Beiträge von Aurora

    Liebe Christrose,

    du hast verstanden, worum es geht und was wirklich machbar ist. Das finde ich total gut!

    Lass seine Dinge bei ihm, er ist erwachsen und bekommt das, was ihm auf den Weg helfen kann.

    Wichtig bist du, denn das ist genau DAS, was machbar ist. Selbstfürsorge. :)

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Selene und Anita,

    ich glaube wer nicht selbst in solcher Anhängigkeit war, kann sich da nicht hineinversetzen. Deshalb sind ja auch Selbsthilfegruppen so wertvoll, denn die Teilnehmer dort haben genau diese Situationen am eigenen Leib erlebt und wissen, wie es sich anfühlt.

    Das ist nicht nur bei Alkoholabhängigkeit so. Menschen, die noch nie coabhängig waren können es auch nicht verstehen, warum wir Cos so an unserem "Suchti" klammern und uns teilweise über Jahrzehnte schlecht behandeln lassen. Oder die Frauen, die geschlagen und misshandelt werden, schwer verletzt werden von ihren Männern und doch immer wieder zurück gehen, den Mann schützen und sich selbst die Schuld geben.

    Was aber eine gewisse Akzenptanz geben kann ist zu wissen, ER handelt nicht so weil ICH daran Schuld bin sondern weil es zum Krankheitsbild Alkoholismus dazu gehört und typisch ist. Und dass ICH das Recht habe mich zu schützen, dass ICH nicht verantwortlich bin und vor allem ihn nicht von seiner Sucht befreien kann. Das kann nur er selbst.

    Ich kann und darf für mich selbst handeln, damit es mir und, falls es Kinder gibt, meinen Kindern gut geht. Ich darf und muss meine Kinder und mich schützen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen Sophia,

    na ja, klar ist ihm der Alkohol "heilig" denn er ist von dieser Droge abhängig. Die Sucht steuert da gerade alles bei ihm.

    Ich kenne das aus meiner ersten Ehe gut, diese Drohungen. Obwohl es bei mir andere Drohungen waren aber es läuft immer darauf hinaus, beim Partner/der Partnerin Angst und Schuldgefühle zu erzeugen. Damit er/sie dableibt und somit das kranke System bestehen bleibt. Es ist für den Abhängigen einfacher, in diesem kranken System zu leben, in Ruhe weitersaufen zu können, weil der Partner für alles andere weiterhin sorgt.

    Ich frage mich, ob er mich damit zum CO-Abhängigen "erziehen" will.

    Im Grunde genommen "ja". Er will dich in das kranke System reinziehen. Wenn du das zulässt reingezogen zu werden bist du irgendwann coabhängig. Wenn du dann "richtig" funktionierst.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Lara Jana,

    na klar ist das erst mal eine Überforderung, na klar macht das alles erst mal auch Angst.

    Lea hat dir schon die Suchtberatungsstelle vorgeschlagen, das ist eine gute Idee. Und hier in unserer Gruppe kannst du auch deine Gedanken sortieren, Erfahrungsberichte lesen und dich austauschen. Da wird vieles klarer werden für dich.

    Aber ich kann so nicht mehr er trinkt schläft über 4 Stunden Tags über und wird zwar nicht handgreiflich aber überschreitet oft die Grenzen verbal.

    Auch verbale Grenzüberschreitungen sind Gewalt! Und die tut oft noch mehr weh als körperliche. Ich habe auch gebraucht, bis mir das klar wurde. Mein Exmann hat mir Gewalt angetan obwohl er mich nicht verprügelt hat oder so. Aber er hat mich mit Worten zerstört.


    Den ich liebe meinen Freund,

    Das ist immer so eine Sache mit der Liebe. Bist du sicher, dass es Liebe ist? Ein wohliges Gefühl, wenn du ihn siehst, ein Sicherfühlen, Geborgenheit?

    Berührt ihr euch, seid ihr gerne zusammen, redet, kuschelt? All sowas...

    Es kann gut sein, wenn du da mal ganz ehrlich in dich reinhorchst.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lara Jana,

    zuerst mal willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Leider ist es oft so, dass bei Drogenabhängigen eine Suchtverlagerung stattfindet. Alkohol ist ja auch eine Droge aber legal, preiswert und problemlos überall zu bekommen.

    Du hast einen autistischen Sohn, das ist eine sehr große Herausforderung. Mit dem Partner hast du gewissermaßen einen weiteren " Pflegefall". Daher ist deine Überlegung " gehen oder bleiben" nicht verkehrt. Denn dein Sohn kostet dich Energie, er ist dein Kind und braucht dich auf seine Art.

    Dein Partner ist ein erwachsener Mann, er sollte wohl alleine zurecht kommen und für sich und sein Leben Verantwortung übernehmen können.

