Beiträge von Aurora

    Hallo Sora,

    oha, verzwickte Situation.

    Dass er betrunken Auto fährt ist gefährlich, hauptsache er nimmt nicht noch die Kinder mit.

    Ja, ich habe mich getrennt, das ist jetzt fast 15 Jahre her und mein Exmann hat sich schlussendlich totgesoffen.

    Hier findest du meine Geschichte:

    Aurora
    7. Mai 2007 um 21:48

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen Hartwig,

    du kannst hier durch den Austausch eine Menge Anstöße zur Selbsthilfe bekommen. Das ist das tolle an unserer, an allen Selbsthilfegruppen.

    Eins kann ich dir gleich versichern. Du hast damals keinen Fehler gemacht. Wie hättest du wissen können, dass deine Frau in die Sucht abgleitet.

    Jetzt gebe ich dir erstmal den Link für die Bewerbung für den Austausch:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst da nur draufzuklicken, dann öffnet sich ein neues Fenster. Da kurz nochmal das Formular ausfüllen. Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema wird von hier in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben. Da kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Sora,

    verstehe ich das richtig, dass ihr nicht zusammen wohnt sondern jeder in seinem Elternhaus?

    Wenn das so sein sollte dann kann doch ein Schritt sein ihm zu sagen, dass er betrunken nicht kommen soll.

    Natürlich ist es dann ratsam, ihn auch wirklich nicht rein zu lassen.

    Ich habe diesen Alkoholdunst auch immer gehasst und fand ihn eklig. Ich hatte immer das Gefühl dass mein Exmann aus allen Poren nach Alk gestunken hat. Ich bin froh, dass ich das nicht mehr riechen muss. Mein 2. Mann trinkt keinen Alkohol und ich auch nicht.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo und willkommen Sandy,

    in Beziehungen in denen Alkohol ein Problem ist, kann schon eine Abhängigkeit des Nichttrinkenden entstehen. Das ist Co-Abhängigkeit.

    Was du beschreibst, also Angst davor, es alleine nicht zu schaffen, eventuell finanzielle Abhängigkeit, das Gefühl, dass er ja auch trotzdem noch seine guten Seiten hat, ist bei Vielen so.

    Wenn du dich weiter austauschen möchtest dann gehe auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Einfach draufklicken, kurz ausfüllen und schon kann es losgehen.

    Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema wird in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben. Dort geht es richtig los mit dem Austausch.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Liebe Nudeltante,

    nun ist DAS passiert, wovor wohl die meisten Angehörigen Angst haben. Da sind alle voller Optimismus, der Alkoholkranke ist in der Klinik und macht Therapie und es entsteht wieder Hoffnung auf Normalität.

    Und dann: PENG.

    Er hat wieder getrunken, warum auch immer. Im Grunde ist das seine Sache. Er wird Gründe haben, welche auch immer.

    Wichtig bist jetzt aber auch DU! Du hast ihm nun geholfen, ihn in ein Krankenhaus gebracht. Was ich persönlich auch okay finde. Aber nun ist es wichtig, dass du bei dir schaust, wie es nun weitergehen kann.

    Nach meiner Physio treffen wir uns und laufen nach Hause.

    Na klar ist es wichtig, darüber zu reden. Es ist aber auch wichtig, dass du DICH und auch dein Kind dabei nicht vergisst. Es ist ja nicht klar, wie es weitergehen kann. Für ihn.

    Wieviel Vertrauen hast du noch? Wie wirst du mit deiner Enttäuschung und Wut fertig? Wie stellst du dir die nächste Zeit für DICH und dein Kind vor?

    Das sind bestimmt keine leichten Entscheidungen, das ist bestimmt ganz schwierig. Aber es ist wichtig für dich zu erkennen, wo eine Grenze ist.

    Vielleicht kann eine räumliche Trennung hilfreich sein. Du hättest ihn dann nicht dauernd vor der Nase, denn ich kann mir vorstellen, dass du in Daueralarm wärst. Riecht er nach Alk, wie sieht er aus, wie verhält er sich.

    Dann wärst du genau in der gleichen Position wie vorher, coabhängig, kontrollierend, immer unter Strom. Möchtest du das?

    Kann sein, dass er es jetzt kapiert hat und es einmalig war, aber es gibt keine Garantie. Dazu ist es noch zu frisch.

