liebe Stillhope,
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Und vor allem eine große Frage: ich lebe selbst Abstinenz- wieso kann er es mir nicht für sich und mich gleichtun???
weil er krank ist. Er kann dich auch nicht als Vorbild sehen, denn du "verdirbst" ihm das Trinken, indem du ihm den Spiegel vorhälst.
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Was glaubt ihr, wie es weitergehen wird...ich kann es nicht einschätzen. Er ist völliger Uneinsichtigkeit, sucht alle Fehler bei mir, ich bin am allen schuld.
Na klar, werden die Fehler bei dir gesucht, und beginnst du eine Diskussion bekommst du sie alle auf dem Tablett serviert. Dann willst du ihm erklären und dich vielleicht rechtfertigen, das du nicht Schuld bist, und damit hat er sein Ziel schon erreicht. Der Blickwinkel hat sich verändert, ihr diskutiert nicht mehr über das eigentliche Thema.
Wobei das ganze diskutieren nichts bringt, mit einem nassen Alkoholiker kannst du keine sinnvollen Gespräche führen.
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Meine Hoffnung ist, dass ich ihm alles angenehme entziehe, damit er auf dem harten Boden der Tatsachen aufschlägt, sein Problem erkennt und etwas dagegen tut.
Gib ihm seine Verantwortung zurück, erledige nichts mehr für ihn. Lass es in der Laube aussehen wie es will, seine Verantwortung.
Versuch das alles ohne die "Hintertür" Hoffnung, das wird er sofort durchschauen. Er braucht seinen persönlichenTiefpunkt, wo er versteht, das er großes Problem hat.
Tu etwas für dich und deine Kinder, denn egal welches Alter, sie bekommen vieles mit.
Als mein xy in der Langzeittherapie war und ein Angehörigenwochenende stattfand, war meine Tochter auch dabei. Ich war sehr traurig was sie alles gespürt und bemerkt hat. Das schlimmste für mich war, als sie sagte: Sie hätte sich immer gewünscht, das ich gehe.
Dein Mann ist erwachsen, er wird nicht trocken durch dich und auch nicht durch seine Kinder das muß dir klar werden.
Für ihn zählt, wie er den nächsten Alk kommt.
lg Morgenrot