    Wenn du dich mit uns Mitbetroffenen, Coabhängigen, weiter austauschen möchtest, bewerbe dich hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema wird in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Mona und herzlich willkommen,

    wenn ein oder beide Elternteile in der Sucht feststecken ist es noch eine Stufe schwerer, damit zurecht zu kommen als wenn es der Partner ist.

    Da freue ich mich sehr, dass dein Mann und du einen guten Umgang miteinander gefunden habt. Das ist ja oft nicht so der Fall. Bei meinem ersten Mann, der Alkoholiker war, und mir hat das nicht geklappt. Zu viel war einfach kaputt gegangen. Und irgendwann fing er wieder an zu trinken und ist inzwischen auch daran verstorben.

    Für einen Austausch in unserer SHG hier bitte ich dich, dich hier zu bewerben:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dein Thema wird dann von hier in den Bereich

    Erste Schritte für EKA

    Verschoben. Dort geht dann der Austausch richtig los.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lolo,

    Die meisten Alkoholiker schaffen es auch nicht, nüchtern zu bleiben, weil sie von allen Seiten im Stich gelassen werden.

    Das sehe ich anders. Alkoholiker bekommen, wenn sie es wollen, von sehr vielen Seite Hilfe! Aber sie müssen diese auch annehmen und beginnen, ihr Leben nach ihrer Krankheit auszurichten. Wie sowas geht, dafür gibt es Therapeuten, Entwöhnungstherapien, Selbsthilfegruppen. Diese Dinge können, dürfen, alle Alkoholiker in Anspruch nehmen und bekommen dort auch Hilfe! Wie gesagt, sie müssen es aber wollen, annehmen, umsetzen. Dass kann keiner für sie übernehmen, schon garnicht der Partner.

    Alkoholiker schaffen es leider oft nicht nüchtern zu bleiben, weil sie gewisse Dinge nicht in ihr Leben integrieren möchten, weil sie denken es würde reichen, einfach nicht zu trinken, weil sie nichts dafür tun und sich darauf verlassen, dass andere es für sie schon machen.

    Aber ich habe solche Angst, dass mein Leben immer nach dem gleichen Muster ablaufen wird. Und dass ich am Ende nichts zusammenbekomme.

    Diese Angst ist leider nicht unbegründet. Wenn sich alles nur um IHN dreht, wenn du dein ganzes Leben nur auf IHN ausrichtest, bleibt für dich nichts mehr übrig. Es gibt auch Erkenntnisse, dass Coabhängige häufig noch vor dem Alkoholiker sterben. Weil sie völlig verbraucht sind.

    Ich denke auch, dass wir alles gemeinsam schaffen werden.

    Wenn ER den absoluten Wunsch hat, mit dem Trinken für immer aufzuhören, wenn er sich professionelle Hilfe dafür sucht, dann ist es möglich, den Weg in die Trockenheit gemeinsam zu gehen. Gemeinsam und doch jeder für sich. Der Alkoholiker braucht, wenn er es ernst meint, viel Zeit für sich. Um zurück in ein selbstverantwortliches, erfülltes Leben zu finden. Er braucht dafür KEINE coabhängige Partnerin, die ihm den Weg ebnet und alles für ihn erledigt. Im Gegenteil. Es ist wichtig, dass er den Weg FÜR SICH macht. Ebenso ist es für die Co. Sie muss sich selbst wiederfinden, lernen, Grenzen zu ziehen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und achtsam mit sich selbst umzugehen. Sie muss den Alkoholiker loslassen für seinen eigenen Weg und muss ihren Weg ebenso alleine gehen. Und wenn das klappt, wenn jeder seine eigene Sucht bearbeitet und erkennt, dann ist daraus ein gemeinsamer Weg entstanden.

    Trockenlieben funktioniert nicht!

    Es ist auch nicht seine Schuld, dass er süchtig geworden ist. Er hat einfach Pech gehabt.

    Niemand hat Schuld daran. Aber da er Alkoholmissbrauch betrieben hat, hat er diese Möglichkeit in Kauf genommen. Niemand weiß, wer abhängig wird und wer nicht. Das ist auch unter Wissenschaftlern noch nicht klar, welche Mechanismen da greifen. Aber wenn ich Missbrauch betreibe dann besteht immer die Möglichkeit.

    Solche Menschen sind krank und man sollte nicht so streng mit ihnen sein.

    Ja, Alkoholiker sind krank, zweifellos. Alkoholismus ist eine schwere Erkrankung. Aber anders als sehr viele andere Erkrankungen bietet diese die Möglichkeit, sie zum Stoppen zu bringen und ein zufriedenes, gutes, langes Leben zu führen. Es liegt einzig und alleine in der Hand des Alkoholokers, was er daraus macht. Niemand kann ihn zum Trockenwerden zwingen. Auch die beste und liebste Freundin nicht...

