Hallo Waldblick,
hast du ärztliche Unterstützung oder machst du einen kalten Entzug?
Gruß Aurora
Hallo Waldblick,
hast du ärztliche Unterstützung oder machst du einen kalten Entzug?
Gruß Aurora
Hey MutinMir,
ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Mit einer Einschränkung, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, erkennbar an den noch roten Namen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Eloed,
was da abläuft ist wie eine Art Programm, das sich da abspult. So ähnlich habe ich es erlebt und auch hier schon ganz oft gelesen. Das ist der Versuch dich umzustimmen, das ist Manipulation. Dadurch wird deine eigene Wahrnehmung verdreht, du bist verunsichert:
Ich weiss nicht was ich glauben soll, obwohl ich kein Vertrauen mehr in ihr habe. Sie macht mir ein schlechtes Gewissen. Sie macht mich fertig......
Ich selbst bin viele Male dadurch zurückgerudert, habe aufgegeben und war bald wieder im Suchtstrudel.
. Ich bin mit den Kindern zu meiner Mutter.
Das ist gut, hoffentlich kannst du dort erstmal noch bleiben. Abstand ist gut um sich zu sortieren und nicht gleich wieder reingezogen zu werden.
Ich weiß gerade nicht ob ich das richtig verstanden habe, sie will die Kinder zur Langzeittherapie mitnehmen? Geht denn das? Können sie nicht in ihrem Umfeld bleiben bzw hättest du da Hilfe?
Liebe Grüße Aurora
Hallo MutinMir,
erstmal herzlich willkommen.
Ja, es kostet viel Überwindung, seine ganze Situation mit einem suchtkranken Menschen auszusprechen, aufzuschreiben, anderen davon zu erzählen. Das ging mir genauso.
Und ich hatte dabei auch diese Gefühle von großer Scham und Versagen.
Was du beschreibst ähnelt immer wieder den Lebensgeschichten von Mitbetroffenen, die Dynamik zwischen dem Suchtkranken und dem Mitbetroffenen ist sehr ähnlich, das Verhalten, das da entsteht.
In unserer Online-Selbsthilfegruppe kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen. Dich dadurch sortieren und neuen Mut und Denkanstöße bekommen.
Das : https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ ist der Link für die Freischaltung. Klick drauf und schreib kurz, dass du um Freischaltung bittest, dein Thema verschieben wir dann von hier in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Momo,
ich finde es okay und es ist doch hier deine Selbsthilfegruppe. Also gehört das auch hierher.
Es ist für mich auch immer wieder irgendwie traurig wenn wieder ein Mensch an der Sucht gestorben ist. Es nicht geschafft hat, das zu stoppen. Und das, wie soll ich sagen, für mich irgendwie Schlimme daran ist, dass ich echt viele kannte, die sich totgesoffen haben...
Liebe Grüße Aurora
Hallo Ohio,
herzlich willkommen, ich habe dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, die noch nicht freigeschaltet sind. Erkennbar sind sie an den roten Namen.
Wie kannst du dem Sohn deines Mannes begegnen, ich kann verstehen, dass du ihn nicht sehen möchtest. Aber es unvermeidlich ist.
Ich würde ihm freundlich begegnen. Keine großen Fragen stellen oder ihm gar Vorhaltungen oder so machen. Er kann ja nur selbst einen Weg finden, muss seine Schritte selbst machen. Also eine Selbsthilfegruppe aufsuchen zum Beispiel oder eventuell eine Entzugstherapie beantragen.
Das fällt mir gerade spontan ein.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Aniva,
Ich habe Angst das ich wieder die Dumme bin. Ich komme mir auch voll so vor. Klar ich putze wie eine Oma schön brav und geniese nicht meinen Urlaub aber das hätte ich ja noch in Indonesien.
Du putzt... Das machst du ja freiwillig, niemand zwingt dich dazu.
Ich weiß natürlich nicht wie es ist mit " unser Hotel" also ob ihr das gemeinsam betreibt.
Aber du hast deinen Urlaub genauso verdient wie er. Und wenn das Hotel euer gemeinsames Projekt ist hat er die gleichen Verpflichtungen.
Ist natürlich von außen immer leicht gesagt aber nimm nicht alles auf dich und mach seine Arbeit mit sondern überlege dir ernsthaft ob du nicht doch in den Flieger steigst.
Damit würdest du diesen Kreislauf durchbrechen und ihm zeigen, dass du nicht ( mehr) seine Marionette bist, die ihm seinen Dreck hinterherräumt.
Ich hab das damals, in meinem Rahmen, so gemacht. Und ab da hat mein Exmann gemerkt dass er mich lieber ernst nehmen sollte.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Aniva,
Er ist jetzt unterwegs und schrieb mir das es ihm leid tut aber er das schon oft sagte und alles an ihm liegt aber er mich liebt. Er will nicht das ich daran kaputt gehe das habe ich nicht verdient. Er würde verstehen wenn ich jetzt gehe.
