Beiträge von kommal

    Hallo Lütze,
    ich freu mich, täglich deine posts zu lesen. Du beschäftigst dich ja intensiv mit Dir. Suchst deinen Weg in und auf neuen Rollen und versuchst, die Spannung rauszunehmen. Prima.


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    wir werden täglich in den Konflikt mit Alkohol gebracht,ob man will oder nicht. Nur damit umzugehen muß man lernen......

    Manoman, wo bist DU denn da??? :?

    LG kommal

    Hallo koko,

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    hinzu kommt meine Einsamkeit, das Fehlen von Liebe, von jemandem, der mir zur Seite steht.

    ich habe mir jahrzehntelang vorgegaukelt, dass ich nur alleine glücklich sein kann. Meine Gefühle habe ich in dieser Zeit ertränkt. In der Entgiftung habe ich gemerkt, dass ich nicht alleine, sondern EINSAM war. Die ganze Zeit. Darauf folgte eine kurze, enttäuschende und lehrreiche "Affäre". Erst in der Therapie habe ich begonne, mich selbst zu lieben.

    Ich habe gesucht und gefunden. Ich gehe seit fast einem Jahr gemeinsam mit kommaline, MEINEN Weg.

    LG kommal

    Hallo Spedi.

    FÜNF Jahre?!

    Da ist statistisch gesehen die Rückfallgefahr groß (Hab ich in der LZT erfahren). Der Grund: Fehlender narzistischer Zuspruch oder allgemein: Das Schulterklopfen hört auf.

    Bei jemandem, der mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und seinen Weg so konsequent geradeaus geht wie Du mach ich mir um fehlenden Zuspruch und die mögliche bittere Konsequenz keine Sorgen.

    Du bist sozusagen personifizierte Selbsthilfe und deine Art Zuspruch ist es mir immer wert zu lesen und drüber nachzudenken!

    "Glück"wunsch von mir und weitere trockene

    24

    Stunden!

    LG kommal

    Hallo Mario,

    prima, dass alles so gut läuft. Wenn Du mal zur Ruhe gekommen bist, umzugsmäßig, wirst Du sicher eine Möglichkeit finden, deine Internetpräsenz zu festigen. Bei deinem Händchen für´s "Unmögliche". :wink:

    Ich freu mich auf bald

    LG kommal

    Hallo Plejaden,

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    Es ist endlich geschafft, das Semester ist vorbei und die vorlesungsfreie Zeit beginnt

    Die Freizeit hast Du dir wahrlich verdient!

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    Irgendwie finde ich den Abschied, letztes Seminar, letzte Vorlesung.... es hat immer was bittersüßes

    Letzte Teamversammlung, letzte Gruppenstunde... Abschied. Gerade gestern kreisten meine Gedanken ja um das Thema. Aber heute weiß ich, dass auch ein Neubeginn darin liegt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken! Und zu zweit ist es doppelt schöööön.

    In diesem Sinne:

    Schönes Wochenende

    LG kommal

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    ich muss für mich eine passende Lösung finden

    Darauf läuft es bei allen Lebensmittel- Diskussionen hinaus.

    Und das...

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    Heute etwas wirr, aber das legt sich wieder...

    ... hätte ich fast nicht lesen können, so klein wie´s geschrieben ist :wink:

    LG kommal

    Hallo Iv,

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    ins Fitnessstudio zu gehen

    Ich weiß nicht, was so ein Fitnessstudio für einen Reiz ausübt, außer, dass noch andere Menschen da sind...

    Ich bin von Anfang an raus gegangen in den Wald oder habe mich auf´s Fahrrad geschwungen und bin über Land geradelt. Verpflegung hatte ich dabei.

    So bin ich wieder fit geworden, hab "Farbe" bekommen und ein neues Hobby hat sich auch entwickelt: Fotografieren.

    Versuch´s doch mal. Vielleicht hilft Dir die frische Luft gegen Kopfschmerz & Co.

    LG kommal

    Die Zeit nach meiner Therapie begann drei Wochen vor dem Ende derselben.

