Beiträge von Morgenrot

    Hallo Evylinn,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Sein Onkel hat mich nun am Freitag angerufen und mir erzählt , dass er jetzt bald in eine Entzugsklinik geht und danach in eine Entwöhnungsklinik möchte

    das ist ja erst einmal eine positive Nachricht, sollte aber an deiner Einstellung erst einmal nichts ändern. Es sollten Taten folgen, denn er muß etwas für sich ändern, und nicht weil du ausgezogen bist. Das sind oft Bekundungen die nicht wirklich ernst gemeint sind, und dazu dienen, den Angehörigen zurück zu holen.

    Frage mich , jetzt wo ich weiss dass er ja wieder in die Klinik geht , ob ich mich nicht bei ihm melden sollte ....

    Dazu besteht erst einmal keine Veranlassung, du kannst dich in Ruhe "zurücklehnen" und zuschauen was passiert. Schraube bitte deine Hoffnungen nicht zu sehr nach oben. Wir Angehörige neigen ja dazu. Kümmere dich jetzt erst einmal um dich und um deine Gesundheit.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke unten auf den Link, und schreib noch einen kurzen Satz dazu. Wir schalten dich dann für den Austausch frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    hallo Andrea,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Solche Erfahrungen prägen uns, und es läßt sich nicht einfach abstreifen, es hinterläßt Spuren. Es ist gut, dass du dich gemeldet hast.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest , klicke unten den auf den Link und schreib noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich für den offenen Bereich frei. Dort beginnt dann der Austausch.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Roxyro,

    auch hier nochmal ein herzliches willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    meine Schwester ist seit dem ich 14 bin abhängig. Ich durfte nie über dieses Thema mit anderen sprechen.

    Dann bedeutet die Anmeldung bei uns einen großen Schritt für dich. Es ist gut, dass du dieses Schweigen durchbrochen hast, und du dich hier austauschen möchtest.

    Ich schalte dich jetzt gleich frei und dann kann dein Austausch beginnen. Du kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den Usern mit den orange/roten Namen.


    lg Morgenrot

    Hallo Sonnenkind,

    Herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Das ist schlimm, wenn es das eigene Kind betrifft, aber du kannst ihm nicht helfen. Nur er selbst kann etwas gegen seine Sucht tun. Dazu braucht er zuerst Krankheitseinsicht.

    Man macht sich Vorwürfe warum man es nicht gemerkt hat.

    Nasse Alkoholiker können oft sehr lange eine Fassade aufrecht halten, die es schwer macht zu erkennen, was wirklich geschieht. Du mußt dir keine Vorwürfe machen, aber ich weiß von mir, dass ich mir die auch gemacht habe. Du kannst aber nichts dafür und du trägst auch keine Schuld.

    Wenn du dich hier austauschen magst, folge dem Link und schreib noch einen kurzen Satz dazu, dann werden wir dich freischalten.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    hallo Deli,

    in einer Depression sollte man wirklich keine so weitreichenden Entscheidungen treffen, da eine Depression den Blickwinkel sehr verengt.. Es ist ja das Wesen einer Depression, dass man oft vieles nur negativ sehen kann.

    Bist du deswegen in Behandlung? Sicher werden dir das deine Ärzte bestätigen. Natürlich wirst du durch diesen Spruch erst einmal verunsichert, aber wenn deine Depression behandelt wird, dann wirst du hoffentlich dieses tiefe Loch hinter dir lassen können.

    Deine letzten Zeilen zeigen, wo du momentan stehst. Du siehst vieles sehr schwarz, und wenig positiv. Gib dir Zeit, um die Dinge wieder anders sehen zu können.


    lg Morgenrot

    Hallo Minna

    Aus bodenloser Traurigkeit wird langsam liebevolles Mitleid.

    kannst du Mitleid durch Mitgefühl ersetzen? Denn Mitleid fühlt sich immer wie Kampf an, einen Kampf kann ich verlieren und sehe mich vielleicht wieder als Verlierer. Dann kann es mir passieren, dass ich wieder am Boden bin.

    Minna, vieles was du schreibst klingt reflektiert, aber bei mir hat es auch gedauert bis ich es umsetzen konnte.

    Und dass die Frau in seinem Leben ihn aufgeben soll, weil er nur schlecht für sie ist.

    Ich glaube, das hast du völlig richtig interpretiert, der Weckruf für COs. Gut dass du nicht reagiert hast. Der erste Schritt sollten dann doch Taten sein.

    lg Morgenrot

    hallo Minna,

    Weil er diese ungesunde Entscheidung immer wieder trifft, obwohl er weiß, was für ein Partner er dann ist.

    bei deinem Partner dominiert die Sucht das Leben, und dieses kreisen um den Alkohol schiebt alles andere weg. An erster Stelle steht bei einem nassen Alkoholiker der Alkohol.

