Beiträge von Aurora

    Liebe Aram,

    hier bist du im Vorstellungsbereich und der ist zur Vorstellung gedacht.

    Du hast ja schon einen ganz schönen und hoffentlich hilfreichen Austausch und es wäre super, wenn du dich für den offenen Bereich bewirbst.

    Denn da geht es richtig zur Sache, das ist dann die Selbsthilfegruppe!

    Also ran an den Speck :lol:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Draufklicken und loslegen!

    Einer vom Mod-Team verschiebt dann dein Fädchen in den offenen Bereich für Coabhängige, damit hier nichts verloren geht von deinem Austausch. Das wäre nämlich schade.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo und willkommen franzi,

    als Mutter, als Eltern, ist es sehr, sehr schwer mit einem alkoholkranken Kind zusammen zu leben.

    Ich hatte meinen ersten Mann, der Alkoholiker war (inzwischen ist er verstorben) und da fiel mir schon die Trennung sehr schwer. Bei einem Kind ist das noch mal eine ganz andere Hausnummer.

    Du kannst dich gerne für den Austausch in den offenen Bereichen freischalten lassen.

    Gehe oben in der blauen Leiste auf "Vorstellen" und dann auf "bewerben"


    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Micha,

    zum Arzt zu gehen ist eine sehr gute Idee! Das ist ein ganz wichtiger Schritt.

    Es gibt Suchtberatungsstellen, die haben ganz viele Infos, wie ein Weg in die Trockenheit aussehen kann. Also weitere Anlaufstellen, wer für was zuständig ist usw. Eine Gruppe vor Ort ist auch gut.

    Wir sind ja hier auch eine Selbsthilfegruppe. Auch hier bist du richtig.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo ihr Lieben,

    ich sag auch mal was dazu.

    Ich bin seit Mai 2007 hier dabei. Am Anfang war ich auch ab und an mal im Chat, einmal habe ich mit einer anderen Co gechattet, die um Hilfe gebeten hatte. Es war schon oft jemand im Chat und es war lustig dort. Der Alltags-Chat war nicht moderiert, da konnte jeder einfach so kommen.

    Auch die Festtagschats waren gut besucht und es hat Spaß dort gemacht. Diese waren moderiert von freiwilligen Mitgliedern des geschlossenen Bereiches. Das war schon gut so, es kam so manch "angesäuselter" Neuling da in den Chat und es hatte so auch irgendwie einen besonderen Stellenwert. Der Festtags-Chat war eben doch schon was ganz Besonderes und nicht nur so für nebenbei.

    Nach und nach ist aber diese ganze Chat-Angelegenheit immer mehr eingeschlafen. Es wurde dann ein Chat an einem bestimmten Wochentag, ich glaube es war der Montag, eingerichtet. Um die Mitglieder zu motivieren, mal wieder zusammen zu "plauschen". Auch da war die Teilnahme mehr als mager und die Sache wurde dann eingestellt.

    Woran das Desinteresse liegt kann ich nur vermuten. Viele tauschen sich mit Whatsapp aus, über Facebook oder so. Außerdem wurde das "alte" Forum immer ruhiger und unbelebter.

    Auch an den Feiertagen war nichts los, ganz oft saß da der Diensthabende alleine im Chat rum.

    Daher haben wir im Team erst mal beschlossen, es mit den Feiertagschats zu probieren. Mal sehen, wie da die Resonanz ist.

    Es ist ja nichts festgeschrieben, vielleicht wird so ein Chat mal einen Stellenwert hier einnehmen, so dass er wiederbelebt werden kann. Aber momentan ist das nicht angedacht.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Schokohasi,

    oh je, dass tut mit leid, dass es dich so belastet.

    Aber sowas geht leider meistens nicht ohne Schmerzen ab.

    Es ist stark, dass du den Schlussstrich ziehen konntest, so tut das zwar jetzt erst mal weh und macht Stress aber dann ist auch Schluss. Wärst du da geblieben, wäre das noch sehr viel schlimmer geworden, auch für die Kinder. Ein schönes Zusammenleben ist mit einem nassen Alkoholiker nicht wirklich möglich.

