hallo Wirdwerden,
Alles was du beschreibst zeigt mir, wie tief deine Exfreundin in der Sucht steckt. Sie scheint keinerlei Krankheitseinsicht zu haben. Deine Worte prallen ab. Sie will nur noch saufen, und dabei bist du ihr im Weg.
Du hättest ihr die Sterne vom Himmel holen können, all das hätte nichts gebracht. Sie ist krank, und leider können wir niemanden mit Liebe "trocken legen"
dabei habe ich gekämpft und alles für sie getan.
Das glaube ich dir, dass tun Angehörige oft und es ist schwer zu erkennen, das sie dadurch den Alkoholiker auch in der Sucht halten . Ich habe auch immer alles erledigt, in der Hoffnung dass er aufhört zu trinken. Das funktioniert aber nicht.
Sie sagte lapidar, sie hätte gemerkt, dass ich mich verändert hätte, aber es reicht nicht.
Ja klar, du hast das Thema angesprochen, bist in ihren Augen "nervig" geworden, hast ihr die Ruhe zum saufen genommen. Damit ist die nächste "Runde" eröffnet. Es ist ein Kreislauf, der nur den Weg nach unten kennt.
Deshalb ist es schwer mit gemeinsamen Freunden darüber zu reden. Schnell ist man der spiessige, neidische ubd verprellte Expartner.
Hier würde ich dir Mut machen wollen, es einfach mal zu versuchen. Als ich angefangen habe zu reden, bekam ich oft die Antwort, das es die Freunde wußten, und aus Rücksicht auf mich geschwiegen hatten.
Jetzt bist du dran, was könntest du tun, damit es DIR besser geht? Deiner Freundin kannst du nicht helfen.
lg Morgenrot