Ich würde hoffen, hier eine Frage stellen zu dürfen, die nichts mit der Suchtgeschichte meines Ex-Freundes zu tun hat sondern definitiv mit dem Freizeitverhalten, welches er (aktiv trinkend und bisher keine Schritte in Richtung Therapie) mit mir betreiben will.
Grundsätzlich spräche von meiner Sicht nichts dagegen mit ihm Rad zu fahren oder spazieren zu gehen so lange, wie es mir persönlich gut tut und "er" nüchtern ist. Auf der anderen Seite frage ich mich ob es hier wirklich darum geht mit Sport, Wanderungen ect. vom Alk loszulassen und sich quasi über den Körper auszupowern oder zu spüren oder ob das einfach nur für die "Außenwelt" eine Show ist.
Ich selber habe viele Jahre aktiv Kampfsport betrieben und weiß welche innerliche Zufriedenheit vom Sport aus einem selber gewonnen werden kann. Ich war einfach nur zufrieden danach, ausgepowert, den Körper spürend und einfach ich selber - und komplett bei mir selber.
Gerne bin ich dabei ein "gesundes" Freizeitverhalten zu unterstützen - ungern möchte ich das als Alibi für die Außenwelt tun um dadurch weitere Alibis zu schaffen oder den drohenden Absturz künstlich herauszuzögern.
Vielleicht eine dumme Frage, aber ich habe bei mir selber so viele suchtunterstützende Punkte entdecken müssen, dass ich in vielen Punkten selber nicht weiß, wo das wieder der Fall sein könnte.
Lieben Gruß von Dagmar