Solche Aussagen kenne ich von meinem ersten Mann auch. Und die haben immer komische Gefühle bei mir ausgelöst. So: mimimi, ich armes Opfer, lass mich ruhig alleine, ich verstehe das dann schon, heulheul.
Ich fühlte mich dann plötzlich verantwortlich dafür, dass es ihm besser gehen sollte, er tat mir dann leid und es schien als ob er Verständnis für mich hätte. Aber ich trotzdem die Böse wäre, würde ich gehen und ihn in diesem Zustand des Leidens alleine lassen.
Ich wurde manipuliert. Weich gekocht, denn er kannte mich ja, meine Art und wusste, dass ich mich dann so fühlen würde. Wieder passend gemacht für die weitere Runde im Suchtstrudel. Er das arme Opfer, ich die Täterin, wenn ich denn gehen würde.
Das ist meine Erfahrung mit solchen Aussagen.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Momo,
ich freue mich sehr von dir zu lesen und jaaaa, natürlich ist das in Ordnung, hier zu schnuppern 😀. Und das ein und andere Piep hierzulassen.
Liebe Grüße Aurora
Ah, Aniva,
sehe gerade deinen Beitrag, da hat sich das überschnitten.
Er erwartet Verständnis? Wenn er meint er wäre traumatisiert könnte er sich Hilfe holen. Alkoholiker finden allerdings immer wieder eine Ausrede um ihr Trinken zu rechtfertigen, vor den Angehörigen aber auch vor sich selbst.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Aniva,
herzlich willkommen.
Ich habe dich freigeschaltet und du kannst dich hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Du erkennst sie daran, dass die Namen in roter Schrift erscheinen .
Nüchtern liebe ich Ihn, da ist er ein absoluter Traummann, darum habe ich auch so lanhe gekämpft. Er wäre kein schlechter Mensch.
Das ist einer der Punkte, weswegen wir Angehörigen oft so lange an der Beziehung festhalten. Nüchtern ist er okay, der liebenswerte Mensch, betrunken ist er der, den die Sucht steuert. Wobei - nüchtern steuert ja auch die Sucht den Menschen.
Deshalb sind die nüchternen Zeiten immer kürzer. Und dann ist die Sache ob der Abhängige seine Sucht stoppen will oder kann. Denn das kann nur der Abhängige selbst. Da kannst du dich, wie du selbst merkst, kopfstellen.
Das mit dem Urlaub ist blöd. Ich stand damals vor dem gleichen Problem aber hatte das Glück, da ohne Kosten rauszukommen. Aber es war auch innerhalb Deutschlands ( weiß ja nicht, wohin es gehen soll) , an der Nordsee und ein privater Vermieter. Der meinte, er kriegt seine FeWo gut wieder vermietet.
Vielleicht kannst du den Urlaub alleine antreten oder eine Freundin mitnehmen. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass das nicht so einfach ist.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Eloed,
erstmal herzlich willkommen.
Diese ganzen Zweifel kenn ich gut und du kannst davon hier überall lesen. Es ist schwer, sich aus einer Beziehung zu trennen, den Kindern gefühlt das Zuhause, das Familienleben wegzunehmen. Den suchtkranken Partner gefühlt im Stich zu lassen.
Aber es ist der Weg, der da rausgeht. Je eher desto besser. Ich hab zum Beispiel viel zu lange ausgehalten und alles versucht, meinen ersten Mann aus der Sucht rauszuholen. Natürlich ohne Ergebnis denn das geht nicht. Es muss immer vom Betroffenen selbst ausgehen.
Deine Kinder sind noch klein, trotzdem bekommen sie mehr mit als du denkst. Darum ist es gut, dass du sie da rausholst, dich trennst. Auch für dich ist das besser. Denn die Suchtkrankheit macht auch die Angehörigen krank. Im Laufe der Jahre.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Potterzauber,
dass sie schon entgiften hatte war mir nicht klar. Da hab ich nicht aufmerksam gelesen.
Deine Tochter macht sich und euch was vor. Das ist bei Alkoholikern ganz oft so. Sie ist schwer krank aber die Sucht fordert immer weiter. Sie kann das nicht stoppen.
Ich hab sowas selbst erlebt, im Familienkreis. Das mit anzusehen ist kaum auszuhalten. Da kommt große Wut hoch, Unverständnis, ganz viele Gefühle. Und es geht ja um einen nahestehenden Menschen, der sich da zugrunde richtet. Und du kannst nichts, rein garnichts für ihn tun.
Meine Tochter ist doch nicht dumm. Sie hat Realschulabschluss und Fachabi. Wie kann sowas passieren? Und ja selbst wenn es jetzt so ist,wie kann man so ignorant sein?
Das hat nichts mit Intelligenz zu tun. Sucht kann jeden treffen und verläuft immer wieder ähnlich. Deine Tochter ist nicht absichtlich abhängig geworden, sie hat missbräuchlich getrunken und irgendwann war es Sucht. Das ähnelt sich bei allen, die abhängig geworden sind.
