Beiträge von Morgenrot

    Hallo,

    Ich hab in meiner Co-Hochphase meinem Partner das Bier weggetrunken, damit er weniger trinkt!

    Das hätte mir nie passieren können. Als Teenager war ich einmal Silvester beschwipst, dabei hatte ich nur 2 Gläser getrunken. Dieser Zustand war für mich sehr schwer auszuhalten und während die anderen immer lockerer wurden bin ich von der Fete "geflüchtet". Seit dieser Fete trinke ich kaum Alkohol. Mich ekelt schon alleine der Geruch des Biernebels.


    lg Morgenrot

    hallo Julitschka,

    ich habe in diesem Bereich gearbeitet und kann mich erinnern dass wir mal eine Frau nach Bad Saulgau vermittelt haben. Ist eine Klinik für Frauen und behandeln auch Sucht und Trauma.


    lg Morgenrot

    hallo Juse,

    Herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe, und gleichzeitig auch mein herzliches Beileid zum Tode deines Mannes.

    Ich weiss ich darf mir keine Schuld geben aber ich denke pausenlos daran was ich noch tun hätte können damit er es nicht macht.

    ich glaube, dass du nichts hättest tun können. Leider ist dies sehr schwer zu akzeptieren, und vielleicht fallen dir auch jetzt Begebenheiten ein, wo du vielleicht heute anders reagieren würdest. Das alles hat aber nichts mit Schuld zu tun.

    Wir hätten ein so wunderbares Leben haben können.

    er ist vielleicht irgendwann an einen Punkt gekommen, wo er es nicht mehr so sehen konnte, aus welchen Gründen auch immer. Wenn ein Mensch einen solchen Punkt erreicht hat, ist seine Entscheidung gefallen. Du hättest nichts für ihn tun können, dafür hätte er seine Gedanken offenbaren müssen.

    Magst du hier regelmäßig austauschen? Dann klicke auf den Link und schreib noch einen kurzen Satz in die Bewerbung, wir schalten dich dann frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    PS: du hast oben deinen realen Namen verwendet, kann der stehen bleiben oder durch deinen Nick ersetzt werden.


    lg Morgenrot

    Hallo Momo,

    Und ja, ich habe Mitleid für ihn.

    Könntest du dir vorstellen Mitleid durch Mitgefühl zu ersetzen? Mitleid wurde für mich irgendwann so schwer und niederdrückend.

    Ich empfinde es immer noch als große Traurigkeit, dass es ihm so geht.

    dass ist auch in Ordnung so, eine Trennung beinhaltet auch Trauer. Als ich das ganze Ausmaß begriffen hatte, war ich auch sehr traurig, es war wie Abschied nehmen, von allem was ich mir erhofft und/oder erträumt hatte.


    lg Morgenrot

    hallo Dobby,

    als ich vor langer Zeit im Forum ankam, hatte ich Tabletten und Wasser neben mir stehen. Ich konnte nicht mehr.

    Dann fing ich an hier zu lesen und der erste Gedanke war: Du bist ja gar nicht so alleine, wie du denkst. Ich fand mich in Geschichten wieder, ich traf auf Menschen, die mir klar gemacht haben, dass ich nichts tun kann, absolut nichts. Was auch sehr wichtig war, mir wurde gesagt, du hast keine Schuld.

    Durch dauernde Schuldzuweisungen hatte ich solch verdrehte Wahrnehmungen, und natürlich traute ich ihnen nicht. Irgendwie fühlte es sich an, als ob ich schwimmen würde und kein Land mehr sah.

    Ich wünsche dir, dass du durch das Forum ähnliches erfahren kannst.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Ein Alkoholiker sollte alles meiden was aussieht oder schmeckt wie Alkohol. So kannst du nicht trocken werden.

    trotzdem habe ich immer alkoholfreies Bier getrunken.

    dann bist du auch nicht alkoholfrei, denn in auch im alkoholfreien Bier ist ein Restalkohol enthalten der nicht angegeben werden muß.


    lg Morgenrot

    du hälst ihn in seiner Sucht schon alleine dadurch, dass du ihm eine Wohnung gibst, ganz unabhängig von der Miete.

    So nimmst du ihm eventuell die Chance auf seinen persönlichen Tiefpunkt. Er spürt ja keine Konsequenzen , wenn er wieder bequem eine Wohnung bekommt.

    Ich weiß das klingt hart, aber so ist der Lauf der Sucht.


    lg Morgenrot

    hallo Jana,

    ich kann mir dein Gedankendilemma sehr gut vorstellen. Da ist noch ganz viel Wut und gekränkt sein in dir. Bevor du diese Wut nicht überstehst, bleibst du in einem "unbeweglichen Status ". Wenn du die Wut und das Gekränktsein überwinden kannst, dann erst kannst du deine eigenen Anteile erkennen. Die mußt du dir eingestehen, um weiter zu gehen. Das ist verdammt schmerzhaft, aber nur so funktioniert es.

    Es geht nicht um gut und böse, um Schuld oder Unschuld, sondern darum , ( so war es bei mir ) das ich erkenne, dass meine gut gemeinten Aktionen einen Anteil daran hatten den anderen in der Sucht zu halten.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    herzlich willkommen auch von mir. Es ist gut, dass du dich hier gemeldet hast.

    Ich habe bei dir das Gefühl, dass du Schwierigkeiten hast, deinen Wahrnehmungen zu vertrauen, kann das sein?

    Du brauchst ihn auf gar nichts hinzuweisen, es ist nicht deine Aufgabe ihm den Alkohol einzuteilen und STOPP zu sagen. Dafür ist er selbst verantwortlich. Du kannst ihn nicht vom trinken abhalten.

    Möchtest du dich hier weiter austauschen, dann folge dem Link und schreib noch einen kurzen Satz dazu, wir werden dich dann freischalten.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot