Beiträge von Morgenrot

    Karlotti, was ist ratsam?
    ich weiß heute, dass ich erst einmal selbst für mich Klarheit brauchte. Der Angehörige hat ja den Alkohol im Kopf, und dreht sich oft ähnlich im Kreis wie der nasse Alkoholiker.
    ich musste mich verabschieden von der Vorstellung, irgendetwas beeinflussen, oder ihn von etwas abhalten zu können zu können. Das ist mir sehr schwer gefallen, und fühlte sich anfangs wie eine Bankrotterklärung an. Irgendwann konnte ich aber auch etwas entlastendes spüren.
    In meinen Augen ist Klarheit wichtig, aber ich sollte auch bereit sein, angedrohte Konsequenzen um zusetzen, weil ich sonst unglaubwürdig werde.

    lg Morgenrot

    Hallo Karlotti,

    aber wie sage ich es ihm, ohne das er wieder böse wird bzw. es auch einsieht.

    am besten klar und deutlich, aber wie viele Male hast du es ihm denn schon gesagt. Du kannst ihn vielleicht sogar überreden, aber dann hat er es auf dein Drängen hin gemacht und dass ist meistens zum Scheitern verurteilt.
    Ich würde auch nur die Ansagen machen, die ich auch konsequent durchziehen kann. Sonst machst du dich unglaubwürdig und er nimmt dich nicht mehr ernst.

    Er wäre beim Arzt gewesen und dieser hätte gesagt, wenn er so weiter macht würde er sterben.

    Da hat der Arzt recht, nicht gestoppte Sucht ist Selbstmord auf Raten. Es ist sein Part, Schritte einzuleiten. Dazu braucht es Krankheitseinsicht. Du kannst ihn nicht trocken reden.

    lg Morgenrot

    Hallo marko,

    Nachdem geklärt ist, dass es nicht dein richtiger Name ist, habe ich dich für den Austausch freigeschaltet. Du kannst jetzt überall schreiben nur bitte inb den ersten 4 Wochen nicht bei den Usern im Vorstellungsbereich. Das sind die User mit den orange / roten Namen.
    Ich verschiebe deine Vorstellung zu den erwachsenen Kindern. ( EKA ).

    lg Morgenrot

    Hallo,

    Herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.


    Es ist gut, dass du dich hier gemeldet hast. Deine zwiespältigen Gefühle sind auch durchaus normal. Manchmal ist so eine Krankheit ein Weckruf. Das würde ich deiner Mutter wünschen.
    Wichtig ist dass du weißt dass du keine Schuld daran hast, und auch deiner Mutter nicht helfen kannst. Dazu braucht es Krankheitseinsicht von ihr.

    Wenn du dich austauschen möchtest, dann klicke unten auf den Link, dann schalten wir dich für den Austausch frei.
    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    guten morgen Shania,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Das klingt nach keinerlei Krankheitseinsicht und es tut mir sehr leid für dich.
    Leider kannst du deinem Sohn nicht helfen.

    Ich war und bin immer für ihn da, ich schäme mich nicht für ihn, da er krank ist und das nicht peinlich ist. Aber ich werde nun wieder enttäuscht, da er mir beweist, dass es bei ihm noch immer nicht "klick" gemacht hat. Selbstmordgedanken hat er oft und spricht diese auch aus.

    Das ist im "Normalfall" gut, wenn Eltern hinter ihren Kindern stehen. Leider bilden da Alkoholismus, oder auch andere Suchterkrankungen die Ausnahme. Mit Unterstützung erreichst du das Gegenteil, denn er weiß ja, dass du ihm hilfst. Seine anderen psychischen Erkrankungen reagieren ja auch auf den Alkohol. Alkohol ist ein Nervengift.
    Er sollte bei Krankheitseinsicht eher eine Langzeittherapie machen, eine Psychotherapie wird ihm momentan nichts bringen, da er von Alkohol und Cannabis benebelt ist.
    Sollte dein Sohn mit Selbstmord drohen, kannst du Rettungsdienst und /oder Polizei rufen.

