Beiträge von Pünktchen

    Hallo Benno,

    ich bin trockene Alkoholikerin wo die Ehe und heute tolle Partnerschaft noch besteht und in der auch unsee Kinder glücklich sind.

    Mein Mann hat während der 20 Jahre meiner Suchtgeschichte zu mit gestanden....allerdings hat er mir nie so geholfen wie du es bei deiner Frau tust. Ich musste diese Wege alleine gehen und nur wenn ich ihn um Hilfe bat hat er mit geholfen.

    Ich mußte alleine auf den Gedanken kommen das bei mir was nicht richtig läuft und nicht bei den anderen.

    LG Sabine

    Guten Morgen Forum,

    auch gut wenn das Wetter immer noch äußerst bescheiden ist und ich dank meiner Ältesten schon wieder erkältet bin. Kann nur besser werden:-). Aber auch das Wetter schafft es nicht meine fast immer gute Laune zu vertreiben.

    @ Andi
    Du hast Recht Andi. Wenn mein Gefühl mir sagt es ist gut für mich und ich mich wirklich gut damit fühle warum sollte es dann für mich falsch sein??? Ich lasse halt von allem was mich iwie an Alkohol erinnert die Finger. Bei mir ist es eben nicht unbedingt das Sehen von Alkohol sondern viel extremer ist es wenn iwas nach Alkohol riecht..... natürlich auch wenn ein Getränk wie zb "Kindersekt" in Sektflaschen angeboten wird würde ich es nicht trinken....Fensterputzen mit Spritus....never.....
    Leider wollte ich auch seit Beginn meiner Trockenheit auf Wein-Gummis verzichten...war nicht so tolll weil ich nicht viele Süßigkeiten mag. Aber mir gehts gut damit (hab Ersatzbonbons gefunden:-)

    Ich werde also demnächst doch darüber schreiben wenns für mich richtig ist....

    LG Sabine

    Hi,

    ja irritiert oder sogar überfordert. Ich hätte Bedenken etwas falsches zu sagen weil ich bei solchen Dingen von dem ausgehe was ich dabei empfinde. Wie gesagt sobals ich ieinen Zusammenhang mit Alkohol sehe lass ich die Finder davon.
    Nichtsdestotrotz hab ich mal gegoogelt und gelesen das eine unserer Großen Brauereien Stellung genommen hat bezüglich des Alkohols der sich evtl. doch in diesem Getränk befindet.....

    LG Sabine

    Hi, guten Morgen,

    danke Matthias, ich hab echt schon an mir gezweifelt das ich so komplett "falsch" lebe.
    Der Alkohol steht bei uns ja auch nicht überall rum, ich weiß nicht mal ob im Keller was steht im mom. Ich hab nicht drauf geachtet. Wo das letzte mal was da war weiß ich nur das es alkoholfreies Bier war.....letztes Jahr kam ja auch die Fassbrause hier bei und groß raus (hier gibts ja gleich zwei große Brauereien, und Bekannte meinten es gut und haben diese extra für mich besorgt. Ich wollte diese nicht. Sie sagten die wäre doch garantiert alkfrei. Ich sagte darauf nur das es für mich eine gewisse Überleitung von der Brause zum Bier gibt und ich sie deshalb nicht trinke. Genauso wie es Pinacolada Tee gibt ich liebe diesen Geschmack aber er würde mich an eben diesen Cocktail erinnern..... Ich möchte damit nur sagen das ich schon auf mich achte auch wenn es den Anschein hat das es bei mir in Vergessenheit geraten ist....ganz sicher ist dies aber nicht so.
    Ich hatte weihnachten sogar einen Weihnachtsmarkt ohne Glühwein gefunden....
    Einen schönen Tag uns allen...Sabine

    ..... ich meinte das das ich immer für alles ein Gegenargument habe. Das wurde mir in meinen ersten Posts ja auch schon gesagt.Es sollen ja keine Gegenargumente sein nur eben das was ich denke. Im mom denke ich das alles was ich dachte was mir gut tut und sich richtig anfühlte hier als falsch gesehen wird. Sicher weiß ich um das alkfreie Umfeld aber ich fühle mich gut so wie es ist. Soll das alles ein Trugschluss sein? Empfind ich so falsch? Ich hatte 10 Jahre Bulemie aber das heißt ja auch nicht das ich nicht mehr essen darf um nicht rückfällig zu werden. Ich sehe essen als Essen an und nicht als Kalorienmenge o.ä....Ich esse ein Eisbein und am liebsten das Fett und mach mir keine Gedanken darum....
    So ist es beim Alkohol auch ....wenn ich ihn seh seh ich ihn ohne das es mich berührt.
    Es mag sein das ihr Recht habt das das der erste Schritt in den Rückfall ist....aber ich weiß 100% das es mein letzter wäre.....
    Das sollen jetzt ganz sicher keine Gegenargumente sein, nur das was ich denke....