    “Externe Tage” hieß der Ausflug aus der Käseglocke. Jeder bekam zwei bis drei Tage Heimataufenthalt: Vorbereitung auf die Rückkehr in den Alltag. Der Sinn dieser therapeutischen Maßnahme lag unter anderem in der Vorbereitung der Vorbereitung: Genaue Planung der Fahrt vom Verlassen der Klinik bis zur Rückkehr (Fahrplanstudium, Verbindungen etc.), Anlaufen bestimmter Stellen vor Ort (u.a. Arbeitgeber, Beratungsstelle, Arzt) mit entsprechender Terminvereinbarung und anzusprechender Themen und natürlich Zurechtfinden und Bewähren in der gewohnten Umgebung. Die Planung musste vor dem Team vorgestellt werden und wurde natürlich rückgemeldet.


    Ich bekam drei Tage genehmigt, hatte mir eine Fahrkarte im Nachbarort gekauft und bestellte mir eine Woche vorher ein Taxi, um den ca. 30 km entfernten Bahnhof zu erreichen. Wegen der frühen Stunde fuhr noch kein Bus und Frühstück musste ich am Abend zuvor “bunkern”.

    Der Tag nahte und ich fühlte mich gut gerüstet: Fahrkarte vorhanden, Taxi mit 45 Minuten Zeitpuffer zum Fahrplan bestellt, Termine gut gelegt, so dass ich Zeit genug hatte, meine privaten Besuche abzustatten.

    Ein bisschen gespannte Neugier hatte sich meiner bemächtigt. Meine erste Reise alleine seit sechzehn Jahren mit Bus und Bahn. Keine Spur aber von den Beklemmungen, die ich früher bei dem Gedanken hatte. In den letzten Monaten war ich ja mit der Gruppe hin und her gebust und gebahnt. Nun also alleine. Mit Umsteigen.

    Der Tag graute bzw. weißte, wie mir ein Blick aus dem Fenster zeigte.

    Ausgerechnet heute!!! Wochenlang hatten wir auf Schnee gewartet (wenn unsere Gruppe keinen Winterdienst hatte :? ) und nun das. Ich erledigte meine Morgentoilette und verließ leise (morgens um halb sechs) Zimmer und Station.

    Im Foyer rief ich das Taxiunternehmen an und fragte, ob mein Termin gehalten würde. “Jaa…, aber etwas später. Es hat geschneit” war die Auskunft.

    Nun, das Taxi kam und ich hatte noch zwanzig Minuten “Reserve”. Es war eine sehr ruhige Fahrt durch den morgendlichen Wald und Schneewehen, hin und wieder farblich unterlegt von den Rundumlichtern der Schneepflüge. Und wie das in den Bergen so ist, so kam es dann: Je tiefer wir kamen, desto Matsch.

    Ich war fünfzehn Minuten vor der Zeit am Bahnhof und rauchte mit dem Taxifahrer noch eine Zigarette.

    Der Zug kam… ”etwa fünfzehn Minuten später” quäkte der Fahrdienstleiter aus dem Lautsprecher. Beim ersten Umsteigen musste ich einen Intercity erreichen (zum ersten Mal ein IC!), dazu hatte ich dreißig Minuten Zeit auf einem unbekannten, großen Bahnhof. ICs warten nicht.

    Der Zug kam und gleich darauf eine Überraschung, die mich freundlich fragte, ob ich einen Kaffee möchte. TOLL!

    Als ich den Kaffee getrunken (und bezahlt) hatte, war der Zug kaputt. Wir standen auf einem ländlichen Bahnhof. Der Zug blockierte das Heimatgleis und mein IC würde ohne mich fahren. Was nun?

    Aus der anderen Richtung wurde ein Ersatzzug nach irgendwo geschickt und ich beschloss spontan einzusteigen. Lieber im Warmen sitzen und fahren als in der Kälte stehen und warten. Alles Weitere würde sich zeigen. Ich war erstaunt, wie gelassen ich die Situation meisterte, hatte mich doch sonst schon die Anwesenheit auf einem Bahnsteig Schwindel und Schweißausbrüche gekostet.

    Um´s kurz zu machen: Mit Nahverkehr und S- Bahn im Zickzack NRW durchkreuzt rollte ich mit knapp einstündiger Verspätung in den heimatlichen Bahnhof. Ein seltsames Gefühl nach so langer Zeit. Alles kam mir so bekannt vor, aber irgendwie auch weit weg. Hier komme ich her, will ich wieder hierhin?

    Ich stieg aus und ging durch die Stadt. Ich fühlte mich beobachtet, obwohl ich ausnahmsweise mal keine Bekannten traf.

