Hui,
hier ist ja was los.
Danke Cadda und sunshine, dass ihr darauf aufmerksam gemacht habt.
Aurora
Hui,
hier ist ja was los.
Danke Cadda und sunshine, dass ihr darauf aufmerksam gemacht habt.
Aurora
Hallo,
ja, Pamela, es ist schon irgendwie gruselig. Aber das Gute ist, dass es hier Menschen gibt, die das eben nachvollziehen können. Und daraus entsteht dann Hilfe zur Selbsthilfe.
Unser Urlaub geht in die letzte Runde. Ich hab mich gut erholt.
Auf Alltag habe ich aber trotzdem keine Lust...
Aurora
Hallo und willkommen Monica,
da hast du ja viele Jahre auf dem Buckel. Ich habe es 26 Jahre lange mitgelebt, wobei mein erster Mann meiner Meinung nach erst im Laufe der Zeit in eine Abhängigkeit gerutscht ist. Das war aber nicht weniger schlimm. Er hatte auch im nüchternen Zustand seine Macken, das habe ich auch erst nach und nach festgestellt ( rosa Brille und so).
Ich verstehe also gut, was du da bisher wahrscheinlich erlebt und gelebt hast.
Trennung oder Stabilisierung, das sind deine Optionen.
Wie geht es dir denn konkret? Körperlich, seelisch?
Ich war nach all den Jahren völlig fertig, hatte Magenschmerzen, starke Rückenprobleme. Ich hatte und habe auch eine inzwischen chronische Depression. Erschöpfungssyndrom.
Schreib dir von der Seele, was dich bewegt.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Jasmin,
hier geht es jetzt richtig los
.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo und willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Minchen,
es gibt sicher gerade viel zu sortieren bei dir.
Dass das alles nicht so schnell geht und du auf sehr wackeligen Beinen stehst, ist doch klar.
Menschen, die ernsthaft in der Langzeit an sich arbeiten, erkennen und umsetzen, verändern sich ziemlich. Es kann eine sehr große Chance sein. Ob es allerdings für eine Weiterführung der Beziehung klappt, ist ungewiss. Es erfordert jedenfalls eine Menge Umdenken, Erkennen und Verändern auch für dich als Coabhängige.
Hier ist der Link für den Austausch mit anderen Mitbetroffenen
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Klick einfach drauf und schreibe kurz was und du wirst freigeschaltet.
Dein Thema erscheint dann im Bereich
Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Peter,
du hattest dieses Thema im Vorstellungsbereich eröffnet.
Ich hab es mal hierher geschoben weil hier der Austausch stattfindet und es hier auch von viel mehr Mitgliedern gelesen wird.
Lieber Gruß
Aurora
Hallo Jarno,
hier geht's weiter.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Eldamalu,
genau. Fass dir ein Herz und nimm dich und deinen Körper wichtig. Und deine Seele.
Denn sie gibt dir eindeutig Zeichen, lässt dein Herz stolpern.
Ich hab mal einen Spruch gelesen, der ging in etwas so:
Die Seele sagt zum Körper, "bitte gib meinem Menschen durch Beschwerden ein Zeichen, dass es mir sehr schlecht geht. Auf mich hört er nicht..."
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Eldamalu,
Auf die Frage nach therapeutischer Hilfe schreibst du:
…darüber nachgedacht habe ich schon, aber nichts in Angriff genommen. Ich denke oft, ach, anderen geht es viel schlechter als mir, ich komme ja ganz gut zurecht, hab mein Leben im Griff (auch wenn’s wehtut)..und Therapieplätze sind eh seit Corona voll belegt (hab ich zumindest oft gehört)
Ich habe das so hier schon 100e Male gelesen und auch selbst so für mich damals gedacht.
Warum denken wir Cos oft, wir wären unwichtiger als andere? Warum nehmen wir uns nicht wichtig genug.
Du hast, wie alle anderen Menschen, das gute Recht auf psychologische Hilfe. In Coabhängigkeit zu leben bzw gelebt zu haben ist eine harte Sache. Da liegen viele Persönlichkeitsstrukturen dahinter, Verletzungen, Gefühle. Und vor allem: egal, wie es anderen geht, DU bist im Fokus, es ist DEIN Leben. Wer beurteilt denn, was schlimmer und nicht so schlimm ist...
Für dich ist es sehr schlimm und DAS ist der Maßstab, den du ansetzen solltest.
Liebe Grüße
Aurora
Liebe mollyfisch,
ich hatte genau auch solche Gefühle und Gedanken damals.
Ich denke, dass ist einfach auch normal. Gefühle lassen sich nicht von heute auf morgen abschalten. Da sind eben immernoch Reste von
Verantwortung und Schuld :
"er muss nun alleine klarkommen"
"ich hoffe, er lernt jemanden kennen"
Diese Gedanken und Gefühle sind Muster, nach denen wir lange gelebt haben. Und das Gehirn springt zuerst noch immer darauf an. Weil es eben bekannt und gewohnt ist, so zu fühlen.
Wichtig ist, finde ich, trotzdem weiter zu gehen. Dem nicht wieder nachzugeben. Und da bist du gut dabei das zu tun ![]()
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Eldamalu,
na klar bist du erstmal verwirrt. Wobei ich deine Beiträge garnicht so empfinde.