    Wenn du dich hier weiter austauschen möchtest klicke bitte unten auf den Link,. wir schalten dich dann für den Austausch frei.
    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Es wird hier im Austausch um dich gehen, und was du tun kannst, damit es dir besser geht. Alkoholismus ist eine Familienkrankheit und alle leiden darunter.

    lg Morgenrot

    Boss

    Ich finde nicht, dass die Kinder total raus gehalten werden sollen . Kinder spüren schon in sehr jungen Jahren, dass etwas nicht stimmt . Dieses Gefühl zu übergehen kann für Kinder fatale Folgen haben.

    Ich kann Kindern auf ihre Fragen altersgemäß und ehrlich antworten, ohne jemanden schlecht zu machen. Ansonsten zeige ich dem Kind den Weg zum vertuschen und arbeite an der nächsten Generation von COs mit.

    Auch Kinder gehen nicht unbeschadet aus diesen Situationen raus, wenn ein Elternteil säuft.

    Lg Morgenrot

    Hallo Marli,

    ich bin für eine altersgerechte Ehrlichkeit bei Kindern. Sonst besteht die Gefahr, dass eine neue Generation heran wächst, die ihren Wahrnehmungen nicht traut.
    Es ist wichtig, dass du ihm vermittelst, dass er keine Verantwortung für seinen Vater trägt, die Kinder wollen natürlich am liebsten, dass wieder alles ok ist.
    Es wäre schön, wenn er weiß, dass er mit allem zu dir kommen kann.

    lg Morgenrot

    Ankündigung, sich selbst das Leben zu nehmen, ist das handy aus

    leider wurde mir das auch öfter angekündigt, damit hatte er mich dann immer wieder "auf Spur". Als er es einmal erneut ankündigte und mit dem Auto weg wollte, habe ich so getan als würde ich mit der Polizei reden. Hat ihm nicht gefallen, aber danach kamen solche Ankündigungen nicht mehr.

    lg Morgenrot

    Hallo Elara,

    bitte eröffne kein neues Thema, es wird sonst unübersichtlich. Ich habe die beiden Themen zusammengeführt.
    Du kannst keinen nassen Alkoholiker "wachrütteln" durch Appelle. Das gelingt zuhause nicht, und auch sonst nicht.

    eine Gedanken dazu in deinem eigenen Faden zu formulieren macht vermutlich mehr Sinn, als einen Appellfaden zu starten.

    dass sehe ich genauso, bleib bei dir. Denn nur du kannst für dich etwas ändern.


    lg Morgenrot

    Hallo Norex,

    ich kenne auch diese Eifersuchtsgeschichten. Ich war einmal in einer Reha, und hatte mir mit einigen Leuten zusammen Karten für ein Konzert besorgt. Leider hatte ich meinem xy auch erzählt und gebeten, dass er doch zeitiger anruft. An diesem Abend hat er regelrechten Telefonterror betrieben und ich konnte dass Konzert knicken. Statt dessen habe ich vor dem Telefon gehockt, wie das Kaninchen vor der Schlange. Ab dem Zeitpunkt wo das Konzert beginnen sollte, hat er dann nicht mehr angerufen.
    Was hatte ich damals Angst, er könnte mehr saufen und es könnte ihm etwas passieren während meiner Abwesenheit.
    Mit dem Wissen von heute hätte ich ihm damals keine Zimmerdurchwahl gegeben und das Handy ausgeschaltet. Damals habe ich mich dass nicht getraut.

    lg Morgenrot

    hallo Norex,

    bitte keinen neuen Thread eröffnen, sonst wird es zu unübersichtlich. Ich habe die Themen zusammengefügt. Du kannst hier weiterschreiben.
    Wenn du deinen Titel geändert haben willst, sag einfach Bescheid.

    lg Morgenrot