Guten Morgen,
richtig, Currlinger, es ist immer gefährlich, sich seine Zufriedenheit von außen zu holen. Es kann in zuviel Arbeit, zuviel Sport, zuviel Einkaufen, zuviel gute Ratschläge geben oder in noch ganz, ganz anderen Bereichen liegen. Ich denke, immer dann, wenn wir uns mehr mit dem Außen beschäftigen als mit dem, was in uns selbst passiert, halten wir uns in unseren eigenen Suchtstrukturen. Und die Ehrlichkeit, dieses „Zuviel“ als ein solches wahrzunehmen, erlangen wir nicht dadurch, dass wir sagen, wir haben unsere Co-Abhängigkeit im Griff. Aber dabei hat eben jeder seinen eigenen Zeitplan.
Vielfältigkeit der Interessen hilft mir dabei, meine Zufriedenheit zu erlangen. Aber auch mal einfach eine halbe Stunde aus dem Fenster träumen oder mit ganz wachen Sinnen durch die Natur gehen. Ohne Sinn und Zweck, wie es von außen scheint. Ohne Leistungsanspruch, einfach nur weil es MIR gut tut und in diesem Moment Spaß macht. Genießen, was die Welt und das Leben mir bietet – ohne dass ich Leistung dafür erbringen muss, und ohne dass ich dafür von Anderen gebauchpinselt werde.
So, und jetzt gehe ich in den Wochen-Endspurt und freue mich auf von außen unstrukturierte Zeit. Mein ist das Wochenende – sagt Ette ![]()
LG
Ette