    Ich rede bzw schreibe hier aus eigener, leidvoller Erfahrung!

    Ich habe eine Ehe mit einem Alkoholiker hinter mir. In den 26 Jahren unseres Zusammenseins ist er nach und nach immer tiefer in die Sucht reingerutscht. Nichts konnte ihn abhalten. Wir haben zwei gutgeratene Kinder in die Welt gesetzt, hatten eine abbezahlte Eigentumswohnung, waren wohlhabend und ich hab Jahr um Jahr alles für ihn gemacht. Weil ich dachte, ich wäre dazu als einziger Mensch in der Lage, weil ich wusste, wie sensibel er doch war, weil ich dachte, ich könnte ihn heilen und sonst niemand.

    Ich bin nach 26 Jahren aus dieser Beziehung rausgegangen, habe inzwischen eine chronische Depression bekommen und bin chronisch erschöpft. Ich bin psychisch und körperlich kaputt...

    Mein Exmann hat sich schlussendlich totgesoffen. Weil er es so wollte.

    Oh je, jetzt hab ich ja was vom Stapel gelassen... ich hoffe, dich ein wenig zum Nachdenken zu bringen damit.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lynn, herzlich willkommen,

    wow, da hat dein Mann aber echt einen Alkoholverbrauch. Das ist in meinen Augen kein Problem mit Alkohol, das scheint schon Abhängigkeit zu sein. Wie dem auch sei...

    Dass du am Ende bist verstehe ich gut. Ich habe eine lange Ehe mit einem Alkoholiker hinter mir.

    Mag sein, dass er ein ganz Lieber ist, nüchtern, aber wann ist er das schon mal? Sucht wird von alleine nicht besser sondern immer schlimmer.

    Um dich mit anderen Coabhängigen austauschen zu können, klicke bitte diesen link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Und fülle das Formular aus.

    Dann wird dein Thema hier in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben und du kannst loslegen. Wir sind hier viele Coabhängige, ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen susita,

    Ich überlege jetzt, nichts mehr für ihn zu tun, weil das Problem nur immer wieder von neuem verlängert wird.

    Ja, diese Überlegung ist goldrichtig!

    Ihr seid über 20 Jahre zusammen und du hast mit Sicherheit enorm viel für ihn getan. Aber deine ganze Mühe war umsonst, es hat ja im Endeffekt nichts gebracht und er trinkt jetzt immernoch. Du kannst nun nicht mehr, ganz klar. Deine ganze Energie ist für Ihn draufgegangen.

    Das ist bitter aber leider oft das Leben einer Coabhängigen.

    Wenn du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen möchtest, kannst du dich hier bewerben:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst einfach nur darauf zu klicken und dann ganz kurz nochmal deine Vorstellung zu schreiben.

    Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema hier in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige

    verschoben. Dort findet dann der Austausch statt.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Liebe Chrissi,

    hui, dein Partner scheint selbst ein ziemliches Alkoholproblem zu haben und sucht eine Trinkpartnerin! Er spielt alles runter um dich zum Mitmachen zu bringen. Dann fällt nämlich sein eigener Ver- oder Missbrauch nicht so auf. Sowas machen viele Alkoholiker, mein Exmann hat das auch so gemacht. Ich war aber keine Alkoholikerin, habe mich aber die ersten Ehejahre schon "verführen" lassen und oft viel mehr getrunken als ich wollte. Damals habe ich mir (noch) nichts dabei gedacht...

    Das, was er da macht grenzt an Körperverletzung. Kein Witz! Im Grunde solltest du schon aufpassen, dass er dir nichts unterschmuggelt. Hört sich gemein an aber wer weiß...

    Den Link für die Freischaltung hat Cadda dir geschickt. Ein Austausch kann dir sehr helfen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lea,

    du kannst immer nur unter dem letzten Beitrag antworten. Wenn du auf einen bestimmten Beitrag oder eine bestimmte Stelle antworten möchtest, kannst du aber ein Zitat einfügen.

    Dazu gehst du auf den Text, auf den du was antworten möchtest und markierst ihn. Unter dem markierten Bereich öffnet sich ein kleines schwarzen Fenster mit weißen Text.

    "Zitat speichern/Zitat einfügen"

    Du gehst auf "Zitat speichern"

    Dann gehst du in dein Antwort-Fenster und kannst das Zitat einfügen. Und zwar an der Stelle, wo der Curser blinkt.

    Rechts unten am Feld steht in einem blauen Kästchen "EIN ZITAT"

    Das klickst du an und kannst dann anklicken, welches "Zitat" du einfügen möchtest.

