfe braucht. Und sie sich dann auch an entsprechender Stelle holt. Bisher war es bei ihm aber immer nur ein kurzer Gedankenblitz, das Suchtgedächtnis oder so.

    Es ist NICHT meine oder deine Verantwortung, das ist ganz wichtig!

    Auch trockene Alkoholiker wollen ja in einer guten und liebevollen Beziehung leben. Warum auch nicht. Wir sind alle soziale Wesen und brauchen Liebe. Eine Garantie für lebenslange Trockenheit gibt es nicht aber darauf, also auf solche Angst, wäre es schade zu bauen. Genieße die gute Zeit mit ihm. Sollte jemals der Fall des Rückfalls eintreten kannst du immernoch deine eigenen Schritte gehen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen Eri,

    ich bin seit 14 Jahren mit einem trockenen Alkoholiker zusammen, seit 11 Jahren sind wir verheiratet.

    Er ist seit 16 Jaren trocken.

    Ich war davor 26 Jahre lang mit einem Mann verheiratet, der im Laufe der Zeit alkoholabhäng wurde und von dem ich mich dann getrennt habe.

    Als ich mit meinem jetzigen Mann zusammenkam, als wir zusammenzogen, war seine Forderung, dass unser Haushalt alkoholfrei ist. Und das ist er seither auch. Ich koche und backe nicht mit Alkohol, Süßigkeiten etc sind alle ohne Alkohol. Ich selbst lebe seitdem abstinent.

    Im Grunde genommen achtet der Alkoholiker selbst auf sich, das kann ihm niemand abnehmen. Also mein Mann hatte da eben klare Ansagen gemacht, macht das, wenn nötig, immernoch.

    Ich habe aus Respekt eben auch aufgehört Alkohol zu trinken. Wenn ich das nicht zuhause mache hätte er aber da nix dagegen. Aber das möchte ich selbst nicht. Wir haben immer viel und offen über alles geredet, reden immernoch offen über seine Suchterkrankung. Das finde ich sehr wichtig. Er ist da sehr achtsam und sagt klar was geht und was nicht. Und ich akzeptiere es selbstverständlich.

    Beim Einkaufen achte ich sehr darauf, daß Lesen der Zutatenliste ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.

    Auf diese Weise leben wir super glücklich und zufrieden nun all die Jahre zusammen.

    Hier ist der Link für den Austausch:


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Draufklicken, kurz etwas dazu schreiben und dann geht's los.

    Dein Thema wird dann in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben. Da findet der weitere Austausch statt.

    Liebe Grüße

    Aurora