Beiträge von Morgenrot

    hallo Cathy,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Allerdings macht er sie, weil ich ihm sagte, entweder es ändert sich etwas oder ich trenne mich.

    Da muss ich dir leider gleich sagen, dass dies oft nicht von Dauer ist. Wenn ein nasser Alkoholiker nicht aus Krankheitseinsicht, sondern auf Druck eines anderen zur Entgiftung geht, bringt es leider zu oft keine dauerhafte Trockenheit.
    ich kann dich gut verstehen, dass dich diese Enttäuschungen und Lügen zweifeln lassen, wie es weitergehen kann.
    Es ist klar, dass deine Kinder an ihrem Vater hängen, aber sie bekommen alles mit, auch schon in ganz jungen Jahren.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke unten auf den Link, wir werden dich dann für den Austausch im Forum freischalten.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Rennschnecke

    Mir ist nicht ganz klar, was Suchtvereinbarung und betriebliche Suchtkrankenhelfer hier ergänzend tun können? Michl hat sich ja schon außerhalb des Betriebes Hilfe geholt und bald sogar schon einen Rehatermin.

    Das war rein informativ von mir gedacht um sich vorab mal ein Bild zu machen, wie es in seinem Betrieb gehandhabt wird. Also nur ergänzend zu allem, was er bisher angestoßen hat

    Zitat


    Und hattest Du nicht mal geschrieben, dass Dein Mann durch seine Offenheit auf der Arbeit eindeutige Nachteile hatte? Oder verwechsle ich da was

    Bei meinem Mann war es so, dass er zuerst fristlos gekündigt wurde, und ich mir sicher war, dass es ein verkappter Versuch war ihn los zu werden und weiter war ich mir sicher, dass dort alle wussten dass er trinkt ihm aber niemand diese Möglichkeit aufgezeigt hatte.
    Da meinem Mann geraten wurde Einspruch gegen die Kündigung einzulegen, habe ich seinen Anwalt darüber informiert, wie es hätte laufen können / müssen, da er zu der Zeit in der Klinik war.
    Daraufhin musste die Kündigung umgewandelt werden, und es gab noch eine Abfindung. Er hatte sich vorher nicht geoutet, da hast du etwas verwechselt.
    Ich hoffe, ich konnte es aufklären.

    lg Morgenrot

    Ich wüsste auch nicht an wen ich mich da wenden müsste.

    Vielleicht Personal- oder Betriebsrat fragen ob es eine Suchtvereinbarung gibt, und/ oder Suchtkrankenhelfer. Große Betriebe sollten da mittlerweile sensibilisiert sein. Ich weiß es aus meinem Bereich, auch die Bahn, und andere Großunternehmen haben da Ansprechpartner. Das wurde bei uns dann auch vertraulich behandelt.
    Ich bin ja Angehörige habe aber im Bereich der Pflege gearbeitet, und weiß, dass es da erst einmal sehr niederschwellig beginnt. Das habe ich bei einem Kollegen erlebt.

    Hallo Michi,

    Gleich mit offenen Karten spielen würde natürlich mir am besten passen, wenn es nicht so ein riesen Schritt wäre

    arbeitest du in einem großen Betrieb? Gibt es dort eine innerbetriebliche Suchtvereinbarung, oder habt ihr vielleicht sogar einen Suchtkrankenhelfer als Ansprechpartner?

    lg Morgenrot

    Das betteln und flehen kommt sehr oft von nassen Alkoholikern wenn der Partner ernst macht. Du solltest jetzt konsequent bleiben da er dich sonst nicht mehr ernst nimmt.

    Du kannst beobachten was er tut, ob er wirklich handelt, er muss für sich trocken werden.

    Lg Morgenrot

    Ich kann am Wochenende nichts unternehmen, weil er ansonsten wieder trinkt und nicht nach Hause kommt. Das nervt mich weil ich möchte mich auch mal mit einer Freundin treffen,

    Eine kurze Antwort:

    Natürlich kannst du raus gehen, er trinkt auch wenn du zuhause bist, denn dazu wird er Mittel und Wege finden. Du kannst ihn nicht ändern, sondern nur dein Verhalten.
    Einsperren wäre im übrigen Freiheitsberaubung .

    lg Morgenrot

    hallo Libson,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Ich finde mich bei deinem Beitrag wieder, ich kam auch hier an und wollte Empfehlungen, und hoffte, dass meine Hoffnungen geteilt wurden.

    Es ist aber so, dass wir als Angehörige nicht helfen können, selbst wenn wir ihnen noch so viel abnehmen um sie zu entlasten. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn dieses entlasten, belastet zuerst einmal uns, und der nasse Alkoholiker kann in Ruhe weitertrinken.

    Du kannst nichts für ihn tun, der einzige Mensch für den du etwas tun kannst, bist du.

    Wenn du dich hier austauschen willst, klicke bitte unten auf den Link, und schreib noch einen kurzen Satz dazu. Wir schalten dich dann für die offenen Bereiche frei, wo der Austausch beginnt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    guten Morgen Papa,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Besonders das ständige Lügen und Hintergehen setzt mir stark zu.

    Das kann ich dir gut nachempfinden. Du siehst die Wahrheit vor dir, und bekommst etwas ganz anderes erzählt.
    Deine Frau braucht eine Krankheitseinsicht um etwas ändern zu können. Du selbst kannst da gar nicht helfen, wenn sie es nur auf äußeren Druck etwas unternimmt, ist es eher von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

    Du selbst kannst nur etwas für dich und deine Kinder tun, damit es euch besser geht. Kinder haben sehr feine Antennen, und bekommen vieles mit, auch schon in diesem Alter.