    Ich hoffe, ich hab es verständlich erklären können ;)

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo LiLaLo,

    wenn der Vater der Kinder coabhängig ist, und mir scheint das so, dann ist es auch da schwierig. Ihm zu helfen.

    Vielleicht können ihn ja Fakten wachrütteln. Google mal nach "Coabhängigkeit" bzw lass ihn mal googlen, da gibt es schon viel Info.

    Und auch wenn er nach "Kinder alkoholabhängiger Eltern" oder so in der Art googlet, kommt Info raus. Vielleicht kann ihn das wachrütteln...

    Denn die Kinder sind die schlimmsten Opfer. Sie können sich noch nicht wehren und werden ihr Leben lang unter diesem Elternhaus leiden. Bzw unter dem, was das mit ihnen gemacht hat.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen Ronin,

    es ist sehr schwierig von außen zu beurteilen, ob bei deiner Tochter schon eine Abhängigkeit besteht.

    Was aber ja Fakt ist, sind deine Sorge und deine Gefühle. Darüber offen zu reden ist nicht verkehrt und hast du ja auch schon gemacht. Wenn ich es richtig verstanden habe.

    Oft ist es tatsächlich so dass Menschen, die gerade in diesem Gebiet arbeiten, da einen anderen Blickwinkel drauf haben. Das bezieht sich aber, so hab ich das schon einige Male gehört, eher auf sich selbst und ihre Coabhängigkeit.

    Wenn du beruflich nun vorgebildet bist weißt du bestimmt auch, dass du einem Abhängigen nicht helfen kannst. Wenn deine Hilfe nicht erwünscht ist bzw. auch keinerlei Einsicht besteht. Du kannst aber deinen Umgang damit finden. Dazu ist eine Selbsthilfegruppe wie unsere hier gut geeignet.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo JuSe,

    dein Mann ist süchtig und wird das jetzt lebenslang bleiben. Im Gehirn eines abhängig gewordenen Menschen wird was umgeschaltet, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Das bedeutet, er kann seine Alkoholkrankheit nur zum Stillstand bringen. Und das bedeutet lebenslange Abstinenz, Null Alkohol. Sucht ist nicht heilbar, sie kann bloß durch absoluten Verzicht gestoppt werden. Keine alkoholischen Getränke jeglicher Art, auch Alkohol in Lebensmitteln, Kuchen, Eis, Pralinen, Wein in Soßen usw. sind Tabu.

    Wenn er also meint, mal so ein oder zwei "Bierchen" trinken zu können, liegt er falsch. Vielleicht geht das mal kurzfristig gut aber dann wird er bald mindestens genau so viel saufen wie vorher...

    Ein wichtiges Merkmal der Alkoholsucht ist der Kontrollverlust.

    Es gibt ein sehr gutes Buch darüber, in dem diese ganzen Mechanismen einfach beschrieben sind.

    "Alk" von Simon Borowiak.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe JuSe,

    so ein Anfall ist sehr beängstigend, ich habe das bei meinem Exmann auch erlebt. Allerdings war es damals aufgrund eines geplatzten Aneurysma.

    Alkoholentzug kann eben auch solche Anfälle machen.

    Ich überlege auszuziehen , andererseits will ich ihn nicht allein lassen.

    Das geht uns Coabhängigen leider ganz oft so. Dieses Gefühl, für ihn und seine Sicherheit Verantwortung zu haben. Aber du kannst ihn eh nicht 24 Stunden 7 Tage die Woche bewachen.

    Er nimmt auf dich und deine Ängste, Gefühle, überhaupt keine Rücksicht. Und dass seine Tochter von diesen Dingen traumatisiert sein oder werden könnte, geht ihm am Popo vorbei. Er ist abhängig und die Sucht beherrscht ihn. Er kann nicht anders. Denn er will ja auch nichts verändern, hat keinerlei Einsicht und leugnet sogar seine Abhängigkeit. Und diese übermäßige Eifersucht ist auch ein Zeichen davon.

    Was du nun tun kannst ist, dir ganz ehrlich zu überlegen, was genau dich da noch festhält.

    Es ist leider ganz oft so, dass nur eine Trennung was bringt. Wenn der Abhängige keinen Änderungswillen hat. Das Leben an der Seite eines Alkoholikers ist kein Leben. Denn alles dreht sich nur um die Sucht. Bei ihm und beim Angehörigen auch. Und Kinder sind besonders betroffen, sie gehen nie unbeschadet aus diesen Dingen raus.

    Es ist gut, dass du hier den Austausch gesucht hast! Das kann dir helfen Wege zu finden, für dich und dein Kind.

    Liebe Grüße

    Aurora