Beiträge von Morgenrot

    du bist keine Versagerin, vielleicht hilft es dir wenn du seine Schuldzuweisungen anders bewerten kannst.

    Ich darf diese Schuldzuweisungen nicht mehr annehmen...

    er kennt dich und weiß, welche Knöpfe er bei dir drücken muß. Er weiß, dass du durch seine Schuldzuweisungen immer wieder ins grübeln kommst, und an dir zweifelst. Damit schafft er sich immer wieder Ruhe zum Trinken, denn du bist erst einmal mit dir beschäftigt.


    lg Morgenrot

    hallo Wirdwerden,

    Alles was du beschreibst zeigt mir, wie tief deine Exfreundin in der Sucht steckt. Sie scheint keinerlei Krankheitseinsicht zu haben. Deine Worte prallen ab. Sie will nur noch saufen, und dabei bist du ihr im Weg.

    Du hättest ihr die Sterne vom Himmel holen können, all das hätte nichts gebracht. Sie ist krank, und leider können wir niemanden mit Liebe "trocken legen"

    dabei habe ich gekämpft und alles für sie getan.

    Das glaube ich dir, dass tun Angehörige oft und es ist schwer zu erkennen, das sie dadurch den Alkoholiker auch in der Sucht halten . Ich habe auch immer alles erledigt, in der Hoffnung dass er aufhört zu trinken. Das funktioniert aber nicht.

    Sie sagte lapidar, sie hätte gemerkt, dass ich mich verändert hätte, aber es reicht nicht.

    Ja klar, du hast das Thema angesprochen, bist in ihren Augen "nervig" geworden, hast ihr die Ruhe zum saufen genommen. Damit ist die nächste "Runde" eröffnet. Es ist ein Kreislauf, der nur den Weg nach unten kennt.

    Deshalb ist es schwer mit gemeinsamen Freunden darüber zu reden. Schnell ist man der spiessige, neidische ubd verprellte Expartner.

    Hier würde ich dir Mut machen wollen, es einfach mal zu versuchen. Als ich angefangen habe zu reden, bekam ich oft die Antwort, das es die Freunde wußten, und aus Rücksicht auf mich geschwiegen hatten.

    Jetzt bist du dran, was könntest du tun, damit es DIR besser geht? Deiner Freundin kannst du nicht helfen.


    lg Morgenrot

    Hallo Wirdwerden,

    herzlich willkommen bei uns.

    Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und kannst dich überall austauschen. Bitte aber nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich schreiben.

    Dein Thema verschiebe ich in den offenen Bereich.


    lg Morgenrot

    Hallo Alfajores,

    Er findet, wenn man ein Kind in die Welt setzt soll man sich zusammen raufen, aber wenn eine Trennung mein Wunsch sei...

    er weiß genau, welche Knöpfe er bei dir drücken muß, damit du ins nachdenken kommst und deine Entscheidung erneut überprüfst. Das ist ein manipulativer Satz, auf den du nicht anspringen solltest.


    lg Morgenrot

    hallo Aloy,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen bei uns.

    So ein Gespräch ist nicht leicht, und gerade von Tochter zu Mutter mag es irgendwie wie "verkehrte Welt" aussehen.

    In so einem Gespräch finde ich es wichtig, dass du bei dir bleibst, d.h. rede von dir deinen Gefühlen, was du beobachtest und denkst und was deine Konsequenzen daraus wären. Versuch das alles in einem nicht anklagenden, vorwurfsfreien Ton zu gestalten. Das ist unwahrscheinlich schwer, aber eventuell eine Chance.

    Du solltest aber auch gewappnet sein, dass deine Mutter anders reagiert als erhofft. Sie wird eventuell versuchen, zu verharmlosen, oder dich und andere für ihren Konsum verantwortlich zu machen usw. Lass dich darauf nicht ein, und wenn du nicht weißt, wie du dann reagieren willst oder kannst, du darfst dann auch wortlos aus der Situation rausgehen.


    lg Morgenrot

    hallo Alfajores,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe. Es ist gut, dass du diesen Schritt gemacht hast.

    Wenn er von dir eine Therapie erwartet, ist das eine Manipulation um von sich abzulenken. Damit hat er dich erst einmal wieder "beschäftigt", du suchst vielleicht wieder Fehler bei dir, und er kann erst einmal weitertrinken. Es ist wichtig, dass du deinen Wahrnehmungen vertraust.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke bitte unten auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich frei.

    https://alkoholiker-forum.de/user-group-man…tion-edit/1178/


    lg Morgenrot

    Wie hast du das durchgestanden?

    das ging alles Schritt für Schritt, da waren auch viele Minischritte dabei. Das erste war, meinen Wahrnehmungen zu vertrauen. Hier hat mir jemand geschrieben: "Alles was du siehst ist richtig, es sind deine Gedanken, deine Gefühle. Lass sie dir von niemanden zerreden. " So kam ich langsam an den Punkt, wo ich dann solche Situationen auch immer öfter verlassen konnte.

    Ich bin dann auch noch in eine reale Selbsthilfegruppe gegangen, mit dem Forum zusammen war das wirklich gut, denn auch in der Gruppe bekam ich gespiegelt, dass ich meinen Wahrnehmungen vertrauen kann. Dann ging es immer Schritt für Schritt weiter.


    lg Morgenrot

    Hallo Jul,

    Er wird es eh leugnen. Trotzdem drauf ansprechen oder nicht?

    warum willst du ihn darauf ansprechen, er leugnet es sowieso und dich bringt es vielleicht wieder an den Punkt, dass du an deinen Wahrnehmungen zweifelst. Das wäre dann wieder mal der bekannte Kreislauf.

    Ich weiß dass es schwer ist, nicht darauf zu reagieren. Hatte dann immer das Gefühl, mein Mann würde annehmen ich hätte mich mit der Trinkerei arrangiert. Wenn du nicht weißt, wie du reagieren sollst, kannst du auch die Situation verlassen, es bringt nichts mit angetrunkenen zu diskutieren.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Ich hab in meiner Co-Hochphase meinem Partner das Bier weggetrunken, damit er weniger trinkt!

    Das hätte mir nie passieren können. Als Teenager war ich einmal Silvester beschwipst, dabei hatte ich nur 2 Gläser getrunken. Dieser Zustand war für mich sehr schwer auszuhalten und während die anderen immer lockerer wurden bin ich von der Fete "geflüchtet". Seit dieser Fete trinke ich kaum Alkohol. Mich ekelt schon alleine der Geruch des Biernebels.


    lg Morgenrot

    hallo Julitschka,

    ich habe in diesem Bereich gearbeitet und kann mich erinnern dass wir mal eine Frau nach Bad Saulgau vermittelt haben. Ist eine Klinik für Frauen und behandeln auch Sucht und Trauma.


    lg Morgenrot