    Gehöre ich hierhin? Noch? Wieder?

    Fremde Heimat nach Heimat in der Fremde...

    "Meine" Straße, "mein" Haus, "meine" Wohnung. Geheizt. etwas im Kühlschrank. Blumen auf dem Tisch: “Herzlich willkommen”

    Eine SMS an meinen Zimmergenossen: Angekommen.

    Geduscht, umgezogen und die ersten Besuche, keine Zeit vergeuden.

    Zuhause-

    unterwegs…

    Hallo koko,

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    Ist es mehr als Aufarbeitung fuer einen selbst gedacht

    ich schreibe seit der Entgiftung für mich selbst. In der LZT war´s eh Pflicht, seinen Tagesbericht zu schreiben.

    Ich fange morgens an (noch vor dem Forum) mit der Feststellung, wie ich geschlafen habe. Mittags schreibe ich den Morgen (i.d.R. über die Arbeit) und Abends den Rest des Tages. Ich lasse also möglichst zeitnah das Geschehene, Erlebte Revue passieren.

    Schon beim Schreiben fällt mir oft auf, wo ich etwas falsch gemacht habe oder mit mir habe machen lassen. Da kommt dann automatisch der Gedanke: Wie könnte ich es demnächst anders machen.

    Ganz wichtig: Wie FÜHLE ich mich, was habe ich wann gefühlt? Bin ich zufrieden? Ausgeglichen? Wenn nicht,: Wo kommt es her?

    Gerne schreibe ich auch meine Pläne und Aufgaben für die nächsten Tage auf. Hier kann ich mich schon (vor)freuen oder (lästige) Pflichten verinnerlichen.

    Versuch´s einfach mal ...

    LG kommal

    Hallo Plejaden,

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    Dass ich mich nun gegen die Projektgrabung entschieden habe erfüllt mich auch mit Erleichterung

    Du hast deine Trockenheit an erster Stelle stehen. Sie ist Voraussetzung für alles andere.

    Nur so geht es und so gehst Du: Geradeaus!

    Ich finde, Du bist mehr als gut unterwegs!

    Ich habe mir gestern übrigens etwas geleistet: Ein paar wunderschöne, federleichte, atmungsaktive und wasserdichte Wanderschuhe. Sündhaft teuer aber heruntergesetzt. Mittelgebirgstauglich. Die Sohlen scharren schon... der Wald ruft. Naja, ist noch ne Weile bis September.

    LG kommal

    Hallo Pit,

    der Arztbesuch ist ein wichtiger Schritt. Die Wirkung hast Du gespürt: Befreiend. So ging es mir auch. Auch deine Entgiftung bist Du bereits angegangen- gut so.

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    Ich arbeite in der Schweiz als Koch, und kann sehr froh sein das ich einen toleranten Arbeitgeber habe.

    In welcher Branche arbeitest Du ? In der Gastronomie? Im Gesundheitsdienst (Klinik/Heim)?

    Hast Du mit deinem Arbeitgeber schon gesprochen um auch hier evtl. etwas anzuschieben?

    LG kommal

    Hallo Andi,

    ich habe beim rückwärts lesen nichts dazu gefunden: Hast Du schon einen Termin bei der Beratungsstelle? Frag doch deinen Doc, wo die nächste ist. Wär doch schade, wenn Du jetzt den Faden verlierst. Du bekommst dort bestimmt wertvolle Infos, was Du noch machen kannst. Ich habs nicht bereut.

    LG kommal

    Hallo Andi,

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    und viel trinken kann da auch erstmal helfen.

    Stell Dir etwas hin (am Besten ohne Kohlensäure), sodass Du es siehst. Mir passiert es heute noch, dass ich vergesse, zu trinken.

    Gesht Du regelmäßig zum Doc?

    LG kommal

    Hallo Andi,

    wie geht´s dir heute?

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    Es handelt sich bei dem baldrian auch lediglich um sone billig präperate die im end effekt eh nur als Placebo dienen

    Ich habe "die Dinger" auch genommen. Als ich noch gesoffen habe. Ich glaubte, damit meinen Alltag wieder im Griff zu haben. Wie damals, als ein, zwei Gläser zur Entspannung dienen sollten. Das war auch eine homöopathische Dosis.