    Da kommen Partner und Kinder schon lange nicht mehr an erster Stelle. Traurig aber wahr.


    lg Morgenrot

    Hallo Schokokeks,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe. Es ist gut, dass du dich hier austauschen willst.

    Ich werde dich jetzt gleich freischalten, da wir deine Bewerbung ja schon vorliegt. Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Du kannst nach deiner Freischaltung überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den orange/roten Usern im Vorstellungsbereich.

    lg Morgenrot

    hallo Deli,

    du kannst einem nassen Alkoholiker nichts glauben. Vielleicht trinkt er vor dir weniger, und hat dann heimlich schon getrunken. Ein nasser Alkoholiker kennt alle Tricks um an seinen Alkohol zu kommen und auch alle Tricks um seine Angehörigen zu täuschen, um sie erst einmal wieder zu beruhigen. Ich würde die Versprechungen mit großer Skepsis betrachten.

    Was diee Gruppen betrifft, kann ich dir nur empfehlen dir alles mal anzusehen, und dir deine Meinung zu bilden. Es passt nicht alles für jeden.


    lg Morgenrot

    Hallo Ella,

    Vielleicht mache ich mit ihm aus, dass wir nur einmal die Woche telefonieren.

    das würde ich auf jeden Fall machen, da würdest du etwas wichtiges für dich tun, und könntest ihm sagen, dass es ja für ihn auch wichtig ist, sich dort einzulassen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Lass die Zeit arbeiten, und glaub nur das, was du siehst. Reden kann er viel, aber die Taten zählen.


    PS: Ich habe mal deine 2 Beiträge herausgenommen. Du hattest ja bzgl. löschen nachgefragt. Ist das so ok für dich?.


    lg Morgenrot

    Hallo Sini,

    Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    lg Morgenrot

    Hallo Momo,

    hier ist jammern ausdrücklich erlaubt, denn manchmal geht es einfach nicht anders.

    Ich weiß wie schwer es fallen kann, um Hilfe zu bitten. Konnte ich auch nicht, und tue mich bis heute schwer damit. Da mein xy aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Auto fahren darf, brauche ich immer mal wieder Unterstützung, wenn schwere Dinge zu transportieren sind. Fragen wollte ich niemanden, wollte ja niemanden zur Last fallen. Irgendwann habe ich es dann doch getan, und für den anderen war es kein Problem, Termin wurde vereinbart, und dann sind wir los gefahren. Es kann niemand wissen, wie es bei dir aussieht, da hilft aber das reden. Ich bin mir sicher, dass du dann auch Hilfe bekommst.

    Eine Geschichte von mir noch aus meiner tiefsten COzeit. Ich war zu einer Reha, mir ging es beschi...en, und der Therapeut hatte mich ins Schwesternzimmer geschickt, um mir ein Medikament zu holen. Dann bin ich freudestrahlend dahin, weil ich mich den Krankenschwestern nicht so mies präsentieren wollte, die konnten ja nichts dafür. Ergebnis war, dass sie sich beim Therapeuten rückversicherten, weil ich eben vordergründig so gut drauf war. Bei mir kam an, dass ich jetzt auch nicht mehr glaubwürdig war. Sie haben mir dann quasi die "Erlaubnis" gegeben, dass ich so sein darf, wie es mir tatsächlich geht. Das würde ich dir auch wünschen, es ist doch nichts schlimmes wenn du bedürftig bist. Versuch es mal, ich glaube, du findest die Hilfe, die du dann in dem Moment brauchst.


    lg Morgenrot

    hallo Marylin,

    Vielleicht rette ich ihn, wenn ich gehe und er diese Verantwortung nicht mehr hat, mit mir zusammen sein zu müssen. Es tut weh so etwas zu denken,

    das dir dieser Gedanke weh tut, kann ich gut verstehen. Ich finde aber, er ist in zweierlei Hinsicht nicht gut für dich.

    1. Du kannst ihn nicht retten. Nur schon der Gedanke lädt dir wieder ein Riesenpaket auf. Lass ihn machen, und beginn du für dich und deine Tochter ein anderes Leben.

    2.

    Zitat

    und er diese Verantwortung nicht mehr hat, mit mir zusammen sein zu müssen.

    für mich liest sich das wie eine Opferhaltung von deiner Seite, er hat nicht wegen dieser angeblichen Verantwortung getrunken. Ein nasser Alkoholiker findet in jeder Minute neue Gründe um zu trinken. Er hat dir nur immer die Verantwortung dafür zugeschoben, damit er sie nicht für sich übernehmen mußte. Hat mit dir nichts zu tun.

    lg Morgenrot