    Vielleicht wäre ein räumlicher Abstand das Beste, um zur Ruhe zu kommen. Zu sortieren. Gefühle zu spüren, egal, in welcher Richtung.

    Er war jetzt zur Langzeit und hat dort eine Menge lernen können, über sich und seine Krankheit. Leider gibt es für Cos keine LZT, manchmal wäre das garnicht so schlecht, glaub ich. Aber der räumliche Abstand, das Herausgehen aus der Beziehung um auch für sich eine Menge lernen und erkennen zu können, kann da auch helfen, zu sich zu finden. Ob mit Hilfe einer Therapie oder auch nur mit Hilfe der Selbsthilfegruppe hier oder auch vor Ort. Oder beides....

    Ich drück dich und schicke dir viel Mut und Kraft, einen gangbaren Weg für dich und dein Kind zu finden.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen dunkelbunt,

    ja, wenn du hier liest wirst du viele Parallelen finden. Leider läuft ganz vieles ähnlich ab.

    Auch dein Hin- und Hergerissensein, das schlechte Gewissen, das kennen fast alle. Ich auch.

    Hier ist mal der Link für die Freischaltung für den Austausch mit anderen Mitbetroffenen:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wenn du draufklickst und kurz nochmal was schreibst wirst du freigeschaltet und dein Fädchen wird von hier in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige

    verschoben. Da geht es dann richtig zur Sache.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Grinsekatze,

    Wie sollte ich mich denn verhalten?

    Am meisten Sinn für DICH macht es, wenn du beginnst, DICH wieder in den Fokus zu stellen. Also Sachen für dich unternimmst, Freunde besuchst, Dinge machst, die dir gut tun.

    Denn Fakt ist einfach mal, dass du für ihn nichts machen kannst. Egal wie du dich verhältst, er wird eh DAS tun, was die Sucht fordert.

    Ich rede da aus eigener Erfahrung als Coabhängige. Und du schreibst ja selbst, dass dein Kopf das auch weiß.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo vierauge

    und willkommen in unserer Online-SHG.

    Da hast du ja echt das volle Co-Programm hinter dir. Ich habe es in meiner ersten Ehe als Coabhängige ähnlich durchgemacht. Es ist tatsächlich so, wie du es beim Angehörigen-Seminar erfahren hast. Hier bei uns Cos wirst du immer wieder lesen, wie sehr sich alles ähnelt. Am Anfang hier im Forum, vor fast 15 Jahren, hat mich das völlig überwältig, endlich waren da Menschen die wussten, wie ich mich fühlte, die meine Dinge verstanden und es wurde mir klar, dass ich NICHt plemplem wäre...

    Für den Austausch in unserer SHG gibt es folgenden Link:


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du klickst ihn einfach an, füllst nochmal kurz aus warum du hier bist und dann geht es los.

    Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema wird von hier aus dem Vorstellungsbereich in den Bereich:


    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige

    verschoben. Dort findet dann der "richtige" Austausch statt.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Malea,

    vielleicht hat deinen Mann die Peinlichkeit in der Notaufnahme wachgerüttelt. Das wird sich mit der Zeit herausstellen.

    Ich finde es gut, dass du auch für dich selbst unterwegs bist und nicht ständig auf der Lauer liegst, ob nun wieder was passieren könnte, er wieder trinkt.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Mindela,

    bestimmt hast du den Link, den dir Linde für die Freischaltung geschickt hat, übersehen.

    Ich gebe ihn dir gerne hier noch mal:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst ihn nur anzuklicken und das Formular ausfüllen. Dann wirst du freigeschaltet, dein Thema wird dann aus dem Vorstellungsbereich in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige

    verschoben. Da geht dann der Austausch weiter.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe JuSe,

    wow, das hast du sehr gut gemacht!

    Es ist eine immense Hürde, jemanden anzuzeigen, mit dem man mal so zusammen war. Ich habe das damals mit meinem Exmann ähnlich erlebt, ich habe, wie übrigens alle anderen Beteiligten, weggeschaut. Als er ziemlich betrunken in sein Auto gestiegen ist. Danach habe ich mir geschworen, sollte ich es noch einmal direkt mitbekommen, zeige ich ihn an. Ich hab es dann aber nie mehr mitbekommen, wir hatten ja so gut wie keinen Kontakt mehr. Ich weiß aber, wie ich mich damals gefühlt hatte und welche Hürden da in mir waren, es zu machen.

    4 Promille, meene Jüte, er hat eine gut trainierte Leber... ein Gelegenheitskonsument wäre bei solcher Menge tot, könnte bei 1 Promille schon ziemlich wackelig sein...

    Solche hohen Promillewerte deuten immer auf einen Alkoholiker hin.

    Komm jetzt zur Ruhe, du hast sehr verwantwortungsbewusst gehandelt.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Brigitt,

    ich glaube, das ist eines der schwierigsten Phasen nach der Trennung.

    Du bist ja nicht über Nacht ein neuer Mensch geworden sondern deine Persönlichkeit ist ja noch die gleiche wie immer. Also springen deine Gefühle natürlich wie gewohnt an, wenn er bestimmte Trigger bei dir auslöst. Das kann ja garnicht anders sein, denn dein Gehirn ist daran gewöhnt und die Reflexe passieren automatisch. Und deine Persönlichkeit ist wahrscheinlich die einer hilfsbereiten, fürsorglichen Frau, die Menschen, mit denen sie eng zusammen war oder ist, nicht hängen lässt. Die sich sorgt, Gedanken über das Befinden anderer Leute macht.

    Und du stehst dann da, einerseits weiß dein Kopf, wie gut es dir ohne ihn geht, andererseits überfluten dich alte Geister.

    Vielleicht kann es dir helfen, das ganz nüchtern so zu betrachten. Du bist weder blöd noch sonstwas, du bist ganz normal weil es einfach so funktioniert. Bei Menschen, die so gestrickt sind wie du (und ich, mir ging es ja ähnlich).

    Vielleicht entlastet es dich wenn du denkst, aha, jetzt gehen also meine gewohnten Reflexe ab, wie immer. Also unternehme ich was dagegen.

    Neue Bahnen im Gehirn schaffen, das ist gut. Also wenn du merkst, es geht was ab dann tu etwas, was dich von diesen alten Mustern gut ablenken kann. So ähnlich machen es ja auch trockene Alkoholiker, wenn sie Suchtdruck haben.

    Lütte hat hier bei Teilnehmern schon oft von ihrem Trick erzählt, den sie angewandt hat, wenn es ihr so ging.

    Singen, einfach laut singen. Wer singt, kann nicht nachdenken. Beim Singen atmet man tief ein. Tiefes Atmen ist auch gut zur Beruhigung.

    Ich finde diesesn "Lütte-Trick" nach wie vor genial, probier es mal aus. Falsch singen ist auch erlaubt, vielleicht kannst du dann heimlich sogar lachen darüber...

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Malea,

    hallo in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Bisher hast du schon mal alles richtig gemacht. Du hast dich registriert und dich mit deinem Problem hier vorgestellt.

    Es ist ganz oft sehr schwierig, sich mit Leuten, die nicht von Sucht oder von einer Beziehung mit einem Süchtigen, betroffen sind, auszutauschen. Hier bist du deshalb goldrichtig, denn hier sind die "Spezialisten". Ich bin auch lange Jahre coabhängig gewesen, verheiratet mit einem alkoholabhängigen Mann. Deshalb kann ich deine Problematik gut nachvollziehen.

    Es ist ganz oft so, dass Alkoholiker eine Pause vom Trinken einrichten können. Vor allem im Zusammenhang mit einer MPU ist das bei vielen so. Und wenn dann alles wieder im Lot ist, wird nachgeholt, was man "verpasst" hat. Oft fängt es mit wenig an aber steigert sich sehr schnell und kann dann sogar mehr sein als vorher. Was getrunken wird.

    Lügen, Vertuschen, Leugnen, das gehört alles dazu, war bei meinem ersten Mann genau so.

    Dass du ihn unterstützen möchtest ist ja super aber will er das denn? Hat er geäußert, dass er auf alle Fälle aus eigenem Willen aufhören will zu trinken?

    Wenn nicht, dann hast du schlechte Karten...