    Ich möchte dich halt drauf hinweisen, das der Umstieg "von der Pulle zur Pille" genauso schleichend kommen kann wie der Einstieg in die Sauferei. Das ist nicht der Weg.

    Seit ich zu mir gefunden habe und mich gesund ernähre brauche ich keine Extras mehr zu schlucken.

    Ich wünsche dir einen beschwerdefreien Tag.

    LG kommal

    Hallo Frank,

    aus deinen Zeilen spricht Zuversicht, eine gewisse Zufriedenheit und die nötige Portion Vorsicht oder Wachsamkeit.

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    Ich hoffe durch die Therapie das notwendige Rüstzeug zu kriegen, um weiterhin mein Leben ohne Alkohol bestreiten zu können.

    Und deinen Schlusssatz unterstreiche ich ganz dick! Lass doch mal öfter von Dir lesen hier.

    LG kommal

    Hallo Iv,

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    Vielleicht könnt Ihr mir berichten, wie Ihr die innere Unruhe bekämpft. Wenn Ihr diese kennen solltet.

    Zunächst mal schaue ich, wo diese Unruhe herkommt. Dabei hilft mir mein Tagebuch. Hier sehe ich recht schnell, welche Gedanken mich beschäftigen und was der Auslöser ist.

    Kürzlich war es wieder mal die Arbeit:

    Ich hatte bemerkt, dass ich alte Verhaltensweisen an den Tag gelegt hatte. Als erstes habe ich das Gespräch mit den Zuständigen gesucht. Die waren aber nicht da. Also habe ich mich auf das besonnen, was ich "im Rucksack" habe und mir selbst geholfen: Ich habe Ballast abgeworfen- im wörtlichen Sinn. Alles, was ich nicht brauchte für den Tag habe ich zur Seite gelegt ("aus den Augen aus dem Sinn) und mich dann auf das Wesentliche konzentriert.

    Danach ging´s mir spürbar besser und die Verantwortlichen waren da. Ich habe dann zwei Gespräche geführt und eine Verbesserung der Arbeitssituation ist in Sicht.

    Ansonsten habe ich aus den klassischen Entspannungstechniken, die ich kennengelernt habe für mich das herausgezogen, was mir wirklich hilft. Kombiniert mit "meiner" Musik wirkt eine halbe Stunde auf dem Sofa Wunder.: Ich schwebe zwischen wachen und schlafen.

    Wenn ich nicht einschlafen konnte, hat mir oft ein Kurz- AT geholfen, meine belastenden Gedanken wegfliegen zu lassen.

    LG kommal

    Hallo Andi,

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    Bin also eigentlich gut vorbereitet, hab nur etwas angst

    Und uneigentlich??? Dein Verhalten scheint mir in etwa so zu sein wie bei jemand, der ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springt: Wenn´s eng wird, wird mir schon jemand einen hinterherschicken.

    Baldrian??? Statt dein Verhalten und deine Lebensweise zu ändern suchst Du andere Mittel und Wege. Baldrian- und dann? Was stärkeres???

    LG kommal

    Hallo Holsteiner,

    während meiner Entgiftung war da ein Fußballfan der in jeder Gruppenrunde sagte:"Ich will ja nicht mehr trinken." Und quasi im Anschluss: "Kein Borusse geht nüchtern ins Stadion!"

    Das zeigt mE den Unterschied: Zum "nicht trinken" gehört nicht viel. Trocken leben heißt aber, sich von vielen Dingen aus der nassen Zeit zu verabschieden um Neues zu beginnen.

    Die Trockenheit steht an erster Stelle. Von ihr hängt mein Leben ab, mit allen Unwägbarkeiten. Dazu bedarf es täglicher Arbeit. Auch auf der Hallig.

    LG kommal

    Hallo Iv,

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    Heute gehe ich das erste mal zur ambulanten Nachsorge

    Das war eine ganz wichtige Gruppe für mich. Dort habe ich wichtige Impulse bekommen: Die "Vorgruppe" für kommaline und mich.

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    Ich taste mich langsam wieder ins normale Leben.

    Ich hatte noch zwei Wochen Urlaub nach der LZT. Das war gut so. Alltag schnuppern. Die wichtigsten Entscheidungen bzgl. Arbeit waren da schon in der "Mache".

    Auch bei der Rückkehr ist erst mal "ankommen" angesagt. :wink:

    Da wünsche ich Dir eine sanfte Landung.

    LG kommal