    Hallo Matthias,

    abgesehen das ich mir dachte das sicher einige das gleiche denken wie du und ich mir dachte das so eine Antwot kommt wude mir schon oft gesagt ich hab immer ein Gegenargument....Ich war in den letzten Jahren in x Situationen wo ich früher sofort wieder was getrunken habe und nicht ein Gedanke ging in Richtung Alk. Auch war mein zu Hause ca die ertsen 3 Jahre absolut alkfrei ich jedoch war diejenige die gesagt hat es stört mich nicht im geringsten wenn Alk im Haus ist. Im gegenteil, wenn ich ihn bewußt sehe wird mir schlecht....in Erinnerung an frühere Zeiten.

    Ich vergleich das gerade ein wenig mit Heißhunger auf etwas Süsses zu haben. Es ist jedoch nur Nougat da was ich überhaupt nicht mag. Ich ess es dann ja auch nicht nur weil ich unbedingt was Süsses möchte.....

    Ich weiß das das ein Grundbaustein ist aber vlt hab ich diesen Gundbaustein so für mich gelegt das mein Weg dennoch sicher darauf steht....

    LG

    Hallo Tina,
    ja natülich könnte das sein. Von meinem Gefühl her aber eher nicht.
    Ich denke was den Alkohol zu Hause angeht wenn er mich iwie angreifen würde, wäre er weg. Ich registriere ihn aber nicht mal.
    Er steht hier auch nicht sichtbar rum. Aber selbst wenn es so wäre würde ich ihn nicht beachten. Ich brauch ihn ja nicht mehr. Mein Kopf wollte ihn ja immer nur um den Problemen zu entfliehen.
    Desweiteren bin ich der Meinung wenn ich wollte bräuchte ich nur im nächsten Geschäft was zu holen..
    Kann natürlich sein das ich das falsch sehe aber wie gesagt fühl ich mich gut.
    LG
    Sabine

    ......
    nachdem ich gerade bei Bruce gelesen hab seh ich das es anderen ähnlich geht. das man sich aus heiterem Himmel wieder mit dem Thema beschäftigt was eig schon in die Normalität übergegangen war ohne das es mich täglich berührte. Ich frage mich ja auch warum ich ausgerechnet jetzt wieder im Forun auftauche wo es mir doch gut geht. Nicht zu trinken ist für mich normal geworden, ich brauche es mir nicht mehr täglich vor Augen zu halten. Mich interessiert es nicht mehr das ich nicht trinke sowie es mich nicht interessiert Dinge nicht zu essen die ich nicht mag. Ode bin ich dem gegenüber zu leichtsinnig? Zu gleichgültig? Nein, finde ich nicht da ich mich wohl in meiner Haut fühle. Kein wenn und aber.....

    Guten Morgen Forum,
    ich denke gerade nach warum ich jetzt wieder aktive im Forum bin, wie es kommt das ich wieder hier rein geschaut habe? War es einfach an der Zeit mich wieder vemehrt mit dem Thema zu beschäftigen? In meinem Leben hat sich nichts verändert was mich hätte dazu veranlassen können. Mi gehts gut und ich bin glücklich und zufrieden. Oder ist es weil ich denke ich bin soweit auch anderen helfen zu können? Mag sein hätte ich mir damals jedoch nie zugetraut.
    Falls mich jemand vom Anfang noch kennt fragt sich vlt ob meine Familie noch zusammen ist...ja, wir führen eine glückliche Ehe. Wir sind Ehe PARTNER und nicht wie früher wo ich mich als Putze und Hausminna fühlte, Unsere Kinder sind glücklich (denke ich jedenfalls). Wir gehen sehr offen mit meiner Krankheit um.
    Teils war es für mich eine Gradwanderung beim flügge werden meiner Kinder was den Alkohol betrifft. Ich wollte ja auch nicht überreagieren. Meines Erachtens nach gehen sie "gut" mit dem Alkohol um. Auch zu Hause wird ihnen ja nicht vorgelebt das Alkohol zum Alltag gehört wie in meiner Kindheit. Es passiert äusserst selten das mein Mann mal ein Bier zu Hause trinkt. Mit meinem Einverständnis...es berührt mich nicht.
    Bis dann
    Sabine

    Hallo Benno,
    ich möchte dazu nur kurz sagen das meine älteste Tochter der Auslöser für meine Nüchternheit war. Sie war seinerzeit 15 hat angefangen mich zu kontollieren und ist in meine Mutterrolle getaucht. Meine mittlere Tochter war zu der Zeit 12 und erzählt mir noch heute von meinen damaligen Alkverstecken. Nur mein Kleiner, er war 10 sagt heute er habe nichts davon mitbekommen. Meine Kinder hatten lange keine heile Welt und haben es sehr früh mitbekommen das ich "unnormal" trank. Zu Beginn meiner Sucht war der Kleinste 1 und die Große 5.
    Ich denke an euch....
    LG Sabine

    ,,,,ich habe gerade meine Vorstellung gelesen und kann nur sagen mein Gott wie geduldig ihr doch mit mir wart, Ein Teil dieser meiner Unart , das bockig sein, die Ungeduld, die Erwartung das jemand für mich dasein muss, ein kleiner Teil davon lebt noch in mir. Wird wohl auch immer zu mir gehören. Aber ich kann heute besser danit umgehen und bemühe mich nicht immer jeden der mir näher kommt weg zu stossen.
    Auch habe ich festgestellt das ich sogar in meiner Vorstellung gelogen habe...ich war nach meiner ersten Thera gerade mal 2 1/2 Jahre trocken und war auch wärend des schreibens hier nie nüchtern. Sorry für die Lüge. Ich habe mich dann am Anfang Dezember einweisen lassen was dann der Beginn der Veränderungen in ein Glückliches Leben war....