    Daher ist es gut, dass du hier deine Gedanken dazu loswerden und dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen kannst.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den Austausch:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du kannst ihn einfach anklicken und ausfüllen, dann wirst du freigeschaltet und dein Thema wird vom Vorstellungsbereich hier in den Bereich:

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige

    verschoben. Da kannst du dann loslegen :)

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Julez,

    ich sag dir, genau wie meine Vorschreiber, dass du nicht das Problem bist. Höchstens in den Augen deines Mannes, der sich kontrolliert fühlt. Für nasse Alkoholiker ist die Partnerin, wenn sie "aufmüpfig" wird, ein Störenfried. Und schnell werden bestimmte Dinge gemacht, versprochen und so, damit die Frau sich beruhigt und er in Ruhe dem Druck seiner Sucht nachgeben kann.

    Du hast genau geguckt und gezählt, was er getrunken hat. Und zwar das, was sichtbar war. Was und wieviel es wirklich war, weißt du nicht.

    Ich hab das auch so gemacht, Striche an Schnapsflaschen, Bierflaschen überprüft, all solche Sachen. Mein Exmann war Profi im Öffnen der Bierflaschen, dass der Kronkorken nicht verbogen war, er hat dann Wasser eingefüllt und die Flasche wieder verschlossen. Es hat, glaub ich, Jahre gedauert, bis ich das gemerkt habe... Ich hab mich bloß ganz oft gewundert, warum er nach 1 Bier völlig abgefüllt war.

    Es ist super, dass du dir hier Hilfe suchst! Wir sind eine sehr große Selbsthilfegruppe, hier ist ein riesen Erfahrungsschatz. Den du nutzen kannst, darfst, um für dich Lösungen zu finden und Auswege. Glaub mir, ich kann mich 100pro in deine Gedanken versetzen. Am Anfang hier fand ich es regelrecht als Erlösung weil ich sah, dass ich nicht durchgeknallt war sondern meine Gedanken, Handlungen und Erlebnisse die einer Frau in einer Beziehung mit einem Suchtkranken waren. Aber es hat mich auch manchmal erschlagen...

    Eine große Hilfe war, dass mir nicht nur nach dem Mund geredet wurde sondern mir seeehr unbequeme Dinge gesagt wurden. Denn DAS bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe. Dass das am Anfang ziemlich weh tut, dich verwirrt, teilweise auch ärgert, ist doch klar. Aber nur dadurch kommt was in Bewegung.

    Ich hoffe, du hast ein ruhiges, sonniges Wochenende und kannst deine Gedanken ab und zu auf dich lenken und nicht nur auf deinen Mann. Und wieviel er trinkt. Das kostet sooo viel Energie...die verschwendet ist. Weil es ja nichts ändert.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Loewenmama,

    da lese ich ja schon einiges an Selbstfürsorge...

    Halt finde ich in erster Linie bei den online Meetings und wenn ich hier lese.

    Ich mache auch keine MRT Termine mehr für ihn, er hat ja keinen einzigen von denen wahrgenommen, weil ihm weder die Zeiten noch der Ort passten. Und ich kann und will ihn nicht mehr fahren.

    Alte Freundschaften mag ich im MOment nicht aufleben lassen, ich habe für viele Leute mich seinerzeit krumm gemacht, das ist für mich vorbei.

    Ich mache ab Montag einen Pilateskurs

    Selbstfürsorge ist etwas ziemlich Individuelles, finde ich. Was für mich die höchste Entspannung ist kann für einen anderen Menschen der totale Horror sein...

    Beim Aufzählen positiver Dinge, die Einigen an einem Tag hier aufgefallen sind, ist mir was eingefallen.

    Ich weiß gerade nicht, welcher kluge Mensch sich das hat einfallen lassen aber es gibt da ein schönes Ritual.

    Mach dir morgens eine Handvoll Erbsen oder Murmeln oder ähnliches in die linke Hosentasche, Jackentasche oder so. Und immer, wenn dir was Gutes passiert, und sei es auch nur ein Lächeln vom Nachbarn, mach eine Erbse etc in die rechte Tasche. Und abends kannst du sehen, wie viel Gutes du dir getan hast oder du erlebt hast.

    Für mich kommt jetzt auch gleich das Gute des Tages:

    ich setz mich auf den Balkon in die Sonne. Ohne schlechtes Gewissen, weil die Fenster dringend geputzt werden müssten =O .

    Und später gibt es Rinderbraten...

    Das sind nur zwei der Dinge, die für mich heute Selbstfürsorge sind.

    Liebe Grüße

    Aurora