    Wenn du dich hier austauschen magst, klicke bitte unten auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz dazu. Du wirst dann für den Austausch freigeschaltet.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    hallo Lost,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Du beschreibst das auf und ab der Angehörigen sehr gut, immer zwischen Hoffen und Bangen, und dem sich steigernden Alkoholkonsum. Leider ist es so, dass du deiner Frau nicht helfen kannst. Du hast mit Sicherheit noch viel mehr versucht, als du hier schreiben kannst.
    Es braucht die Krankheitseinsicht deiner Frau, sie muss erkennen , dass sie krank ist, und Hilfe braucht, und dann handeln.

    Du kannst nur etwas für dich tun, damit es dir besser geht, denn dass ist auch sehr wichtig.
    Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke bitte unten auf den Link, wir werden dich dann für die offenen Bereiche freischalten, un der Austausch kann beginnen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo nur nicht aufgeben,

    Herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Was du hier beschreibst, kennen hier viele Angehörige. Die Vorwürfe in unsere Richtung. Lass dir da nicht einreden, dass du in irgendeiner Form schuld daran bist. Er trinkt weil er Alkoholiker ist, um aufzuhören würde er Krankheitseinsicht brauchen.

    Hier wird es um dich gehen, wie es dir besser gehen kann. Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz dazu. Danach schalten wir dich für den offenen Bereich frei, und der Austausch kann beginnen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo release,

    Ich bin völlig fertig und am Ende..Ich habe heute früh sogar noch in meinem Faden geschrieben, mein Entschluss ist gefasst, dass ich gehen werde. Und jetzt hat mich mein Mann angerufen, dass er im Krankenhaus ist. Ich habe gerade gestern noch geschrieben, dass ich wirklich Angst habe, dass er nicht mehr lange lebt und heute dann das. Er hat es scheinbar nicht mehr ausgehalten vor Schmerzen und hat sich irgendwie ins Krankenhaus geschleppt. Und bin jetzt momentan wirklich zusammengebrochen - also seelisch- und ich spürte dass ich hier schreiben muss. .Ich bin so fertig. Ich habe Angst um ihn, dass er eine finale Diagnose kriegt.. und gleichzeitig will ich dieses Leben mit ihm nicht mehr aber was ist wenn er schwer krank ist, darf ich dann noch gehen bzw kann ich das? Sein Papa hat mich angerufen und war so positiv, weil sich jetzt endlich was ändert. Aber für mich bricht gerade eine Welt ein. So viele Monate habe ich gewünscht und gefleht, dass er sich helfen lässt. Für mich fühlt es sich aber zu spät an! Ich hatte meinen Entschluss gefasst.. Und es war ja nur weil er gar nicht mehr konnte, sonst wäre er ja nie ins Krankenhaus gegangen. Und all die Sachen die passiert sind- die kann ich nicht vergessen.. aber sofort ist die Simme im Kopf "jetzt ändert sich was, jetzt wird alles gut, das wolltest du doch " und "er hat nichts mehr mit euch machen können, weil es ihm nicht gut ging" und Gedanken wie "vl hättest du viel mehr für ihn da sein sollen, wenn es ihm so schlecht geht". Ich habe ihn wirklich links liegen lassen die letzte Woche. Weil ich das alles nicht mehr will. Und da ist das schlechte Gewissen, dass ich nicht genug für ihn da war, obwohl ich deine Frau bin ... Meine Gedanken spielen mir einen Streich... Aber er wollte ja meine Hilfe nicht.. Und bei mir is was anders ich will nicht mehr, dass es "gut" wird für uns, weil ich mich nicht mehr an diese Hoffnung klammern will- die hat mir schon soviel Leid beschert.

    Ich habe jetzt sooooo Angst, dass ich es nicht schaffe, jetzt bin ich dann die "Böse" weil ich aufgebe und er ja jetzt was macht.. Ich weiß genau wie das jetzt alles gedreht wird...

    Ich weiß nicht ob ihr mich irgendwie verstehen könnt, ich bin selber gerade total durcheinander... Da ist Angst, Wut, Hass, Traurigkeit, aber ich spüre keine Liebe.. Ich bin wie gelähmt.

    Ich habe deinen Beitrag aus dem SOS Bereich nochmal hierher kopiert, damit jeder Bescheid weiß.

    Zuerst möchte ich dir sagen, dass es mir leid tut, dass dein Mann im Krankenhaus liegt. Das deine Gedanken jetzt Achterbahn fahren und du erst einmal vom schlimmsten kann ich sehr gut verstehen.

    Ich stand mal an einem ähnlichen Punkt. Innerlich schon sehr weit distanziert, und dann bekam er eine schwere Verdachtsdiagnose und sollte zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Ich habe hin und her überlegt, was ich tun soll, begleiten oder nicht. Letztendlich habe ich ihn begleitet, aber es war so ein Gefühl in mir, dass ich diese Begleitung auch keinem anderen Menschen versagt hätte.

    Jetzt könnte es wichtig sein, dass du Schritt für Schritt denkst. Damals bei mir, hatte ich sofort ein Horrorszenario vor Augen. Er kommt aus der Klinik, ist ein Pflegefall usw. Solche Filme laufen ab. Es ist wichtig, jetzt Schritt für Schritt zu schauen, in welche Richtung es geht.
    Deine Gefühle und Gedanken sind alle okay und haben ihre Berechtigung.

    Hol dir auch für dich Hilfe, wenn du dass Gedankenchaos nicht alleine ordnen kannst. Du wirst hier gelesen.

    lg Morgenrot