    Ich hoffe, du kannst deinen Sonntag trotzdem genießen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    na jut, Alex...

    Hallo Leyla,

    diese Unterstellung von ihm, dass du einen Freund hättest, gehört auch mit zum Krankheitsbild.

    Du brauchst doch auch nicht gleich eine neue Beziehung einzugehen. Die jetzige muss ja erst mal verdaut werden.

    Es ist doch auch völlig normal, dass es dir weh tut! Es geht ja was zuende und das Loslassen ist nicht einfach. Glaub mir, ich habe das auch erlebt. Ich war ja 26 Jahre mit meinem Exmann zusammen, wir haben zwei Kinder... und was aufgebaut, also ein gemeinsames Leben, Eigentumswohnung...

    Das war nicht leicht, das aufzugeben und ich habe einige Jahre dafür gebraucht mich trennen zu können.

    Aber es war das Beste, was ich tun konnte, sonst wäre ich längst verrückt geworden. Mein Exmann hat sich inzwischen totgesoffen...

    Gut finde ich, dass du trotzdem was unternimmst, mit deinem Sohn zusammen raus gehst. Auch wenn es sich traurig anfühlt. Aber wie wäre es, wenn dein Freund dabei wäre, angesoffen oder völlig hinüber. Hättest du da wirklich mehr Spaß? Mit einem nassen Alkoholiker Schönes zu erleben ist irgendwann nicht mehr möglich weil er dazu nicht mehr in der Lage ist. Und du als Partnerin hast auch nichts davon weil du auf ihn aufpasst, wütend und frustriert bist oder so.

    Trotz allem viel Spaß am See.

    Und ich meine das, was ich schreibe und geschrieben habe nicht böse.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Leyla,

    ich kenne das auch so wie Marie. Anfänglich in all den Jahren hatte mein Exmann Lust, was zu unternehmen. Das Saufen war ihm schon wichtig aber stand noch nicht ununterbrochen im Vordergrund. Aber im Laufe der Zeit wurde das anders. Bei Ausflügen wurde er irgendwann kribbelig und wenn wir auf einen Kaffee irgendwo einkehrten trank er hektisch Bier. Als es mal keins gab nahm er einfach Prosecco, hauptsache Alkohol. Und dann kam die Zeit, da hatte er nicht mal mehr Interesse, in's Olympiastadion zum Herthaspiel zu gehen (was seine Leidenschaft gewesen war). War er noch längere Zeit stark alkoholisiert da aufgetaucht ging es dann gar nicht mehr. Das ist Sucht und die wird nicht weniger sondern größer und beherrscht dann alles. Körper Geist und Seele...

    Soweit dazu...

    Ich hatte damals, als ich mir endlich Hilfe suchen konnte, auch sehr viel Interesse daran zu erfahren, warum mein Exmann so trinken musste. Denn er hatte mir ja über 20 Jahre lang eingeredet, dass ich die Hauptschuldige wäre. Und ich habe immer wieder bei mir gesucht, mich überprüft, mich schuldig, böse und wertlos gefühlt. Als ich hier dann erfuhr, dass sein Verhalten typisch für Alkoholiker ist, hat mich das sehr erleichtert. Darum ist eines ganz wichtig bei allem:

    Du hast keine Schuld daran, du bist nicht falsch oder wertlos oder zu unfähig oder nicht liebenswert oder so.

    Dieser Alkohol ist ganz alleine seine Sache. Er hat entschieden, es so laufen zu lassen. Punkt.

    Und da er auch noch gewaltbereit ist solltest du einen Schlussstrich ziehen. Denn das ist kein Mensch wert, sowas zu ertragen und mit sich machen zu lassen. Du bist ihm nichts schuldig und du hast ein Recht auf ein unbeschwertes und sicheres Leben!