Es muss ja langsam alles in dir ankommen. Mir hat das Aufschreiben hier immer viel dabei geholfen, alles zu sortieren und aufzuschreiben. Dadurch ist mir vieles nochmal klar geworden. Und es so schwarz auf weiß hier zu sehen hat es ganz deutlich gemacht.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Natze,
zum Thema "Hilfe annehmen" möchte ich gerne noch was schreiben.
Du bist nun unterwegs in ein Leben ohne Alkohol und du bist ganz entschlossen dabei. Menschen haben dir Hilfe angeboten und du kannst sie ohne schlechtes Gewissen annehmen. Denn das hat rein garnichts mit Coabhängigkeit zu tun! Du willst ja raus aus dem Suff.
Ich finde es klasse, dass du liebe Menschen hast, die dich da unterstützen.
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Pamela,
da hattest du ja echt einen schönen Tag. Meine Mama ist 87 aber leider mag sie nicht mehr aus dem Haus gehen. Sie ist ziemlich dement inzwischen. Ich bin aber oft bei ihr, wohne auch um die Ecke, bin an der Pflege beteiligt. Die Gespräche mit ihr bringen mir trotzdem sehr viel. Wir waren noch nie so eng vertraut wie jetzt...
Ich war damals auch immer sehr erleichtert, wenn mein Exmann nicht da war. Er hatte mal eine Reha und die wurde auch verlängert und das war himmlisch für mich... Eigentlich traurig. Denn es hat ja gezeigt, dass es mir ohne ihn viel besser ging. In einer funktionierenden Partnerschaft wäre das wohl nicht so gewesen...
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Pamela,
ja,du hast lange in Coabhängigkeit gelebt und jetzt erschlägt dich vielleicht alles. Da wird dir vieles bewusst und tut weh.
Und da gehört auch dazu zu jammern oder zu schimpfen, verstehen zu wollen.
Das ging mir auch damals so.
Aber es ist auch wichtig daraus zu erkennen, dass du keine Schuld hattest oder hast, dass dein Mann abhängig trinkt. Er folgt jetzt den Mustern der Sucht und hat wohl auch keine Kraft, Lust oder Mut, damit aufzuhören. Und das einzige, was du da tun kannst, worauf du Einfluss hast ist, dass du es dir so gut gehen lässt wie du kannst gerade.
Wie war dein Tag heute? Hattest du schöne Augenblicke? Du hast lange in allem gesteckt und da fällt es oft schwer, den Blick einfach wieder auf sich selbst zu lenken. Aber das ist tatsächlich auch das einzige, worauf du Einfluss hast.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Natze,
Glückwunsch zu den gestrigen 24 überstanden Stunden und ich drück die Daumen, dass es heute auch wieder klappt.
Ich finde es gut, dass du dich hier so öffnest und über deine Gefühle schreibst. Und dir Hilfe suchst, verschiedene Möglichkeiten in Anspruch nimmst.
Dazu gehört viel Mut. Du kannst stolz darauf sein, dass du es angeht.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo HaseundIgel,
wurde das auch begründet?
Ich finde das nämlich ein wenig einseitig gedacht.
Klar, als Angehörige möchtest du, dass er wieder "normal" wird und du dein gewohntes Leben und Umfeld nicht ändern musst. Denn das macht ja auch Angst, tut weh und ist anstrengend. Das mag schon egoistische Hintergedanken haben...
Auf der anderen Seite liegt dir als Angehörige ja auch was an dem Menschen. Es tut weh dabei zuzusehen, wie sich jemand langsam selbst umbringt. Denn nichts anderes ist das.
Ich glaube, meistens ist es eine Mischung aus beidem.
Ich bin gespannt, was bei deinem Nachdenken für dich rauskommt.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Pamela,
in meinem Thema hast du geschrieben:
Warum ähnelt sich fast jeder Geschichte 😫 es ist einfach nur traurig was dieser Alkohol doch eine Macht hat……😢😢😢
Stimmt, es ähnelt sich immer wieder. Als ich hier ankam war das aber regelrecht beruhigend erstmal für mich. Weil ich nämlich erkannte, dass ich nicht blöd oder falsch oder verrückt gewesen war. So, wie mein erster Mann es mir immer eingeredet hatte.
Ich steckte in bestimmten kranken Verhaltensmustern fest. Und die Mitbetroffenen hier waren auch in verschiedenen Stadien der Coabhängigkeit. Am Anfang oder mittendrin oder schon auf dem Weg daraus.
Es sind bestimmte Persönlichkeitsanteile, die das machen, die Menschen in solchen Beziehungen landen lassen. Die zulassen, dass man sich so behandeln lässt. Das hat viel mit Selbstwert, Selbstbewusstsein zu tun. Oder mit Familienhintergrund, z. B dass ein Elternteil auch abhängig war oder ist. Mit Prägungen.
Wichtig ist, dass niemand da hilflos drin verharren muss. Dass keiner gezwungen ist, sich so in seinem Leben einschränken zu lassen. Genauso wie der Alkoholiker sich für ein abstinentes Leben entscheiden kann, kann das auch die Coabhängige. Also sich für ein freies, zufriedenes Leben entscheiden.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo yuna,
hier geht es jetzt weiter.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Pamela,
.darauf bin ich schon mega stolz 🙂
Das kannst du auch sein!
Lieber Gruß
Aurora
Hallo LoA,
du kannst dich gerne hier weiter austauschen.
Hier ist der Link für die Bewerbung:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Anklicken, ausfüllen und los geht's.
Dein Thema verschieben wir nach der Freischaltung in den Bereich für Alkoholiker.
Lieber Gruß
Aurora