hallo sohnemann & herzlich willkommen!
ZitatIch erwähne dies auch nur deahalb um hier Gedanken vorzubeugen, dass ich mich aus einer eventuellen Abhängigkeit heraus überhaupt kümmere
wundert mich etz etwas das du das extra erwähnst, wurde es dir etwa schon von div. seiten vorgeworfen? evtl. deiner mutter?
wobei mir aber beim lesen schon eine abhängigkeit auffällt, ob meine meinung zutrifft - das kannst du nur für dich selbst feststellen. Co-abhängig - sagt dir der begriff was?
für mich bedeutet das das wohl des alkoholkranken über das eigene zu stellen, sich bis zur selbstaufgabe um den anderen zu kümmern, den süchtigen zu "schützen" - vor den konsequenzen seiner krankheit z.b. nach außen, ihn zu kontrollieren etc.
wenn du magst, kannst du hier auch gerne nachlesen, dort haben einige forummitglieder ihre persönliche definition von co-abhängigkeit aufgeschrieben https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…haengigkeit.php
ZitatMir ist schon bewußt das es nicht der richtige Weg ist aber wenn es nun einmal für den Moment hilft und wir dies seit 40 Jahren praktizieren bleibt mir nichts anderes übrig.
das kann tödlich oder mit folgeschäden enden, dabei spielt es keine rolle das ihr das bereits seit 40 jahren so macht. wenn deine mutter trocken werden will sollte sie zum arzt, wobei ich beim ende einer trinkphase kaum von trocken werden wollen sprechen würde. meine mutter war lange zeit wie deine quartalstrinkerin, bei ihr so in etwa im 5-wochen-rythmus, gegen ende kamen auch nach und nach die entzugserscheinungen zutage. um sich diese wohl zu ersparen is sie im letzten halben jahr etwa wohl zum fast täglichen trinken übergegangen
sorry aber mir fällt grad net ein wie ich's ohne ne prise schwarzer humor schreiben soll ![]()
ich hab viel zu lange probiert meiner mutter zu "helfen", damit sie aufhört zum trinken, geredet, unterstützt etc. - gebracht hat das alles nix, außer das ich irgendwann an dem punkt war "ich kann und mag nimmi" - seitdem hab ich immer weniger mit ihr zu tun und mir geht es besser damit. deiner mutter kannst du nur helfen, wenn sie hilfe will und trocken werden will, vorher unterstützt du sie sogar in ihrer sucht. du bist ja immer da und verhinderst somit das sie mit den konsequenzen ihres trinkens konfrontiert wird. es muss nicht sein das sie dann trocken wird, aber die chance ist höher. aber letzten endes geht es da nicht um deine mutter sondern um dich!
du schreibst viel vom geschäftlichen, ich frage mich wie es dir geht? 40 jahre? eine lange zeit in der du für sie da bist, bestimmt von viel negativen geprägt oder?
liebe grüße