    So lange du immer wieder noch mit ihm telefonierst und dir Gedanken machst, so lange hat er immer noch zu viel Platz in deinem Leben. Und möchtest du das? Dass er so viel Platz beansprucht, sich breit macht und dir alles verdirbt?

    Oh man, wie befreit war ich damals als ich endlich komplett Schluss machen konnte. Dafür hat es ca 20 Jahre Zeit gebraucht, Lebenszeit, die ich anders hätte nutzen können. Ich war ja nicht immer nur unglücklich, es gab auch immer wieder gute Zeiten. Aber die wurden immer weniger. Schlussendlich hat mich mein Exmann sexuell belästigt, mich seelisch völlig kaputt gemacht. Und warum? Weil ICH ES ZUGELASSEN habe. Noch heute spüre ich die Folgen davon. Nach 14! Jahren.

    Also du hast die Wahl.

    - Dauernd über ihn nachzudenken und ihm Platz in deinem Leben zu geben. Dich in Lebensgefahr zu begeben.

    - Oder zu leben.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo und willkommen Chris,

    dass er der Sucht "den Kampf ansagen" will, ist ja gut für ihn und ganz alleine SEINE Angelegenheit.

    Gleichzeitig will er den Kontakt zu mir wahren, um trocken zu werden.

    Das geht nicht wirklich. Dass er trocken werden kann ist ganz alleine seine Verantwortung und nicht deine. Es muss aus ihm kommen. Du kannst also nichts dafür tun und sollte es mit dem Trockenwerden bei ihm nicht klappen bist du auf gar keinen Fall Schuld daran! Das ist ganz wichtig. Mit diesem Satz schiebt er dir Verantwortung zu die du nicht hast!

    Na klar fällt es dir erst mal schwer, ihn zu vergessen. Sowas geht ja nicht von jetzt auf gleich.

    Es wäre super, wenn du dich für den Austausch bewirbst, geh einfach oben in der blauen Leiste auf "Vorstellen" und dann "Bewerben", dann kommt die Freischaltung. Dann kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen, du glaubst ja gar nicht, wie vielen es so geht wie dir...

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Alexis,

    gute Idee, dich hier zu melden :) .

    Wir sind eine online-Selbsthilfegruppe, hier tauschen sich frisch getrocknete ( :lol: ) Alkoholiker aus und auch "alte Hasen", die schon lange trocken sind.

    Außerdem tauschen sich auch Coabhängige, so wie ich, Angehörige und erwachsene Kinder von Alkoholikern hier aus. Eine gute Mischung insgesamt, wie ich finde.

    Du brauchst nur noch eine Bewerbung abzuschicken, gehe oben in der blauen Leiste auf "Vorstellen" und dann "Bewerben".

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Lust for Life,

    Wenn ich dran denke, was ich mir schon alles reingekippt habe und das mit akutem Ekelgefühl dabei...keine Ahnung, mir fehlen da gerade die Worte für, einfach nur verrückt.

    Ich bin zwar keine Alkoholikerin aber das habe ich schon von ganz vielen Alkoholikern gehört und gelesen.

    Das ist aber in dem Sinne nicht verrückt sondern das ist schlicht und ergreifend Sucht. Da geht es nur darum wieder aufzufüllen damit man nicht in den Entzug kommt. Der Körper braucht das und das Gehirn ist auch so umgeschaltet, dass es nicht anders mehr geht. Es sei denn, der Abhängige schlägt den Weg ein, den du jetzt einschlägst und setzt sich ernsthaft mit seiner Erkrankung auseinander, bringt seine Sucht zum Stillstand und wird trocken.

    Nein, ich habe den Entzug alleine zu Hause gemacht, da war ich stur wie ein Esel.

    Was natürlich jetzt mal echt keine Sturheit war sondern das Spiel mit Leben und Tod... ein kalter Entzug ist immer gefährlich und so mancher hat es nicht überlebt. Hast Glück gehabt...