Und genauso ähnelt sich ihr Verhalten und leugnen mit dem anderer Abhängigen. Hinzusehen, die Abhängigkeit anzunehmen, den Weg da rauszugehen, das schaffen ganz viele Abhängige nicht. Sie reden es sich schön um den eigenen Schmerz, die Scham, das Gefühl des Versagens nicht spüren zu müssen.
Jetzt ist es halt so, dass du nichts machen kannst, du kannst sie nicht an die Hand nehmen und da rausziehen. Und das ist das ganz, ganz Schlimme dabei. Du stehst hilflos davor. Was hilft ist totale Abgrenzung, Kontaktabbruch.
Aber mach das mal als Mutter, das ist eine der schwersten Dinge. Dass du deinen Umgang damit finden kannst.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Potterzauber,
Zu ihrem Bruder hat sie tatsächlich gesagt. Bis zum Entzug kann ich ja noch trinken.
Auch wenn es irgendwie völlig schräg erscheint, so hat sie aber Recht. Würde sie plötzlich aufhören zu trinken, ohne ärztliche Überwachung, wäre es lebensgefährlich, sie käme in einen kalten Entzug und das ist brandgefährlich.
ich habe jetzt eine WhatsApp geschrieben, dass ich sie weder besuchen abholen werde, da sie schon wieder getrunken hat. Belogen .
Das finde ich gut dass du ihr deine Grenzen aufzeigst. Das ist Selbstschutz, du nimmst dich zurück weil du es nicht ertragen kannst. Ich drück weiter die Daumen dass deine Tochter den Entzug macht und dann auch den Willen zur Abstinenz hat.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Lenethu,
herzlich willkommen.
Ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, die noch nicht freigeschaltet sind. Nicknamen sind dort noch rot.
Ja, es tut gut, wenn man sich alles von der Seele schreiben kann. Vor allem in einer Selbsthilfegruppe wie hier in unserer Co-Gruppe, in der wir alle mehr oder weniger ähnliche Erfahrungen ( gemacht) haben. Ich bin seit 2007 hier und weiß aber noch sehr gut wie erleichtert ich war. Weil die Leute wussten, wovon ich schreibe.
Im eigenen realen Umfeld ist es sehr oft schwierig, auf Verständnis zu stoßen, wie du ja selbst schreibst.
Sucht ist eine Erkrankung, das stimmt. Aber anders als bei anderen Erkrankungen kann der Betroffene sich selbst helfen. Wenn er will. Du hast da ja eigene Erfahrungen mit und weißt das.
Wenn dieser Wunsch Hilfe anzunehmen und was zu verändern nicht aus dem Betroffenen selbst kommt, kann das Umfeld nichts machen. Außer sich ( erfolglos) zu kümmern, sich selbst oft aufzugeben, auf ein eigenes, glückliches Leben verzichten.
So hab ich es erlebt, deshalb sehe ich deine Trennungsgedanken nicht als schäbig an. Sondern als gesunde Eigenverantwortung.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Potterzauber,
das tut mir sehr leid.
Suchterkrankungen sind für Angehörige sehr, sehr schwer zu verstehen. Vor allem wenn es so ist wie bei deiner Tochter. Die sich jetzt schon so körperlich ruiniert hat. Wo der Verfall schon so sehr sichtbar ist. Und sie ist dein Kind.
Ich war schon einige Jahre von meinem ersten Mann geschieden, er hatte irgendwann wieder zu trinken angefangen. Und ab und an hab ich ihn getroffen, auf Familientreffen mit den ( erwachsenen) Kindern oder umme Ecke. Wir haben ja dicht zusamme gewohnt.
Und irgendwann hab ich ihn getroffen und er sah so schlecht aus. Gelb und aufgedunsen und zitternd stand er vor mir. Und es hat mich getroffen, wir waren ja lange zusammengewesen. Ich seh ihn noch heute vor mir.
Ich drück die Daumen für deine Tochter, dass sie es schafft.
Liebe Grüße Aurora
Und danke Sonnenschein, dass du deinen Weg hier teilst. Damit zeigst du anderen Mitbetroffenen dass es machbar ist, dass es aber auch wehtut, dass es oft gemein ist. Dass es trotzdem befreit und ganz oft die einzige Lösung in Suchtbeziehungen ist.
Liebe Grüße
Hallo Andreas und herzlich willkommen,
Elly hat dir den Link gegeben, ich hab dich jetzt freigeschaltet und du kannst dich hier überall austauschen. Mit einer Ausnahme, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Du erkennst sie an den Nicknamen, die sind noch rot.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße Aurora
Hey Petra,
bestimmt meinst du in Bertingen...
Liebe Grüße Aurora
Liebe Sonnenschein,
ich finde gerade keine großen Worte, ich freue mich über deine Meldung. Wie du das machst, immer wieder aufstehst und deinen Weg gehst, dafür hast du meinen größten Respekt.
Liebe Grüße Aurora