    @ Tina

    Stresssituationen kommen eig nicht zu häufig vor, ich denke so wie allgemein üblich. Ich habe einen tollen Ausgleich den ich auch sehr genieße...meine Pferde^^.
    Ja mich erschrecken sie eben auch diese Träume zumal sie ja sehr real sind. Sie gehen aber eher in die Richtung was auch früher mein Problem war, sie zeigen mir das ich etwas falsch mache. Ich habe regelrecht ein schlechtes Gewissen wenn ich dann wach werde...wie es früher nach dem Trinken halt auch war...immer ein schlechtes Gewissen....Also so das ich weiß das es falsch ist zu trinken.

    LG

    Hallo Tina,

    danke für den Willkommensgruß.

    Nein ich sehe da eher keinen Zusammenhang mit Partys....die Träume werden ja weniger obwohl ich wieder mehr unternehme.
    Jetzt wo du das ansprichst sehe ich eher einen Zusammenhang mit Stresssituationen in der Familie. Situationen denen ich halt früher mit Alkhohol entgegengetreten bin. Ich hab ja eig alle Probleme mit Alk weggetrunken. Heute szelle ich mich den Problemen nüchtern, was auch sehr gut klappt. Vlt ist es ja auch nur sone Art Unterbewusstseinserinnerung (omg was für ein Wort). Es gab in diesen 6 Jahren bisher keine Situation in der ich in irgendeiner Weise an Alkohol gedacht hätte. Ich denke auch nicht das ich mittlerweile zu Leichtfertig mit dem Thema umgehe...ich weiß und das weiß ich jeden Tag, das es mein letzter Rückfall sein würde.

    LG Bine

    Hi,

    ich les jetzt wieder öfter hier und da ist mir etwas eingefallen was ich doch iwie verdrängt hab oder es nicht mehr wirklich registriert hab. Aber beschäftigen tut es mich doch noch. Ich bin in keiner realen SHG deshalb möchte ich hier fragen. Ist es "normal" nach 6 Jahren Trockenheit immer noch Alkträume zu haben? Ich meine Träume in denen ich mich betrunken wie damals sehe und wie ich mich schäme das ich getrunken hab. ich träume das sehr real. Nicht mehr so oft wie früher aber noch hin und wieder. Manchmal belastet es mich und manchmal denk ich ach wa doch nur ein Traum. Ich habe keinerlei Probleme damit trocken zu sein und gehe auch wieder auf Partys wo hie bei uns immer sehr viel getrunken wird. wenn es mir zuviel wird geh ich einfach. Bleibe eben nur solange es mir guttut und Spass macht....
    LG Bine

    Hallo ihr alle,

    lange ist es her das ich zuletzt hier war....und es hat sich auch hier einiges getan. Ich freue mich so viele bekannte Namen zu lesen und Spanjoggel ist sogar Moderater geworden. Glückwunsch:-).
    Ich hoffe euch gehts allen gut?!
    Mi selbst geht es gut. Es kommen auch heute noch, nach 6 Jahren der Trockenheit, immer wieder neue kleine Baustellen hinzu. Dafü verschwinden andere^^. Aber selbst mit den großen Poblemen geht es ohne Alkohol:-).
    Diesmal verspreche ich nicht öfter zu schreiben aber ich denke ich werde öfter mal reinschauen.

    LG Biene

    Guten Morgen,

    da ich wieder viel hier lese freue ich mich immer darüber bekannte Namen zu lesen. Auch von denen die ich eben nur aus dem geschützten Bereich kenne...
    Ich denke darüber nach wie ich hier ankam, wie garstig und dickköpfig ich war und denen gegenüber die mir helfen wollten nur pampig war. Bloß keine Hilfe annehmen. Nein, ich schäme mich nicht dafür, es war eben ein Teil von meinem Weg.

    Ich mußte gestern eins meiner Pferde abgeben, da dieses unheilbar krank ist und nur noch eine gewisse Zeit am Leben bleiben darf. in solchen Situationen denke ich oft darüber nach wie ich früher den Schmerz einfach weggesoffen hab...alle Gefühle ertränkt hab.
    Hätte ich das jetzt gemacht, hätte ich nicht für meine Tochter dasein können, der das Pferd gehörte.
    Ich bin glücklich das ich trocken bin und habe keine Angst mehr vor Gefühlen. Ich kann sie wieder zulassen....
    Allen einen wunderschönen sonnigen Tag

    Biene