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Schokohasi,

    mein Exmann hat, nachdem ich mich getrennt hatte, ja auch aufgehört zu trinken, hat eine Entgiftung gemacht und für einige Zeit eine Gruppe besucht. Das war eine Art Therapiegruppe.

    Wir haben auch wieder Zeit miteinander verbracht aber reden wollte er nicht über das, was geschehen war. Ich bin auch in meiner Wohnung geblieben obwohl er wollte, dass ich zurück komme. Er drückte das so aus wie: "Wir leisten uns mal zwei Wohnungen bis du dich wieder beruhigt hast..."

    Bei mir war es aber so, dass ich kein Vertrauen mehr fassen konnte. Ich merkte auch immer mehr, dass er nichts veränderte sondern nur nicht trank. Ich war damals hier schon im Forum unterwegs und habe viel bei den Alkoholikern gelesen. Und wie denen das gelang, langfristig trocken zu werden und zu bleiben. Davon sah ich bei ihm nichts. Irgendwann fing er mehr und mehr an Druck auszuüben. Im Grunde verhielt er sich wie in nassen Zeiten, nur ohne Alkohol.

    Nach ca einem Jahr habe ich mich dann endgültig trennen können, da konnte ich loslassen weil ich merkte, dass da nichts mehr war, was mich an ihn band. Keine Gefühle und so. Zu dieser Zeit kannten wir uns 27 Jahre.

    Ich finde es gut, dass du noch deinen Abstand hast und erst mal siehst, was passiert. Auch du veränderst dich ja gerade, er auch, wenn er Therapie macht und nüchtern bleibt. Da wird eine neue Basis entstehen, wenn es gut läuft. Oder du (oder auch er) erkennst, dass zu viel kaputt gegangen ist.

    Mein Exmann hat nach 4 Jahren wieder mit dem Trinken angefangen, als er eine neue Lebenspartnerin kennengelernt hatte.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es bei euch gut wird, das wäre echt schön.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen Mietschi,

    es ist typisch für Abhängige, dass sie im Außen Schuldige suchen, Menschen, Dinge, sonstwas, weswegen sie saufen müssen. Ich kenne das aus meiner ersten Ehe mit einem Alkoholiker nur zu gut und hier kannst du es bei so ziemlich jeder Coabhängigen lesen.

    Oft bekommt man das so oft zu hören, dass man Schuld wäre, dass man es zum Schluss selbst glaubt.

    Dein Mann hat in seiner Therapie überhaupt nichts verstanden, wie schade. Nun säuft er also munter weiter und du und dein Vater seid unter anderem noch immer die Sündenböcke.

    Fahr mal lieber nirgends gegen und lass mal Kaffee und Zigaretten weg und ess mal was Leckeres. Es muss ja keine Monsterportion sein, dir geht es ja wirklich körperlich schlecht. Aber wie wäre es mit einem schönen Eisbecher? Dein Mann ist jetzt unterwegs und du kannst nichts machen. Was willst du auch machen? Er hat in der Therapie so viel Werkzeug für ein trockenes Leben in die Hand bekommen, er muss es aber selbst benutzen. Du warst immer die Starke - kenne ich auch, war ich auch immer. Betonung liegt auf war denn ich habe mich in den ca 25 Jahren mit meinem Exmann völlig verausgabt. Meine Energiereserven sind praktisch auf ein Minimum geschrumpft. Das empfehle ich keinem.

    Dir das Leben zu nehmen ist eine Sache. Aber die andere Sache, und das ist die echt bessere, ist, dir selbst das Leben zurück zu geben. Und zwar ein Leben, dass du nach deinen Wünschen gestaltest. Dein Mann hat seine Chance nicht wahr genommen, er säuft wieder. Du hast aber auch eine Chance und die wahr zu nehmen macht Sinn. Also versuche raus zu gehen, mit kleinen Schritten Dinge für dich selbst zu tun, Dinge, die dir gut tun. Das ist die Möglichkeit, die du hast. Dein Mann hat seine Entscheidung getroffen und du kannst daran nichts ändern...

    Liebe Grüße

    Aurora